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Carlle, (Johannes äs Is) ein buchdrucker zu Paris, der^»ere genannt, gab von allen dasigen buchdruckern von an.an bis 1689. eine chronologische beschreidung in 4. her-, unter dem titul: Iliüoirs äs I'Imxrimeris <L äs Isl-i-pVsW; ingleichen vefsriptiou äs psris. , cstsl. bibl.
i;4.
Caiveri, siehe Cagliari.
f Tailly, (6s) ein bekannter Französischer Poet, im XVII.' iu den zeiten des Staats-Ministers Colbert, warieans aus einem ansehnlichen qeschlechte gebürtig, undte ^ titul eines Ritters von St. Michael. Seine getich-unter dem nahmen ä'Aceilly durch Versetzung derck^n ^en an. 171°. der Holländischen aufläge von den wer-nav',^^ Chapelle beygefüget sind, werden wegen dereken " - und ungezwungenen schreib-art und guten gedan-
lur
i„. V den kennern gelobet. L«r^r. jugsm. äes 8sv.Dostes modernes.
, , ein Türckischer beamter, deren insgemein nur
ü'ets . dein Ottomannischen Reiche sind. Einer befindet sichna«?" Constantinopel, ist gleichsam des Groß-Veziers Lieute-Untersucht alles policey-wesen und ordnet es zum theilbe', D/r andere ist stets bey dem Groß-Sultan; der dritte aberM^tet den Groß-Vezier, wenn derselbe vom Hof abwesend ist.det ^ M aber der Groß-Vezier bey dem Groß-Sultan befin-Schoben ^ charge dieses dritten Caimacan gäntzlich auf-
h«^5tman, eine insul im nördlichen America in dem meer-S V" Mexico, ist wegen des schnecken-fanges berühmt.
d^lffet eigentlich Groß-Caiman, um sie dadurch von einerliea» "'sul gleiches nahmens, so in eben diesem meer-busen' ch unterscheiden. Diese letztere insul gehört den Eilgel-dern, und wird Caiman Pequemmaoder Klein-Caiman ge-
nes w-- -.
tom. III. P. 2)6.
bit, oder Caimo, (Eusebius) von Udine, Bischoff zuNuova in Jstrien, war ein bruder des berühmten AleäicischAM Caimi , dessen hernach soll gedacht werden. Ihr ge-ds/cht stammet aus dem Mayländischen her, woselbst es eines^Ähnlichsten gewesen ; hat sich aber hernach in demD.!?7,amschen Stäat und zwar im Friaul niedergelassen.studi,?Eer dieser beyden hieß Iacobus Caimo. Eusebiuswicl nl P Padua , unter Menochio, und hatte hernachBedienungen zu Udine, war auch einer von denen,bink r, Rath benennet hatte, die grentzen dieser pro-lxjA .bezeichnen. Hiernächst war er Lsnomcus zu Agui-Neuen ba er an. 1606. nach Venedig geschickt wurde, dener Johannem Bembo zu complimentiren, erlangte
Citta ^ solchen rühm, daß er bald darauf zum Bischoff von«er „ÄW ernennet wurde. Im übrigen wird er wegen sei-"40 UErchkeit und gelehrsamkeit gerühmt. Er starb an.' "n 7mhre seines alters.
Caimo, ( Pompejus) von Udine, ein be-studirt?, . und bruder des vorhergedachten Eusebii. Erund ^ia-Er Hieronymo Mercuriaii, und erlangte in sprachenPrink-n ^schafften gar bald einen grossen rühm. Vieleliehen Italien bemüheten sich, ihn an ihre Höfe zu^ardj,^,^ ^wehste Rom, woselbst er ein Hausgenosse des. bon Montalto, und Professor in dem RömischenDadua ^'...Der Rath zu Venedig zog ihn endlich nach^rissen ^selbst er dre Medrcm,lehrete, und unterschiedeneaus ank' Vier andern aber ;. bucher äs Lsliäs innsto, her-stinen n.' - ^ widersetzte sich ihm Cäsar Cremonini, der mitLega,a nicht zufrieden war, gleichwie bereits Cäsar
Mßirtr»,w hatte. Im übrigen als die Pest zu Paduadaselbst gab sich Caimi nach Titiano in Friaul, und starbhat anest.. ?o-uvv. an. i6;i. im 6z. jähre seines alters. Erunterschiedene andere tractate heraus gegeben, als: äs8no putriäLrnm Inäisstionibus; äs Xobilirsts; äsll'Inge-pin. j , Lo. in musteo.
