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»,>Eü-L>riN<- , lat. Lsäorimis azer, Lsäobrium , eine kleineven Benetianern gehörige landschafft im Friaul, deren einwoh-von allen herrschafftlichen beschwerungen frey sind. Die. ' stabt darinnen heist Cadore, lal. Lalirum plebis , undHegt an dem fluß Pieve.
Tadovin , eine Abtey Cistercienser-ordens, in der vioecs»^^lat in Pmgord» woselbst das schweiß - tuch Christi soll"Wehaben seyn. Der erste ansang dieses berühmten klosters?,,Mhe an.r n4. da der Bischoff von Perigueux und das Capi-von St. Front alle ihre güther, die sie zu Cadovtn hatten, anteWen gebaute frauen-kloster des ordens von FontevraulkUchmcket. Hernach an. mz. hat die damalige Aebtißin Pe-von Cyemills, alle kloster - güther übergeben an Guidoschales, welcher allda an. m 6 . ein Cistercienser - klostergerichtet, und eine an. mg. zu end gebrachte kirche erbauetVvm schweiß-tuch ist die sage, es habe es ein aus Peri-gebürtiger Priester aus dem gelobten lande gebracht. Man»,W iwar sieben oder acht kirchen, die sich rühmen solch schweiß-uch zu besitzen. Es hat aber dieses kloster 14. Päpstliche bullen^nem Vortheil, darinnen erkläret wird , daß dieses das rech-ne und wahrhafftige seye. *
. Eadrites, eigentlich von den Türcken Cadris genannt, istart von Mahometanischen Mönchen, deren Wer, Abdul-ss^si, ein wegen seiner Weltweisheit und gegebenen gesetze hoch/iMchener mann gewesen, und ein klein stück wegs ausser der»M Babylon sein grabmahl hat. Sie pflegen alle freytage>men grossen theil der nacht damit zuzubringen, daß sie immerUMem kreis herum gehen,, oder tantzen, einander bey dene^den fassende, und unaufhörlich das Wort Hai wiederholen,weiches so viel heist, als lebendig, und einer von den eigen-Mmlichen nahmen GOttes ist , wozu allezeit einer von ihneneiner flöte pfetffet. Um nun diese fast unsinnige ubung desto^sier und länger an einander treiben zu können, wird ihnenihren Obern wol erlaubt, sich mit wein, brandtewein undN? W berauschen. Welches um so mehr zu verwundern,Mesvnstm in der speise sehr mäßig sind; sogar daß denen,'jssche in den orden treten wollen, ein stück grünes holtz, vongeringen grösse oder schwere, an den gürte! gehangett wo, nach dessen gewichte man ihnen das brodt von tag zulia^swieget , und hiemit auch dessen weniger giebch jeX wvem das holtz dürrer, und also auch leichter wird. Svn-ta" Mß auch ein jeder von ihnen alle jähr einmal vierzigwisssich in ein finsteres gemach verschließen, und da so-er ' gastlichen betrachtungen obliegen, als auf die träume, dieobÄ^schen hat, wohl mercken, damit er solche nach beschlußs-iMhter zeit seinem Obern erzehlen könne, welcher alsdann' ^se nach seiner einbildung ausleget, und insgemein sich rüh-keiten ^le zukünftige dinge daraus zu ersehen. Ihre heimlich-bed?!r '"lwatzen sie nicht aus, schneiden ihre haare nicht ab,Es Ml ana) das Haupt nicht, und gehen immerfort barfuß,rall!». ^mn frey , das kloster zu verlassen und sich zu verheu-knön? ^ >edoch mit diesem bedinge, daß sie allezeit schwartzetragen, um dadurch von den andern unterschieden zu
^en. äs ILmx. Ottom. *
Na.,,>aduallus, wurde zum König in Schottland erkohren,tz.,^ve>n die einwohner Gillum wegen seines ubeln VerhaltensfaNeben hatten. Glüus retirirte sich nach Jrrland , undluZ^.iN't den Schotten einen langwierigen krieg. Cadual-rj«IMVte sich eine zeitlang tapfer, und schlug ihn mehr dennex in die flucht, verfolgte ihn auch bis nach Irrland. Alswieder zurück kehrte, verlohr er durch nachläßigkeit ei-ber"ch theil der gemachten beute und mannschafft, worü-grosser bekummernis verstarb. c?«»räe-
* p. 6-1.
