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Zweyter Theil. Bi - C.
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kanntOA^MolopIiiD war. Von seinen Misten sind uns be-«enk! Nsäisa: <L ÜlstsorologisK, und nachföl-

(Is ^ puUltiories : äs Liarrkoes <L lebrs aräente, an. 1717.x I'kOklexiL Lum kebre, an. l?^?. äs Variolib, an. 1717. äsrum ^ 7 l 8 . äs Xitro, an. 1718. äs Kapiäum kgurato-

"Zeäico, an. 1718. äs Lalnss Llaüano, an. 1718. äsrs ^ologiz, an. 1720. äs Mxtura limplisi, an. 1720. äs Tke-tsui-a ^72«. cie Lolisa 8xslnisäisa, an. 1720. Inga vi-^eäisorum, an. 1720. äs kostu 46. rmnorum, an.v,,> ' ülvo H^morrliuls, an. 1721. Lillärcatio polllmma äs0 läLO, welche nach seinem tode unter dem krXliäio Eliäwm-k- " von Thcophtlo Henrico Sarwey an. 1721. gehaltentecio v i)regltzers geistl. Poesie auf das jähr 1721. p. 449.

M /reir^. r» vol. I.

I. ^penä. 166. legg. Mosers erläutertes Würtemberg,

c^^Werarius, (Elias) des vorhergehenden Rudolphbobiv» uider, wurde an. 1672. den 17. febr. zu Tübingen ge-v» allwo er an. 1684. 8tuäio6i8 worden, und sich nachai„„"oeter Philosophie der Artzney-kunstergeben hat. An. 1690.Kön, Augspurg , und sahe die crönung des Römischendi--,-« Ivsephi mit an, machte sich auch bey diesem anlas mit^rühmten Aertzten bekannt. Nach seiner zurückkunftHarrte er pro Kicsnria, und that eine reise in Deutschland,Ntki-k ^ Engelland. An. 1692. wurde er ausserordentlicherMiüui Üadt Tübingen, und fast zu gleicher zeit auch eintaa k >?br 8osier. Xat. Lurios. worauf er an seinem hochzeit-or^»« .oekor-grad angenommen. An. 169;. wurde er ausser-auf Wcher Lehrer bey der Universität. An. 1708. rcisete ero„t »urstl. befchl mit dem damaligen Erb - Printz FriedrichHack!?' ^ts dessen Leib - Neäicus. nach Turin, und als erdr-7 §wey jähren von dannen wieder zurück gekommen, erhielte erri^urde eines Fürstl. Raths und Leib-Artzts, samt der stelle»es ordentlichen Lehrers der Artzney. Er ist auf die letzte neun8'M >ahr lang nicht mehr aus dem Haus gekommen , und dentei^' ^7l4. verstorben. Man Hat von ihm ein Selbem» Lau-serwu^EeälLsrum, nebst verschiedenen lesens - würdigen Distüber Er ist auch der Urheber der kurtzen anmerckungen^vvmasii versuch vom Wesen des Geistes, welche zu Tübin-8. ohne seinen nahmen heraus gekommen. Lck. Äe,«-

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' viznuksript. 0,rro/s»'.

de n^^lerarius, (Alexander) Rudolph Jacobs söhn, wur-*7io ^ kebr. zu Tübingen gebohren. In dem jähr

Und d er unter die zahl der studtrenden aufgenommen,"ctvbr ^ 7 ^l. an der Artzney - kunst obzuliegen. In demU)0ra„'I7i6. dijputirte er pro tzicemia , äs Lguis !VleäiLLri 8 ,rige«.. ' er in dem folgenden jähr den voÄors - Hut aus seinesAuqs»,,?Eers Hand empfangen. Hiernächst gieng er nach Ulm,ckey und andere örter in Ober - Schwaben und Fran-«Xlrgn.T'e wurde indessen zum Lreefsäko HorülVleäisi, und drof.de ex ernennet. Nach dem tod seines vatters an. 1721. wur-öene uw" tllcher Lehrer der Artzney-kunst. Man hat verschie-glied lVleäis-18 von ihm. Er war auch ein mit-

^ E^ur. Luriolor. starb aber den 1;. nov. l?;6. i?,s-

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e-k inauulsript.

