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* Cagnetrrs, (Anton.) von Paris, promovirte allda an.^628. in " 1 'kLllIoZi-ä, wurde zu Meaux Lanonisus, Prediger,^anssllarius und General-ViLLrw8, und starb an. 1699. imnvv. Seine predigten, so sehr gründlich, sind nach seinem tobeunter dem titu!: ü'ännee Pastorale in VII. wm. in 4. herausstreben worden. , äsaäsmia Laristenlis.
. Cagnoli, (Belmontes) ein Italiänischer Abt, welcher invem XVII. sXLulo bekannt gewesen. Er hat unterschiedene'chriften in gebundener und ungebundener rede hinterlassen, undAar insonderheit ein guter Französischer Poet. Er gedachtevurch sein getichte, das zerstörte Aquileja genannt, desTor-Mati Taßi rühm zu verkleinern, hätte aber bald seinen eige-urn dadurch verlohren. pin. I. sap. 8. äs
Lc.XVIk. Morhofvon der Teutschen spräche, k. II. L.2.^*Eaqots, oder Lapots, ein familten-nahme, welche inAarn und in verschiedenen Gasconischen orten zertheilt ist, und,Ale einige wollen, von den Wisigotyen herstammer, welche ingesell gegenden geblieben, da sie sind auf das Haupt geschla-fn worden. Sie werden vor aussätzig und unrein gehalten,und ist ein besonderer artickul in den Bearnischen land-gesetzen,?nd ein altes herkommen in den benachbarten provmtzen, zu-Me welchem dieser familie hart verboten ist, sich unter nie-Annd zu mengen, oder gemeinschafft mit jemand zu haben. Infn Archen haben sie ihr besonder thor, weyh-waffer, und einenl»Miljen-sitz allein : in den städten und dörfern, wo sie woll-en, sind ihre Häuser abgesondert, und von andern entfernt, jaPriester schlagen ihnen so gar die beichte ab. Sie sind zim-Mrleulhe, und dörfen keine andre Waffen und eisenwerck beytragen, als was sich zu ihrem hanbwerck gebrauchen läßt,und dörfen sie kein zeugnis geben. Aber das alte Bearnische^richte that ihnen diese gnade, daß es sieben derselben , sofugnts gaben, für einen gemeinen zeugen gelten liesse. ManRaubet, sie werden Cagots genennet, als wollte man sagen Las-ers, d. i. Hunds-Gothen, welcher Übernahme und Verachtung,A'e auch daß man sie für unrein und aussätzig haltet, noch vongreuel des Lrianistni herkommet, mlt welchem die Gothen,Mvermeynte Voreltern, ehedessen behafflet gewesen, und in die-ne! ^"de deswegen viele grausamkeiten ausgeübet haben, fürf°Me Missethaten ihrer vätter diese familie leiden muß. Siet°fli zimmerleulhe seyn, wie die Mbeoniten bey den Israeli-dj» Wasser-träger waren, nemlich zur straf und sclaverey für^Haltung , quia fervariäo fervati läere. An. 1460. begehr-n!« ^and-Stände von Bearn an Gaston äs Bearn, Printzenfu Navarra, man sollte dieser familie verbieten barfnß zua.OEn, damit sie deir erdboden nicht anstecketen , und das beykn durchstcchung ihrer füssen mit einem eisen. Sie soll-et» auch auf ihren kleiden, ihr altes zeichen tragen, welchesh ' ganse-endten-oder ein anderer fuß von einem waffer-thierqss, ' lhre unrcinigkeit damit anzudeuten, und daß sie sichqss'ch diesen thieren fleißig waschen sollten. Man nennete siet-erisrims, d. i. abstammende von Giezi, dem dienerElir'^vem aussätzigen. kill. äs Lsarn, üv. I. L. 16.
vh„ Eaguay, (1s ?ort äs) oder le Port Loyal, ein grosser Hase?Mai)» , kleiner meer-busen auf der südlichen feiten von Jä-kel d?» dem ausflusse des flusses Caguay. Es ist ohne zwei-Nenn-» mliche, den man in andern charten ls korr ä'ägula
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ftu«Eagurria, ein ftädtlein in Navarra, an einem kleinenden »»An, auf den grentzen von Alt-Castilien, drey stun-«lte m»?Mono osten zu; —' ' - ----- - - -
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vier.
man haltet es insgemein für dasdoch etliche den flecken Agreda machen.
