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Zweyter Theil. Bi - C.
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sey genennt worden. ( 7 *. Lrr>r«i, Üb. II. c. 5.) Dieser platzsoll aber nach einiger meynung von Kayser Aureliano mit in diestadt-mauer eingeschlossen worden seyn. Er war mit gras be-wachsen , und dienete zu den immerwährenden kriegs - Übungender Römischen jugend, wie auch denen Lomirüs > oder staats-ver«sammlmigen des volcks, welche meistentheils allhier, obwol auchoft auf demjenigen theil des marckts, welcher Lomidum genenntwar, gehalten wurden, Iloma vecns ^ nova, üb. I.

cax. 8-

?IOKl 7 N, ein berühmter ort in Sicilien un-weit Catanea, allwo die beyden brüder Aiüphinomus und Ana-pus ihren vatter und Mutter auf ihren rücken aus den flammen,welche der -erg Aetna ausgeworffen, zogen, ,

üb. V. c.

L/Mk>v8 87 ftI 60 IXIss^ 8 I 8 , vorzeiten ein Cistercien-scr-kloster in Hungarn, so an. 1269. fundiert worden.

* Campuzano , (Balthasar) ein Augustiner-Mönch aus Li-

ma , einer stadt in Peru, ward aber hernach zu Rom General-Procurator und Aßistent seines ordens wegen der «spanischenprovintzien, und starb daselbst den april an. 1666. am schlage.Erließ unterschiedliche tractate in Spanischer spräche, als: 6ssture Inclisiuin ; 6s 8unimo 8Assr6ote ; äs üeZin-e 8ueciisLonverüone; änriguimtes 6uu6rl1sxarL <Lc. bibl. Aikp.

- Camyen, eine von den ältesten und ansehnlichsten familien inPommern. Sie führt ihren Ursprung aus Franckreich her; dennals sich Levin Camtze, Königlicher Französischer Rath, in einerGesandtschafft an dem Mecklenburgischen Hofe bekannt gemacht,hat er seinen söhn Curt Camtzen,dcm Hertzoge hernach zugesandt,welcher ihn hierauf mit dem Ritter-guthe Gartow belehnet.Vondessen nachkommen hat Levin dieses nahmens der dritte, Hansenssöhn, sich in Pommern gesetzet, und das lehn-gulh Pentin an sichgebracht. Pommerl. üb. VI.

* Camul, eine Asiatische stadt in der grossen Tartarey, in demKönigreich Taniou gelegen. Sanson nennet sie auch Taino,und setzt sie in die wüste dieses nahmens, aber nach Witsens be-richt liegt sie mehr westwärts.

* Camulus, eines Heydnischen götzen nahmen. Gruteri lu-iLnprionss machen ihn bekannt. Die erste heiffet, ?. Xü. n. 9.ssräoine Lamulo, stovi, IVlercurio, Hercuü. Unter jedem diesernahmen stehet der gott, so denselben trägt, unter Camulo ist einMars mit seinem fchild und lantzen. Eine andere Überschrift L.ÜVI. n. 11. heißt, Lainulo. 8-rnc. kortlff. 8ac. As. und ist diese indem lande der Sabiner gefunden worden. Eine dritte, so manohnfern Eleven gefunden, sagt, iVl-mi Lsmulo, ob sslmem libe-ri Llsukü L°e 5 . Lives üomslii leinpluiu coiMmerunt. Aus wel-chem allem erhellet, daß Camulus der Mars sey, welcher dernemliche mit Sangus ist. Es erscheinet auch daraus, daß dieSabiner den Mars, Camulus genennet haben.

sntiq. Xom. c. I. p. 96. //As-"«,, orig. üb. XX. c. 16.

* Camulogenus, ein Capitain der Pariser und umliegendervölckern, welcher seiner grossen erfahrung wegen , obschon sehralt, von denselben ist ausgesehen worden, sich Labieni, des Statt-halters Cäfaris, welcher mit vier legionen auf Paris anzöge, vor-nehmen zu widersetzen; er stritte mit grosser tapferkeit wider dieRömer, und kam in der Macht, worinnen'er die Gallier anführ-te, um; diese Macht ist eine deren, da sich die Gallier am heftig-sten widersetzet, und die den Römern am härtesten ankommen ,wie aus Casirre leidsten zu schließen ist. Lommsnr. 6e beüo Osl-üco, üb. VII. Er giebet ihm den zunahmen Aulercus. Camu-logenus mag wol Narre genims übersetzet werden, wie anderesich Vio§ens8, d. i. stove Miütos genennet, und hernach dieFrancken und Gallier sich andere dergleichen kriegerische nahmengegeben haben. Siehe Camulus den artickul oben.

