Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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346
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Z46 c a e

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Lrrrmina, übersetzte auch Llutsrcllum äs immoäeiÄa Vsrecun-äia ins Lateinische. VoMr, bibl. Xeap.

* Cäsarius , (Ich. Paulus) ein söhn des vorhergehenden,lehrte zu Neapolis, und hernach zu Rom die Üum-miom,schrieb LommsntÄrinm in Dorarii oäas , wie auch VLriL koema-ts L Orariones. Vo??r, bibl. Xeap.

St. Cäsarius, des H. Gregor« Nazianzeni jüngerer bruder,studirte zu Alexandrien, und legte sich insonderheit auf die Philo-sophie und Medicin. Von hier begab er sich nach Constantinopel,da er bald wegen seiner gelchrsamkeit in so grosses ansehen kam,daß man ihm nebst dem burger-recht, das amt eines KayserlichenLeib-Msäici anbot,so er damals auf anhalten feines bruders aus-schlug, nachmals aber dennoch unter dem Kayser Julians Leib-Weäicus Und Lomes rsrum xrivotsrum, t^umüor in Bithynienund Schatzmeister ward. Sein bruder aber Gregorius ließ nichtnach, bis er von freyen stücken diese ehren-ämter verließ, die erdoch unter dem Kayser Valente wieder erlanget hat. Er starb an.zog. und gedachter sein bruder hat ihm zu ehren eine leichen-redegeschrieben, welche bey den Alten hoch geschähet worden. NachSnidä bericht soll er viel geschrieben haben, davon aber nichtsmehr vorhanden, ausser 4. DisIoZi I. HUTlkionum gravillimarumcxpliL-rtiones, wiewol die Gelehrten noch nicht einig sind, wemsie eigentlich beyzulegen, und Labbe zusamt Oudin solche demGreg. Naz. zuschreiben, der solchen aber seines bruderö nahmenvorgesetzt haben solle; Cave dagegen will, daß sie gantz andere -w-tkores haben. Sie sind beydes absonderlich und in Libl. M. I>Ä-trum gedruckt» lib. Xll. c. 2;. bibl. c.

Lio. in prLek. r>ä orot. io. Orsgor. Xs2MN2. Lo//Mrä. aä

ä. 26. kebr. vits Lrszvr. O« t^r». Uc-.

St. Cäsarius, Ertz-Bischoffzu Arles,, war sowol wegen sei-ner gelchrsamkeit als gottseligkeit sehr berühmt. Er wurde indem kloster Lerins unter dem Abte Porchario erzogen, weil eraber die tust dieses orts nicht wohl vertragen konnte, wurde erendlich genöthiget, sich nach Akles zu begeben; allwo ihn Eo-nius, der Ertz-Bischoff bemeldter stadt, erstlich zum Di-mono,darauf zum Priester und folgends znmAbt machte; endlich succe-dirte er ihm gar an. 501.oder 2. in der Ertz-Bischöfflichen würde.An. ;o6. ward er Präsident aufdem Lonsilio zu Ägde, an. 527.auf dem zu Carpentras, ferner aufdem zu Vaison, und aufdemzu Orange an. 529. und noch auf einem andern, auf welchemContumeliosus, Bifchoff von Riez, angeklaget und von seinemamte abgesetzet wurde. Das krälium empfieng er zu Rom vondem Papst Symmacho, starb aber den 27. aug. an. 54z. Sonstist er zweymal bey den Gothischen Konigen wegen verräthereyangeklagt worden, hat aber beyde mal seine Unschuld zur gnügean den tag geleget, auch kam er in verdacht, als wenn er Pelagiiirrthümmern einiger Massen zugethan wäre, davon er sich gleich-falls frey gemacht. Man hat von ihm viel Homilien und andereschriften, die in der Libliocksca Lmrum anzutreffen auch a parrsherausgegeben sind. sjM.zi. Lyprianus

von ToUloN, in viw Lssssrü. in satal. L.6Z. KAeLei-r.

L. 119.

in ann-ä. §5 rnsrtvr. nä 6. 27. -m§. kontif. Lrslat.

/.LL/. äs clar.fcrixt. L-Will. LMs/E, in antig. Lritt.c.24.

Ks.