Rech^n^brarius, (Heinrich) ein Doätor und Lrofsllor derUnd Pnch" Rostock, wle auch Rath der Hertzoge von Lüneburgden. ?rn, war nicht aus dem geschlecht der vorhergehen-den i. f zugleich der Theologie wohl erfahren, und starb^pons»' ^ ' ^ 6 oi. nachdem er Oikputatioiie 8 guriäics 8 6 c Ks-üeinisi« i ^ach Orationem äs 6 raälbu 8 6 c kroinotionib. iVLL-ch den druck gegeben. Gelehrtes Lexicon.Unnm^ino, eine stadt in Italien, die vorzeiten zu Umbrien,hat ei» ä. aber zu der Anconitanischen Marck gehöret. Sie"uhi n«,i?Mossthum, welches unmittelbar dem Römischen^worffen. Lateinisch wird sie Lamsrinum wie auch^vischx,,und die einwohner LLmerts 8 genennet. Sie liegtHrcx pü ÄWrata und Spoleko, und ist sehr alt, inmassenIäsax IX. ingleichen Strabo, Plinius, Ptolemäus,

Xlii p' ltLlisu 8 Lc. gedencken. Von der mitte desich, an ist sie unter der Herrschafft der Varani gewe«rano machte sie Papst Leo X. Iohanni Mariä Va-

sie anvExzumHertzogthum. Durch dessen tochter kam°isseLeex!^^um von Rovere, Hertzog von Urbino, dertani da den männlichen erben, die noch vom Hause Va-lum > 1 , 5 .^n,vorenthielt, aber an. i?z9. durch den Papst Pau-sie der aX!^§ewalt wiederum darum gebracht ward, woraufv°L..Em nepoten Octavio Farnese, oder, wie andereElches ^Eer Petro Ludovico zu lehn gegeben, nach^Pävstl ^ Hebung zum Hertzogthum Parma, Camerinostm vrte rnw« o Jammer gezogen worden. Sonst sind an die-?udere i ^ ^oäi gehalten worden, einer an. 1584. und der

uegt auch ° 7 . davon die Verordnungen noch vorhanden sind. Essv aber Lsmpac-na äi Koma eine stadt dieses nahmens,^--/er,r«a Utlges tages Camerota heisset. äsksr. Iwl.

. trat. 6 «rccr«^ckr»»,. chovi«,.

Johannes) war zu Glascowin Schottlandge-?-nd docirx?^G er auch die Griechische spräche rn seiner m-^schen ' chch.Kleralif bekam er eine begierde, fremde lander^ nicht vielderowegen an. i 6 oo. nach Bourdeaux, daviel über zwanzig jähr alt war. Daselbst ließ er sein gu-

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tes ingemum so wohl blicken, daß man ihn in eine schule zuBcrgerac setzte, die Lateinische und Griechische spräche zu leh-ren , und es war bey diesem alter zu verwundern, daß er dieGriechische spräche mit der grösten fertigkeit reden konnte. Erblieb aber nicht lange in diesem stände, sintemal ihm der Her-tzog von Bouillon eine krofsilionem kbilolopbiL zu Sedangab. Diese verwaltete er zwey jähr, nährn darauf seinen ab-schied, und begab sich nach Paris, von dannen nach Bour-deaux, woselbst er an. 1604. anlangete. Die kirche an diesemorte entschlösse sich, ihn vier jähr zu unterhalten, daß er dieTheologie, wo es ihm beliebte, studiren könnte, worauf mausich seiner bedienen wollte. Diese vier jähr über war er zugleichInkormLwr bey den söhnen des Cantzlers von Navarra , undbrachte das erste zu Paris, die beyden andern zu Genf, unddas letztere zu Heidelberg zu. Er wurde hierauf an. 1608. vouder kirche zu Bourdeaux zum Predigamt berussen, und stunddemselben sowohl vor, daß ihm nach verfliessung zehen jähredie krokellio Ttieologis-I zu Saumur angetragen wurde, wel-chem amte er bis an. 1621. vorstund, da diese Universität durchden religions - krieg verhöret wurde. Er begab sich also mit sei-ner familie nach Eagelland, und erhielt die freyheit, die Theo-logie zu London zu lehren,da denn bald darauf der König Jaco-bus ihm die direction eines LnUsgii nebst einer krokeliioneliiso-logisL zu Glascow anvertrauete. Allein seine begierde, in Franck-reich zu leben, brachte ihn dahin, daß er nach verfliessung ei-nes jahrs sich wieder nach Saumur begab, und daftlbst pn.vsrim lehrete, weil er solches öffentlich nicht thun dorfte. Einjähr darauf gieng er nach Montauban, die daselbst ihm ange-tragene Lrokellionein Tbeologi-e anzutreten ; weil er es aberdaselbst nicht mit denjenigen halten wollte, welche die leuthezur innerlichen unruhe anstifteten, wurde er von einem meu-chel-Mörder sehr übel zugerichtet, weswegen er sich nachMoissac begab, um sich wieder zu curiren. Nachdem er wie-der nach Montauban gekchret, starb er daselbst an. 1625. imsechs und vierzigsten jähre seines altors. Sonst wird ihm bey-gemessen, als wenn er zu allerhand neuen und ungewöhnliche»Meynungen grosse lust gehabt. Insonderheit hak er die lehreäs Lratia universal! in der Reformirten kirche aufgebracht, undselbige auf eine besondere art erkläret, welche unter andern sei«beständiger discipul, Moses Amyraldus, und die gantze Univer-sität Saumur angenommen, worüber gar große streitigkeite«entstanden sind. Was seine Misten anlanget, so hat er zwarkeine grosse lust bezeiget, bücher zu verfertigen, doch hat maneinige von ihm, die von den Gelehrten hochgeschätzt werden,als seine prTleäkioue81cheologics8, welche Ludovicus Capellus,so auch sein discipul gewesen , in drey volum. in 4. heraus ge-geben, wiewol selbige bald daraufzu Genf von Friderico Span-hemio aufs neue in folio ediret sind, da man denn einige andereMisten des Cameronis unter dem titul MlceUanea hinzuge-füget; ferner Älvrotbecium Kvsugslisum, u. a. m. /cow. ^s^>.

