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Zweyter Theil. Bi - C.
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b^n ^ Britannier bey ihrer rebellion solche desto leichter ero-ruini!. ^^"^en soldaten tod schlagen, und die stadt in gründdä konnten. Hingegen fehlte es an andern prächtigen ge-vel , worunter sonderlich das rksstrum und der lern-

Kaysirs Claudii sehens-wurdig, die Britannier aber sa-^„,_'°!ches als ein castell zu einer ewigen herrschafft, und dieden sitz der knechtschafft an, daher sie einen ausruhe'„Wsien, von welchem snnkil.XIV.zi. Lgrio. 16. nach-

te ' Einige halten Colchester, andre Maldon vor das al-»r«, . Oklunum. <??//«>-/«,, not. orh. LMig. II. 4. §.;y.

tiNtNin. p. Z47. siegg.

oder LEMI, LUM/MXI, war ehe-gewisses volck in Teutschland, von deren sitz man nichtsqe Wehes weiß. Sie sollen in Meisten gewohnt haben. Eini-wel^- /'^" .die Elbe in die gegend der stadt Torgau, mitj>.'fast Pirckheimerus 3p. 8cksr6ium toin. I. rer. Lerm.tig/?' p-86. übereinstimmet, der sagt, daß sie das land, so heu-M-n s Meisten genennt werde, bis an den Melibocum be-bura Andre setzen sie an die Saale, da die stadt Cam-

ievn k ^ a"dre in die Laußnitz, da Camentz von ihnen sollres nennet worden. So sind auch die scribenten wegen ih-Mam- Mgs nicht einig, denn Stell«, und die ihm folgen,Dleilr? ^ einem Teutschen volck, und setzen sie oben inso »!!>, "nter das gebürge und die stadt Chemnitz, welchebeka ,,?ls Chamanitz oder Camanitz heissen soll. Allein es iststeinen, daß Chemmtz ein Wendischer nähme sey, und einenbeste ck) bedeute. Demnach ist Brotuffs meynung wol diesicher sie auch in diese gegend, nemlich zwischen dertheil > "ab dem Böhmischen wald setzet, sie aber vor einenstadt Sorlen-Wenden ausgiebet, welches besser mit derglei^bMinitz übereinstimmet, und mögen also diese völckcryn^taiis ihren nahmen von den steinen haben. Sie sollenbeim, Kaystrs Henri« V. zeiten unter diesem «rahmen seyngewesen, ivie denn diese völcker mit unter denjenigenstr , i welche GrafWiprecht von Groitsch gedachtem Kay-vulffe gebracht. Meisn. land-chron. IV. x>. 49.

big, , eine stadt an der nördlichen küste der insul Can-

ist s^,wals Creta, wo der fluß Siomio in das meer fallt. Siek-sw orh den Alten bekannt gewesen, und auch ehemalsuivn? ».niet worden, wie solches Stephanus aus dem Te-sttz abweiset, ingleichen ist auch daselbst ein Bischöfflicher

tiq 17 o>rn. Xotit. LLLissi in LrecZ. » not. orb. 3 N-

sthaffi ^oasse , eine stadt nebst dem titul einer Marggraf-b°n Catalonien in dem gebiethe von Lerida, 4. meilenheyral^aguer, gelegen. Sie ist in dem XVI. Lculo durchstehe °on dem Hause Luna an das 6s los Cobos gekommen.

* (p/wos. von Grand in Span.reich^knarces, ein fluß auf der Guineischen küste im König«Vv m Aftica, von dessen gegend an bis an das Ca-^gnie >«??wuales die Portugiesen eine neue Africanischebei,, "'rgen des Schwartzen-Handels an. «724. angeleg

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com-angeleget ha-

^We w^ww'eddin-Rhan, Kayser uber die Mogolen, welcher^Hussnn .orm Tamerlan zur ehe gab, nachdem er den Sul-Wacht s'w' uverwunden, und sich mcister von Samarcan ge-.k-feindp xSleivarenbeyde von Genghizkhansreligion, u««dÄ^hülffMusulmanner, deswegen erhielte TamerlanNöthig "olck von ihm, so er seine anschkäg auszuführen* ^ lütte. L Le,/>s/a,, bibl. Orient.

