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Zweyter Theil. Bi - C.
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A die Person durch Egypten eine ducaten für den durchmarsthund darbey schwören sollten, den Abulhagex^zu bekrie-Dieses manifest war nicht so bald publicirt, so sahe mand-n w ge alle voll der zuvor in ihrem land herum schwärmen-. cn Trabern armeen-weis auf Egypten zu marschiren, so daß^uer kurtzen zeit bey Millionen seelen, worunter ;oooo.»um streit gerüstete männer waren, durch Egypten der Barba-M„iuellten. Sie kamen auch theils zu Carvan an, wo sie denUulyagex gefangen nahmen, und ihn auf eine grausame weise/."Achteten. Die stadt ward an. rc>ol. zerstöret, die Araber theil-. n das land unter sich, und erkenneten Cajem für ihren Calif,j.W aber blieb in Egypten, allwo seine Nachfolger bey i üo.yren regieret haben. Ackar««»/, bist.

bilH^iem-Lm-Rillah, der 26. Calif der Abaßiden, Cader-„ uays soh„, welchem er in dem 422. jähr der Hegira, und Chri-nachfolgete. Im 447. jähr der Hegira hatte Raisal/.MUS,<rglifsCajemVezier, grosse streitigkeiten mitBessas-von der vornehmsten General» der armee des -Sultansstammen Bujab, welcher damalen Statthalter des. mfats war. Baffaßiri war genöthigt aus Bagdad zu flie-stanr ""d sich unter den schütz des Egyptischen Califs Moki-er begeben. Dieser Printz half ihm mit volck, damitdestt!- hegend Bagdad in glut und afche setzte. Cajem mnstewaMbn Togrul-Beg der Selgiuciden zu hülffe ruffen, dessenDi??/ kurtzem sich in dem Khorasanischen bevestigt hatte,an Sultan kam bald mit einer grossen Türckischcn armeehiest seinen einzua zu Bagdad , allwo er dem Calif alle«ich ?mhat, die seiner wurde zukamen. Ader das volck lehntethat- b darauf wider die Türcken, welche ihnen viel überdrang8el >.^uf, und fieng ihre Üppigkeiten an mit einem stcin-ha-da?" bezahlen: dieses erzurnere den Togrul-Beg dermassen,le? er die stadt plündern ließ. Nachdem die aufruhr gestil-ij-l/bar, ergab sich der Sultan Maleh-al-Rahim, Genera-uik^ , ber armecn des Sultans, dem Togrul-Beg auf treuunk T^"ben; dieser ließ ihn aber in das gefangnis stecken,lveifMete ^so in ihm die D^nastia der Sultanen Buides,verön> ^7. jähre gewähret hat. Nach verschiedenen grossenrum n/Ä'M erklärte der Calif Cajem seinen söhn Abdallahdj. Mwlger im Califat, und gab ihm den zunahmen Mocta-Atal^^ "b aber völlig unter Togrul-Beg oder seinem söhnrv?. 'sIchah. Er starb im 467. jähr der Hegira, und Christi*et rMbem seine regierung 44. jähr und 8. monat gewah-Lehalkn lgens wurde er für einen klugen und guten Printzenund liebele die studien und die poesie.

kels^Am-Bem-Rillah, (Abulbaca Hamzah ) Al-Motava-ptey ber 14. Calif aus dem stammen der Abaßiden in Egy-jahxV,)-k war ein nachfolge? seines bruders Mostacsis im 855.lec-Al-A^llira, und Christi 14z r. und an. 8zy. setzte ihn Ma-dex D'^lchraf-Jnal wieder ab, welcher Malec der 12. Sultangeschah ber Circaßischen Mainmelucken war. Dieses aberl-f Mv. Der Sultan hatte einigen argwohn auf den Ca-ihiss,^„'l>en, und ließ ihn deswegen vor sich kommen, umhätte ", ^hrgeitz vorzuhalten: dann er ward angeklagt, als^ns hep^bm weltlichen dingen sich gefuchet von des Sul-sich hss^lafft los, und souverain zu machen. Cajem, welchertvsirde, er möchte von seinem Herrn deswegen seinerdaran, werden, wollte vorkommen, und vermasse sichdir w,.,» 'Lbt gegen dem Sultan: und sprach: Ich gebedaß "'ITalifat wieder zurücke, aber wisse darbey,^ürckpt ^ 7," dadurch die Hoheit eines Sultans ver-kroch-» Wss- Kaum aber hat der Calif diefe Worte ausge-bey nehe, so ward er seiner dtensten erlassen, und ihm da-setzt, ' baß er nunmehro als einer, der sich sechsten abge-be gewa" ' " -

