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A. iahr.
»eneti.
, in vits äs kittori. KssssA?, vit» äs pittori
^i^llcut, oder Cülecut, lat. Oalecutium, eine stadt und KörM"ch rn Ost-Indien, in dem lande Malabar, in der halb-in-«ul oljjelt des Ganges. Die einwohner nennen ihren König" oder Zamorin, das ist, einen souverainen Kayser und" auf erden, und erwehlen ihn aus dem geschlecht des Bra-Unes, welcher die stadt Calecut soll erbauet haben. Der reich»„i-r As landes bestehet in Pfeffer und jubele«, weswegen dennb/n Mlandische kaufleuthe dahin reisen. Die Portugiesen ha-W noch niemals darinnen veste setzen können, ob ste wol^s'lche victorien gegen das ende des XVI. steculi daselbst er-den Es sind vielerley religions-verwandten da , als Hey-de?/ ^bometaner, Araber, Sr. Thomas-Christen und an-, so durch die ülWonsrios bekehret worden. Der König^ öfters versprochen, die Christliche religion anzunehmen, es"lenrals bewerckstelliget. Dieser Fürst wird mit ssnderba-vuk . ^ ceremonien bedienet. Er halt sich sehr mäßig, undW a W niemals sonderlich als bey grossen fvlennitäten.^Mdt hat einen herrlichen Hafen und treibet gute handel-ä/M; sie liegt zwischen Cranganor und Cochin, welche örtergegen mittag, und zwischen Cananor, welchen ort sie ge-be? hat. Die Engelländer haben sich schon lange zeit
vv/^.st veste gesetzet, und auf einer höhe häufer gebauet, umÜberschwemmung des Wassers gesichert zu seyn, wel-cs,, Ote stadt wegen ihrer niedrigen läge sehr unterworffen ist.
fände am ufer des meers sind viel stücken goldes mit un-reu-"M, die ein jeglicher auflesen darf. Die stadt war vorbei-« dre residentz des Königs, anjetzo aber hat er einen Gou-l..,sseur da , den sie Ksjaäor nennen. Die kstricil und Edel-n,,^eso Xsyros genennet werben , tragen perlene armbänderw-i, güldene ringe. Viel davon pflegen nicht zu heurathen,ihnen frey stehet, sich ihrer guten freunde weider undaU - M gebrauchen. Wenn sie in ein Haus gehen, lassen steihre fchwerdter und runden äxte bey der thüre, um da-svü,- ^tgen, daß sie da seyn; und wenn der Herr des Hausesd°n t?"gefehr kommen, gehet er vorbey, wenn er diese Waffenden k? Hür siehet. Sie fuhren stets Waffen bey sich , und blei«kZ^Vdes Köniqr .....
önigs person, wenn er in den krieg ziehet. Alle
(so nennet man die geringern standes) sind kaufleuthe oderPa<w?ercker. Der König isset nichts, was nicht erstlich seinem
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..... präsesttiret worden. So hat auch diesesall-vlesen besondern gebrauch, daß sowol die Konigin alsbäu^ere weibs-personen, wenn sie heurathen wollen , in dieBramines oder Heydnischen Pfaffen übergeben wer-tva« vor Vollziehung der Heurath mit ihnen thun darf,ster-iE beliebet. So kömmt auch allezeit des Königs schwe-best'e nach des Königs tobe zur crone, weil ste dieses vor dasflebiü^"" halten, allezeit einen luccessorem aus Königlichem»vul.^iu bekommen, weil die Ander der Königin auch wolteil a?r°and anders als von dem König oder den Bramins könn-dvm U"?et seyn , der schwester söhn aber allezeit nothwendigMuttns^'Oen geblüte seyn müste, weil zum wenigsten diedienn ,^wlß daraus wäre. Ihr König ist sehr dem götzen-rr sich M^ben, und wird in grossen ehren gehalten. Wennoder vnss^lltlich sehen lässet, wird er auf einem stuhle getragen,kostbar?» manschen in einer kutsche gezogen, die mit allerhandist, evelgesteinen ausgezieret und mit musicanten umgebenan ah?? ssine Edelleuthe und Hof-bedienten folgen, vorneEin jed?» 5'Htret eine compagnie schützen und leichte reuterey.lernet «A ^ ^vr ihn will, muß oder 4. schritt von ihm ent-rtlvas Uon < und wann diejenigen , die ihm aufwarten, ihmstsscheb?» reichen , so muß solches mit der spitze eines stabesihren weil sie es vor ein grosses verbrechen halten, ihn mitbild dÄ. u M berühren. In seinem bät - Hause hat er daslich a°st teufels mit einer crone aus dem köpfe, und so schreck-fftzey sii.Uot, daß auch die Hertzhafftesten leuthe sich dafür ent-;?t, »,,knfn. Die gantze wand ist mit kleinern teufeln bemah-M jeglichen ecke stehet einer von ertz so künst-
scheiner ettet, daß er in lauter feuer - flammen zu seyn>c rnvra'p» w Bramins oder Priester besprengen diese bilder al-ander? f» ""t wohlriechendem Wasser, zünden weyrauch undSesicht i.,,?reyen davor an, und bäten sie an mit dem an-von ber erden liegende. Der König kan eine armeePferde ,,»^' mann fuß-volcks aufbringen , aber an statt dercavallerie gebrauchen sie sich der elephanten.«e. L-Fo». rslstion ckes Inäes Orient.
