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Zweyter Theil. Bi - C.
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stiftet, eine sehr schöne capelle. ssriniy, Ool'eöxe ist ebenfallsein vortsefliches gebäude, worinnen zugleich eine sehr gutebibliotheck. L , in önnm-

nis msgaa. Benthem, in Engelländ. kirchen«und schulen-staat.

isambridgeshire, eine Grasschafft in Engelland, stosset ge-gen morgen an Norfolk und Suffolk, und gegen abend anBedford und Huntington, gegen Mitternacht an Lincoln undNorfolk, gegen mittag an Essex und Hertford. Die tust istwegen der sümpft, Moräste und Pfützen ungesund, das feldaber allenthalben sehr fruchtbar. Der erste Graf war Wil-helm , des Cestrischen Grasen Panulphi bruder. Hernach hatdie Schottische familie von Huntington diese Grasschafft über-kommen. Nachgehends sind einige ausländische Herren damitbelehnet worden; als aber auch dieselbe abgestorben, hat sieder Konig zu sich genommen.

(sambrilla, oder Cambrtles von den Franzosen Lambrielgenannt, eine kleine mit hohen mauren umgebene ftadt in Ca-talonien, an dem ufer des meers, zwischen Tarragona undden grentzen des Königreichs Valencia gelegen. In dieser ge-gend nahm an. 1708. der Englische Admiral Leake den Fran-zosen über 100. transport-schiffe hinweg. co/»re«ar , äelw. as1'Lsp. p. -

* Lambrx, (Johanna von) unter dem nahmen scanne vla-^rie öe ls kreieniÄtion bekannt, gebühren von Tournay, warMichaels von Cambry tochter. Sie war eine Nonne ausdem orden des H. Augustini, und nach der Hand Reclnss zuLille, wo sie den 19. julii an. 16,9. starb. Sie hat verschie-denes geschrieben , unter anderm : I.» Ruine äe 1 ämonr propre,und le Lütimsnt äe 1'Lruour cüvin. Lo«rr /ac-L'. bibüotne-Hus äes kemme« illnlkr.

Camdurg, eine kleine stadt und amt in Thüringen an derSaale in dem Osterlande, eine Meile oberhalb Naumburg,theils auf einem hohen berge , theils in einem tiefen gründegelegen. Sie gehört zu der Sachsen-Eisenberaifchen landes-portion, und ist vor zeiten eine Grasschafft gewesen, davon sichetliche nachkommen Wittekindi des Königs der Sachsen ge-schrieben haben. Es ist auch hier ehemals ein vestes schloß ge-wesen , davon noch die ruäers zu sehen, nachdem es in demkriege Hertzogs Wilhelmi zu Sachsen wider Apollonium vonVitzthum, der es inne hatte, an. 1448. zerstöret worden.xcogr. ^en. s-rLrr-?. üb. V. orlg. 8sx. topogr. 8sx. lup.

Cambyfes, der nähme eines siusses in Hyrcanien, welcherseinen Ursprung in dem gebürge Caucasus hat, und nach demCasvischen meer zufleußt. /A». bist. nsr. üb. VI. c. 1;.

Cambyfes, I. war ein Persianer von mittelmäßigem stän-de , an welchen Astyages, König der Meber, seine tochter Man«dane vermahlte, weil ihm geträumt hatte, daß aus derselbenein weinstock gewachsen wäre, welcher mit seinen zweigen gantzAsien bedeckte. Indem er sich nun einbildete, daß dieses eineallzu grosse und ihm selbst gefährliche macht seines künftigenenckels bedeutete, so vermeynte er die erfüllung dieses traumsdurch eine so ungleiche Vermählung zu vermeiden. Allein derberühmte Monarche Cyrus ward dennoch aus dieser ehe geboh-ren, und durch denselben Olymp. üv. 2. II. 0 .19;. L. lvl.