, so sich vor seinen oxcribu8 befindet. D«in juäicio äs Noil3 Ämxrsläi libro. MLMVI. lies. XVII.

Sameronianer, wurde im XVII. lleculo eine gewisse par-tey der Presbyterianer in Schottland genennet, von einemFeld-Prediger Archibald Cameron, welcher der erste war, dersich von den andern Presbyterianer» absonderte, weil einige un-ter ihnen eine gewisse indulgentz von Carolo II. angenommen,welche er zu bestätigung des supremats in kirchen - fachen erthei-let hatte. Diese Cameronianer nun waren hierauf so eifrig,daß sie sich von den andern Presbyterianer» gäntzlich trenneten,und auf verschiedene extremitäten geriethen. Als sie nun des-wegen von der Königlichen Regierung ziemlich strenge gehaltenwurden, unterstunden sie sich gar auf absetzung und excommu-nicirung des Königs zu dringen, welcher haß, gegen des KonigSperson, auch alle andere Presbyterianer mit einnähme. Dochals Wilhelmus III. in Engelland kam, schlugen sie sich frey-willig zu seiner partey, und leisteten ihm gute dienste. Es sindauch aus dem General - Loncilio in Schottland an. 1690. diestreitigkeiten der Cameronianer beygeleget worden. An. x?»-.stengen sie aufs neue unruhe an, und versammleten sich threrviele bey Edenburg , welche aber, ob sie sich gleich mit gewehrversehen hatten, durch regulirte mannschafft bald zerstreuetwurden. Sie hatten einen, nahmens Maximilian, zu ihremOberhaupte, welcher mit seinem anhange auf dem landeherum reiste, unter freyem Himmel predigte, und bey demvolck solchen anhang fand, daß sich dasiclbe auch so gar al-ler Obrigkeit zu widersetzen anfieng. Sie sollen einen weitheftigern haß gegen die Presbyterianer haben, als gegendie Bischöffliche.

Eamilla, eine tochter Metabi, welcher der Privernaten, Kine stadt im Lateinerland E er von

ar vertrieben ward, diest seine tochter damalen noch ein kindait sich genommen, der Drana sofort geherliget, in Wälderneysichauferzogen, mtt pferde-nulch genehret, und zur jaad»gehalten. Die Volscrer erkannten sie nachmals für ihre KZ-igin. In dem kriege zwischen Aenea und Turno kam sie dem:tztern mit einem trupp reuterey zu hulffe, worunter sonder-et) viele gleich lhro streitbare jungfrauen waren. Als sie im ge-:cht viele von des Aenea selten getvdtet, und nun aufden Chro-ms, einen Priester der Cybele, losrannte, dessen schöne Waffene zu erbeuten begierig war, schösse Aruns der auf solche

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