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ßr.^^auf nach Londen zurück kehrte/ allwo ihm Gabriel und^ Goodmann, 2. brüder/die Mittel zu seinen üuäüs ver-Einer unter denselben war vecsnub zu Westmünster/t- Eamdenum an. 1^7^. zum Oonrectar der schule mach-die Königii: Elisabetha in ddr kirche zu Westmünsterdakl,'' Diesem amte stund erfreulich vor/ legte sich aberinsonderheit auf die antiquitaten seines vatterlandes/nahmund gegenden desselben/ wo nur etwas merck-anzutreffen war / selbst in augenschein / undverfer-11,i^fiso innerhalb io. jähren das vortrefliche werck/welchesoem titul öriwnnia zum ersten mal zu Londen an. 1586.tzx "Et / und hernach zum öftern wieder aufgelegt worden.Mit stke dadurch einen grossen rühm / war aber dennochde stände zufrieden / bis ihm auf Vorsorge seiner freun-
cvm^- zu Salisbury an. 1588. die prabende von Ilfar-M^/onferirte; welche er auch/ ohne daß er nöthig hatte/ da-hichfu leben oder kirchen-dienste zu verwalten / beständig be-ster *59;. wurde er üloäermor der schule zu Westmün-schrieb eine Griechische grammatie, welche an. 1597.re und sehr wohl aufgenommen ward. In selbigem jah-rvldte er auch dem Richard Leigh / welcher oberster He-welcs^ä-!>^ol ci'armes gewesen / unter dem titul von Clarence;sv Radulphum Brook / der sich Hoffnung dar,zu gemacht /her'aiiä« ?roß, ^aß xr eine heftige sehnst wider Camdeni werckkvrt?? A, ' öie aber von diesem glimpflich und gründlich beant-d,e,,,^'uurde. Camdenus unterließ hierbey nicht/ sich weiter aufschied!,,, ö? legen/ und gab an. 160;. eine collection von unter-auck,,/Aalten Britannischen ttittoricis heraus. Wie er dannarbeitt weniger an der Historie der Konigin Elisabeth fleißigMen welche er auf zureden Wilhelmi Cecil über sich genom-Das'M endlich an.1615.bis ausdasjahr 1589. ans licht stellte.Nacb ^kige hat er ungefehr an. 1617. vollendet / es ist aber erstden „ w tode des autkoris heraus gekommen. Er starb endlichleinan. 162z. nachdem er vorher von seinen eigenen mit-fvxtz f'ae neue kroMionem flistoriaruni auf der Universität Or-»ennpi / ieet / und zum ersten Professors Degoreum Whear er-Cam? l)atte. Thomas Smith hat viele briefe / so von und anUnd geschrieben / an. 1691. zu London heraus gegeben /bei, " leben hinzu gefüget. Auch hat Nr. Gibfon das le-dersivn r - i beschrieben / welches sich vor der neuen Englischenbereit buches / kritsnnia genannt / befindet. Über die. chte hat Camdenus in Engelländischer spräche sseli-ffLsin-. "»NML 38 ; ferner Irsseriptioires Üloaumentsle8 ssegum,UEeris^'/'^odilmm 6t Lliorum in eeclestn L. ketri ^eürno-ctzteso,"" lepnltorum; stctionem in Henricum Oarnetum <L
lpstr/ -^oäitore8, und andere heraus gegeben.
