Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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5 ^ad II. von Demmin, hat wegen hohen alters 6 .)w-« a^rrm III. Grafen von Gutzkou, zum Coadjutor genom-, und tst an. ir;r. gestorben. Dieser Conradils III. resi-124;. das Bißthum an 7.) DoÄor wilhelmum.vekam von den Hertzogen vor Stargard, (welche stadttzi^ Eecetiori zur compensirung etlicher zehenden, die sich^ geben geweigert, an. 1240. eingeräumet wor-a " ^ vtc stadte Colberg und Cörlin oder vielleicht Cöslin, mu-"och 1^00. marck dazu erlegen. Er resignirte an.oas Bißthum an 8.) Hermann Graf von Gleichen,erlangte von Barnimo I. und Bogislao IV. ansehnlicheu-a?.chrungen der Stifts-güther, hielt es aber nichts destowe-dak-i- ^ Alberto von Brandenburg wider seinen kaercnmn,rhm jetztgedachter Bogislaus IV. 9. ) Jaromarum III.er n A ^ Rügen, zum Coadjutor gesetzt, welcher, dieweilaus !> Biester, sondern nur Diaconus gewesen / I). PetrumSrj^m schwartzen kloster von Stralsund zu seinem Weih-te n» " gehabt, den er um ein jähr überlebet. Ihm folg-io.) Heinrich wachold. Als er auch auf diei» .j"oenburgische stite hieng, muste er an. 7504. zu Belgardbesondern vertrage versprechen, daß er und das Capi-z» «ni Hertzogen zu Pommern als ihren stiftern und katroniskbi-n i^n zeiten treu verbleiben, und in allen fallen und no-

1 chnen getreulich adhäriren wollten. An. i; 17. folgte ihmlein an "radus lV. welcher sehr merckwürdig, wer! er nicht al-vvn ^ 21. den Belgardischen vertrag erneuert, sondern auchsen Papst Johanne XXII. wider den Bischoff von Gne-vd^^L"nen, daß das Camminische Stift keinem Primatenlen in ^«Bischoff unterworffen. Otto I. und Barnim II. soll«gebi-n a «e"s gewesen seyn, ihre lande, im fall ihr stamm aus-ium a .le, dem Stifte zu vermachen, welches aber niemalsyelni.. e gekommen. Conrad starb an. ,;-». 12.) D. wil-

»mus oder Arnoldus, ein Prediger-Mönch, saß bis an. 7,29.duk/k. ^edrich von Etckftett wurde Bischoff ohne zweifelJo^?^mmendation der Pommerischen Hertzoge, nachdemLere^n?on Göttingen von dem Dom-Capitul, und ein an-schia^ohaunes, ein Prediger-Mönch, von dem Papst vorge-ht Ria?^den, und sich um diese wurde gezancket. Die-hat seinen Fürsten treue dienste iM kriege widerivjq geleistet, auch den frieden zwischen MarggrafLud-

Romer, und seinem Hertzog Barnimo III. sonderlichHertha n? Unterhandlung zuwege gebracht. 14.) Johannes,Uiersi Aa ^ von Nieder-Sachsen, und Elisabeths von Pom-' erlangte durch seiner vettern recommendation dasseiner er schon nicht viel über 14. iahr alt war. Zutvidxx d-n UE abermals das Stift seine exemtion behauptet,Bjßth^i," ^onig Casimir in Polen, der wie von seinen übrigenterz-vf/nmern, also auch von Cammin den zehenden oder Pe-^eistn. «A^/ordern wollte. Der König ließ sich auch leichtvündn/a hvloß an. i?4y. mit unserm Bifchoffein gewisses«ppng ' welcher übrigens bis an. r; 7;. gelebet. 15.) phi-l;8s. .^umbach von Rehberg oder Rechenberg, saß bis.Helm, rn,iIchch ^ffen tode ward von dem Papst Ioh. wil-«ch erwekl, oder Willichius, vorgeschlagen, der auch würck-^olnaviK.. worden, aber vor seiner inauguration in der"ei, Ca»K,/?<^bhde gestorben. Kayfer Wenceslaus schlug sei-horseibe w.Johann Hanaum, Hanekou, ode» Hinco, vor;Monome,-« "vor, um den rechten nichts zu vergeben, nichtd?r ^ Also succedirte Philippo Hertzog LogislausMet, in ?I!.?N. i;86. bis i;yr. das Bißthum löblich ver-« ^ttislai lUlgedachtem jähr aber, als durch seines brudersAdancket lot> die landes-regierung auf ihn gefallen, ab-Hierauf wurde Johannes von Apulia (Duxreuams ?om Papste vorgeschlagen, ist aber nach Pon-ies vielni^?5ü hom Capitul nicht angenommen worden, wel-^Nner, k^Awolaum von Dock, den Pontanus BuddeumKogislanl, hat. Dieser that seinen vorfahren , Hertzog1 ° er vona.i«. chhon bann, weil derselbe die Stifts-güther,Nefern eigenen vermögen eingelöset hatte, nicht ehe>,«x hozahlt A"e , bis ihm ferne 40000. fl. von dem Stift wie-