- oder Calidus, (Lucius Julius) ein Poet, derft. »ss?" ssmer lügend und redlichkeit berühmt war, lebteAburt. LbXXXV. ohngefehr 40. jähr vor Christi
sselche d»L^ ber beschreyten prossrrptlvn oder achts-erklärunq,N. Word--« M- Antonium, Lepldum und Augustum ausgeü-
«dii nahm!« ^te Pudlius Volumnrus, em freund Antonii, Ca-dieunter diese zahl gesetzt, wegen der grossen gü-?>ests un?n!Ü?kftlca hatte, und welche sichVolumnius durchss^ticus Mittel wollte zueignen. Aber T. PomponiusIriumA - gegen Calidio so getreu, und wüste die beyer ihnhabende gunst so wohl für dene anzuwenden,iL eben di!^" ber gefahr befreyete. Ein anderer Caiidius wirdCicerone, wegen seiner fürtreflichen beredtsamkeit von. Casare und Vellejo Paterculo gerühmet.«'iror. Theil.
<7sr»r/,»r in vita ättici o. 12. äs koet. Tat. c. r.
aävers. XXXVII. 8. *
(salifa. Bey den Persern wird jetzo dieser nähme demjeni-gen beygeleget, der in einer mosquee lehret. Der vornehmstePriester des tempels oder Oberster der schule wird Molla genen-net. o/ea^« reiseb.
Califa war der nähme der Nachfolger des Mahomets, undhiessen sie insonderheit Califen von Syrien, ehe noch die andernCalifen aufstunden, und sich einer souverainen gewalt in Per-sien, Egypten und Africa anmaßten. Unter des Califen Ma-homets II. regierung an.814. wurde das Mahometanische Reichin 5. theile getheilet. Mahomet Calife verließ die stadt Da-mascus, und versetzte seine residentz nach Bagdad, welches eraufbauen ließ, wo das ruinirte Seleucia ehemals gestanden,eine tagreife von dem alten Babylon, daher er auch der Califevon Babylon genennet wurde. Abdata, sein bruder, ward Ca-life zu Cairo in Egypten. Noch ein dritter Calife war zu Ca-roan, und der vierte zu Fez in der Barbarey, ausser dem Ca-life von Spanien, welcher auch den titul eines Königs an-nahm. Es sind jederzeit sehr mächtige Califen in Persien, Cap-padocien, Cilicien und Mesopotamien gewesen. Pisasires,welcher an. 958. regieret, war der letzte Calife in Asien, alsdie Türcken davon meister wurden, so daß keine Califenmehr übrig blieben, als die von Egypten, Africa und Spa-nien. Seit der zeit sind zwar noch einige Califen in Syrien ge-wesen, aber nicht änderst als oberste Priester respectiret worden.Elvir, des Pisasiris söhn, war Calife in Egypten an. 990. undseine Nachfolger regierten bis an. 1164. um welche zeit Saladmsich von Egypten meister machte, und den titul eines Sultansannahm, den titul Calife aber den Hohenpriestern des Alcoransüberließ, Hkric. lib. II.
