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Zweyter Theil. Bi - C.
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älA? oder den affen-berg nennen, weil es viel der«

i» rmien thlere daraufgiebet.6o,sco,reist. ä'Llp. sieheGibraltar.

s«U?ENtina, eine kleine Asiatische insul an den küsten der in-sg„^7"on, von welcher sie nur durch einen schmalen canal abge-rin-k ' westwärts gelegen. Die Holländer haben darauf«ne bevestlgte stadt gleiches nahmens.

oder Calpiner-see, ein sie im Mecklenburgischenttba,.SHum Wenden, an dessen östlichen feite die stadt Warenauet. Er zwischen dem Muritzer - und Plauer - see.tvZApumia, Iulii Cäsaris gemahlin und L. Calp. Pisonisibr ^ 0. Den rag zuvor, ehe Cäsar ermordet wurde, träumeteIbken tach ihres Hauses herab gefallen, und ihr gemahl inAmen mit einem dolch durchstochen wäre, und in dem au-vcte n 5 ' ^ sie erwachte, eröfnete sich die thür selbst. Sie wen-i,^Mch alles an, Cäsarem zu bewegen, daß er selbigen tagssie Rath gienge; aber umsonst. Nach dessen tobe nahmzuffucht zu Marco Antonio, und brachte eine ziemlichesi',nc gelbes von mehr als dritthalb Millionen Ksioirs oder°^s!-thaler mit sich, wie auch alle ihres gemahls briefschaff-welches Antonio wohl zu statten kam. lÄera»,»,.

ej.^vurnia, ein gewisses Römisches weibs-bild, welche ihrefache mit solcher Heftigkeit vor derObrigkeit ausführte,daßr."-'oeswegen ein gesetz gab, es sollte ins künftige keine wetdes-wn mehr eine fache vor gericht selbssvortragen.

ÜLX, ein gesetzt bey den Römern Widersie 6^ - Welche obrigkeitliche Personen begehen konnten,wannv-W M ihrem amte bestechen lassen , oder wider recht geld er-sgisktcn, welches von L. Calpurnio Pisone Tribuns klebis, der«gM ä. II. 604. L. e. l?o. L. N. ;8t4- zuwege gebracht, densek- n hatte. Es waren auch noch 2. andere also genannte ge-ji^Urmlich LLlpurms äeLmbitu UNd Ls'Ipurnis Mütsris. Je,den nahmen von C. Calpurnio Pisone Trugi, unterMn Bürgermeister - amt es L. II. 687. L. L. 67. L.N. zyi?.le„ Mgeben worden. Es verböte denen, so um em amt anhiel-ten«^ sich durch keine mit geld dayu gedingte bürger soll-sich N den strassen begleiten lassen , so damals geschahe, umseltzMiches ansehen zu machen ; auch daß keiner die bürger inSevE gastiren dörfe, setzte auch zu denen schon vorher an-litz^wu strafen annoch eine geld - straf. Die üslpurnis Mi-nen „t,. hinein commandirenden General den gewalt aus de-dem sich habenden hülfs - völckern, die sich wohl hielten, mitin bürgerrecht zu beschencken. c/rs. pro Nur. ^/i»».

. 0. spurt K/e«». Xon. Msroell. in psrsü.

äslezik. *

be^wurnia, ein vornehmes geschlecht zu Rom, jedoch kls-n>ä ->!^lches Ovidius und Plutarchus von Calpo, der für Nu-«ns whn ausgegeben wird, herleiten. Diejenigen, soWen Uw geschlecht abstammten, wurden durch die;. beynahsden ^ l'ckonum, üelüsrum, und Libuloruin unterschie-d°v'veir-^kl l'isonibus hiessen einige noch dazu mit einemschlecdfA-Nahmen krugi, andere L-esonini; einige kiloneshqt ben rä^ ohne wettern zusatz. Der äst der kisonumsseye« das gröste ansehen erlanget, wie dann unter derses bans» das Bürgermeisterthum zum eilften mal in die-^nfma, ^Awon ; auch nachmals noch unter den Kayferngermi-m.' Die Lsttiss und die Likuli haben jede nur einen Bür-rie^ wch. Schabt. Von den kiKmÜE ist C. Piso in der histo-L»!i,..,wwjte, welcher als kr-ewr wegen der überwundenenCelkiberier H.II, 569. L. L. i8e. L. M. ;8--i.sier Mit ü. 0 . 574. L. L. I 8 o. L. m. ;804. Bürgermei»ä. L " j-wsthumio Albino gewesen. L. Calp. Piso,der L. II. 604.ä. U .0 ' 18)4- Tribunub kl. und L. II. 62t. L. L. r;;.

