Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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aüä umzugehen. Sein rühm breitete sich auch dermaßenlies ^ Infantin von Spanien ihn nach Brüssel holen

tu sVi Spinola Breda belagerte, die belagerung in kupferAn. 1628. gieng er nach Franckreich, allwo ihnieiüin^ die belagerung von Röchelte samt der insul Rsvekn^ , und nachdem er eine herrliche recompens dafür

da gieng er wieder zurück nach Nancy, und legte sich all-

terlies fletß auf feine profeßion, daß er i;8c>. stücke hin-nar!,» Als der Hcrtzog von Orleans Gaston von Franckreichstück?Übungen , ließ er sich von ihm verschiedene silberne

r si,,nk und gieng mit dem Grafen von Maulevrier täglichAls ihm in sein Haus, um von ihm zeichnen zulernen,gleisn OW an. r6;i. Nancy unter sich gebracht, schickte ersollt? N>m Callvt, daß er auch diese conquete in kupfer stechenthxi„' Allein Callot bat ihn dessen zu überheben, weil er ein Lo-die es? !?M,und also dafür hielte, es gezieme ihm nichts Widerverlad mnes vatterlandes oder Fürsten zu thun. Der Königcn^M darauf: derHertzog von Lothringen wäre sehrSe van k daß er solche getreue Unterthanen hätte. Eini-gemal, - Königlichen Hof-bedienten jagten, daß man ihn mittem. ä^ngen würde, es zu thun; worauf aber Callot antwor-Zwüi» " er sich eher seinen daumen wollte abhacken, alsvorMn lassen, etwas wider die ehre seines vatterlandesFraii^hmen. Der König aber bemühete sich ihn mit nachUen, m» ^ ö" nehmen, und versprach ihm jährlich 1000. cro-er ihn, dienen wollte; weiches aber Callot einzugehenrieg trug. Allein, als er den elenden zustand sahe, worin-hen si,ss.'!^en war, gerieth er auf die gcdanckewmit feiner gan-i6,<- sich „ach Hlorentz zu wenden, starb aber darüber an.Acass?».b er 4;. jähr alt war. /V/E«,vie8 äs ksim.Sandrarls"°Fnie, wm.l. ?.li.llb.lll. c.27.

Nkelni,^^ / (Petrus) ein Französischer kbilolopkus, war zubsiv, "'Hubert, ohnweit Argentan, in der Oiceces von Seez ge-Mejgs?X Nachdem er zu Caen und Paris beydes in der Welt-erstü?,, I Theologie einen sattsamen gründ geleget, gab erkmrd?den, LolieMo äu Bois zu Caen einen Lehrer ab, undOhng.^aufan. 1677. Principal des LoUsgH Lrrium daselbst,ivqg^ "chset ex nun der erste in gantz Franckreich war,. der esüi,d dak?« Cartesianische lehr-sätze seinen zuhörern vorzutragen,doch ^,o auch nicht gantz unangefochten blieb; so wurde erÜ»d vi-?k^4., zum Pfarrer bey St. Martin in Caen bestellet,sagt, v?>-Ä5 herauf niit solchem beyfall, daß auch, wie mandar z»L„,Wedene Protestanten sich dadurch bewegen liessen, sich>ve»j^"M-Catholischen religion zu bekennen. Nichts desto-e>e»>d .'.?^chlen seine feinde es dahin, daß er an. 1686. in dasAls ex Aen? und sich 2. jähre zu Moulins aufhalten muste.Sah m ftin voriges amt wieder eingesetzet worden,

"der antwort auf des sogenannten Louis äs la Viüe,I> r des k. Valois, lentimens äs Nr. I>e8-LirrtS8,eul: D ^ etlence L Ie8 x>rox>rietS8 äe8 corps, unter dem ti-A ^ Comments, ou I'accorä äs In klülokoptiis nvecr

llch erkükn/" heraus, worinn er mit Durando zu behauptenUlahl siati-k! daß, wenn je eine Irni^tubltnririnrionim Abend-was vo« .vatte, man doch auch zugeben mäste, daß noch et-?einev«,.was vorhero brodtgewesen, übrigbliebe; wel-v^-instn.V ^der von dem Bischoff von Bayeux in einer Pafto-Muss?« Ü?"?krdammt, und von ihm selbst nachgehends wi-^"uig im?» v"d"' 3 m übrigen hatte er auch den titul einesI7vo ^Isosellorii! Llo^uenri-S , und starb den letzten dec.!?^che?i^„„fsue übrige schriften sind: Institurio kbiloloxliiss,uch nichts weiter als eine kurtze Logic ist ; ein1 d>smiuic/E 0 pbicU 8 in IV. tc>mi8 ; Ooökrine keretique öd^ äslla.» E toucbant la primaute äu ksps, enleiZnee xsr"bp und Predigten. Er hat auch auf des Hertzogs

wltMx,.,.Lasier beseht Loetimn äs Lonlolarione kdilulopduLk Noten vor den Dauphin heraus gegeben.

oum pertinent. , bild sccl. äs Laysux.