* n»'?" memor. klnlof. clec. II. in äisr. biogr. L/r^/k. *
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sti Iriv^ stluem vatteH dem 615. jähr der Hegira / und Chri-seit An. 618. belagerte er Damiette / welches die Franckendabch ^ Mey jähren inhatten, und zwange sie zur Übergabe,ohn- eingedungen / daß man beyderseits gefangene
gross- «Mb auswechseln sollte. Dieser Sultan machte die«bey A allda zu einer moschee / und bauete eine neue stadter nenm-0 Owtte / wo der Nil sich in zwey arme zertheilet;te die "Aie Marsurach / zum zeichen seines sieges , und dehn-bis^fVssgö-wercker einseits bis nach Damiette / anderseitswelch-stadt Aschmun aus. Unterdessen führten die Francken,hatt/., '"zwischen grosse hülffs-völcker aus Europa bekommen(also bi-^n krieg in Syrien wider die Ajubitischen SultanenMit stch diePrintzenvon Saladins nachkommlingschasst)"dchaw "?achl fort. Einer dieser Sultanen/ Malek al Mo-hat aus forcht / die Francken möchten sich der stadt Je-Merffe« ^bijter machen / die dasigen mauren herunter lassen^üd«n W^aß Malek-al-Camel , welcher sich mit schaden seinerWacht. -nAzachsten anverwandten in Syrien mächtig ge-M»en ^"sUch gezwungen worden / den frieden zu machen/ und^erlass»? '"lern mit dem grösten theil des heiligen landes zudev L^tahr 6;o. der Hegira / und Christi 12z2.Mt Cd-ss, ,?llan der Sclgiucrden aus Natolien ihm dieberte, ^' welche er aber 4. monat darauf wieder ero-
he auf d->,, den widerstand der Tartarn / so ihm sehr na-Weiters grenzen, den glücklichen fortgang seiner WaffenbvyDamA- n haben wurde. An. 6; 5. machte er sich MeisterMutz Aber um die nemliche zeit/ allweilen er Syrien
Wider dm bringen beschädiget war, und grosse dingeMe„ sejnLraucken, Selgiuciden und Tartarn / welche aller»D-gemelm^sshen angrentzeten/ im sinn führte/ starb er in demben> ex rö , ".lahr/ das ist an. Christi 1257. zu Damasco, nach-äffen und n-, L ^3^rt hat. Er hinterließ den nahmen einesssw, Iviide>>l 5 s, ten Fürsten. Egypten zog? grossen Vortheil von, ^pflichtet waren ihm die Gelehrten vieler Ursachen wegen"eß er a- er hatte öfters Unterredungen mit ihnen/öftersÜ^stlbsten ^?pallast über streitfragen disputiren/ die er ih-e.l.wannj^Wb, und die sowol die Wellweisheit/als die Mü-rbsten a-ä-« Achten betrafen; ja wo er oftermalen auch wol"iemaleu darwider anführte / und endlich ließ er
Mb, stm sL'W ansehnliche gefchencke von sich. Malek al SalebDvol inSn-jfolgte ihm aufdem thron, an. 6;6. der Hegira,n'Ne, Egypten,wohin er stch das folgende jähr ver-
" ^ nehmen. bitt. Orient.
The«.
Camelford, oder Gaffelford, ist ein kleiner ort in der Eng-lischen provintz Cornwall, an dem fluß Alan (sonst auch Cam-balan und Camel genannt) gelegen. Er hat das recht, zweyDeputirte zu den Parlements-versammlungen abzusenden, undvor alters soll in dieser gegend der Englische Held Arthur erschla-gen worden seyn. LritanniL. äölis. cle
1'Lngl. x. 662.
* Camelione , (der berg) auf Lateinisch Lem», oder Lsme-uns Olons, der theil der Alpen, so ans Meer stossen , zwischendem Vicariat Barcelonette und der Marggraffchafft Saluzzogelegen, welcher seiney nahmen allen denen Alp-gebürgen, wel-che in dem that Barcelonettens befindlich, und sich bis an diequellen des Bars und Verdvns , und bis an die grentzen vonProvence erstrecken, gegeben hat. I/a-^viÄ.
* (tarnen, oder Chamen, Ramen, eine stadt in der Graf-schafft Marck, m Westphalen, unweit Unna und Essen, ineiner fruchtbaren gegend. Sie soll ihren nahmen von denalten volckern Lüsmsvis oder von den Lümsenis Av68 haben.
, derman. sntig. III. 11. 14. , not. vet.
Oerm. xop. II. §. 10. Janckers anleit. zur mittlern Geogr.II.I.P. 88- oxp. x. 16. 75. 825. Sie ist mit
mauren und wasser-gräben versehen , und Reformirter religion,doch haben die Lutheraner vor einigen jähren auch eine kirchedaselbst erbauet. Sie gehört zu dem Stift Munster,
itiner. Oerm. oontin. I. o.; 1. n. 1;. P. 4 iy-
* (tamenec, ein Ungarischer flecken in Sclavonien, an derDonau etwas oben an Peter-Waradein. Einige halten es fürdas alte Reumincum, eine stadt in Pannonien. ^(7, Diät.
CEMLLIUN LL8LOVIM8L, vor zeiten ein Cister-cienser-kloster im Königreich Böheim, so in dem Hußiten-kriegesamt den Geistlichen zu gründe gegangen.