* Is Camus , ein Französisches geschlecht, welches, wieman sagt, aus Poitou entsprossen , und daselbst die Herr-schafft 1 a Borde - Popeliniere besessen. Antonius 1s Camus,von dem em besondrer Artickul, starb an. 1619. ohne männ-liche erben. Nicolaus Is Camus, so an. 1618. KöniglicherLscietarius und an. 1620. Staats-Rath worden , gieng an.1648. in dem 80. jähre seines alters mit tode ab, und hinter-ließ von Maria Colbert, ausser vier töchtern, sechs söhne. Die-se waren r.) Nicolaus 1s Camus , von dem hernach. 2.)Antonius Is Camus, Herr von Hemery , welcher an. 1687. in-em 84. jähre seines alters, als General-Controleur der Finan-tzen, gestorben, und von Elisabeth Feydeau drey söhne nachgelas-sen:(a) Dionysium Is Camus, Herrn von Hemery, der an.iü88. als Präsident von der Rent - Lämmer, zu Paris im ledigenstände mit tode abgegangen. (b) Andream le Camus, Herrnvon Hemery, der als Parlements - Rath an. 1695. gleichfalls imledigen stände gestorben. (c) Stephanum le Camus, Lsnoni-vum zu St. Genevieve. z.) Eduardus le Camus war Gene-ral-Procurakor bey der Rent-cammer zu Paris, trat aber in dengeistlichen stand, und gesegnete an. 1674. in dem 70. jähre seinesalters das zeitliche. 4. ) Stephanus le Camus war erstlichMi-tre UL8 eompte8, hernach aber Ober - Aufseher der KöniglichenMaude, und hinterließ, da er an. 167;. starb, von MagdalenaColbert keine Ander. ) Andreas Girard le Camus starb an.

Staats-Rath, und hinterließ vonCharlotte Melson gleichfalls keine erben. 6.) Johannes Is Ca-mus gleng an. 1680. als Nsurs 6es rsguers8 und Intendantvon Champagne, ohnverehlM mrt tode ab. Der älteste von die-

sen sechs brüdern,obgedachter Nicolaus le Camus, war an.Staats - Rath und Intendant der armeen in Italien und vmguedoc. Seine 5. söhne, die ihm Maria von ta Barre gevo^ren, waren 1.) Nicolaus ls Camus, von dem hernach. ^rolus le Camus, Herr von Montaudier und Puypin , so isouverneur von Meuillon in Provence gewesen, und von ArM»-"von Pontevez Ander nachgelassen, z.) Stephanus le Camus/ein Cardinal und Bischoff von Grenoble, von dem ein eignertickul folget. 4.) Girard le Camus, der an. 1717. als MarÜS8 coinxre8, gestorben, und von Maria 6e Ereil reine erben 8lassen. ;. ) Johannes ls Camus, welcher an. 1710. in dem 7 Vjähre seines alters, als Nalrrs 6e8 rsquetes und hieurensor-vil bey dem Chatelet zu Paris, verschieden, nachdem er m» »Aria Catharina 6u Jardin nur eine tochter, die ihm an. 169».,".tode vorangegangen, gezeuget hatte. Oberwehnter Nicolaus'Camus, Herr von la Grange, Bligny rc. wurde an. 167»- eri»Präsident bey der Rent-cammer, und stund dieser bedienung o>an. 171?. da er in dem 90. jähre seines alters das zeitliche gest»net, rühmlich vor. Mit seiner gemahlin, Maria Larcher,er fünf Ander gezeuget, die waren 1.1 Nicolaus, von dem «st.,nach. 2.) Franciscus le Camus, Marquis von Bligny,cüsl 6s camp , Der sich an. 1716. mit X. 6e Bariüon veryemthet. ;.) Petrus le Camus, Prior zu Bers. 4.) Claudius;fo der Ritter le Camus genennet worden, und an. 167°-Schiffs-Lieutenant, zu Meffina gestorben. 5.) Leo SceptMM.le Camus, Herr von 1 a Grange, der an. 1710. als Jntendu«von Pau,mit tode abgegangen,und von Catharina Susann« st"bett Ander nachgelassen. Vorerwehnter Nicolaus ls CaM»^Herr von 1a Grange, Bligny rc. war Nalrre 6e8 rsgueres, u

