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richtet, und den Lanonicis keAularibus orä. 8. äuxufimi einge-räumt, welche es endlich an. 1222. auf inständiges anhaltenThomä, Bifchoffs zu Breßlau, denen Cisterciensern abgetreten,bey welchen es annoch verharret.
* Camera , la Tore äi Lsmera, oder äi Lambia , ehedessenHerculiz kxrMs , oder der thurm Herculis genannt, eine kleinestadt in dem Königreich Barca, in der Tartarey, an dem GolfoSidra, zwischen den flussen Solines und Melel. viöt.
Camerarn,. oder Cammermeister, ein uraltes gefchlecht,welches aus Karndten, allwo es den nahmen Liebhard alleingeführt, seinen Ursprung hat. Conradus I. Liebhard Miles,wohnte an. 1152. zu Forchheim in Francken in einem freyhause,und hatte Christinam Negerin, die eines guten adelichen ge-schlechts war, zur ehe. Gleichwie er unter dem Bischofs Eber-hards von Bamberg, einem gebohrnen Hertzoge aus Bayern,das Cammermeister-amt gefuhret, also haben auch solches un-terschiedliche von seinen nachkommen gehabt, wovon nach derzeit dieser nähme ihrem geschlecht geblieben; wiewol einige au-liwre« melden, es hätten sich schon an. 1002. etliche von diesemaeschlechte der Liebhardten mit dem Kayser Henrico II. nachBamberg begeben,und daselbst an dessen Hofe das Cammermei-ster-amt bekleidet, wovon sie und ihr gantzes geschlecht nach derHand solchen nahmen behalten, gleichwie dergleichen bey den fa-milien der Zöllner, Küchenmeister, Müntzmeister, Mehlster, rc.zu beobachten ist. Hartmannus Camerarius machte an. 1264.mit bewilligung Bischofs Bertholds und des Capituls zu Bam-berg den daselbst gelegenen sogenannten Langheimer Hof, densein groß-vatter Conrad gestiftet hatte, gantz frey. In dem klo-ster zu Neukirchen findet sich eine origmal-urkund über den ze-hendenzu Schöllenbach, so Ulrich Cammermeister an. izor.nebst einem Forchtel untersiegelt. Conradus II. Cammermeister,Ulrichs enckel und Hartmanni urenckel, wies an. 1)48. seine ehe«frau, Annen Gundlochin, mit 200. pfund Heller auf den em-pfangenen zehend des dorfs Luter an. Er kaufte an. 1 z 8 5. un-terschiedliche freye mannlehn-güther um Bamberg, starb an.1400. im hohen alter,und ward in der Pfarr-kirche zu Bambergbey seinem vatter Heinrich begraben. Fritz und Hans die Cam-mermeister, Conradi brüder, begaben sich an. i;yo. nach Nürn-berg, denen nachgehends, wegen der Hußiten unruhe und derzwistigkeit, so Bischofs Antonius zu Bamberg des geschlechts vonRothenhan mit den Lgnonicis daselbst hatte (bey welcher diesedes Bifchoffs partey hielten) noch mehr von diesem geschlechtedorthin folgten; woselbst auch Conradus III. Cammermeister,Heinrichs söhn und Ulrichs enckel, deS Teutschen ordens Ritterund Comtur des Teutschen Hauses zu Nürnberg, gewesen, undan. i;üi. in der kirche bey St. Jacob daselbst begraben worden.Stephan Cammermeister, Fritzens söhn und Heinrichs enckel,ward daselbst an. 144;. in den innern Rath gezogen, und starban. 144;. als Bürgermeister, dessen todten-schild in der Sebalderkirchen annoch zu finden. Mit Sebastians, feines bruders en-ckel,hörte an.iziz. diese Nürnbergischelinie gäntzlich auf.HeintzCammermeister, vorgedachten Conrabi ll. söhn, kaufte an. 1426.nebst feinem bruder Hermann etliche güther zu Bischberg, vonseinem schwager dem Gundloch. Er ward nebst besagtem seinembruder an. 1427. von dem Prälaten zu Mönchsberg, mit derVogtey zu Heydmannsbach,und von Bischofs Siegmunden vonBamberg, einem gebohrnen Hertzoge zu Sachsen, an.1441. nebstseinen vettern mit unterschiedlichen güthern um Bamberg beleh-net. Er starb an. 1440. Dessen wittwe behauptete an. 1482.die