c a e
Ariguen gehabt, auch eben dadurch den haß der vornehmer«uno ehrlichern leuthen wider sich nicht wenig vermehret. Ubri-M hatte Cäsar alle gaaben eines großen Regenten. Er warMlehnlich von statur / unermüdet, mäßig im trincken, prächtigieiner aufführung, freundlich auch gegen seine feinde und der-Wchen; über dieses war er von ungemeiner beredtsamkeit, ge-'^rsamkeit, und verfertigte selbst unterschiedene schritten in un-gebundener und gebundener rede, davon aber nur noch seine
mmemsrü äs Leüo Oalüco und äs Leüo Liviü konipejanon! >7^ büchern samt verjchiedenen Versen vorhanden, wiewol<udovicus Carrio und Floridus Sabinus, auch noch mehrMtus Lipsius ihm noch etliche von diesen büchern absprechenAEen. Maximus Planudes hat die 7. bücher äs Seil» Oalücoms Griechische übersetzet, und ist die beste edilion von seinen wer-M, so Godofredus Jungermannus mit der Griechischen über-lang und nocis variorum an. 1606. zu Francksurt heraus gege-bn. L I'Äearct'r,,, in,juüo ÖLlare. Lio. äs
Neu. civil. / 7 or«r. Oroäar. Oro/E. /'a/evc. c?e//r,r, äs vita? 8elk. L. ßul. L-elaris. F 7 or. liibciliv. Iscl. üb. I. c.
üb. II. o. 2. äs Hilft ftat. üb. I. c. iäs
"vrn. lcrixt. k. I. c. 4. La le Va^er, Lc. ös-7/?. *
^ Cäsar, (Lucius) ein oncle des Triumviri M. Antonil, hieltPompeji partey, und wurde mehr als einmal gebraucht frie-zu stiften; wobey er immer einen grossen eifcr zu erhaltungWiederherstellung des vatterlands freyheit sehen liesse. Als? Mr von Augusto mit proscribirt worden, ward er auf seinenyAchl L. V. 711. ltl. ;y4i- ä. L. 4z. umgebracht, dagegenK. Antonius erhielt, daß er des Augusti freund M. Lullium>lceronem möchte todten lassen, welches auch geschehen,
^Lic. Ls. *
Cäsar, mit dem zunahmen von Napoli, ein berühmter Ge-stern in dem XVI. Lculo. In dem 18. jähre seines alters ver-M er seine qeburts-stadt Neapolis, und nahm kriegs-dienste un-A dem Venetianischen Obristen Renzo äa Ceri, welcher damalsss'der dieKayserlicheundMayländischetrouppen die stadtCremapstndirte. Hernach begab er sich mit dem besagten Renzo un-Udie armee Laurentii äs Medicis,eines Nepoten desPapstLeo-"/X. wider den Hertzog von Urbino, Franciscum Maria. An.1^4. befand er sich unter den Kayserlichen völckern bey der un-»Mhrnung mider Marseille, und das folgende jähr in der be-mMten sthlacht bey Pavia, ingleichen bey eroberung der stadtWegen der sonderbaren tapferkeit, so er in Pavia widers" Französischen General Lautrec erwiesen hatte, gab ihm der^ystr die Grafschafft Decio in dem Staat von Mayland, wor-U Mchgehmds derselbe noch ein Marggrafthum und andered?» ")en gesetzt. Zu den siegen, welche bey Landriano widertvi? ^.stuzösischen General äs Samt Paul, bey dem fluß Addag^Adie Venetianer, und bey Cara wider Johannem JacobumH ^cedicis befochten wurden, trug er ein grosses bey, und alsa>s"eral des Papsts Clementis VII. half er viel orter in Roma-er a^n Florentinern wieder abnehmen. Gegen eben diese ließhernach gebrauchen, als das Haus von Medicis restituirl^ er denn insonderheit bey dem angriff des orts Radattz^vurch die eroberung von Borgo Sän Sepolcro rühm er-die Von bannen gieng er in die Lombardie, und vertheidigteivi^rch Johanne,« Jacobum äs Medicis eingenommene örterdes Hertzogs von Mayland trouppen, ingleichen wider dieUnd q-mdter und Schweiker. In dem kriege zwischen Carolo V.an , ancisco I. diente er dem ersten, und half diesem letztemeriviA 6- gantz Piemont, bis auf Turin entziehen. An. 1542.seeli^i er sich nicht weniger tapfer bey der Niederlage, so dieKay-bey Cerisolles erlitten, als hernach bey dem siege, wel-Dee ne wider Petrum Strozzi an dem fluß Scrivia erlangten.Hoff-» "liehen expedition wider die Smalkaldische bundes-ge-tvj^awohnte er gleichfalls bey, und als er aus Teutschlandschieb zurück nach Piemont gekommen, machte er an unter-!ich orten den Französin nicht wenig zu schaffen. End-er zu Mayland an.i;68. in dem 80. jähre seines alters.