Lc.
MayiLnVo, oder Caimi, (Marc. Anton.) ein.ILws vonHerr war Professor ^uris zu Pavia, und hernach Raths-er anlnp^p ayland, woselbst,er an. 1560. gestorben, nachdemgegeben Zungen über einige titul des Loäicis juttinisnei heraus-liehet m'n Untersuchung äs ssetUmssons in imsgrum
*586. inVsder oollsÄion von dieser Materie, so zu Franckf.
. ' toi. heraus gekommen. WrL«, tbesw.
5-älteste söhn Adams und Evä, gebohren st. AI. i.der Ade, a^Er war an ackermann, und todtete seinen bru-ouferiegt , ^ ^M- weswegen ihm GOtt zur strafe
>nöck/?^^Vud fluchtig zu seyn. Damit er aber sicherreugete Aw' GOtt an zeichen an ihm. Nach d estm"ebnete. U «neu söhn Hanoch, nach welchem er die stadteinige alte erbauete. Sonst haben die Iüden wie auchtheils Asch"An-Vätter vielerley erzehlimgen von ihm,die ab§^u seiMt^k''^ .unbegründet sind. Insonderheit hat man^weinste unterschiedene meynungen, darunter wol dierrschoZ ^daß er von Lamech, der ihn vor ein wild gehalttnl^e voralL Welches, wie Salianus, Torniellus und an-Wvllen, Aabr ^ geschehen seyn; oder wie andere
Littov - ^ ' Wiewol andere noch andere gedancken da-
von haben. Das gewisseste hiervon ist, daß alles gleich ungewiß.Was von Cain in der Bibel stehet, das wissen wir, und sind bestsen versicheret. Ader die neugierigkeit oder schwatzhafftigkeit dermenschen hat viel legenden erfunden. Als: das zeichen, dasGOtt Cain gemacht, halten einige vor einen buchstaben, denGOtt Cain an die stirne gesetzet; aber unter diesen ist wiederkeine einigkeit: ob dieser buchstabe von Abels nahmen, odervon GOttes tetrsZrsramLw, oder von dem Worte buffe, seygenommen worden. Andere glauben, es sey das zeichen descreutzes gewesen, andere deuten das zeichen auf Abels schaaf-hund, der ihn allenthalben begleitet, oder auf sichere wegegefuhret; andre meynen, es sey der aussatz an der stirne, an-dre , es sey ein scheußliches antlitz, wieder andre, es sey einbeständiges zittern des gantzen lerbes gewesen, dagegen andredieses zittern in der erde, darauf er gestanden, gesuchet haben;da doch von allen diesen bey dem stillschweigen der Schrift einesso ungewiß rst als das andere. Und warum hat das opfer GOttmißfallen ?,PH»lo und viele Kirchen-Vätter meynen, er habe feinopfer zu spat gebracht,, und nicht die erstlinge, auch nicht dasbeste, sondern kleine ahm, und wurmstichig obst. Jostphusmeynet, es habe GOtt mißfallen, daß es nicht was natürliches,sondern etwas durch menschen Hände gezwungenes gewesen, dar-innen er sich aber schrecklich irret. Auf des Phiw mehnungkommet das gemählde in einem kloster U. L. F. zu Florenß, wodie beyden bruder GOtt opfern, und zwar mit dem ubersthrie-benen vers, den Politianus gemacht hat, und der sich zurück le.sen lässet: Lacrum pinsle ssiko NSL masrum siiLi'iücLbo , wel-ches , nachdem es von Cains oder Abels feite gelesen wirb , ei-nes jeden von beyden mcynung an tag leget. Jedoch mit demallen so bleibts ein knüttelvers, und wäre übel gesagt für denrühm Politiani, wo nicht W-derer viel besserer zeug von ihmvorhanden wäre. Die sich einbiIden,Cain habe durch seinen bru-der-mord den vierten theil des menschlichen geschlechts hinge-richtet, irren sich sehr, massen seit dieser beyder bereits erwachse-nen bruder geburt die fruchtbare Eva nicht wird geftyret haben.