Cäsarius, (Johannes) ein kkilolophus und Neäicus in demXVI. lieculo, war von Iülich gebürtig, und lehrte gute künsteund nussenfchafften zu Coln , die er zu Deventer unter Aleran-dro .hegio erlernet hatte. Bey dem allen blieb er arm, und hät-ten ihn in seinem alter nicht gute freunde erhalten, würdeer Hun-ger und noth gelitten haben. An. 174;^machte er sich des Im-tliecgnilini verdächtig, und ward aus der stadt verjagt, da er sichzu den Grafen von Nuenar retirirte, in welchem exilio er an.1550. verstorben, wiewol andere meynen, daß er sich wieder zurRömischen kirche gewendet habe, zu Cöln an. i?;i. gestorben,und im Hieronymiten-kloster bey dem hohen altar begraben sey.in 8axon.

Cäsena, siehe Lesena.

* QL8I/I, oder LOL8IL 8ylva, war ehemals ein Wald 1welchen Germanicus umhauen ließ. , snns!. I. ;o.

Cluverius, Lerm. smicz. hält nicht unrecht dafür , daß er theilsin dem Hertzogthum Eleve, theils in Westphalen zwischen We-sel und Koßftld gelegen habe, und ein theil von dem Hartz ge-wesen sey. ' norit. orb. antig. II. Junckers

anleit. zur Mttl. geogr. 1 l. 2. x. 1^,. Anjetzo soll steh der so-genannte Heser-wald m selbiger gegenv nden. Es ist auch oh-ne zweifel der wald bey Bockholt - chholtz, darinnen an.779. die Sachsen von den Franc . ü-m. >agen wurden, ein theildavon. ^ rer. frans. tom. I. XXIV. 184.

Cäsius Bassus, war ein Poet, welcher, unter Neronis undGaldä regicrung, sich durch lyrische und heroische getichte derge-stalt hervor gethan, daß ihn Fabrus, welcher zu ferner zeit ge-lebt , dem Horatio an die feite zu setzen kein bedencken getragen.Persius hat ihm seine sechste satyre zugeschrieben. Einige hal-ten ihn vor denjenigen, welcher über den Aratum commentiret.Bey einer entzündung des derges Vesuv« soll er nebst seinemmeyerhofe verbrannt seyn. fabln«. üb. X. c. i. Lr. 6.f'oA- stb. I. L. 22. Iä. äs Lost. Lst. c. ;. Einen an-

dern Tasius rechnet Catullus exigr. 14. v. 18. unter die schlechteLateinische Poeten.

* Cäsius 'l AngeMs) ein söhn Chiappini Cäsii aus Rom,und bruder des Cardmals Pein Donau, war Consistorials

Zldvocak allda, als er von Pio V. den i;.febr.an. i zSö.zumBifchoff von Todt erwehlet wurde. Gregorius XIII. machteihn zum Cammer-Llsriso und vssano. Er war ein überausgrosser liebhaber von Gelehrten, und legte sich starck auf dasLruäium Lmiquitatis, ließ alle seine vorfahren, so viel er de-ren ausfündig machen können, abmahlen, und hernach in W-schöfflichen pallaste mit hinzufügung eines; kurtzen inscriptionauf jedweden derselben aufstellen. Er hcch auch den von sei-nem bruder angefangenen kirchen-bau St. Mariä äs Vallicel--la zu Rom zu stände gebracht, und ist endlich, nachdem er40. jähr Bifchoff gewesen, und nebst andern löblichen Verrich-tungen dem orden Lnnunciationis L. VirgiMs zu jährlicherausstattung einer gewissen anzahl ehrbarer und armer jungferu4000. scudi legiret, an. 1606. in seinem 76. jähr gestorben.

Ital. sacr. tom. I. x. l; z 6. lg. !

* Cäsius , (Federicus) ein bruder des Cardinals Paust Cä-sii , bekam durch dessen ceßion bey noch jungen jähren an.i;?4. das Bischoffthum Todt, welches er nach 10. jährigerVerwaltung feinem enckel, Johanni Andreä Cäsio abtral.

, itsl. ütcr. tom. I. p. izz 6 . Paulus III. machte ihnzum Cardinal, und Julius III. gab ihm an. 1551. den i».mertz, nachdem er als Bifchoff von Voltoraria resigniert, l«-c. I. tom. VIII. x. Z96. das Bischoffthum Cremona, welcheser bis an. 1560. verwaltete, da er es an Nicolaum SfondAtum überließ. Iä. c. I. tom. IV. x. 616. Er starb nietnlange darnach an. i;6l» eraco«.