2 "ls d°?^hon- Der Hertzog appellirte an den Papst,Änlichen v^,^ scho^oon dessen Lammillario sich zu keinemDrüber d-fML verstehen wollte, fiel er ihm in das land,a hon Pre,,«Moffaus unmuth abdanckete, und sich an.^95.Zortzvg ^."Michen orden begab. Unter seinem Nachfolger 18.)^!Wnujrt V>r"? "us Nieder-Sachsen, ist der erstgedachte streit

dem fÄen. Als der Päpstliche Lommistarius vonUo zu r-ais.ochog zuerkannte, die Stifts-güther ohne ent-a A unterdes« appellirte dieser an ein Concilium , undfolgten A h^. an seinen tob in posseßion. Bey dem dar-Husten ru Costnitz half Bischoff Magnus nichtIN verdammen, sondern brachte es

r ,2 Wittwe «? 2 ,wwer Bogrslar VIII. söhn gleiches nahmens,Ke°sMrten ^w'gesprochen wurde. Wie denn, als sieX erden aus 2 ?°? Rom aus der bann erfolget. Doch mu-le?^ von «larl? her.sache seinem Nachfolger 19.) Siegfriedden ""bw, als^^ Konjg Erichs Cantzlern, überlassen. Die-ane ?oltlich^ Päpstliche bann nichts verfangen wollte,tzg.dem zu hülffe, und brachte es dahin , daß

UöMwum zu Basel die Reichs-acht Wider Hertzogchxw'gtt und seine mutter erfolgte, die sich dadurch ge-" her einen vertrag einzugehen, in wcl-