^^ den k Bürgermeister mit P. Mucio Scävola gewesen,hatUm das ^?*whmen krugi wegen seiner frugalität bekommen.

,-!A^,496. nach erbauung der stadt Rom, m 6. 2.8.dlengx j^. leistete Calpurnius Flamma der Republick treflichee»ge vass^^chon. Denn als der Bürgermeister Attilius in eineWal Eingeschlossen war, marschirte Calpurnius, so dazu-§w,nakm Elitum war, mit 400. mann dem feinde entge-wrdxssch" >we hohe ein, und stritte so tapfer, daß die armee un-weiter„ °ch hatte, sich aus der enge heraus zu ziehen, und einenandere einzunehmen. Doch geben einige diesem mannfalls Siehe davon Cadicius. Auch wäre es allen-

ob er gantzen besondern zunahmen nicht gar gewiß,

bog sM,.,, M achten geschlecht der Lslpuruiorum , oder nur^orviss mi. t^sia'mnt' die von jemanden der alten Lslpur-weyhejt oem Römischm bürgerrecht begäbet, oder in diew>8 diesem ^^^arhen. Viehe von mehrern, die wahrhafftig^ Ssschlecht waren, die art. piso. ^»ro».

^w jabraa!?? Destia, ein Römischer Bürgermeister, dem inward, dab-» ^ amtes der krieg wider Iugurtham anbefohlenü.'hl. üIr L ^ sich aber mit gelde bestechen lassen, und daherWarn NickiH I- L. N. ;87j. den krieg Wider den Jugur-seiner na'^Ktem ernst geführet. Wiewol nun zu Rom^.weifen. ?wberkunft niemand an der coüusion mit dem feint»ködern V° wurde er doch erst nach verfliessung etwas zeit, samtver,m^^^!fhfalls wegen des Jugurtha schuld gegebenwW dieser sogenannten lege Msmilis, welche ausdruck,Äistor war gemacht worden, verdammet. Svn-Ercs» //. Theil.

kal Z75

stm rühmet Cicero von ihm, daß er beredt gewesen, «nd sich vor-her in seinem liibunsru klebis wohl gehalten , sonderlich da-durch, daß er den treflich verdienten mann P. Popillium, den C.Gracchus ins elend vertrieben,durch einen gemachten gegenschlußdes volcks wieder zurück gebracht. Bey Plinio finden wir voneinem Calpurnio Bestia, daß ihm von M. Cäctlio seinem anklä-aer wäre vorgeworffen worden, er hätte verschiedene seiner ehe-frauen ums leben gebracht, da er sie im schlaf an gewissen ortendes leibs mit dem scmm, so man damalen für die schnelleste artdes gifts hielte, bestrichen. Allein es ist eben nicht ausgemacht,daß es dieser sey. <?rc-. clsr. Or. ?/r». üb. XXIX. L. 2.bell äug. c. L8- 29. *

Calpurnius, siehe Bibulus.

Calpurnius, (Titus) oder Calphurntus aus Sicilien,ein Lateinischer Poet, lebte unter der regierung Kaysers Cari,und dessen söhne Carini und Numeriani. Er schrieb eclogen,welche er Nemesiano von Carthago, einem Poeten, dedicirte, undes sind noch 7. stucke davon vorhanden. Aus einem briefe Hinc,mari Kbsmenli8 an Hincmarum l-suclunLnlem ist zu sehen, daßman die verse Calpurnii damals in den schulen gelesen.in äisl. cis kost. , äs koer. üst. c. 4. In dem 8. cap. ge,dencket er noch eines andern, welcher eine eomödie unter dem ti-tul kbronelis verfertiget, wovon der KrsmmstiLus FulgentiusPlaciades einige Wort anziehet. *

Calserv , eine kleine stadt, in dem gebieth des grossen Mo«gols, im Königreiche Iamba, ohngefehr rz. odermeilen vondem Ganges. Einige suctores halten es für des Ptolemar BatanCäsara.

