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^ahomet K ihnen wiederum entzogen, und hak seit dem vonA" Turcken starcke besatzung gehabt. Es sind 2. schlösser in derM, deren eines alle benachbarte Plätze commandirt / und diev^wentz dxs Bassa ist, das andere ist zwar das kleineste, abermit artillerie wohl versehen. Man zehlet 4000. Häuser'»Caffa, davon zrso. den Türcken und Tartarn, die übrigenaber den Griechen und Armeniern gehören. Es sind keine"nnerne gebäude daselbst zu finden, ausgenommen 8 . alte kir-Um; die gemeinen Häuser sind nur von erde und Mörtel. Es,, Mte luft um diese stadt, das wasser aber taugt nichts,""v wachsen auch wenig früchte um selbige gegend; was aberM>ere victualien anlanget, so giebt dieser ort keiner stadt dar-Men etwas nach. Alle Türcken und Tartarn tragen daselbstAM Mützen mit schaaf-fellen gefüttert, und weil auch derUM theil von den Asiatischen Christen mutzen trägt, so müs-s " oie Christen ein stückgen tuch daran machen lassen , um siejftMch von den Mahometanern zu unterscheiden. Die anfuhrtU Dr bequem und sicher, und hat die stadt so einen grossenAnvel, als immer ein Hafen an dem Schwachen meere habenM. Das gröste Lommersium bestehet in eingesaltzenen fi-und cavrar oder fisch-rogen, welches aus dem see äs Za-gebracht, und in Europa und Indien verschickt wird.Auusggt, pgß ja ftlbiger see fische gefangen werden, davonstuck, 8 . bis yoo. pfund wiegt, und deren einer bis 4.Annen füllet; die Ursache, welche das land-volck wegen der grossvi^nzahl dieser ungeheuren fische giebt, ist diese, daß das°aiser fett, trübe, kothig und wegen des ffusses Don oderMNars, der sich in die see ergeust, nicht sonderlich gesaltzeno>? V,fieses ziehe nun die fische aus dem Schwachen meerein z^t sehr fett und groß.
fische wegen gehen, sind
ras
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vrel, weieye rvrn, und saltz von dar nach-rAistantinopel und andere orte führen. Die Venetianer haben6» Mt gesucht, freyes Lommersium hier zu haben , welchesUAuch an. 1672. erhalten, allein da der zoll-einnehmer zuss°«stantinopel dem Groß-Vezier die ungelegenheiten, die hie-dak? würden verursacht werden, vorstellete, brachte er ihnM, daß er solche gegebene freyheit wieder umstieß.
an , (Carolus) ein Dominicaner, gebohren zu Rom
leliivl bat zu Neapoli die Philosophie und Theologie ge-
va^'.und zu Rom den grsäum ÜoÄori8 Hieologise erhalten;p "Mhends aber die Catholische religion verlassen, und nach-rsss k durch Genf und Franckreich gereiset, zu Jena an.selbn'. Lutherische religion angenommen; worauf er da-eriiAiUttl kroksllor der Französischen und Italiänischen sprächehalt?» L worden, auch verschiedene Französische predigten ge-hhrieb Er starb an. 1707. den 20. nov. Er hat ge-
üei OM: Nomlsrn OissiplinLM; äs Oivinis Htcributis, LDig,.^Mrio sonültutlvo; äs Degum nstura <L äissrspAntia;Nlo^?ruäinst blobilis <Ls. Er übersetzte auch die 5. bücherItaliänische mit anmerckungen.
vlt.
thvjz^Ia, (Melchior) welcher sonst unter dem nahmen Mal-war „annter ist, weil er in dieser insul an. 16; 1. gebohrenbildba»- r anführunq Berins ward er ein so fürtreflicherdeg AAf' daß er in kurtzer zeit mit seinem lehrmeister umschlEiUM. streiten konnte. Man siehet die proben seiner ge-de,n ,'Mlt rn verschiedenen kirchen zu Rom. Er war auch in
* meynen sehr geschickt, und starb an. 1687. ^»r. ee»,-.