< ' ritratti äi cento Lapit. illnüri x. lvtz-
riuz ^fthlr, (Joachimus) so sich auch xer anaxralnma Llcüa-genennet, ein küiloloxüus und Poete, lebte zuschjchl^wgau in Schlesien, und gab an. 1611. die liebes-ge-tic,^" Königs Eduarbi III. in Engelland unter dem titulüa-^pxetiws puZna , wie auch 1612. 8crutinium in-
* heraus. bidlioek.
8kedn7?^ Strabo, (C. Julius) ein Poet und geschickterlnaßiim (- vor den zeiten Julii Cäsaris, der ihn muth-ve^(.Uch zum muster mag gestellet haben. Er hat eine re-hen > verfertiget , wie aus Suetonio, in Lses. 5-;. zu erse-gus d-.». o Jehen eine rede contra 8u1picium Tribunnm klebis ,lchxiq sxch einiges bey dem Prisiiano, V. p. 140. VI. p. 200.Mim ,)-schat auch tragödien geschrieben, wie aus Cicerone inVielleicht Asconio, in omt. Oicer. pro ÜI. 8canro erhellet,l "^3 eine dessen cvmvdien Läraüus geheissen haben.
Cach ^- oblcur'l. ü. V.
einer eine stadt im gelobten lande, liegt an dem meere intzurn R^theilhafftigen gegend, an einem orte, welcher derKaysiv L^tonrs genennet wird. Herodes A. bauete sie demMrhaLugusto zu ehren, und belustigte das volck daselbst mitlchv>ch ^Kau,spielen. Josiphus beschreibet ausführlich drevttqth'sEväude dieser stadt, dessen Hafen, graben und andereNach der zeit wurde sie die Haupt-stadt un gelobten
c a e
Z45
lande, und bekam den nahmen einer Römischen colonie wegender guten dienste, die sie des Vespasiani kriegs-heer wider die Jü-den geleistet hatte. Allhier ward der König Herodes Agrippa,weil er GOtt nicht die ehre gegeben hatte, von den würmerngefressen. Es ist an diesem orte der Prophet Agabus gebohrenworden, und auch nach der zeit sind unterschiedliche berühmteBischöffe allhier gewesen, darunter sonderlich Eusibius und der-jenige Lheophilus, welcher zur zeit des Papsts Victoris an. 197.einen 8 Moämn wegen des Oster-fests hielt, und beschloß, daß essollte auf einen sonntag den 14. mertz gefeyret werden. Es sollteauch wegen des H. Athanasti ein 8;-nnäu8 allhier seyn, welchenman aber nach Tyrus verlegte. XII. 2z. ami^. üb.IV.s.y. üü.XV.c.iz. Lr^^.liK.V. c.22. öeäa, äs Lguin.vern.Lc.
Eäsarea, eine stadt in Cappadocien, welche anfangs Maza-ca, wie auch Eusibia genennet wurde, worauf ihr Tiberius dennahmen Casarea beylegte. Strabo gedencket ihrer. Ein neuer6eograxüu8 behauptet, daß sie auch den nahmen Apamea gefüh-ret habe, und retzo eben Ersiron sey. Allein was das erste be-trifft so sind dem alle Alte entgegen. Das andere wird von PaulLucas, welcher noch vor wenig jähren da soll gewesen seyn, mitgar keinem neuen oder Turckiichen nahmen, sondern immer Ls:-larea äs Laxpsäocs genennet, wiewol es darum nicht zu glau-ben, daß sie würcklich den ausdrücklichen nahmen Cäsarea behal-ten ; wie dann dieses unter vielen andern stucken ist, welche ander Wahrheit dieser reise-beschreibungen von Paul Lucas könnenzweiseln machen, eben sowol als die Häuser in form der Pyrami-den gebauen , welche er in der nähe dieser stadt will gesehen ha-ben , und zwar an der zahl zweymal hundert tausend; obschonnie kein anderer reisender etwas dergleichen gedacht hat. Dochmäg, wer tust hat, den mann selbst darüber vernehmen; wiewir die örter aus dessen reisen sogleich anziehen werden. Sie hat-te vormals ein Bischoffthum , welchem verschiedene berühmteBischöffe vorgestanden, darunter sonderlich Basilius ülagnus be-kannt ist. liü. Xll. äs urüiü. vov. ä'O'
rient. 2. voiaZe Win. I. ck. 18. L;. voisZe tom. I.