Calthern, stehe Rattern.

(Iäü1IM0?8, ein ehemaliges kriegs-instmment, aus eise»dergestalt gemacht , daß allenthalben eine spitze in die hohogieng. Es war wider die pferde gerichtet, und findet man,daß die Schotten sich besten wider die Engelländer unter KönigEduard»/ II. im anfange des XIV. Lsuli in der berühmtenWacht bey Bannockbourn, bedienet, da es denn viel vonden feindlichen Pferden gelähmet, und nicht wenig zum siegebeygetragen, *

* Cattier, (Bernhardus) ein Jesuit, gebühren zu Ste-fricque in Rouergue an. 1564. lehrte anfangs die Rhetoric so-wol zu Rodes als zu Agen, wurde hernach kekkor des Lolle-gü daselbst und zu Bourdeaux, predigte über dem in den vor-nehmsten städten Franckreichs;o. jähr, starb den 6. april an.1629. zu Poitiers, und ließ in seiner mutter-sprach: Lxoes-

I^plin keformstionis I'. klsuäo - keligionis Lc. ,

bibl. Icripc. 8. 5 -

* St. Caltry, lat. Lsletricus, Bischoff von Chartres, indem IV. Lnilo, gebühren an. 529. aus einem adelichen ge-schlechte. St. Lubin Bischoff zu Chartres legte ihm die priester-liche würde bey, und hernach folgere er diesem an. ;;6. in demBißthum. Dem dritten Lonsilio zu Paris wohnte er an. 5; 7 .und dem zweyten zu Tours an. ?66. bey, und starb das jähedarauf, kira , kortnnst. üb. IV. csrin. 7.

, 6itü. LkriK. , vies äes 8sints 8- oökobr. welchentag man ihm zu Chartres feyert.

* V^6I, ist ein gewisser Beamteter bey dem TurckischenKayser, welcher bestellet ist den Nachtisch bey der Kayserlichen ta-ste! auszurüsten, und allerhand schöne früchten und zuckergeba-ckens auszusuchen. Es sind aber in des Groß - Türcken Serailzehen dergleichen Lslvsgi.

Calvaire, ( Is Longregstion äs X. O. äu ) Longregstio 6.Nsriss äs Lslvsrio , ist ein absonderlicher orden von Nonnen ,welche einen weissen schleyer über einer meisten kleidung tragen,und nach der strengsten rege! des heiligen Benedicti zu leben sichverbindlich machen. Dessen stiften» ist gewesen Antoinette vonOrleans, eine tochter Helionori, Hertzogs von Longueville, undeine wittwe Caroli von Gondi, welche an. 1617. sowol von demPapste Paulo V. als von dem Könige Ludovico XIII. die consir-mation darüber erhielt, worauf sie den 2?. oct. desselben jahrs mden besitz eines zu Poitiers neuerbauten klosters gesetzt ward,undzwar mit 24. Nonnen des ordens von Fontevrault, so sie aus ei-nem meilen von Poitiers gelegenen kloster, insgemein i'Encwl-tre genannt, genommen hatte. Nachdem sie den 2;. april desnächstfolgenden jahrs gestorben, ließ der berühmte Capucmer ,Francois 1 e Clerc äu Tremblay, insgemein k. Joseph genannt,welcher auch schon vorher das meiste zu auftichnmg dieser Con-gregation beygetragen hatte, sich sehr angelegen seyn, deren bestesnoch weiter zu befördern; wie er denn an. 1621. und 1622. ab-sonderliche bullen darüber von Gregorio XV. erhielt, und zuwegebrachte, daß diese Nonnen ein neues kloster zu Angers, auch r. AParis, erhielten, nach welcher zeit sie gleichfalls an andern ortendergleichen bekommen./.« 6s««»»,, ^sl. äegl'

oräini reüg. k. II. n. 78. 6^» äslsr. äs ksrw I. p. n,p. 295. k/A. sls,

* Calvaria, ein hoher berg im Sendomirtschen districte, na.he bey der stadt Opatow. Es sollen die ruäerg eines von den

3 i H Lalvaria,