Aet^^Mlies, oder Cahaignes, (Iacobus cls ) war ein söhner>,cs n A^lgnes, eines Neäicl, und nahm zu Caen den titulcioris an. Hieraufpraclicirte er daselbst, ward auchaber w ?'^°kess'or Xegius, und letztlich Schöppe der stadt, gabchsr-ss," sslnem alter alle seine ämter auf, damit er dem bü-ist ex"-,, lden desto geruhiger abwarten könnte. Im übrigenhaan?a,.!A ^veifel eben derjenige, den 1s Long Iohannem Ca-kvlxx!» ü"l genennet, und der an. 1612. krsäs<stionem äs aguaihm cinf^roiäl an tag gegeben. Sonst hat man auch vonäoms fll Traüatum äskebribus; und Llagiorum sivium La-^uenssum eenturiam.
den ^Aer-LillKh, der 19 . Calif von dem Hause der Abbaßi-zn d-I, des Califs Motadheds söhn, ein gefangener, undwar ä»^d verdammet, weil er in einer aufruhr zum Califedrude,. »N"^en worden. Da aber der CalifMoclader seindas ssmU. den, hat er ihm durch seinen tod das leben undAn qeld -» Zerlassen. Man sagt von seinem qeitz, daß erh» doch».,?^ommen, fernen bruder, ja seine stief-mutter, dieAffen und an der wasser-sucht kranck gelegen, habe
te geik r! ?ls lortur thun, dieser mrt grausamkeit so vermisch-ffn des den haß des gantzen volckes und aller Gross
der vyxAlchs auf den hals. Munas der verschnittene, einerGrvssm ÄAsten im gantzen Reich, verschwöre sich mit andernberiL w» 5 der Calif aber, der zu ihrem unglück dessen
KnZmLL"' kam ihnen vor: Munas nebst zwey andemAnen ämNundten verlohre den köpf; Benmocla, der auch zudurch ^ entflöhe, und bliebe so lang verborgen, bis erGlicht a, yuachwerben Sima, das Haupt der Türckischen' Z'5^ leiten gebracht; durch dessen hülff wurde derri'irvr. Lc«rcs« //. Theil.
Kayserl. pallast belagert, Caher gefangen genommen, seines ge-sichts und der freyheit beraubt, da er noch nicht über i«. monalCalife gewesen. Dieses geschahe im jähr Christi Y;z. in dem z rr»jähr der Hegira. Nach diesem lebte er noch bis auf MothisCalifat, und ob er schon wieder frey gelassen worden, kam erdoch in einen so elenden zustand, daß er mit andern blindenalle freytag bey dem thor der grossen Mosquee das allmosen zubegehren getwthiget war, da er dann zu den vorbeygehenden zusagen pflegte; Erbarmet euch doch über den, fo ehemalseuer Calife gewesen, und euch nun das allmosen for-dert. Er starb im )9S. jähr der Hegira, seines alters 5;.jähr. , bibl. Orienr.
(fahorle, Caorle, lat. (lsprul-e, eine kleine und der un-gesunden tust wegen übel bewohnte insul auf dem Golfo äiVenezm , an den kästen der landschafft Friaul. Sie hat einestadt gleiches nahmens, allwo ein Bischoffthum, welchesunter den Patriarchen von Venedig gehört.