L. L. 5<!y- dasjenige vollzogen, was Astyages gefürchtet. Le-üb. I. lid- l- o. 4.

Cambyfes II. König der Perser , ein enckel des vorherge-henden, und ein söhn des ersten Persischen Königs Eyri, welcherihn mit Cassandane, einer tochter Pharnaspis, Fürsten der Ache-menier, gezeugt hatte. Seine auftrziehung geschahe in dem Kö-niglichen franen-zimmer und war nicht die beste. Sein vatter,alser wider die Scythen zu selbe zog, ließ ihm den Königl. titul bey-legen, und noch bey seinem leben ihn vor seinen unfehlbaren Nach-folger erklären. Hernach da Cyrus in der gedachten expeditionsein leben verlohren, welches ss. N. 14;;. st. o. 529. II. ö 22;Olymp., I.XII. 4. geschehen seyn soll, trat Cambyfes die reqie-rung völlig an. Ein gewisser Egyptischer lVlecüLus, welcherwider seinen willen sich an Cyri Hof hatte müssen schicken lassen, und mit guter manier wieder in sein vatterland zu kom-men suchte, bewog Cambyfen , daß er um des ägyptischenKönigs Amasis tochter anhalten ließ. Weil nun dieser besorg-te , daß dieselbe nur die stelle einer concubine würde vertretenmuffen, gleichwol aber dabey nicht vor dienlich fand, eine ab-schlägige antwort zu ertheilen, so schickte er Nitetin, eine toch-1er des durch thn von dem Ägyptischen throne verflossenerKönigs Apriis, als wenn es stme tochter gewesen wäre/denCambysi. Dieser erfuhr durch Nitetin selbst den vorgegangenerbetrug, und zog deswegen wider die Egyptier mit emer starcken armee zu selbe. Amasis war zwar indessen gestorbenallein sein söhn und Nachfolger, Psammenitus, muste es entgelten. Anfänglich zwar stellete er sich zur wehr, und wollte dem Cambysi bey Pelusium den eingang in Egypten versperren. Aber als es zur Wacht kam, lag er unten, unlmuste nach Memphis fliehen , da ihn Cambyfts im 10. tag!zur übergab zwange. Polyänus beschreibt eine artige kriegsW , durch welchen Cambyfes sich die einnahm von Pelusimrsoll erleichtert haben. Weil die Egyptier bekannter Massen fü>Aewlsse thiere , als storcken, ochsen, Hunde, katzen, äffenschaaft, tc. eine sonderbare ehrerbietung hatten, io will erCamöyses habe deren eine grosse menge Lmmm ArH