' jähr 86z. der Hegira, und Christi I4t8.

rirg ^bMie, oder Cayenne, eine iusul in dem südlichen Ame-llnffe ^^urana, ohngefehr io°. Französische meilen von demjenne n Amazonen. Der nähme kommt von dem flusse Ca-' Welcher in den gebürgen nahe bey dem see ParimezöafA" - durch das land der Galibis läuft, und 100. Fran-het ^ '^len lang ist. Die insul, um welche er herum ge-fruchtU Französische meilen im umkreise, und ist sehrvestr. ar. Dee Franzosen setzten sich zuerst an. 1625. daraufsind ab-» erbaueten das köre Ceperou wie auch kort Louis,wen s.» » bt genöthiget worden selbige zu verlassen, jedoch ka-Wuste»^'wederum hinein, nemlich an. 1640. i6zr. und 1654.Darai!f A,.^ber endlich aus Mangel des sucmrses retmren.Und beki^^w die Holländer an. i6;6. besten fuß darinnen,As In ste bis an. 1664. da sie von Nr. Tracy und Nr.6e revanai5w>ederum gezwungen worden ftlbige zu verlassen;wüsten a-w sich zwar an. 1676. da dte Franzosen weichenss'Cstreeä «der an. 1677. durch den Vice-Admiral

thigunk-i»a neue heraus geschlagen. Der boden ist sehr immu-ner war-« x selb, mit wenig holtz versehen. Die einwoh,^eunde.w-i, ^ ^ibes, dazumal der Engellander sonderliche- N-Die ün I den Spaniern aus Oronoque vertrieben wa-stsibes v^wnbe gebvhrne sind insgemein ein faul herum schwei,wenig an der zahl , und verändern öfters ihreVMOr. n. Theil.

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Wohnungen; sie leben von fischen, haben viel Weiber, undgehorchen ihren kleinen Königen, so lange als es ihnen be-liebt. Sie strafen nichts am leben, als nur den todtschlagund ehebruch. /-«er. lüstor. novi orbis.

* ssajeta, des Aeneä amme, gieng mit demselben nachItalien, starb aber, ehe er das ende seiner fahrt erreich-te , und wurde an dem ufer der see verbrannt, daher derort, wo solches geschahe, von ihr auch deu nahmen Cajeta be-kam, so das jetzige Gaeta ist. V. x. ;;6.

Ach. VII. I. OvrAtt«, metam. XIV. 441. Lcl Virgll.

1. c. /teZE gci Oviä. l. c. , not. orb. ünt. II. 9.

§. 4lö.