x. 26;. L fteg. *j
Cäsarea Philippt, eine stadt in Galiläa , wurde also ge-nennet, weil sie Philippus, Herodis söhn, dem Cäsar Caligula zuehren bauen lassen, oder vielmehr, da sie längst vorher gebauetwar, und von dem nächst gelegenen berge Paneas geheissen, sel-bige sehr erweitert und mit nahmhafften gebäuden sezieret hatte,daß sie mit recht für eine neue stadt paßiren, und also auch cineyneuen nahmen empfangen können. Sie lag an dem fusse des ber-ges Libanon, nahe bey dem Ursprünge des Jordans, und soll je-tzo Veline oder Boldec heißen. Sie hatte ein Bischoffthum, wel-ches unter Tyrus gehörte. -tV«»ü.XVI. 1;. ^M-c.viII. 27.äs bell. ,juä. liü. I. c. 16. LII. iz. irem ant. üb. XVIII. c. ;.IVr-r. üb. V. c. 15. L 18. öe//o». üb. II. oülsrv. c. 9;. *Cäsarea, eine stadt in Africa, in Mauritanien am meer ge-legen, ist in der Römischen Historie sehr berühmt, und hieß vor-her Jol, wie Plinius und Strabo gedencken; Massen sie der jun-ge König Juda, dessen residentz sie war, sowol mit gebäuden aus-gezieret, als auch dem Augusto, seinem Mitthäter, zu ehren nachdem nahmen Cäsaris genennet. Von dem Kayser Claudio erhieltsie das recht einer colonie, und unter den Christen, daß ein Bi-fchoff-sitz daselbst aufgerichtet worden. Die Africaner nennetensie Tiguident oder die alte stadt. Die Egyptischen Califen ruinir-ten sie an. 9 9. Die überbliebenen stücke von den mauren zeigennoch, daß ihr umfang z. Französische Meilen müsse ausgetragenhaben. Sie war, als die Araber in Africa ihre siegreiche Waffenausbreiteten , treflich reich, und wegen ihrer Academte, darausviel Poeten und küilolopüi hergekommen, berühmt. 8^-Lo,üb. XVII. IVr«. üb. V. c. 2. Üb. V. c. ;4. *
Cäsarea Augufta, in Cilicien, siehe Anazarbus.
Cäsaris, Julii Cäsaris söhn, welchen er mit der Cleopatrasoll gezeuget haben. SuNonius schreibet, daß einige Griechenvorgeben, er sey dem Cäsarr an statur und gange sehr ähnlich ge-wesen. Antonius bezeugte zwar auch dem Römischen Rath, daßCäsar ihn vor seinen söhn erkannt hätte, und nahm darüber ver-schiedene Raths-glieder zu zeugen. Indessen wollte es Augustusnicht gestehen, ließ zum beweis des gegentheils durch C. Oppiumeine schrift ausgeben; und als er den unglücklichen jüngling,welcher durch die vorsorg Cleopaträ schon bis in Indien gefluch-tet war, durch die treulosigkeit dessen Lehr-und Hofmeisters, derselbigen aus Indien wiederum heraus nach Rhodus gebracht,unterm vorwand, daß ihm Augustus das EgyPtisiHe Reich einzu-räumen gedächte, in seine Hände bekam, muste er sterben. W»cai/l üb. XftVII. in Lall'. L Lug. IN iVl. sint. *
* Cäsarms, ein Cistercienser-Mönch im kloster Heisterbach
bey Cöln, wurde hernach Xovüiorum MÄgilter daselbst, undendlich in dem kloster Wallis St. Petn bey Bonn. Er lebteannoch an. 1227. und schrieb : äs v"a k üuracuüs 8. Ln-selberti , Ertz-Mschoffs zu Coln, welche m Suru L. 8. ste-hen ; ferner , äs Mrscuüs L Vilionibns luo vsmpors in 6er-rnsnia kaökis , welche man IN der Libüocheca script. orä. Li-üerc. findet ; Homiüas luxer vominiciz L keiti« totins anni;Lürnnicon Lxilcoxormn Lolomenünm ; Vita L. LülabetliL,ftsnä^ravi«. I'oAev,««-. bibl. Listerc. bibl.
meä. <L inft s-t.
* Cäsarius, (Johann. Anton.) ein Neapolitaner von Co-senza, lebte im ansang des XVI. iLcuü, und schrieb: 6ram-maticsm Isüitucionem; stänotations8 in ftivium , und viele
Lar-