Z52 cat
t a i
ner geburts-stadt an der pest. Er ließ: Lxxolitionem in
kiilcisnum; äs k^rtibus Orgtionis; äs Lsrminibus -L äsLccentikus; Lommsnt-irium in 8ensc«IrsZcsäiss; Uxigrsm-MLtL Lc. ^//rr Lremona licsrLt.
Cajetanus , ( Thomas ) Cardinal , siehe äs Vio.
Cajetanus, ( Petrus Victorius Palma) siehe Layet.
* Cajetanus, (Iordanus) war ein söhn Christophori, Gra-fens von Fondi , und wurde an. 1447. den zi. may von Nico-lao V. zum Ertz - Bischoff von Capua gemacht. Er besaßgrossen verstand und gelehrsamkeit, und ließ in seinem Umgängeeine besondere freunvlichkeit spüren, weswegen ihn KönigAlphonsus wohl um sich leiden konnte, welchem er das Kö-nigreich Neapolis wider Renatum von Anjou mit grosser tapfer-keit einnehmen half, deswegen er auch von Alphvnsi söhne,Könige Ferdinande, dessen Staats-Minister er war, mittelst ei-nes decrets vom io. aug. an. 1491. in die Königliche familieaufgenommen, und mit dem titul von Aragonien beehretward, nachdem ihn schon an. 148;. Jnnocentius vili. erineld-tem Ferdinand» zu gefallen zum Patriarchen von Antiochia er-nennet hatte. Er hat die Haupt-kirche zu Capua schier vongründ aus neu aufgeführet, das örsvi-nium an. 1489. verbes-sert auflegen lassen, und ist zu Neapoiis an. 1496. den iz.vct. gestorben. ktzöeL'«,, Iml. issr. com. VI. x.leg.
" * Cajetanus, (Martinus Octavius) aus der SicilianisHenfamilie der Grafen von Sortino , war am 1566. zu Syra-cusa gebohren; trat an. 1582. in die Societät Jesu, und wur-de des Lolle^ü zu Meßiua , hernach aber dessen zu Palermo,wie auch des Profeß-Hauses daselbst ttecior. Er starb an. 1620.im >4. jähr seines alters, und ließ ein groß werck äs Vttiz8an6lormn Licuiorum, welches nach seinem tode an. 1657.in fol. zu Palermo heraus gekommen, nachdem er vorher selbsteine läsam zu Palermo 1612. in 4. davon drucken lassen, diein Vtisstmro 8iciIi!L tom. II. abgedrucket ist; aus gedachten Vi-l!8 ist Historin O. Lonrsäi in den TUestmrum Tisch« tom. XII.eingedruckt worden. Eben also wurde auch nach seinem todeder 1r. äs Lultu Oeipar« in 8isiliL, ingleichen die Ilsgogsnä Historinm 8scrum Lisul-un heraus gegeben. bibl.
script. 8. ß. I-uc. Vv. XV. §. 7. p. ;?c>. Z7i.
* (saietanus, (Csnstantinus) ein Benedictiner von der Oon-
ersMtions Lslinsnli, war zu Syracusa in Sicilien an. i;6o.aus einer adelichen familie gebohren. Nachdem er an. iz86.zu Catanea den orden angenommen, und darauf sowol in derPhilosophie und Theologie, als auch sonderlich in den kirchen-antiquitäten eine gründliche wissenschafft erlangt, wurde er nachRom geruffen, da er denn Baronio bey Verfertigung seinersnnalium rühmlich an die Hand gieng, und von Paulo V.nebst dem amte eines Vuüoäis biblisches« V-uic-m« auch dentitul eines Abts von St. Baronte, von Urbano III. aber diePriorey St. Nicolai äs Vscina in Sicilicn bekam. An. 1621.nahm er sich vor , das Lollegimn äs proxLMnää käs in RoMauf seine eigene Unkosten zu erbauen, und zugleich die Benedi-ctmer durch ein neues vorum dahin zu verbinden, daß sie anfortpflantzung des Römisch-Catholischen glaubens mit arbeitenmästen; es war aber beydes über sein vermögen, wiewol derbau des gedachten Lollegü, nachdem er die fundamente dazugeleget, von Papst Gregorio XV. dennoch endlich zu stände ge-bracht , und er zum ersten krseliäs darinnen bestellet wurde. Erstarb zu Rom den >7. fept. an. 1652. da er 90. jähr alt war,wobey er denn sein gantzes vermögen dem erwehnten Oollegiovermachte. Er hat die wercke des Cardinals Petri Damianiin 4. fol. ans licht gestellet; ingleichen IllnAorum trium Vxi-lcoporum, lüäori Ililpslenlis, lläspbonst Toletrmi L 6re-gorii LsräinMs Vp. üostienlis vitss L Lcliones ; llnimsäverüo-NL8 in vitam 8. Lnlslmi Vp- Vuserills, welche in Oretleri mo-numenti8 contra Iskilmatisoz befindlich; Oelsüi II.vitam a kanäulpko kilimo conlsriptam, mit seinen commen-tsriis; äs ünZulari krimatu 8. kstri lolius Lommeptarium;verschiedene Misten von dem buch äs Imiwcione LUristi, wel-ches er dem Joh. Gerson vindiciren wollen; u. a. m. heraus ge-geben. , bibl. 8icula.