ivar ^Aarellus ^ (Faustus) Ertz-Bischoff zu St. Severina,erzevcn ° Rom , und ein söhn Alexandri, mit Panta Astallalendet' Nachdem er seine studien in der Rechtsgelehrtheit vol-dara,./ "Achte ihn Paulus V. zum Consistorial - Advocaten,hanps'-'wwde er V. 8. Xekersnäarms , und Vicsrius an derry. jgchche rm Vatican; endlich aber bekam er an. 1624. dendas am, lges Ertz-Bißthum. Er verwaltete nach der zeitUach s.jA eines I.eZsri LpoüoUsi zu Forino , und befördertechhm, "^ Wiederkunft das aufnehmen seiner kirche mit grossemch.0 lmrb den 17. nov. an. I6;i. svl-
* (f ^onslti. Itsl. Lcr. tom. IX. p. 48y.
scheii^MEug, (Joh.) war aus einem vornehmen RömsserfghA^lechte, und in der Theologie und Umnsnioribus wohlkirche^ bekleidete anfangs die stelle eines Lsnonici an der>427 ss,. Maria Maggiore zu Rom, und wurde darauf an.He» ßk " 26 . febr. Bischoff zu Forli, von solchem Bischöffli-de» Archer an. 14;;. aus Ursachen, die nicht gemeldet wer-Ancviia rungen, jedoch, erhielt er an. 1417. das Bischoffthnm8elege»s.j.Er hat dem Römischen stuhl in vielen wichtigen an-Sem g "Ben gedienet, und ist sonderlich bey Eugenio IV. in sol-L^rara angestanden, daß er von diesem zu eröfnung des zu^ zu Ron, setzten Loncilü gebrauchet worden. Endlich starbwm. 1. 'Alm monat april an. 1460. imi. igor.
*cp " II. p. 48).
Am , .(Prosper) Bischoff zu Ascoli, war aus ei.
A-ffte» Römischen geschlechte, und rn allen wissen-Erwürbe an.1464. in obiges Bißthum ein-Lpol/A; stund solchem sehr löblich vor, auch hat er als Xun-sMthia den frieden zwischen dem König in Ungarn,jAtt,mieAA'w, undKayserFriderico III. aufvestenfuß ge-^"slejchx» Ä!An. Bonfinius äs puäiciÜL III. und bist. Ilunx.^orahamus Barschiajus in ebronol. kegum ttun-
8»ri°e, bezeugen. Er starb zu Rom den l4. febr. an. i;oo.
ktzz-e/Zr», Itsl. sticr. com. I. p. 470.
* Caffarellus, (Scipio) von Rom- ein naher anverwandter
des Papsts Pauli V. der insgemein Burghesius genannt wird,war anfangs Cardinal, hernach Ertz-Bischoss zu Bologna, Ober-kosnitentiarius und Bifchoffvon Sabina, und starb lü;;. imoctobr. imjähr. Seine schriften sind : LLrmina äs Häi-nallbus a kaulo V. crerrtis, ss Lpiscoporum üb so inüstMa-rum xrsestanti^; bpistolg: negotlsles plures. äisr.
bibliotbesa stomsns.
"Caffaro, einer von den ältesten Genuesischen Hiüoricis,war selbst als ein gemeiner soldat an. noo. in dem heiligen zuggegen Jerusalem, daher er alles, was dabey fürgieng, flüs-sig aufschrieb, und die Historie dieses zuges, wiewol in schlechttem Latein, bis 116;. entwarf, da er im 86. jähr starb. Sei-ne Genuesische Historie wurde hernach von Caffaro von Caschi-felone und noch 20. andern continuirt.