(Franciscus) von Vicenza, ein berühmterMex 8««^, welcher in der mitte des XV.ssesuIi gelebet ,klner qut^. Papstthum Urbani VIII. Er hat sich aber sowollehr-art, als schönen wercken halben rühm erwor-

<tam 7 "" in Nnsieo biüor.

^ 6 ue, lat. Lsmsria oder Lsllrn NariklNÄ, oder Lam-U den , eine gewisse gegend in der Grafschafft ProvenceAvne von Languedoc, zwischen den ausflüssen der

k^len lann Arles gelegen. Man schätzet solche auf 7.M ei»- Dardey ist sie von sonderbarer fruchtbarkeit, undUer auf>.„,, wperirte luft, daß das viel) den gantzen Winter^"rgerm-D Übe bleiben kam Es soll allhier der RömischeIch und C. Marius sein wohlverschantztes lager angele-?agesicht weist annoch junge und neugeworbene soldaten inbcer >emds exercier haben, ehe er L. II. 652. die Cim-' aflvn. icinsrsr. Orll. *

Aus eine stadt in Sicilien, im Val äi Xoto süd-

^legen. Sl? Frascularo unfern dessen einfluß in das meera °auet 'wch Euseblt bericht L.H.i 5 o.OIvmp.LLLLXHL Ward Die Syracuser verstörten sie? °. jähr hernach;

dem m ?wem, nahmens Hipponas, «vieder erbauet.Kwisser aF l e gantzlich ruiniret worden, und daher hat einste noch w Sreilien seinen nahmen bekommen. Jedochv?woh„ern Mmer berühmt wegen desjenigen, was ihrenk-Aeschw/vi^ Gelegenheit einiger stilickenden Moräste, die ih-^ das ,ch waren, ehemals begegnet. Denn nachdemMvvrt, dÄlum deshalber um rath gefraget, bekamen sie zurA.cht Ungelea^k"> ^ selbige austrockneten, wurden sie destowk lächL.Wnheit haben. Sie aber hielten diese antwortu)- und leerten die moräste aus; aber dadurch

gaben sie ihren feinden gelegenheit in die stadt hinein zu kom-men. Daher ist das sprüchwort entstanden: movsrs Oama-rinam, welches gesaget wird, wenn man selbst ein Unglück übersich ziehet. üb. VII. lib. VI. <L VII.

Droalo^. Äs«/. lih. XIV. lib. II. lib. VI. lil»»III. o. 8- in s6gg. 8ioil.

Camarintha, siehe Laceres.

* Camasei, (Andreas) einmahlcr, war zu Bevaque, drey-zehen meilen von Spoleto gebürtig. Er war ein lehrjünger desDominiquin und Andr. Sacchi. Er mahlete sehr angenehmund furtreflich. Die vornehmsten Archen zu Rom sind mit sei-ner arbeit sezieret, in welcher stadt er auch an. «649. starb.

* Camata , oder Carmon, vor dieftm Lharax genennet,

eine alte Persische stadt, welche in dem Chusistanischen, auf demGolfo von Balsera, nicht ferne von dem einflusse des Euphratsgelegen, viötionnsire.

Camb oder Ramb, Lsmbu«, ein fluß in Ober-Oesterreich,welcher an den Böhmischen grentzen entspringet, und sich unter,halb Crems in die Donau ergießt.

Cambadagi , des Xaca schüler, bezauberte die Japoneser,und lehrte sie den teufcl anbäten, wormnen ihm Cucubao be-hülflich war. Lbina.