^.Eahors, die Haupt-stadt in der provintz Querci, hat einenBsschoffüchen sitz un er Bomges gehörig, wie auch eine Uni-verptat. Bey den Alten Hersset sie vivons Lsäurcorum, wel-che die scribenten der folgenden zeit Laäursum nennen. Sielieget auf einer halb - insul, so der fluß Lot formiret, überwelchen drey brücken gehen , und wird auf einer feite von ei-nem hohen felsen etwas erhaben, worauf vormals eine cita-delle gewesen. Es ist eine alte, grosse und volckreiche stadt,und Iacobus von Osiat, welcher nachgehends unter dem nah-men Johannes XXU. Papst gewesen, ist allhier gebohren wor-den. Eben dieser Papst hat auch die Universität daselbst an.i;;i. gestiftet. Der dasige Bischofs führet den titul eines Gra-fen von Cahors, und hat, wie einige wollen, die freyheit,mit stiefeln und sporen messe zu halten. Einige aurkoreg hal-ten Cahors für llxellociunum, welche der Gallier letzte stadtwar, so sich Iulio Cäsari widersetzte. Allein es ist solchesnicht wahrscheinlich, obwol nicht zu läugnen, daß gedach-ter ort auch in Querci gelegen gewesen. Dieser ort müsseim XVI. üsculo in den einheimischen kriegen viel ausstehen,weil sie damals sehr veste war, sowol wegen ihrer tage, alsauch wegen ihres auf einen felsen gebaueten casteüs, so abernunmehr demoliret ist. An. rzür. liessen allhier die Refor-mirten zuerst ihre religion predigen, wozu sonderlich die vielefremde Lcucliost furis, welche unter Francisco Roaldesio alldastudirten, den grossen Vorschub sollen gethan haben. Allein dieCatholische griffen zu den Waffen, und kostete es viele dasleben. Aber an. 158°. überfiel sie Henricus IV. damalen nochKonig iir Navarra, unversehens, da es dann innerhalb derstadt zu einem heftigen gestechte kam, so bis in den drittentag gewahret, da endlich bey frischer ankommender hälfst fürHenricum die Anwohner muth und Hände smcken liessen.Die stadt wurde meist ausgeplündert , und war die beuteüberaus reich. ist,, il. üb. iv. csy>. 19.
-»/st, üb. II. S3P. 2. L üb. IX. eap. 20. bist.
ä'üguit. Üv. I. c. 18. üb. XXXI. Isg. L«
reskorsü. äe8 villeg. ässcr. üum. Oall.
sboste msmorsbl. äs Labors, st.« äs Lxilc.Laäurc. Xc. Xstrstr. *
* Cat, ein kleines Königreich und stadt gleiches nahmensauf der insul Niphon, in Japan. k7»rv.
*Eajabo , eine provintz in der insul Hispaniola, sie liegtzwischen Cubaho und dem fluß Mcqua, und geht bis an diegold-reicheu berge Cibao, wo der fluß Neiba entspringet.
c?or«. OiÄiormaire.
* Eajacs, ist der nähme, den die Franzosen einem corps von200. Edelleuthen geben, welche zur see dieneten. Der Ursprungdesselben ist von Nr. äs Cajac herzunehmen, welcher es an.r6ü8. mit Königlicher erlaubnis aufrichtete. Er commandirtedasselbe. Man nennete sie auch les Verm-mäols, weil Ludwig,Hertzog von Vermandois, legitimirter Printz von Franckreich,damals Admiral war. Da aber Cajac einige streitigkeit mitden Officiers bekam, wurden sie zerstreuet. st////oste äe /«
*(tajado, (Henricus) ein gelehrter Portugiese zu endedeSXV.lLsuü, ist wegen seiner Lateinischen getichte berühmt, dieunter dem titul: LclogL <L Lpigrammats, mehr denn einmalaufgelegt worden. Er hätte sich eine geraume zeit in Italien auf-gehalten, allwo er Beroaldum und andre Gelehrte selbiger zeitgehört. In Licerotüsno. bibl. Hisx.
fugemens.
Eajania, Oft-Bothnien, eine provintz in Finnland, obenan dem Bothnischen meer-busen. Derselben vornehmster ort istCajaneburg, so eine vestung hat, nahe bey dem see Outo; fernerist Jo, Ula, Wassa und Lamingo. Siehe Bothnia.
*Lajanides, die zweyte llynsssis der alten Persischen Köni-ge, welches eigentlich diczemgen sind, so dre Griechen für Per-sische Könige erkannt haben. Die von der erstell Dynastie, soman Pischdadier nennet, sollten ehender unter die Babyloni-schen Könige gerechnet werden, oder unter die Assyrer und Me-den, als unter dre Perser, so viel wenigstens uns die Griechi-schen geschicht-schreiber davon einige wissenschafft hinterlassenhaben. ^ ......
Diese zweyte Dynastie hat ihren nahmen von dem Wort Caibekommen, welches m der alten Persischen Peheveliennischen
Gg spräche