* Eaffs, ein gewächs, so in dem glücklichen Arabien wäch-set , in dem Königreich Jemen bey Mecca herum. Es ist al-lezeit grün ; die Araber nennen es Lscstus, und die Egypter LI-siaris. Die frucht ist braun, hart und schwer, in der grosse un-serer kleinen bohnen, auf der einten feiten flach, auf der andernrund, auf der flachen feiten hat es einen spalt der länge nachwie der wäitzen. Um es zu gebrauchen, brennet man es, dochohne es zu calciniren, und wann es durch die Hitze des feuersschwartz geworden, wird es zu pulver gestoßen, siedend wasserdarüber gegossen, und wann es gezogen, der auszug davonwarm getruncken. Der Caffe ist eines der fachen, so die.Tur-cken ihren weibern, laut den gesehen , nicht entziehen dorfen.Man hält es für hitzig, andre wollen haben, daß es kühle,andre nehmen es für temperirt; dem sey wie ihm wolle, so istdieses getränck seit langer zeit bey den Türcken und Persianernin gebrauch gewesen, und von ihnen ist es zu uns gekommen.In Londen allein sollen bey ;oc>o. Caffs-häuser seyn, so sindauch deren eine grosse anzahl in Paris, noch mehr aber inHolland, wo die magde und bettler es auf den straffen täg-lich trincken. Zacharias Mahomed, ein berühmter ArabischerArtzt, hat im IX. Lculo zuerst darüber geschrieben. Nachihm sind andre gekommen, als Ebensina, genannt Avicenna.Prosper Albinus, in einem buch von den Egyptischen gewäch-sen, hat die Europäer vor etwa» 100. jähren zuerst darüberunterrichtet; Veßingius in seinen observationen, Bauhini kl-nsx, Olaus Wormius, Olearius, Leonhard Rauwolfs reist-beschreibung, Mollenbrock, Pietro äell» Valle, Thevenot rc. re-den weitläuftig davon. Simon Pauli, in einem tractat widerden thee und taback, mißbilliget des Caffes gebrauch gäntzlich,und will haben, daß es den menschen schwache und entkräffte.Maronitus Faustus Naironne behauptet, der Caffe sey von ei-nem Mönchen-Prior erfunden worden: es habe nemlich ihmein Hirt gesagt, wie daß seine ziegen und schaafe, so oft sie voneiner gewissen art kleiner bohnen fressen, die gantze nacht un-ruhig wären, und beständig hin und her zu hüpfen pflegten.Dieses habe der Mönch in ein ohr gefaßt, und dafür gehal-ten , es möchte wol ein Mittel seyn, von dem schlaf abzu-halten, und folglich ihm und seinen Mönchen dienlich seyn,schlafes halben die frühmessen und gebäter, und Kora« fleißigerin acht zu nehmen. Der beste Caffe, so man Lpmocke nennet,soll frisch, grünlicht und von gleicher grosse seyn, und wenigsowol trockene oder ausgedörrte, als mit ihren hülsen annoch be-deckte bohnen mit sich führen. Seit dem ansang des XVIII.Lcrili bringet man den Caffe von Alexandrette sechsten, da manihn zuvor meistens von Aleppo hatte. Drj/e^ar., /e
Diät. äe Lommeres.
eine gattung Caravanen oder schaar von rei-senden leuthen, welche sich mehrerer sicherheit wegen, in demland des Groß-Mogols durchzukommen, zusammen rotten.Es hat auch dergleichen LaKl«, welche sich zusammen thun, umdurch die wüsteneyen von Africa zu kommen, sonderlich wo manes das Sand-meer heißet, zwischen Maroc und Tamboucton,der Haupt-stadt des Königreichs Gago. Diese reise ist von etwa»400. stunden , und gebrauchet zwey monat sie hin, und so vielezeit sie wieder her zu machen; die LaWs reiset nur des nacht»wegen der unerträglichen Hitze des tages in diesen ländern. Dievornehmste waare, die sie von dieser reise zurück bringen, istdas gold-sand, welches sie Lridar, und die Europäer Dblr helftfen. An andern orten heißet man dergleichen LsWss Carava-nen. Siehe Caravane. rom. II.
Llök. äs Lommerse.
(Laffraria, Caffreria, oder die küste der Caffern, eine süd-wärts gelegene landschafft in Africa, welche gegen morgen dasIndianische meer, gegen abend das Aethioplsche, gegen mittagden Ocesnum Luürstem und die Komgretche Matanian undMonomotapa samt der küste von Zanguebar und den Mond,gebürgen gegen Mitternacht hat. ES mein land, welches vonvielerley völckern bewohnet wird, dre alle chre besondere Re-genten haben. Die vornehmste unter denen, die man entde-cket, sind die Goringharconas, die Gorachouquas und Goring,haiquas , welche sich um V->xo äi buona chersnra in der gegend,wo die Holländer eme vestung erbauet, aufhalten. Ferner sindAe Cochoquas, die Cattguriquas, dte Hosaas, die Chainou-
, die Numaquas, die Heu-dre Hancumquas anzutreffen. DieGoringharconas, welche dre Holländer wasser-manner nennen,
sind