Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
Seite
359
JPEG-Download
 

c a l

Aldo »welches damals wegen seiner fruchtbarkeit an verschie-pflantzen vor die vornehmste schule der Rotanisorum an-stehen wurde. Er beschrieb auch nachmals diese reise unterein tttul: Iter Lsläi, welches mit Matthioli Lompenäio äsMnt!8 Omnibus, so man ebenfalls dem Calceolari zuschreibet,, leder aufgeleget worden. bibl. (cri;w. Alsäic. rom.

Verona illulkwM, tom. II. eä. in 8.

Calchar, (Johann von) ein berühmter Niederländischermayler aus der stadt Calchar im Fürstenthum Eleve gebürtig. ErE ttch an. i;;ü. zu Venedig in des fürtreflichen Titians schuleausgehalten, dessen manier er nicht allein gefolgt, sondern so an-Auummen, daß man es zuletzt nicht zu unterscheiden gewust, wies??u der kunstverständige Golzius, als er zu Napoli gewesen,Calchars wercke für Titians genommen. So war er auchunvergleichlich im zeichnen mit der kreide und mit der feder.SMtzt aber hat er seine manier geändert, und des Raphaels vonAMv angenommen, daß man übermalen keinen unterscheidvn» u konnte. Die zeichnungen in des Vesalius Anatomie sind"a seiner Hand. Sandrarts. Academ. x>. 24;. *g.r,^!chas, ein gewisser Wahrsager, der sich bey der Griechi-'Mn armee in belagerung der stadt Troja befand. Er pro-rUezeyese vorher , daß die fiotte bey dem Hafen Aulis wur-ki^/uruck gehalten werden , weil ncmlich die Diana auf die^Men erzörnet wäre, und versicherte, daß man sie durch diew/schng der tochter Agamemnonis wieder versöhnen konnte,laugte es auch zuvor, daß Troja nicht würde vor dem roten' vre eingenommen werden. Bey seiner znruckkunft begab er!!^uach Cvlvphon, und starb daselbst vor Verdruß , daß erWenige nicht hatte vorher sagen können, was Mopsus, einWahrsager, verkündiget hatte. Siehe Mopsus. /7-mee.

tz.* Calchejm, (Wilhelm von) ein berühmter von Adel ausim XVII. üeculo, war erstlich Oberster unter denAandenburgischen trouppen, hernach Cammer-Herr bey demvon Zweybrücken, sodann General-Feld-Zeugmctsterdu«, ^ Churfürsten zu Brandenburg Johann Georgio, be-sowol am Dänischen und Mecklenburgischen , alssruW .schen Host die vornehmsten chargen, und war in derbekm. . "senden Gesellschafft unter dem nahmen des Veftenkchriek 7.Er starb an. 1640. im ;6. jähre seines alters, undaus de' ^lolutionss esomstrisas; übersetzte den 8sIIulkiumLateinischen, wie auch Älaluerri perfecmionem vs-* aus dem Italiänischen ins Teutsche. , bioZr.ad°,i>alchi, (Lud. Maria) ein Dominicaner aus Mayland vonankunft, war um die mitte des XVII. lieculi be-ste, hatte schon in verschiedenen Lollegüs dieTheolo-kvrs -7^ "uien -er Hlggiker war, gelehrer, als er zum kicsses-b>ard p« xrimario zu Bologna bestellet wurde; endlichberwau, ^Ewr zu Como, welche würde er noch an. 1657.riz hat. Seine hinterlassene schriften sind: Lommsnea-8. Tkom-s ; üä^sratus tu per ^us Lanoni-^ sssp - Oomrnentckrium luver opulsulum 8. Tstomre äs Lms0. p atls. stör. ssrro 6. p. 94. tsrcht.

ss , ch- II. p. ;87-

a>en, ' die einige tochter Leucippi, Königs vonSicyo-

tathete m>U"ponneso. Sie succedirte ihrem vatter, und Heu-Set. ^7^>lüpuin, einen See-Capitatn, der sie genothzüchti-vie sie aber ihre schände verheelen möchte, beredete sie

Hütte )2?"r, baß Neptunus und nicht Messapus sie geschwächtregierte ungefehr 47' jähr, und starb ü. M. 2246.

t>uEtz/Au^' lat. Lalcbutnm, ein gewisser ort in Engelland, derU11, bekannt, weil daselbst unter dem Papst Adrians I.