Tat ^ bist. äs8 ouvraAss äes 8sv. rom. XVII.

u»d ' die Haupt-stadt von Smaland, ist wohl bevestigt,

^47. br»!?". gute citadelle, nebst einem vortreflichen Hafen. An.

geb«,,».chuure sie fast gantz weg, ist aber seit dem wieder auf-

Aeiiualjfr, den, und ist derjenige ort, allwo die Schweden ge-

Der schiffe gehen , wenn sie nach Teutschland wollen.

>si, hf-a 5^/ der zwischen dieser stadt und der insul Gothland

drrühmr der Calmar-Sund. Sonst ist diese stadt auch

in weil daselbst auf anstiften der Königin Margaretha

den^'rwarck an. i;-8. die ;. Nordischen Reiche, Schwe«

prrngch ?,^wrck und Norwegen vereiniget worden ; woraus

«Isi. kriege und grosses unheil entstanden. ,

Tain? Vufendorffs Schweb, hist.

war ehemals ein berühmter ort in Engelland in der

wvrdch, Kent, woselbst an. 977- ein Concilium ist gehalten

Dunsta ,,?s welchem sich die Geistlichen beschwerten, daß St.

wir emf'^unihre stelle Mönche einsetzen wollte; ist aber jetzo

der MxaMwchtes dorf. Sonsten liegt noch ein ander Calne m

die fxx»MM WiIt, welches ein ansehnlicher flecken ist, auch

Vat durch Deputirte im Parlement zu erscheinen.

^ in aääit. aä ösäse kill. üngl.

r?. 979.

die Haupt-stadt in der Grafschasift glei-Hen der Ober-Ungarn, liegt in einem Moraste, wel-

Kalo oder Kallo, so unterhalb Gyula bey St,vmor. Theil.

cal 37Z

Andreas in die Köres fällt , machet. Die Malcontenten er-oberten sie an. 1681. musten aber vor dem schlösse mit grossemVerlust abziehen. An. 1676. wurden hierbey vön ;ooo. Ungarn,4000. Kayserliche völcker angegriffen, und ;°o. davon niederge-macht. topogr. HunZ. Eeh. A. 2eop.

Ealocerus, der oberste cameel - Hüter in der insul Cypern,warf sich ums jähr; ;4. oder in diestr insul selbst zum Kö-

nig auf. Da er aber bald darauf, ohne daß er etwas wichtigesverrichtet, von Constantini N. bruders söhne, Dalmatius ge-nannt, gefangen ward , ließ ihn der Kayser lebendig schinden,und in der stadt Tarsus in Cilicien verbrennen. *

* Calogerus, (Vincentius) ein Dominicaner aus Meßinain Sicilien, war an. 1588. gedohren, trat an. 1609. jn den or-den, und ward nach absolvirten studien l^sclor, trachtete aber sogar nicht nach einigen ehren-stellen, daß er damalen, als er Priorseines klosters worden, gleichsam darzu gezwungen werden müs-sen. Er beflisse sich der demuth und liebe, und behülflichkeit ge-gen die armen, verehrte gar sonderlich die Mutter Mana, undhielt länger als 40. jähr durch an allen fest - tagen eine pre-digt von dem ssoLrio. Er starb endlich als ein Heiliger, in-dem er die gaabe zu weissagen und wunder zu thun hatte, deni2. febr. an. 1677. Man hat von ihm: Noäo äi äire il Vc>.lsrio , Coftnza 1648. AÄ»K,ror. dibl. 8io. lerixt.

0 . k. tom. II. p. 674.