ssajetano, Gaetano. Dieses gefchlecht ist eigentlich ausSpamen entsprossen, hat sich aber in Italien in der stadt Ca,jeta niedergelassen, und daher, wie man vorgrebt, diesen nah-men bekommen. Man hat unterschiedene Cardinäle diesesnahmens: der älteste ist Johannes, «reicher, da er Papstworden, den nahmen Gelasius II. führte. Gregorius, ge-bürtig von Pisa , wie Ughellius berichtet, wurde von Pascha«li II. um das jähr 1104. zum Cardinal gemacht, und un-terschrieb dieberuhmle transactlon, welche dieser Papst mitdem Kayser Henrico V. wegen der investitur der B-schöffe inTeutschland an. 111 l. machte. Er wohnte auch in folgendemjähre dem Loircillo k-kterLoeoli bey, und starb noch vor an.1118. Gerhardus, Lsnonious zu Pisa, erhielt an. n;o. denCardinals-Hut von Eugenio 111. und Anastasius IV. schickteihn als Legaten nach Teutschland, er starb aber nach seinerzurückkunft an. n?4. Benedictus war ein vetter eines andernCardinals dieses nahmens, welcher hernach unter dem --ah-men Bonisactus Vlll. Papst gewesen. Dieser Benedictuswurde der jüngere genannt, und von Cölestino V. an. 1294.zmn Cardinal gemacht, starb aber an. 1296. Franciscus, ge-bürtig von Magma, war ein vetter Bvnifacii VIII. welcherihn an. 129;. zum Cardinal ernenuete. Er verföchte o-estnseinen vetter und Papst, so gut er konnte, wider Wilhelmumvon Nogaret, und starb an. 1,17. Johannes Cajetanus äoUrfinis, ein Römer von geburt, wurde von Johanne XXII.an. i; - 6. znm Cardinal ereirt, und als Legat nach Italiengeschickt; nach welcher verrichtung er zu Avignon an.starb. Antonius, ein Römer, war Patriarch zu Aquileja.Bonifacius IX. gab ihm an. 140a. den Cardinals-Hut, undhatte er an den vornehmsten Verrichtungen zu seiner zeit mittheil. ' Er starb an. 1412. Nicolaus Cajetanus von Sermo,netta, wurde zu Rom den 24. apr. an. ,;r6. gebohren. Pau-lus III. sein anverwandter, machte ihn an. iz;8. zum Cardinal,da er nur --2. jähr alt war ; nach diesem war er Legat inToscanien, Ertz-Btschoff zu Capua, und krorecioi des Kö-nigreichs Schottland. Er starb an. i;8;. Philippus Cajeta-no, Fürst cli Caserta und Hertzog von Sermonetta, muste et-liche jähre bis an. 1667. im exiUo leben, weil er nebst etli-chen meuchel-mördern den Grafen Broard, dessen diener undeinen Corporal erschossen. Lehmanns herrsch. Europa, k. II.

x. 169.

* Cajetano, (Henricus) war ein söhn Bonifacii Cajetano,Hertzogs von Sermonetta, und an. i;;o. gebohren. SixtusV. machte ihn, nachdem er vorher unterschiedene bedienun-gen verwaltet, zum Patriarchen von Alexandria, und an. i^8;.zum Cardinal, auch bald hernach znm Legaten von Bologna,und zum Cämmerling der Archen. Nach Henriet III. in Franck-reich tobe ward er von dem gedachten Papste an dieses Reichals läsMtus ü katers gesendet, kam auch an. 1590. IN Parisan , und hielt daselbst den 20. jan. seinen cinzug mit grosserpracht, worauf er sich in die Parlements-versammlung begab,und sich daselbst auf des Königs stuhl setzen wollte,aber von demobersten Präsidenten Brissonio bey der Hand zurück gezogen,und einen geringern platz einzunehmen genöthiget ward. Weiler ihm eingebildet hatte, daß in diesem Reiche alles nach sei-nem willen wurde ergehen müssen, so machte er sich durch sei-nen stoltz und trotzige aufführung gar bald auch selbst bey demHertzoge von Maine und andern Liguisten verhaßt. Man konn-te auch gar deutlich sehen, daß er sich mit fleiß bemühet-v d-efache noch in grössere Verwirrung zu stürtzen, und den Spa-niern damit einen dienst zu erweisen ; wie er denn eben darum,damit dte Spanischen volcker zeit gewinnen möchten, ausden Niederlanden in Franckreich anzulangen, den Komg Hen-ricum IV. zu eingehung eines stillstandes, durch verschiedene Un-terhandlungen , so er darüber mit dem Marschall von Brrvnund andern gepflogen, zu bereden suchte. Durch solches bezei.gen ward Sixtus V. so erbittert auf ihn, daß er chm m sehrharten ausdruckungen seine Ungeschicklichkeit, und dre Übertre-tung der ihm gegebenen 'nstructionen verwiese, wurde ihnauch, wenn er nicht vor desftlben zurumunft gestorben Ware,übel belohnet haben. Cajetano verließ am 24. sept. des gemel,beten I z 90. jahres die stadt Paris, kam aber erst nach IlrbamVII. tobe nach Rom, und wurde hernach von Elemente VIII.als Legat nach Polen gesendet. Nach der ruckkunft von darstarb er an. 1599- in RoiA ^tt^r«r^XLVIII.

/ar» llüti Oi-räkn-il. eom. III. Nemolrez ckLai/e, iom. II.

* ssajetano, (Daniel) ein Crsmmsticuz, Redner, Poet,und in der Griechischen und Lateinischen Literatur wohl-erfahr-ner Vklloiogus, von Cremona gebürtig , war eine zeitlangMar ttmuamormn zu Mayland, und starb am r;»8. in sei-

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