emlge stucke dem Capitul abtrat, und einige

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zur ersetzung der von seinem vatter aufgewendeten Unkosten be-hielt, im übrigen aber das alte jus xsrronaws sich bestätigen ließ,und daß ohne des jedesmals regierenden Hertzogs in Pommernconsens kein Bischoff sollte erwehlet werden. Der Bischoff starban. 1446.20.) Henning Jven von Stolpe inaugurirte an. 14^6.den 17. oct. die Universität Greyphswalde, und hatte zum Weih-Bischoff Albrecht von Sidouen, welcher dieses amt auch bey21.) Ludwiq, Grafens von Eberstein und Neugardenadministratioffbehielt. Dieser Ludwig saß von an. 1472. bis1479. da er abgedancket. 22.) Marinus äc Fregeno, ein Jta-liäner, den andere Martinum äs Frigow oder auch Stege-no nennen, hatte als Päpstlicher I-eZatus in Schweden undsonsten, durch die Maß-predigten sich um die Päpstliche Läm-mer wohl verdient gemacht, daher er von Rom aus dem Ca-pitul vorgeschlagen, und endlich von demselben erwehlet wor-den. Er fieng aber bald allerhand unruhige Händel zu Cam-min , Stettin, und Greyphswald an, an welchem letztemort er an. 1487. von dem aufgebrachten volck mit steinenabgewiesen worden. Er reisete nach Rom, wohin die ihmuntergebene Geistlichen appellirt hatten, fowol ein gut ur-theil, als den Cardinals-Hut zu holen; starb aber daselbstan. 1488. ehe er eines von beyden erlanget, nachdem inden zwey vorhergehenden jähren das Bißthum von Nico,lao westphalen administriret worden. 2;.) Marinus hat-te wider sein versprechen und Pflicht dem Papst sein Bißthumzu vergeben aufgetragen, der es an einen ungenannten Car-dinal , und dieser Benedicto, einem Böhmischen und Mahri-schen Herrn von Waldstein, vor eine summe gelbes über-lassen. Nachdem er von dem Capitul angenommen worden,hielt er an. 1492. einen 8ynoäum zu Stargard, sonderlich wi-der den kleider-pracht der wncubinen derer Geistlichen. Weilaber dieser Bischoff dem Hertzoge Bogislao X. nicht aller-dings anstund, brachte er es auf der reise von dem heil. gra-be bey dem Papst Alexandro VI. dahin, daß mit dessen bewil-ligung ein anderer zum Lclmimttrstore, oder gar zum Bischofferwehlet werden börste. Dieser war 24.) Martin Larith, Na-siüer und Decrewrum DoÄnr von Colberg, Hertzog BogislaiCantzler und gefehrte auf gedachter reise. Benedictus ließ sichbereden, wieder zu verlausten, was er gekauft hatte, da esihn aber gereuete und nach Rom reisete, wo möglich den Handelzu redreßtren, starb er unterweges zu Jnspruck, und Martinusblieb bey ruhigem besitz, hielt auch an. izvo. einen Z^noäumzu Stettin, wvrinnen abermals der concubinat der Llerico-rum heftig angegriffen worden. Ihm ist verübelt worden,daß er sich in weltliche dinge zu viel verwickelt. Er starban. 1520. 2;.) Wolfgang, Graf von Neugarden, hat-te von dem Papst und Capttul die fucceßion erhalten, damitwar aber Hertzog Bogislaus nicht zufrieden, weil man ihn vor-bey gegangen hatte, und befriedigte zwar gedachten Grafen,wegen seiner meriten, und recommendation von Kayfer undChurfürsten, auf andere art; zum Bischoff aber ließ er erweh-ren Erafmum Mannteuffel von Arnhausen, beyder RechtenDicenttawin, der seines sohnes Hofmeister gewesen war. Die-ser Bischoff widersetzte sich anfangs aus allen kräfften der über-hand nehmenden lehre Lutheri, und veranlaffete sonderlichHertzog Georgium, den er erzogen, zu ziemlich harten Pro-ceduren wider die, so derselben zugethan waren. Als er abernach dieses Hertzogs Georg» tode bey Barnimo XI. und Phi-lippo nicht so gehör fand, ließ er sich endlich bewegen , daß eran. i;;6. selbst sich zur Augfpurgischen Confeßion bekennete,und viele Lutherische Prediger examinirte und ordinirte. Dochließ er sich nicht bereden, den titul eines General - Superin-tendenten über gantz Pommern anzunehmen. Er starb an.154;. den 26. jan. Hierauf kamen Graf Ludwig von Eber-stein, und Jacob von Zitzewitz in Vorschlag, weil aber dieHertzoge sich nicht über einen von beyden vereinigen konnten,bot man das Bißthum dem Wittenberqischen krokellori, Jo-hann Bugenhagen, an, der viel bey dem religions-werck inPommern beygetragen hatte, aber er fchlug es aus, und kamzu dieser würde 26.) Bartholomäus Schwavenius, Barni-mi IX. Cantzler, der von den ;. Pommerischen Superinten-denten und 7. kakoribus ordinirt und confirmirt worden. Etli-che Stifts-Stände beschwerten sich wider jhn, daß er wegen beSehestandes zum Bißthum untüchtig wäre, erhielten auch vondem Kayfer «11.7548. ein nisnästum callswrium wider ihn. DieHertzoge appellirten aber an den Reichs-tag, und deducirtenihre jura über dieses Bißthum; doch der streit hatte bald damitein ende, daß Schwavenius «11.7549. freywillig resignirte. 27.)Martin Weiher, Erbsaß zur Leda, PhiliM Melanchthonisdiscipul, ward als Lamor des Capitals von Bischoff Bartholo-mäo nach Rom gesendet, die confirmatton vor denselben zuholen, als aber dieselbe Schwaven, als der rm ehestand leb-te, versagt worden, erlangte er solche vor sich: worüber dererstere sich so gar nicht erzürnte, daß er vielmehr Martins durchgutwilliges abtreten und verbitte bey den Hertzogen zu seinemzweck behüflich war, nachdem sonderlich derselbe sich erkläret,daß er yhngeachtet der vorn Papst expracticirten confirmatton,dre rechte der Hertzoge über das Stlft allezeit agnosciren, unddie Lutherische lehre nach vermögen befördern wolle, welches erauch bis an seinen an. 1556. den 8. jun. erfolgten tod ael,alten-8.) Hertzog Johann Friedrich bis an. 1574. M) Casi-nnr bis 1600. ^0.) Franciscus bis an.1618. ;i.) Ulricus bisan. 7622, za.) Logislaus bis an, rs;?, hatte zum Coadjutor»

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