bhylact« « von Gregorio, Bsschoff von Ostia und Theo-Fodi, Legaten des Römischen stuhls, ein Lon-haudeii . ten worden. Es sind darvon noch 20. capitel vor-t°Mo VII. Lonciliorum.

aus «»«'//Vincentius) ein Italiänischer Dominicaner-Mönch8>o„s^jf^av, machte sich durch seine gelehrsamkeit und reli-iu seiu-m I? gekannt, daß ihn der Ordens-General an. 1589.v-e ei,,^,st")Ulffen annahm, und zum krovinsiali Terrge 8317-sstloff An. l?9i. machte ihn Gregorius XIV. zum Bi-> . ^^osa. Er starb den ;. May an. 1598. und ließ

luie auZ, - ""I in VIII. libros kb^lisoruin , Neapel 7; 92. in 8.kcrlpe. o Hbros äs Lräma >L Äletaxk^licorvm. ,

tom. II. p. ;24-

^uris, a«„- Aue.) ein guter klälosophus und Tüeologus vonbas jähr 7;i5. und schrieb : äs vivortiokst. "E Oeneslogia Lüriüi; äs Toso kurg-Uorü; äs

^chrterpereira, (Johannes) ein Spanischer Rechts-Mnrlich °u/hm jn Gaüicien gebohren; sein geschlecht kommt^ei»e c>„«m°Lortugall. Er lebte un ansang des XVII. Ls.^-Ucktschriften sind in vier banden zusammen ge-/^ihalten: sssiXlliones korense8 L Lontroverstss./^tssma äs univsrso lurs Lmxhsteutico Ls. X/c-.

(Jacob) von Palermo, ward den i.jen. 1651.klafften. m hatte von jugend auf grosse tust zu den wss--« welchen er auch weit käme. Er war em guter

^r». ja Apothecker und Chymist. Er lebte nochuk aber ,ett dem gestorben. Folgende schriften sind von

c a l

M

ihm ausgegeben worden: vella nstura, gualirä e virw äcll»teriL äi Z^läa ; äel Aloäo , coms s kstta la Lliina Lliina;kretia limplisium compoütvrum AIsäiLLinmum ; LxamsuL Oeäipo8 MomstLrioium. ^7s»,s,>e, tt« rem,.

Salden, oder Ralden, ei» schloß und Herrschafft in Schwa-ben im Algöw, so ehemals den Landgrafen von Stülingen ge-hört, nach deren abgang es an die von Papvenheim gekommen,mit welchen sich die Aebte von Kempten lange darum gestrit-ten, bis endlich die sacke 1692. durch einen vergleich beygelegt,und die Pappenheimischen güther im Algöw dem Abt vonKempten vor 6zoc>o. fl. überlassen worden. Siehe Rempten.

H-rpttik/. rl 7 L 8 cr. xr-etenlioa.

* Caldenberg, oder Caltenberg, Caudenberg, Louden-berg, lat. 8. ^asobus in krigläo Nonte. eine Probstey Lsno.nicorum lksgulsrium Augustiner - ordens in der stadt Brüssel,bey dem Königlichen pallast in Brabant. Der Probst ist erbli-cher Capeüan des Hertzogs in Brabant, und bedient sich bey demgottesdienst einer mutze, welches Privilegium er an. 1461. vomPapst erhalten hat. Die Limonicl tragen ein lang schwartzeskleid, und eine meiste leinene Lksism vom halse herab hangend.

cliorogr. sacr, Lrsb. lom. II. äoriat. LsIZ. I.

67. norlc. esslss. izo. supxlsm. äixlom. k. II. c. 106. -L 140.

* Caldera, (Eduard) ein Mus aus Portugall, zu ende desXVI. und ansang des XVII. steculi, studirte zu Salamanca, rei-sete in die Niederlande und Italien, verknüpfte mit der Rechts-gclehrsamkeit auch eine gute erkänntnis in den Humamoribus,und schrieb : I.ikrv8 IV. VÄri-uum ssclivnum; äs Lrioribus km-gmatisorum Lc. welche nebst seinen übrigen schriften zu Ant-werpen an. 161;. in fol. heraus gekommen, bibl. Hssp.