Wams ucanus, oder Cadwgan, Bischoff zu Bangor inda,-,., l ^in frommer und gelehrter mann, wurde an. 1215.er>s., .Angesetzt, legte aber an. 12,6. mtt Papsts Gregor« IX.den ^in Bischöffliches amt nieder, und beschloß sein le-svll eini gster Ducore in der Englischen landschafft Hercsord. Ers«^j,?igcHvmilien unter dem titul öpeoulmn Ldriffiariorum ge-ben haben. äs kr-sstil. ssngl. k. I. p. 64;.
Welrb-Ä 0 LO 8 oder eLVVLMN, wurde die ruthe genennet,ten ercurius von dem Apolline für die Harfe von sieben sai-vv«v° er ihm gab , empsienge. Einige leiten dieses Wort herdiese "^teinischen Worte Laäere, welches fallen heist , weilhat l,W 5 . die tugend soll gehabt haben, daß sie die menschenwisse tätigen können. Dahero, gleichwie die Romer ihre ge-sich ,,.^ero'de hatten, die sieksoiales nenneten, und deren siegewW imdigung des krieges bedienten; also hatten sie auchhiessen Ionen, die den frieden vermelden musten, und solcheMit rwen ^s^äucestoreg. Die alten Egyptier zieren diese rutheches n/LIchlangen, deren eine männliches, d«e andere weibli-den, Ües war, solche waren um selbige herum gewun-<M dki-machten in der mitten eine art eines knotens, und obenden Dienen sie einander zu küssen , und fvrmirten miteine« ilen ihrer leider, welchen flugel beygefüget waren,einatm-?-". Es soll aber Mercurius zwey schlangen,die er gegengesägt, kanwfend gefunden, mit feiner ruthe von einanderzeichen i!DDbn; daher er nachgehends solche allezeit als einceus oi? p Hebens gcführet. Andere sagen, daß der Lsäu.die Liü ^rafft der beredtfamkeit, die schlangen die klugheit,u Kedner nöthig habe, und die fiügel die fertigkeit der"istor. //. Theil»
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rede bedeuten. Die Poeten legen dieser ruthe noch zweyandere ejgenschafften bey, ncmlich, daß sie die feelen zur Hol-len leite, oder von dar heraus bringe, und baß sie den schlafverursache oder verstöre, rc. Lnslä. lib. IV. L Lvm««nent. aä k. 1.
* Cadulus, der fünfte Bischoff zu Naumburg, war von ge-
bart ein Mayländer, und wird in einigen alten chronicken auchChatalo, Kazzo, Cadelvvus, Cadalus, Cadalgus, Casso,Adelaus, und Adelahis genennt. Er succedirte dem BischoffHillebardo; das jähr aber ist unbekannt. Das BurggrafthumZeitz brachte er auf sich und seine Nachfolger, und war Kayser-licher Cantzler, welches so viel hieß, daß er auch die weltlichenfachen im stifte tractiren könnte. Den Ienaischen bürgerngab er das Privilegium, daß sie auf der Naumburger - messe vonallen gaaben frey seyn sollten. Er starb an. 104z. ckrnn.Uumburz. sxuä wm. II. scrivt. rer. 8axon. p. rr.
seg. cutsl. Lom. Älsrch. <Ls. 8axon. ibiä. tom. III.
x. i88l- cliron. Nckn. XXI. x. 484. , is».
Zöge k. IV. x. yog.