Calo - Johannes oder Isannitz, ein König in Bulgarien,begab sich unter dem Papst Innocentio III. an. iror. zur Latei-nischen Arche. Er führte krieg wider den Kayser Baldmnum,und bekam ihn durch einen heimlichen Hinterhalt gefangen, hieltihn auch immer zu Trinobis oder Ernoe, welches die Haupt-stadtin Bulgarien war, eingeschlossen, bis er ihn an. 1206. todtenließ. Die Griechen, welche es mit den Kaysern hielten, hasteteer so sehr, daß er einen sonderlichen gefallen daran hatte, sie zutodten, weswegen er KomsmUäs genennet ward. Er starb end-lich am seiten-stechen zu Thessalonich.

Ealo - Johannes, siehe Johannes II. Comnenus, und Jo-hannes VI. Paläoiogus, Kayser zu Constantinopel.

Ealonne, eine Grafschafft in Brabant, wozu die Herrschaff-ten Bange, Beringe und Scamelbechan den Lüttichischen gren-tzen, gehören. Sie hieß sonsten Bogarde; nachdem aber an.1670. Carl Anton äs Calonne, Königlicher Spanischer Ober-Kriegs-Rath, General der artillerie und Gouverneur zu Cartha«gena davon den Gräflichen titul erhielte, muste sie auch dessennahmen annehmen. ck? ck«

* Ealopiniaco, lat. Lslopinicus, ein fluß in Calabria ol-tra, im Königreich Neapolis, welcher in den kar» äi Meßinafällt. Er soll ehemals 1aurociniu8 L1uviu8 geheissen haben.

* Ealore, ein fluß in LrincipLw oltm, im Königreich Nea«

pvlis, welcher auf dem Apenninischen gebürge bey der stadt Ba-qnolo entspringet, und bey Benevento in den Sabato läuft.Bey den Alten heißet er L'-äor. QEi, XXIV. 14. XXV.17. 7-rLr,/^ , in iluiniuib.

not. orb. antig. II. 9. §. 512.

Ealovius, (Abraham) wurde an. 1612. den 16. apr. zuMorungen in Preussen gebohren, allwo sein vatter, Petrus Ca-lov, in gutem ansehen war. Er legte den gründ seiner ttuäioromin der schule daselbst, und setzte sie zu Thoren weiter fort; wie-wol er nur ein halb jähr allhier der pest halben verbleiben konn-te , da er denn wieder nach Hause kehrte, sich sonderlich auf dieGriechische und andere Orientalische sprachen legte, und dieseüuäia zu Königsberg fortsetzte. Von bannen gieng er wiedernach Hause, und perfectionirte sich in den ttoäü8 üLaäemicis völ-lig. Hierauf zog er nach Königsberg auf die Universität, undmachte sich so beliebt, daß ihn Joachimus Heßius zu seinem söhnannahm. Nach diesem begab er sich nach Rostock, woselbst er, unterschiedene proben seiner qelehrsamkeit ablegte, insonderheiteinen tractat wider den Reformirten MsoloZum, JohannemBergium, heraus gab. Denn da dieser an. 1624. einen tractatunter dem titul: daß die Worte Christi noch vest stehen fürdie wahre seligmachende gemeinschafft seines heiligenLeibes und Blutes im heiligen Abendmahl, heraus gege-ben hatte, wurde derselbe an. 1627. in ro. äih,MLttonibu8 vonJohanne Himmelio widerleget; worauf Bergius fein buch noch-mals drucken ließ, und demselbigen eine Vertheidigung widerHimmeln äilpMLtionss hinzu fügte. Diefe gelegenheit ergriffCalovius, der damals Nsßitter kkiiolopiii» war, und gab an.iü;5. wider Bergium sein sogenanntes Lrersoma LsrLrMm«:telkstori8 Lbristi vo1untsti8 äs lobürntiali prselenria iK owlsperseptione corpori8 ök isn§uim8 lui in 8. 8. LuLbsristis her-aus. Nun geschahe es, daß Calovius an. i6z7> zu Rostock denUkiäum lloökori8 erlangete, und bald darauf krorellor Icheolo-eise exrrAoräinsriu8 bey der KonigsbergrsckM Universität wur-de, woselbst sich auchBergius an dem Fürstlichen Hofe aufhielte;da denn an. 1640. in gegenwart des Polnischen Lvmmissürü undvieler andern zwischen beyden eine dlsputatron angestellet wurde,in welcher Bergius 6. stunden lang wider des Caloviiopponirte. Hierdurch kam Calov in solches ansehen, daß, da im

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pigsberg, an Botst,«, stelle, ium ReLat

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