California, eine insul im nördlichen America, im Süd-meergelegen, reichet bis an Neu-Mexico oder Neu-Granada, undwrrd durch einen arm des meers davon abgesondert. Wobeydoch nicht zu verschweigen ist, daß sie schon von langem hernur für eine halb-insul, die gegen norden mit dem vesten landan einander hänge, gehalten worden, und dieses noch anjetzovon einigen reisenden behauptet wird. In der länge begreift sie600. oder ?oo. Französische messen von norden gegen süden,von den vorgebürgen Lsbo Llgnc, Cabo St.Sebastmn und Ca-bö Mendocino bis an das Cabo äs St. Lucar. Die engepassage, welche diese insul von dem vesten land absondert, helftset bey den Spaniern Aar Vermejo, oder das Rothe meer. Dasland ist dürre, unfruchtbar und kalt, ob es wol also gelegen,daß es vielmehr heiß oder doch temperirt seyn sollte. Ostwärtsan den kästen von California fischet man perlen, gleichwie auchan den kästen von Neu-Mexico und Neu-Granada, so zuerstvon Cortesio im jähr iz;z. entdecket worden» äescrixr.
itmerisse.
LftLssOL, eine art von schuhen oder stiefeln, welche die ge-meinen svldaten bey den Römern trugen. Oben hatten sie keinober-leder, und liessen also das rüst blos, eben sowol als die cre-xiäX; aber hingegen waren an diesen sohlen lange stücke ledervest gemacht, welche aufwärts giengen, und mit bändern odersenckeln zusammen gebunden wurden, welche man bis mittenan die fchienbeine knüpfte; wodurch sie dann den heutigen jä-ger-stiefeln in etwas gleichten. Sie waren von dickem leder,und hatten unten höltzerne fohlen von weiden und andern zähenholtze. Man schlug auch nägel hinein, welche ziemlich großwaren, damit die svldaten fein derbe auftreten konnten. Diedergleichen verfertigten, nennete man c-ssigarios. äs rs
vest. lib. II. c. I. Vfo«/«/, milcell. se<st. VI. p. 220. lv«glosssr. Org-c. *
* Caligari, oder pelacari, (Franciscus) von Florentz,
Professor in der Mathematic, lebte um das jähr 1415. Erschrieb einen Italiänischen tractat über die Llgsbmm, und rz.bucher über die ilrirkineticsm pra<sticsm, welche er Julio vonMedicis, der nach der Hand unter dem nahmen Dementis VII.Papst und bekannt worden, dediciret hat. psc«»»««-, äslcriptoribus sslorent. äs lVlntliemLt.
* Caligarius, (Bartholom.) ein Paduaner, und Presbyter
allda, flonrte zu ansang des XVI. ftesuli, und war in der Theo-logie und den kirchen-gebräuchen wohl erfahren. Er Hat zuerstangefangen, jährlich einen Inäisem ssestorum zum ochuj derGeistlichen heraus zu geben; ingleichen hat er das werck äs Au-riari so 8olsri ffutione sä rite celebrsnäum kslcka erläutert,und kürtzer gemacht, äs clsr. katsv. p. 157-
* Calignon, (Suffredus) aus DauphmL gebürtig, warRequetenmeister und hernach Cantzler von Navarra unterHenrico IV. Der nachmalige Connetabel von Lesdlguieres,und der Staats-8ecretarius Revol, haben viel zu seiner erhe-bung beygetragen. Das edrct von Nantes , an welchem ermildem berühmten Thuano;. zahr gearbeitet, ist grossen theilsvon ihm verfertiget. Er starb an. 1606. rn der Reformirtenreligion, und ward von dem Komge sehr bedauert. Er war inallerley art von gelehrsamkeit wohl erfahren, und hat ausserverschiedenen Französischen getlchten, auch ein taa-reaister derervon gedachtem Hertzog von Lesdiguieres von an. 1585. bisr?97. geführten knege verfertiget, davon das manulcrivt in der
vor den Verfasser der Ilistoirs äes ckosss les plus rsmsrgusbles,»vsnue« en krsncs s« snasss 1587. i;88- r;8s- die an.
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