CaiftrttA, war ehemals die Haupt-stadt der provintz Honanin China, t» einem gründe gelegen südwärts des gelben fluf-ses, welcher nur eine stund davon ist. Weil der fluß höherwar, als die stadt, so wurde ein dämm von quater-steinengemacht, dadurch zu verhindern , daß er das land nicht über-schwemmen möchte. Da nun an. 1641. die stadt durch den ty-rannen Licungzus belagert wurde , und der Kayser mit einemgrossen Heer ankam, selbige zu entsetzen, ließ er den 9. oct.1642. diesen dämm durchbrechen. Hierdurch, zwar ward inwenig stunden der gröste Hausse Verfeinde ersauffet, allein diestadt Caifung auch dergestalt überschwemmet,, daß sie nebstdem umliegenden lande in einen Pfuhl verwandelt ward, undüber z 00000. Anwohner mit darinnen umkamen. NeuhofsChineßsiHe reise/ x>.410.
* Eaikaus, der zweyte Persische König der zweyten Dynastie,weiche man die Cajanidische nennet, war ein söhn oder ein en-ckel seines vorfahrn Caicobads, dann die geschicht-schreiberhiermnen uicht emig sind. Er führte kriege im Mazanderani-schen, Fürsten in einer Macht, die er
ihm gelieferr,^. Da er aberden zweyten zug in das nemlicheland wagte, ward er gefangen genommen, und bliebe also, bis
Rostan kam ihn zu befreyen. Bald nach diestm wendete^seine Waffen nach Egypten, Syrien und Klein-Asien, wo ihmalles glücklich abgelösten; darzu half das meiste feines klugenGeneral», abgedachten Rostans, tapferkeit und erfahrungkriegs-sachen , dem er auch zur danckbarkeit seine eigene schwerster zur ehe gab. Dieser Printz hatte zwey Ander, Siavejwund Faramorz. Der erste ward von seiner stief-mutter ange-klagt , als hätte er ihro etwas in unehren zugemuthet, weswe-^gen er sich in die flucht begeben muste. Er nahm aber seine W'flucht zu Afraflab dem König in Turquestan. Dieser TurckiMPrintz empsieng ihn sehr wohl, und gab ihm seine tochter, nah-mens Frankis oder Franghiz, zur ehe, von welcher er Cai-Khost»zeugte, welcher seinem ur-groß-vatter Caikaus im Reich nach'folgte. Dieser Siavesch, welcher sich durch seine geschicküm-keit und Königliche Lügenden sehr hervor thäte, verursach"bald eine eifersucht unter allen Grossen an dem Turquesta-nischen Hof, weiche endlich in einen tödtlichen haß widerauöörach. Sie verschworen sich derhalben wider ihn, unobrachten ihn hinterlistiger weise um, ehe seine gemahlin, d'»eben schwanger war, nieder gekommen. Nach Siaveschs toeewar nunmchro besten jüngster bruder Faramorz vermuthliche''Cron-erbe des Reichs Carkai; dessen ohngeacht ward ihm Ca>-Khosru, seines altern bruders Siaveschs söhn, vorgezogenCaikaus legte sich übrigens sehr auf die Astronomie, und ließzu dem ende zwey grosse Oblervawris bauen , eines zu Bade'an dem Euphrate, das andre an dem Tiger, an dem ort,man nun Bagdad nennet. Viele gefchicht-fchreiber setzen rh"tn die Zeiten Davids und Salomons. bibl. Orient-
* Caikaus, mit dem zunahmen Ezzeddin, ein söhn Kaikhost"Gaiatheddin, der siebende Sultan der Selgiuciden , der VVinistis von Rum, das ist von dem stammen öder geschlechteren, die in Natolien und da herum regiert hatten. Er starbder schwindsucht im jähr 609. der Heg. und Christi 1212. da ^nur ein jähr regiert hatte. Alaeddin Caicobad, sein bruder,gete ihm. L'/Iei-l-c/ar, bibl. Orient.