Cambaja oder Guzurate, eine stadt und Königreich inOst-Indien unter dem gebiethe des großen Moguls. Ein theilvon diesem Königreich ist eine halb-insul zwischen den meer-busenvon dem fluß Indus und Cambaja, und das andere theil istvestes land, so sich nach Decan zu erstrecket. Die Haupt-stadt istAmedebad oder Amadabad; die andern sind: Cambaja, Su-rate, Baroch, Diu, rc. Die stadt Cambaja liegt am ende desmeer-busens, der von ihr seinen nahmen hat, allwo sich derfluß Carari darein ergießt. Das gantze Königreich hat auchvon ihr seine benennung: wie dann selbige so considerabel ist,daß man sie insgemein das Indianische Cairo oder auch dasBenjanifche Paradies nennet. Sie hat starcke mauren mit 12.thoren, die Häuser sind groß und wohl gebauet, und die gantzestadt ist sehr reich und treibet vortrefliche Handlung. Guzurateist eine provintz von diesem lande, und so ansehnlich, daß auchdas gantze land darnach pfleget genennet zu werden. Die ein-wohner sind entweder Heyden oder Mahometaner, lieben diegelehrsamkeit, bedienen sich allerhand waffen und sind sehrsinnreich. Das land hat grossen Überfluß an allerley waaren,die man aus Indien bringet, uyd hat ertz-gruben, darinnenman carnivlen, diamanten und andere edelgesteine findet.Es hat auch allerhand korn-früchte, thiere, baumwollen, anis,opium, öl, seiffe, zucker, wie auch manufacturen zu Verferti-gung allerley zeuges,cattun,tapeten, cabinet, rc. welche alle vonden einwohnern, welche man für die geschickteste kauflenthe vonIndien hält, verkauft werden. Dieses Königreich ist durchdie Handlung dergestalt in aufnehmen gekommen, daß es über;o. herrliche handels-städte hat, und sagt man, daß ehemalsdessen jährliche einkünfte sich auf 20. Millionen goldes belauffen,auch wären zu derselbigen zeit Könige daselbst gewesen, die grossse armeen zu seid führen können. Ums jähr Christi i;46- maß-te sich Achobar dieses Königreichs in währender Minderjährig-keit des MadofHer an, welcher nicht über 12. jähr alt war,als sein vatter Mahnmed ihm die crone hinterließ. Denn weildie Reichs-Stände revoltirten, fand sich des jungen KönigsVormund, Chamet-Chan gemäßigt, den grossen Mogol umschütz anzuruffen, wofür er ihm die stadt Amadabat verhieß.Daraufkam Achobar, der grosse Mogol, mit einer mächtigenarmee in Guzurate. Allein, an statt dem jungen KönigeMadof Her und seinem Vormunde zu helffen, bemächtigte ersich des gantzen Königreichs, und führte den jungen Printzennebst seinem Vormunde mit sich gefangen hinweg. Der grosseMogol läßt das Königreich Guzurate durch einen Vice-König re-gieren , welcher gemeiniglich zu Amadabat residirt, woselbst ereinen weit prächtigern Hosals einiger König in Europa haltensoll. Dieses Königreich hat sich vor keinen feinden zu furch-ten , ausser daß die gebürge gewissen so genannten Radias oderkleinen Fürsten zu schlupf-löchern dienen, welche sich vom rau-be nehren, den ihre Unterthanen aus des grossen Mogols gebie-the wegführen. 0/e«er,„. Lai^o/lr./.r'A/s/,0/. bilr. In6.

if/a«g!e/,/o Jndian. reise. Schultzens Ostind. reis L«/-

bilalLbsr. x. 2.

* Cambalu, eine stadt, welche die meisten OeoArgKi dieHaupt-stadt im Catayischen nennen, und dafür halten, dieses Ca-tay sey eine der haupt-provintzen der Tartarey. Man hat abernun durch nähern bericht in erfahrung gebracht , daß Camba-lu und Peking eine und die nemllche stadt, und Catay der nörd-liche theil von Cbina sey. ^A'^O^-A^dna den prostkvon dieser stadt. in kupftr gestochen oder sonsten abgezeichnet,mit folgender Überschrift - LwaäL äs LLmKalu in

Tsrtsris. Es befindet sich unter andern planen oder abzeichnun-gen andrer Orientalische»! stadten, deren sammlung dorten indem Alfandegue oder kaufhaus liegt. Obiger irrthum ist vonden Holländern entdecket worden, da sie ihre reise nach Chinathaten, so hat auch der?. Kircher , in seinen reise-be-schmbungen uns den nähern bericht ertheilet, daß Peking,dre Haupt-stadt des nordischen China, die nemljche sey, welche

die