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und da er stürmen wollen , solche an die spitzen seines volcksgestellt; welches bey den Pelusiern so viel gewurcket, daß sie w'geschoß, dessen sie einen grossen vorrath zum stürm gerüstet hal-ten , nicht gebrauchten, und also ohne grosse mühe von den Per-sern ab ihren mauren gejagt worden. Mit Memphis ramPsammenitus selbst in Cambysis gewalt. (siehe psammemtusoNach dem ergaben sich die nächst an Egypten grentzende Libye^sowol als Cyrene und Barce ohne schwerdt-streich. Den corprrdes Amasis, welcher in der stadt Sais begraben lag, ließ Cawkbyses sehr mißhandeln, indem er solchen aus seinem begrab»^hervorziehen, mit schlügen übel tractiren, mit spitzigen E''allenthalben zerstechen, und endlich auf öffentlichem mar»'verbrennen ließ. Nachgehends wollte er mit den Carthagmemfern, ingleichen mit den Ammoniern krieg anfangen.das erste unterblieb alsobald , weil die Phönicier, in denen 1^ne beste see-macht bestünde, sich weigerten gegen eine stadt Adienen , welcher sie vormalen den Ursprung gegeben, da wübrigen Cambyfes genügsame ursach hatte, diese leuthe in g'"^sten zu behalten, welche -sich noch kurtz vorher freywiülgdie Perser ergeben. Wider die Ammonier, allwo er den 0rühmten tempel Jovis Hammonis zu plündern und zu zerstöregedachte, war er noch unglücklicher; Massen bey diemann, welche er dahin geschickt, zwischen Oasis und dem teu^pel Hammonis selbsten durch einen heftigen sud-wind mit lausollen seyn bedeckt worden, so daß keiner zurück kommen.letzter krieg war wider die Aethiopier; allein weil seine arimeine lange zeit durch gantz wüste gegenden zu marschiren ha^te, so ward sie durch Hungersnoth, ehe sie einmal einen ft"'zu sehen bekommen, fast gantzlich ruiniret. Von den ubM'thaten des Cambysis, welche man aufgezeichnet findet ,1«folgende die vornehmsten. Er heurathete seine leibliche E hster Atossam, und mit der andern, nahmens Meroe,er gleichfalls blutschande, oder nach andern , nahm er'gleichfalls zur ehe, tödtete aber endlich die letztere, ebensie schwanger von ihm gieng , weil sie sich traurig ve»'get, daß er aus neid und regier-sucht seinen und ihrender, Smerdin, hatte hinrichten lassen. Wiewol jedochbo erzehlet, sie wäre in Ober-Egypten durch kranckheit gen ^den, und Cambyfes hätte eben zu ihrem angedencken der u ^und insul Meros von dem an ihren nahmen gegeben. Atrunck war er sehr ergeben, und da einer von seinen verir^testen, nahmens Prexaspes, ihn davon abmahnte, ließ er ''mals, da er sehr viel wein zu sich genommen, dessen' ^vor sich bringen , und schoß demselben einen pseil nu>m>das Hertz, um zu zeigen, daß er auch trunckner weisegen und Hände wohl zu gebrauchen wüste. Zwölf vornm jkPerser ließ, er ohne alle Ursache lebendig begraben, oder -erde verschütten, und zwar so, daß er eines jeden köpf ,terst stecken ließ ; und da Crösus, als sein geheimer A" he-ißn darum strafte, befahl er ihn gleichfalls zu todten ; ^ ^dienten aber schonten seiner, weil sie des Cambysisihm wüsten; worauf er zwar die erhaltung des Erbstaus gern sahe, hingegen die bedienten wegen ihres uW^i»sams hinrichten ließ. Den tempel-bau zu Jerusalem, ws'Cyrus befohlen, hinderte er auf anstiften derjenigenden Jüden feind waren. Er zerstörte in Egypten fast au'u ckpel, darunter viele überaus prächtige gebäude waren,es, nach der Perser meynungen von der Gottheit, "'„„dhöchsten wesen vor schimpflich achtere, zwischen mauren ^dach eingeschlossen zu werben. Noch mehr aber ärgerteEgyptier, als er ihren gott Apis mit eigener Hand erstach',Haupt ist gewiß, daß Cambyfes nicht allezeit recht bey vc' ht.gewesen; wie er dann auch würcklich die fallende sucht erFast die einzige that, so man von ihm rühmt, ist diese,. ge-einen ungerechten Richter, nahmens Sisamnem, we mschencke genommen hatte, zu schinden, dessen haut uv g xesrichterstuhl zu spannen, und dessen söhn, Otanem" schBvatters 8uccellorem in der richterlichen würde, daraus aEbesohlen. Zuletzt bekam Cambyfes, da er sich in EgE Axo(-hielt, die unvermuthete Nachricht, daß die Asgi oder vss^hkeusen in Persen, einen menschen, den sie vor seinen er>.^„.bruder Smerdis ausgaben, zum Könige aufgeworfen DvDa er nun wider diese rebelten eine armee zu selbe sum' ^ per

Syrien Olymp.RXIV.;. II. L. 2;2. L. Al. ,462. ss-O-tsterben muste. Etliche fcribenten melden, daß er 6.Mr, cedaß er 7. iahr undmonate,wiederum andere, daß er v'gieret habe. Er ließ keine kinder nach sich, und ^.

schwester Artystona mann, Darius Hystaspis, ran> MN'nem kurtzen Imerregno aus die bekannte weise an v'r njelE§sche Monarchie.Jm übrigen wird Cambyfes eben für oc , Sgehalten, welcher Esdr. IV. 6. Ahasverus genennet w> ameynet man auch, daß ihm der nähme Artaxerxes v ^ vsastha beygelegt werde. üb. III. ä« legibvs- ^III. Lrl-eKc-. üb. IX. c. 7. L/a-r. üb. VI. ' jldlüb. I. 3Migu. siucl. üb XI. cbr

p. 1 18- ö«ct>a/2. in incüce cbronolog. P. I^ ppdCamdenus, (Wilhelmus) einer der bemhmteM'schicktesten leuthe in Engelländ, wurde m Londen den . astei;; 1. von geringen eitern gebühren. Im'i-.wurde er nach Oxford geschickt, woselbst er u