* Caikhosru Gaiatheddin, der zweyte dieses nahmens, ck"söhn Caicobad, zehenber Sultan der Selgiuciden, istden Mogolen oder Tartarn aus seinen landen verjagt wE'nachdem er in Natolien und Armenien 8. jähr regiert Hass'Dieses geschahe im 644. jähr der Hegira, und Christi ^ '
, bibl. Orient.
* Cai-Rhosrau, oder Lai-Rhosru, der dritte König APerser, von der DynEie und dem geschlechte der Caiss'den, ein söhn Siavesch, des sohns Caikaus, welcher warsöhn Caicobad.,Seine mutter war Frankis, eine tochter AVsiab, welcher über Turquestan und eine zeitlang über Mvssunter der vorhergehenden v^nEie der Pischdadier König "ssgEr kam vier monat nach seines vatlers tode zur wett,
er erwachsen, wurde er in Persien gebracht. Als er dorten^gekommen, fand er eine starcke partey wider ihn ; aber ow §einnehmung des Mostes Bahaman, weiches die citadelle ^stadt Arteban war, ward er seiner feinden meister. A>ssdieser Printz in ruhigen besitz des thrones, und war nm'w ^im stände seines vatters tod zu rächen: Er kündete besass,den Turquestanern den krieg an, und es kam «»sobaldlen schlachten, da man aber keiner seits sich grossen vorwrühmen konnte. Deswegen entschlossen sich beyde partcycwehre des sieges zwölf kriegs-leuthen zu übergeben. Zwo»fss,jtcken und zwölf Perser müsten sich in ein besonders gessw' in-einander einlassen, und der gewinnende theil sollte ieinAÄeiitzen Reich die ehre des sieges erwerben. Die zwölf Tsshiesse man Turanier, die Perser aber Iranier. Dieses gss xjewelches in der Persischen Historie sehr berühmt ist, fiele sw ,soPerser glücklich aus; sie überwanden die Türcken, Ä. «Assward der friede zwischen beyden völckern gemacht. '.Vjjrete aber nicht lang, doch erhielte Cai-Khosru so vielüber die Türcken, daß er Afrasiab und feinen brudervesch aus ihrem land verjagte; dann er schnitte ihnenin das Turqueganische gäntzlich ab, so daß sie in dss ssAdirbeitzan sich flüchten musten. Diese flüchtige PrE^r-ten eine lange zeit von provintz zu provintz herum, u>ss. perlden immer mehr in die enge getrieben, bis sie endlichgeMedischen bergen nicht weiters konnten. Dorten M'-. so st^von den trouppen Cai-Khosru umringet, ihre kleine aEss re-noch bey sich hatten, geschlagen, und sie felbsten des sss.Miingraubet. Cai-Khosrau lebte nach der Persifchen ausrc - ^0-90. jähr und regierte 60. er erklärte zu seinem nachssw Mhorasp, seinen söhn, dem er noch vor dem tod dre rc« yxeabgetreten. Er selbst aber verfügte sich auf einen ss KOtkprovintz Ghilan, um dorten abgesondert zu leben ,zu dienen. Zu dieses Printzen lebzeiten solle sich ein eri v yoncher drache in den gebürgen Ganschid, welches MPersien absondern, gezeiget haben: dieser brache m« ^ ortensolche Verheerung in dem land, daß die Anwohner «.^ossNaus dasigen gegenden mit forcht und zittern flohen-.^^^te e-fuchte und verfolgte denfelben lange zeit, endlich ^t^ihn mit eigener Hand, und ließ an dem ort, wo er,tet, ein IssrcL oder ein dem feuer geheiligtes Haus ". ze>welches in gantz Persien fehr berühmt wurde, und zu ^ yenoch den nahmen Osir Osulsklä behaltet, welches h ..tempel in Gauschid. -