steuer-freyheit wider Bamberg auf den Cammerarifchen lehn-güthern zu Steinbach. Es haben aber einige von diesem ge-schlecht noch lange zeit ihren alten und ersten geschlechts-nah-men beybehalten, besage eines todten-fchildes, welcher in derPfarr-kirche zu Forchheim befindlich, worauf nebst dem Camme-rarischen wapen auch folgende Worte stehen: An. 1492. ist inGOtt verschieden der ehrwürdige und edle Herr Heinricus Leib-hardt, des geschlechts, dem GOtt gnädig sey. Hans Cammer-meister, Heintzens söhn, so an. 14-;. gebohren, und an. 1527. zuBamberg in Unserer Frauen-bruder kloster begraben worden,nachdem er ohne artzeney im «Verlassen sein leben auf 82. jährgebracht hatte,, zeugetesöhne und;. töchter. Von den töch-lern gieng die älteste Anna und die jüngste Barbara in ein kloster,die mittlere aber, Dorothea, heurathete Hansen Zöllner. Vonden lohnen starb der jüngste, Joseph, an. 1522. zu Ofen in Un-garn, der älteste, Hreronymus,hinterließ 2. söhne, die ohne erbengestorben, der mittlere aber, Joachimus I. zeugte mit AnnaTruchseßin von Grunsperg, dre er sich an. 1527. beygeleget, 9.söhne, 1.) Johannem, welcher als Hertzogl. Preußischer Rathnebst seinem söhne, Hans Joachim, zu Königsberg in Preussengestorben. 2.) Joachrmum II. von welchem hernach.;.) Philip-pum, welcher an. 1571. Helenam Pfintzmgm heurathete,und vonderselben einen söhn, Philipp, hinterließ, der an. 1624. Fürstl.Pfaltzischer Rath und Oberamtmann zu Rockenhausen ward,und von Renata Godeftoy, einer tochter Dwnysit des Parle-ments-Herrn zu Paris, einen söhn, Dionysium Petrum, bekam,welcher als Capitain der General-Staaten von Holland an.1646. unvererbt starb. 4.) Ludovicum, welcher einen söhn, Fri-dencmn, zeugte, der seine linie zu Oberndorf beschloß. 5.) Gott-fridum, dessen fohu Joachim Albrecht, gleichfalls keine nach-^mmen htMerlassen. Obgedachter Joachrmus II. ein söhn Joa-chuul ^ d^heurat^te sich;. mal; >.) an. 1969. mit einer Vern-beckm vorn geschlecht» 2.) an. 1967. mit Maria Rummlin von
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Lohnerstadt; ;.) an. 1989. mit Ursula von Tiel, genannt Haikvon Suhl. Die erste gedahr ihm Joachimum III- welcher au-1642. ohne linder verstorben; Mit der andern zeugte er BalWsarn, Ludwigen und Christophen. Balthasar ward Chur-Pta^tzischer Cammermeister, und zeugte mit einer von Echtpum, welcher in dem Ungarischen kriege seine linie geendrger,Christoph blieb an. 1602. in der belagcrung Rheinberg; Ludwwaber ward Königl. Schwedischer geheimer Rath und AbgePUter im Haag, und starb an. 1651. Lein einziger söhn. JW^mus IV. war erstlich Schwedischer Resident an dem PfaltzistvAund andern Höfen, hernach aber Chur-Pfältzischer RathGesandter zu Münster. Er starb an. 1687. und hinterließ ew»tochter und 2. söhne, davon die tochter an. 169;. und der aNUsöhn an. 1694. ihm im ledigen stände gefolget z und zwar diemmehrentheils aus bekümmernis, daß er den grosten theil vonner vorfahren berühmten bibliotheck nebst andern kostbarkeuei»an. 169z. bey einäscherung der stadt Heidelberg eingeduW'Der jüngste söhn aber, Johann Philipp, so den 1. ftpt. an.l° 7 ?zu Heidelberg gebohren, begab sich nach seines bruders tobegleich aus dem kriege auf seinegüther in Francken, allwo er Man. 1695. Marien Reginen Wilhelminen Hülßin von REberg beylegte, und an. 1710. starb, nachdem er wider seinschulden in viel verdrießliche Processe verwickelt worden. Er Ywterließ von 9. ktndern z. töchter und einen söhn, Philipp Engr>berten Adam Cammermeister, genannt Camerarium , von NAzu Steeg-Aurach auf Bischberg, ein Mitglied der immedram'Reichs-freyen