IV. lib. I. gütig. c. 4. ex. 12;. sä Ls.
mslüm g. i. lik XV. äs c!v. vei s. r.
f-fc. in Oenes. IV. in sn. V.
1. Ls. *
Eainan oder Renan, der ältere söhn Enos, ward ss. AI.Z2z. ss. 0. ;6;9. als sein vatter yo. jähr alt war, gebohren. Erzeugete unter andern Mahaleel im 70. jähre seines alters ss. AI.;y;. A. L. z;89. und starb im 910. jähre seines alters, A. AI.l 2;;. A. L. 2749. 6e«e/'. V. 8a/,««. 7or«r^. 6tc.
Cainan, der jüngere, ein söhn Arphaxad, wurde A.AI. 1694.da stin vatter z c. jähr alt war, gebohren. Sein söhn Sala kaman. ,724. auf die weit, und starb an. 20;;. ;6o. jähr alt. Eswird aber der nähme diesesCainans weder imHebraischen grund-texte, noch in der gemeinen Chaldäischen ksrsxkrsü, noch imIosepho, Philone, Antiocheno, Julio Afticano, noch in St.Epiphanio, sondern nur in der Übersetzung der I-XX.und in demgeschlecht-register Christi Lucä ;. gefunden. Die einfügunadieses Cainans unter die Patriarchen ist eine deren Ursachen, daßnach den 70. dolmetschen das welt-alrer viel höher kommt,als nach oem Hebräischen grund-text. 6-«. XI. 14. fssuck-äum I.XX. iriterp. /.«s. III. ;6. Üb. V. bibl.
fsncl« n. 88. LaZr,, in Osnest XI. c?a/eta«. in sucre III.
conc. pvsng. c. ,4. <?e»el>ra^ä. in cbr.
8a/r'a«. 8/>o«a. in snn. V. 1. kbilol. §cs. in äiss.
äs <7al««»e Arxbsxsäi. *
Eainitm oder LAIMAXI, waren gewisse ketzer, eine art derOnossicorurn, im andern Lculo nach Christi geburt. Sie ha-ben ihren nahmen von Cain, von welchem sie vorgegeben, baßer durch eine himmlische und allmächtige krafft formiret wor-den , da hingegen Abel durch eine weit schwächere gemacht sev.Sie hielten dafür, daß der weg selig zu werben dieser sey, wennman allerley dinge versuchte, und seiner lust in allen dosen tha-ten den zügel liesse, verlachten auch die, so sich wegen der Christ-lichen lehre tödten und martern liessen. Sie hatten ihre gewissePhantasien von einer grossen anzahl enge!, denen sie barbarischenahmen gaben, und einem jeglichen eine gewisse fünde zueigne,ten, so, daß wenn sie über einer bösen that begriffen waren,, siedenjenigen enge! anriefen, der nach ihrer meynung darübergesetzt war. Sie schmiedeten ein gottloses buch, mit diestm ti-tul : St. Pauli Himmelfahrt, so doch von andern Pauli offenba-rung genennet wird, welches sie vor die geheimen worte ausga-ben, die der Apostel in seiner entzückung gehöret hatte. Sie tru-gen auch gar eine sonderbare ehrerbietung gegen den Cam, Cosre, Dathan, Abiram, die Sodomiter, und sonderlich gegenJudam, weil seine verrätherey den tod Christ, veranlasset hatte.Wie sie sich denn auch eines gewissen evangelit bedienten, so die-ses falschen Apostels nahmen führte. äs xr-elbr. c.
ZZ. 47. äc. üb. I- c« 14- bs-rss. z;.
L. iZ. äe llLer. ^4^-
succedirte Simoni ist.
er auch zum tode
Caivhas, der Iüden Hoherpriester , suc
,9. jähre nach der grburt Christi, welchen .. —, ...
verurtheilet. Er ward aber nachgehends von Lucio Vitellio, desKaysers Auli Virelln vatter, sttnes amtes entsetzet, da er ohnge-fehr 17. jähr darinnen gesessen, weswegen er sich aus Ver-zweifelung zelbst soll ermordet haben, wie m den conlliwrioni-bus L. Llsmemis gemeldet wird. Nicephorus erzehlet eben der-
Gg; glei-