bekam an. 1707. die anwartschaffr auf die bedienung seines v»

ters, starb aber vor demselben an. 1712. und hinterließ von^ 1ria Elisabeth l'Anglois zwey söhne: 1.) Der jüngere, Wo»Carolus le Camus, gieng an. 171?. als ZsccLlkwrsuS Vbeoloxi-e , mit tode ab. 2.) Der ältere, Nicolaus le Camus ,von la Grange, so an. 1688. gebohren, wurde an. i?^'»seines vatters tode erster Präsident bey der Rent-cammer uns ^nige tage hernach I'revüt und Ober - Ceremonienmeister der ^niglichen orden. Er hat sich an. 1714, mit Magdalenate Baugier, und an. 1722. mit Maria Anna Is Maitre, 08^.von Persac, verheurathet. , rom. IV-

/e/me, üist. wm. IX. p. ;i8-

Camus, (Antonius le) Ritter, Herr von Jambeville, Exquis von Millebois, rc. Präsident im Parlement zu Paris^.'ein söhn Martini le Camus, Raths in eben diesem -0'^,mente, welcher an. 1564. gestorben, und ein enckel pder unter Francisco I. ein Mitglied des Raths zu Mit-war. Antonius nun, dessen hier gedacht, verlohr stim" §hlter, als er nur 12. jähr alt war; wüste sich aber s0g-.^hervor zu thun, daß er im 22. jähre seines alters vonlo lX. an. 157 z. die stelle eines Mitglieds im grossenerlangte, wozu ihn an. i;8z. Henricus III. noch 'machstamte eines Requetenmeisters beehrete. Henricus IV. 0.ihn in unterschiedenen Verrichtungen, und machte ihnzum Ober - Gerichts - Aufseher in der Normandie.

eroberung von Ponteau 6 e mer wurde er von demvon Mayenne zum kriegs - gefangenen gemacht, wobey erequipage verlohr,, und 12000. pfund zu seiner rantzwnmuste, die der König erlegte, ihn auch zu seinem StaalS'chst.geheimen Rath, und darauf an. 159?. zum Präsidenten mEr diente hernach dem Könige in Limosin , und nacy > ^Wiederkunft wurde er Präsident im Parlemente, welcheser von an. 1602. bis an. 1619. in welchem jähr er stmswaltete. , Lreü6. 6u karlem. ^ jg

Camus, (Stephanus) ein Cardinal - Priester, anstMFranckreich den i;. oct. an. isza. aus obgedachter ^lichen familie. Er gerieth in seiner jugend in msigesschafften, welche nicht die besten waren, und ward zuexcessen, worunter sonderlich die beschreyte clebaucüeviel Wesens gemacht, verleitet, welche dem Cardinal Vni (der ohnedem seinen sonderbaren verstand mit mw pemgen äugen soll angesehen haben) anlas gaben, chstf,,i,eiEHofe zu entfernen. Wiewol jedoch auch nicht zu venwdaß die, so von der fach am meisten hätten wissen könne»'damaligen ädüs Is Camus entschuldiget haben , und eW^ pe»aeschrey, so dieser wegen ergangen, für einen Staats . ^ <io-Cardinals Mazarini gehalten, welcher dabey seine sonder ^sichten gehabt. Wie denr allem,so gieng hierauf le Carn»sPrintzen von Conti in Languedocmnd fieng so em exenwleben an, daß auf des jetzterwehnten Printzen ercht'M,,,,, »v»mendation, der obgcdachte Cardinal ihm das c

Grenoble zuwege brachte. In solcher ftmctwn com> ^ gebis an sein ende die angefangene lebens - art. Umerf g.wohnlichen kleidung trug er den Habit eines Cartya»i0mals aß er etwas anders als kräuter und wurtzem - o>dentliche schlaf-stätte waren blosse breter; er

und stellte mit feinen untergebenen gewisse zustmm fsipen 0 ^

worinnen er von allerley geistlichen Materien sich m«r ^§emterredete: an unterschiedenen orten stiftete er schulen eiche 1Ansrig, ließ auch einige geistreiche bucher drucken ^rasishoch geschähet wurden ; gegen die armen war er u .„chthätig ; die Hospitäler, die armen pilgriM ' von

sterbende besuchte er überaus fleißig ; wo er le«M per»"