Ritterschafst in Francken Orts an der Baunaw'welcher an. 1704. zu Ober-Aurach in Francken gebohren, ss''"noch der einzige übrige zweig dieses uralten adelichen Hauses m-Camerarius , (Hieronymns) Hansen Cammermeisters aLtester söhn, gebohren an. 1490. ward an. 1522. bey BnAnGeorgen von Bamberg Rath und Cantzler. Er brachte dreliche freye bürg und veste Ober-Aurach, unweit Bamberg-'vor dem die Grafen von Werthcim und andere immev'"Reichs-freye Adeliche Personen in besitz gehabt, nebst vielen o»zu gehörigen Unterthanen und lehnleuthen, auf sein geschieh 'bey welchem selbige auch (weil er seine brüder mit in die gei"'te Hand genommen) bis auf diese stunde geblieben. An. rUeheurathete er Agnes Zollnerin aufm Brand, und blieb un^dem nachfolgenden Bischoff Wiganden so lange Rath "-,5Cantzler, bis er bey demselben angegeben ward, ob hätte er, w ^seinem bruder Joachim, seine schwester aus dem kloster zumligen grabe bey Bamberg über die mauren heraus gebracht/,7^,sie gleich ihren brüdern der neuen lehre zugethan gewesen. U" §dem beschuldigte man ihn, ob hätte er viele von denren und andere vom Adel auf solche meynung gebracht, stw'Aaber in Nürnbergische dienste gehen wollen; worüber ervon dem gedachten Bischoff auf das härteste verfolget, um ^gefängliche hasst gebracht worden, aus welcher man ihnnach einer scharfen inquisition, auf interceßion unterschiedn K-Chur- und Fürsten, sonderlich aber des Churfürsten vonsen, der deswegen Clausen von Heßberg, seinen Gesandten' §fBamberg geschicket, und Graf Albrechtens von Mansfewgewisse conäitione», und nach gestellter caution unterschlEI.hj-freunde an. 1527. erlassen. An. i;;6. ward er Pfaltzgratlipps bey Rhein, Churfürst Ottonis Henrici von Pfaltz be»zu Burglenfeld Rath und Cantzler, welche function er ssders, als mit dieser bedingung antrat, daß er wider den Avon Bamberg keinen rath zu geben sollte genöthiget werd»'-^ward auch an. 159z. da er auf seine güther gieng, als Ram^.Hause aus zu dienen, aufs neue durch den Pfaltzgraftn ve>'starb an. i s4t. und hinterließ zwey söhne, die aber aEkinder verblichen, und ihre lehnen Joachimo, ihres vatter"der, erblich hinterlassen. .
Camerarius, (Joachim I.) jetztgcdachten Hieronyn"^-,der, war den 12. april an. i;oo. zu Bamberg gebohren-ne eltern schickten ihn an. 191;. nach Leipzig, und bejah' ^le,Georgio Hello Forchemio an, da er sogleich an.i;i4- dn^yste-aber darauf des 4. täglichen fiebers halber nach hame f pjeAn. 151;. kehrte er wieder nach Leipzig, und legtesicy "Griechische spräche, gab an. 1916. bey Johann MtzU P^Richards Croco einen zuhörer ab, ingleichen an. i s*?' " jahkstro Mofellano, nachdem er vorher zu anfange desstwnh'wieder Unpäßlichkeit halber nach Hause gemust. AN-prisgab er sich nach Erfurt, und machte da mit ErbanoGeorgio Sturziade gute freundschajst. An. 15 ro.woukFranckreich gehen, ward aber an diesem Vorsatz gcM^ ,x ya^1521. ward er Alagillsr klüloloxiüse. Hierauf gtt"^,nchthdh,Wittenberg, worzu ihn der ruf von Luthers und Mew'bewogen hatte, und gerieth mit dem letzter» m dre vefreundschafft. An. 1^22. muste er sich destäglich'halber nach Hause begeben. An. 192z. miethete er neo,^.bruder die lehn bey BischoffWiganden zu Bamberg. ^ v'
begleitete er Melanchthonem in Ober-Teutfchland, wv- iseinigezu besuchen eine reife vorgenommen,
Bretten, und gieng nach Basel, woselbst «hn Erajmu ^terdam aufs freundlichste empfieng; von bannen ^ ^^per'der zu Melanchthone, und so dann fernermltftwM' ^jpesSachsen. Als hieraufin dem bauren-krrege ftm uno^ ^ ^ Eders schloß zu Aurach 1seines vatters halber,,halten, vor dem pobel