* Cameni Poyas, Ziemnoi Popas, das ist der gürtet dererden, bey den Alten waren es die Ripheischen gebürge, indem mitternächtigen Moscau. Man nimmet sie öfters (aberfälschlich) für die gebürge Stolp und Oby, und setzet sie vondem Weiffen meer an bis an den ansfluß des flusses Oby;Witsenius, welcher die charte des nördlichen theiles von Europaund Asien heraus gegeben , machet einen unterscheid zwischendiesen drey gebürgen, und fetzet die erstgenannten Stolpischendem fluß Pezora gegen abend, die von Oby aber denen vonStolx zwischen dem einfluß des Obys und des Pezoras gegenmorgen. Um diese orte herum setzet er auch die Hyperboli-schen gebürge der Alten. Gegen Mittage zu,ungefehr dreißig stun-den von der see-kanten, liegen ihm die berge Semino oderCameni Poyas, welche er auch die gebürge Wergetur nmnet;und er glaubet, daß dieses eigentlich die Ripheischen gebürgeseyen, welche Ptolemäus ohne gründ an die quelle des TanaiSgesetzet, wo doch keine gebürge sind.
(tamentz, eine von den Ober-Lansitzischen so genanntenSechs-städten, ;. Meilen von Bautzen, und 2. meilen von Kö-nigsbrück, an der schwachen Elster gelegen , gehöret dem Chur-fürsten von Sachsen. Ihr nähme giebt zu erkennen, daß sie vonden Wenden erbauet, indem Camentz ein steinhaus in solcherspräche bedeutet. Der erste erbauer ist noch zur zeit nicht be-kannt ; der Freyherr Vesta von Greiffenstein aber, Rheinländergenennet, soll es an. 1225. oder wie Hosemannus rechnet, an.125;. nachdem es vorhcro abgebrannt, wieder aufgebauet ha-ben. Doch ist der ort erst unter der Böhmischen Herrschafftmit mauern umgeben worden. Er liegt auf einem erhabenenbergichten boden, der sich bis an denjenigen berg erstreckt, wor-auf der ehmaligen Herren von Camentz residcntz gestanden, vonder jetzo nur noch ein thurn zu sehen. Es gehörte zu dieser Herr-schafft Camentz auch das städtlein Pulßnitz mit 7. dörfern. DieBöhmischen Könige vom Primislaifchen stamme überliessen die-se stadt und kreis, sowol als den Ruhländischen, denenMarggrafen von Brandenburg Manischen stammes, nach de-ren abgang mit Churfürst Waldemaro an. i j ih. kam er wie-der an König Johannen: in Böhmen. In vorigen zeiten warin der stadt ein Burg-lehn mit verschiedenen zugehörigen Häu-sern , allein im XV. ssesulo bekam solches die stadt vom KomaWenceslao, weil die von Adel, die es gehabt, den bürgern vieltort angethan hatten. Um an.1429. hat der ort durch den Hutzsiten-krieg viel ausgestanden. Als auch an. 1547. die stadt nebstden andern in Königs Ferdinand: ungnade fiel, und, nebst ihrenxriviIsAÜ8, auch die güther in dessen Hände stellen muste, kam sieso herunter, daß sie unterschiedene güther, wegen Unvermögens
solche wieder einzulösen, muste fahren lassen. So hat sie auchim ;c>. jährigen kriege viel ausgestanden,und muste sie sowol denKayserlichen als Schwedischen trouppen contrrbutwn geben,auch noch grösser ungemach leiden. An. 17?°. den 11. jun. ge-rietst sie in brand, welcher die aantze stadt, brs auf dre grosse kir-che, das Rathhaus und eines Predigers Wohnung, in die aschelegte; doch ist sie jetzo wieder feinaufgebauet.Dle Pfarr-kirche,Rathhaus und das kloster sind die ansehnlichsten gebäude deSorts. Die nahrung.der emwohner bestehet vvrnemlich in tuch.und lein-weberey; So tragt auch die nach Polen und Schlesienhier vorbey gehende straffe etwas dazu bey. Siebe Grosser»Lausttzis. merckwürdigkeiten, p. III. ^ <-wye Broilers
Camentz, ein Cistercienser-kloster m Schlesien neuen derGrafschafft Glatz zu, daran die Müsse vvrbttj flM?wa? vor
korr oder fcbanke - der grentzen erbauetes
wrr oder schantze, nachgehends wurde es zu einem kloster einge-
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