* LftvMII, ein Asiatisches volck an dem ?onw Luxino.Plutarchus beschreibet dasselbe m seinem Artaxerxe, wie folgt:Es ist ein sehr rauch und uneben land und den nebelnsehr unterworffen ; es wird dorten kein körn gesammlet.Das land bringt fast nichts als apfel und birnen hervor,woraus sich diese tapfern leuthe doch ernehren müssen.Diese Unfruchtbarkeit wurde ohne zweifel die armee ArtaxerxitMnemouis, welche aus 200000. zu fuß und 10000. Pferdenbestanden,ausgehungert haben, da er diese völcker zu bekriegen inihr land gefallen, wenn ihm nicht Tiribazes einen guten rathgegeben hätte. Tiribazes wüste, daß die zwey Könige der Cadu-sier nicht einig genug wären, gesamter Hand des landes be-ste zu befördern. Er wüste über diß, daß ihre armeen ge-theilet wären, daher schlug er Arraxerxi vor, es seye bessersie mit list als Waffen zu bezwingen. Er verspräche dem Kö-nig die fache zu führen,, und verfugte sich deswegen sechstenzu einem dieser beyden Konigen, zu dem andern schickte er sei-nen eigenen söhn, den er deswegen wohl unterrichtet hat-te ; durch dieses mitte! machte er einen jeden derselben glau-ben , daß der andere sich mit Artaxerxe in heimliche verträ.ge einlasse, und nöthigte sie also beyde sich dem König zuunterwerffen, und friedens - bedingungen anzunehmen. Sei-ne armee aber setzte er ausser gefahr, in diesem unfrucht-baren lande sich dem verderben blos zu geben. Füller glau-bet, diese Cadusier seyen eine nachkommenschafft der zehengefangenen stammen. Sein gründ ist, dieweilen das WortLüäuki von dem Hebräischen Xaävbliim könne herkommen,welches heilige bedeutet, über diß nenne Plinius dieselbenkelas. 6ela aber bedeute in dem Chaldäischen hinüberbringen oder führen. Festus Avienus nenne sie Oeris:6erim aber bedeute fremdlinge. Aber Bochartus zeiget einer-seits, daß die beweisthümmer, so von der gleichheit und abstam-mung der Wörter hergeholet werden, von sehr schlechtem ge-wichte seyen, anderseits aber zehlct Ctesias die Cadusier undTapynier unter die hcrrschafft Nini. Stephanus von Bysanzsetzet sie zwischen dem Pontus und Caspischen mcer; Strabosagt, die Cadusier seyen bergleuthe an dem mitternächtigentheil des Antipatenischen Mediens gelten, ein land, so vollerberg und seifen, und sehr kalt seye. Bald darauf sagt er, dieCadusier liegen an dem Hircamschen meer, und haben den grö-sten theil des bergichten landes in, bey zooo. stadien. Pto-lemäus im sechsten buch kommt mit Strabo uberein, und se-tzet die Cadusier unter den Caspischen völckern gegen Niedergang,das Caspische meer gegen norden, die Celes gegen osten, dieMarunden und Lsräuces gegen lüden. Es kommet mit demland überein, das wir zu unsern zeiten die Schirvan nennen,und zwischen dem komo Luxino und Caspischen meer gelegen.
i)iek. ku'it. äs« M 5 s, tom. II. x>. ; 59- Ls»
kbsleg. lib.III. 0. 14.
Cäcilla, eine tochter Rudolphi NevilS, Grafen von West-morland, eine gemahlin Richardi, Hertzvgs von Jorck, undeine mutter des Königs von Engelland, Eduardi IV. Siestarb an. 149z . in einem sehr hohen alter, und ward zu Fote,ringhay bey ihrem gemahl begraben. Niemals Hat eine ssur-stin mehr ehre, und zugleich mehr schände in ihrem Hause er-lebt , als diese. Sie sahe vier von ihren nachkommen auf demthrone sitzen, nemlich ihre zwey söhne Eduardum IV. und Ri-chardum III. ingleichen ihren cnckel und enckelm Eduardum V.und Elisabetham, Henrici VII. gemahlin. Hingegen sähe sieeine gleiche anzahl ihrer descendenten auf eine erbärmliche art,und zwar den einen durch den andern umkommen. DennEduardus IV. erwürgete seinen brnder Georgrum, Hertzogvon Glarence; Richardus ermordete zwey söhne fernes brudersEduardi , und dieser blieb endlich selbst m der schlacht beyBossworth, welche Henricus VII. wider ihn gewann. S«,»cie Üenr. Vlli. De ä Anriet, tom-1.
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CHCII.I V Oens, war eines der vornehmsten gesthlechternunter dem Römischen volcke,von den Lemibus klebs/-«.^ Et-liche meynen, sie stamme von dem Cäculv her, der die siadt
^dnE^/^dem'ssä^dpb komme von dem gelehrten
Der älteste daraus, welcherbekannt, ist «. CaeMus Metellus, von einigen Demo oder
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