* Caldera äs Hersäia , (Cajpar) ein Äleäisus von Sevi-lien, lebte im XVII. kesulo , und schrieb: Tribunal hleäiso-ülsgicum L ?»lirisum; irsm Tribunals Nsäici illullrationesxrscliLAS Ls.

* Calderinis, (Valerianus äs) ein Genueser, und vortressi-

cher Mus, welchem Oldoinus in äebsn. Tigulk. p. ^70 demnahmen Joh. Valerius beyleget, sprach das Recht an verschie-denen orten des Kirchen-Staats, und unter andern auch zuTodi. , Ital. sicr. tom. IV. p. 740. Worauf er an.

1418. den 26. may das Bißthum Ajazzo erhielt; läem ibiä'tom. III. 495. von dar er aber noch in ermeldtem jähre den r6.aug. nach Sagona, läem ibiä. p. ;i7. und an. 144z. den r;.may nach Savona, endlich aber an. 1467. nach Albenga ver-setzet worden, an welchem letztem orte er den 14. jan. an. 1472.gestorben seyn soll; es ist aber zu vermuthen, daß er nur umgedachte zeit resigniret habe, weilen noch den jan. an. 1491.ein schreiben von ihm an die zu Siena ergangen. Ist. ibist.tom. IV. p. 920. leg.

Calderino, ein berühmtes bad, ro. Französische Meilen vonVerona , welches sonst auch das Veronesische genennet wird.Dessen wasser sind sehr heilsam, und es haben viel -mtbores vondessen krasst geschrieben.

Calderinus, (Johannes) ein berühmter Rechtsgelehrter indem geistlichen Rechte. Man giebt vor, daß ihn der berühmteRechtsgelehrte Johannes Andreas zum söhne angenommen,nachdem dessen natürlicher söhn Banicontius, der sich durcheinige tractate, als äs üscmstiombus , L Inguiliciombus,ingleichen äs lippellstionibus <Ls. bekannt gemacht, gestorben.Allein es scheinet diese meynung daher entstanden zu seyn, weilCalderinus Novellam, die tochter des Johannis Andreä, geheu-rathet. Er lebte noch an. i;6o. und hat unterschiedene schuf-ten hinterlassen. , m bist. jur. lib. III, L. 26. s-/-

äs scr. eccl. bibl. Louou. , unterm

Wort Luäre.

Calderinus, (Domitius) ein berühmter Lritisus des XV.lksuli, war von Caldera, einem kleinen flecken bey Verona,daher er auch seinen nahmen führet. Der Cardinal Bessarionhielt viel von ihm, und brachte ihn nach Rom, woselbst er auchmit rühm gelehret hat, und Päpstlicher Liemscmius worden ist.Er war in sprachen wohl erfahren, und legte sich aufdie La-teinische Poeten, deren etliche er, und zwar von den allerschwer-sten, an die sich vor ihm niemand recht hatte machen dürfen,als Statium, Juvenalem, und den Jbin des Ovidii, mit seinenLommentmiis illustriret hat. Er wird von etlichen als ein hoch«wüthiger und gegen andern Gelehrten sehr neidischer mann be-schrieben , den es nicht sauer ankommen, wo er etwas nichtaus dem gründ zu erklären wüste, sich mit lügen fortzuhelffen,und für gewiß und aus alten fcribentm hergeholet auszu-geben , was er in seinem gehirn ersonnen hatte. Von der re-ligion und dem gottes-dienst seiner zeit machte er nicht vielwercks, und wann ihn zuweilen seine freunde m die meß zu ge-hen nöthigten, gebrauchte er mehrmals die Wort: Lamus aäcommiinern errorem : Lasset uns dann dem gemeinen Mtbumnachfolgen. Id. in mileeU. äs ver. üä. ./om'ttl

in eloZ.e. Ll. comment. Ilrban. 1 ik. XXI Lav/e *

* Calderius, (Franciscus) ein Paduaner, war Lecrswri'u-bey der Carhedral-ürche daselbst, gieng aber nach en stand--nem kriege in semem vatterlande, und weil er grosse r»sen'hatte, nach Spanien , und legte sich mit grossem Ue s

die litustion und übrige beschaffenheit der von ssoMnik«andern entdeckten insuln , schrieb auch ein aewissÄ w.^ "v"?

«7/ Er)»-, KL7bN L

reu/ ungezeyr an. r;s;. äs Star. kstav. x. 257.

ssaldh

8