Cäsius, (Georgius) war an. 1542. zu Rotcnburg an derTauber gebohren, und wurde erstlich Diaconus in seiner g^burts-stadt, hernach Prediger zu Onoltzbach, endlich aber z»Burckbersheim, allwo er an. 1604. gestorben. Erlegte sneben der Theologie, auch auf die Astrologie, und schrteo °L-äenäaria -mniverlaria; Latalogum Lometarum a äiluvio anc^us aä an. 1570. DVrec, biogr.

* Cäsius, (Petrus Donatus) ein Cardinal, war zu ReiNan. 1^22. gebohren. Nachdem er zu Perugia und BolEdie Rechte studiret, und darinnen auch Andream Alciatum zn"'anführer gehabt, kam er nach Rom zurück, hielt sich e»Ezeit bey dem Cardinal Cäsio, seinem vetter auf, und wEnicht lang dar ^, nemlich an. 1,46. den 21. jun. zumschoffthum Nar. . on Paulo 111 . beförderet, der ihm aMdas Gouvernement über die provintz Aemilia anvertraute. P'^IV. machte ihn zum Vice-Legaten von Bologna, und t>MPio V. verwaltete er die stelle eines Cammer-Llsrisi, von

er nachgehends in verschiedenen Legationen gebraucht, "van. i;?«. zum Cardinal mit dem titul 8. ägnetis in ssZonernennet wurde, da er sich denn vor andern angelegenließ, die Christlichen Printzen wider den Türcken in aMMzu bringen. Nach Pii V. tode schickte ihn Gregorius XI äals seinen Legaten nach Bologna, welchen ort er durch,grosse klugheit bald in ruhigen stand setzte. AIs er daraufRom zurück gekehret, starb er allda den 29. sept. an.

, Ital. stlsr. tom. I. x. IO2O. fg.

* Cäsius , (Pamphilius) ein in Dumanioribvs wohl erExner Doctor utr. äuris von Caßia, lebte im XVII. üeculo, schz,:^.

Ulogium in xrilcnm Cuäerti äesorem L excellentisw ^rum ejnsäem Livitstis; Lnggmmm-lM xura; Lxistolas;tiones; kamävxum äs Latria VelpLlmnorum; äs VelsiL .IiL a§ro; LloZium äs Lästig Eiguitate, üc reäiiicatw^^.MonnmentÄ illustrium fsliZiolorum LugustiniÄnonim ^lia; Llo^ium äs fsmilia Lliilui ch urbe Lsnsnf. flog. stisto 'famil. Lstisleria §tc.

* Cäso, (Lucius) Quintii Cincinnati söhn, ein sch^e?derbter jüngling, den fein vatter enterbet, und die Leu'notirt oder gestraft haben : dieses verdroß ihn dermaßen /

er, um sich zn rächen, Rom verliesse, und sich zu den VEchsiund Sabinern thäte, welche unter anführung Caji G"damals mit den Römern krieg führten. ^

Cäsonia, des Kaysers Caligulä gemahlin, wurde vonlio Lupo umgebracht, als sie bey des gemeldten Kaystoonam weinete, nachdem selbiger an. 41. war ermordet w" ^Sie hielt mit unerschrockenem gemüth ihren hals dendar, und erlitte den tod mit grosser standhafftigkeit. Mar-ter Julia Drusilla, ungeachtet sie nur noch ein kind war /de wider die wand geschmissen, und also getödtet. Jw;,,Ein-heit wird sehr gerühmt, und ist sie auch von CalEbrünstig geliebet worden. Sie soll aber um diesebeständiger zu machen, dem Caligula einen liebes-tran» ^ si,-bracht haben , durch dessen widrige würckung er in die»me rasereyen verfallen, welche man in den letzten iahreu/^eregierung und lebens an ihm wahrnehmen können- K §n--auch einige diefes als die ursach des todes der Ab-ziehen. in Lräigul. s. 59. "

antig. 5 uä.s.-. ^

Caffa, eine stadt in der kleinen Tartarey aufder

Schwartzen meers, nicht weit von dem Loffkoro ^der anjetzo von dieser stadt die meer-enge von.Canawird. Die Genueser bemeisterten sich derselben in« xfzur zeit des sogenannten heiligen krieges, da das Ano v Wä-sche Kayserthum in abnehmen kam, sie ward aber an.l4? Ag,