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-/Men lebe» wüste, dieselben suchte er nuf alle weise vonbösen wegen abzuziehen; in summa, er unterließ nichts„.tollem dem, was die eifrigsten Bischoffe der ersten kirchen"vgen gethan haben. Weil dieses gute geruchte, ingleichen,aL^an. iü8r. sich geweigert, die prLtsMiones der Franzö-Mu krrche gegen die rechte des Apostolischen stuhls zu appro-' vor Innocentium XI. kam, so beehrte er ihn an. 1636.stpt. aus eigener bewegung mit dem Cardmals - Hut.hatte nicht viel gefehlt, daß nicht der König von Franckreichunterlagt hätte, denselben anzunehmen. Wiewol er aber,«t dle von ihm geschehene Versicherung einer immerwährendenkalk ' chu, solches erlaubte, so wollte er doch nicht geschehen^ß er dem Conclave, nach dem tode Innocentii XI.twä v?te. Allein da Alexander VIII. ingleichen Jnnocen-xii. mit tode abgegangen, ward ihm vergönnet, nachwüsa M reifen; da er denn auch bey der zweymaligen Papst-"Mein Könige fast mehr satisfaction gethan, als den Car-s»» P' Awten , zu deren partey er sich geschlagen hatte. Anstobangezogenen guten eiqenschafften besaß auch dieserli^olnal eine grosse gesehrsamkeit in geistlichen dingen, undcy in seinem Umgänge etwas sehr leuthseliges, und zu-de/m lel großmuth sehen. Mit der gezwungenen bekehrungstz.^Hrvtestanten in Franckreich war er nicht zufrieden, wieerb/n aus einem über diese materie heraus gegebenen briefescl,Ä" ; wiewol dennoch nicht alle verfolgte ohne unter-ein 'v «ich seiner gerühmet haben. Seine feinde haben ihnb» ^.heucheley, am meisten aber des Iansenismi beschuldigt.^ aarv im septembr. 1707. We »f
P2§. lv;. z>z/k. Xov. 1700. Ockobr. 1707. *
c.,.Eamus, ein ansehnliches geschlecht in Franckreich. Ni-y,,"av Camus, Herr von Marcilly , war Gouverneur zuvx/Nne, und hatte zwey söhne. Dieselben waren i.) Per-d^.. a>nus, Herr von Marcilly, welcher gleichfalls Gou-rvn ru Auxonne gewesen. 2.) Johannes Camus, Ba-ch." "an Bagnols in Lyonnois, Herr von Chatlllon rc. wel-cAM Antoinette von Vignols, Frau von Arginy, Pont-folgende vier söhne zeugte: i.) Antonium Camus,gevffVRivierre und äu Perron, der seinen stamm fort-Nackx^t. 2.) Johannes, Herr von St. Bonet, dessen»es W"'vn in Lyonnois floriren, von welchen sich Johan-na Camus, Bischoff zu Bellay, von dem ein eige-dchz "M>l handelt, hauptsächlich hervor gethan. ;.) Clau-n>enm. 7 Z 5 von von Bagnols und Chatillon, dessen nachkom-Herr Et in Lyonnois blühet. 4.) Godofredus Camus,verließ v" Pontcarre und Torcy, welcher sich zu Paris nie-c>,s ssf »nd an. i;7Z. Nsitrs des regULtes ward. Henri-dem 3,' ernennte ihn an. i; 88 . zum ersten Präsidenten beydies-,.rniente von Provence; er konnte aber zu dem besitzHrer a-ü, ,e "icht gelangen , weil die Ligisten die stadt Air inih„ -.^,walt hatten. Eben so gicng es ihm auch an. i;y 6 . date. ksil'vlcus iv. aufs neue zu dieser ehren-stelle erheben woll-te» s^«^^^ich als Königlicher Staats-Rath. SeineHerr,, ^ ^ die ihm Johanna, eine tochter Jacobi Sanguin,den, hn Livry, gebohren, waren 1.) Nicolaus I. vonivvrd--» dh. 2.) Jacobus, der an. 1614. Bischoff zu See;ric, ^ an. 1650. gestorben. ;.) X. welcher bey Hen-rsticolalis e» Printzeßinnen 8ecret3riu8 gewesen. Jetzt-besagter«Is veL!,» ie-amus I. Herr von Pontcarre rc. starb an. ,645.Mce f», ^ ves Parlements, nachdem er mit Magdalena vonden, yi>/„N"de drey söhne gezeuget: 1.) Nicolaum II. vontr„m2.) Jacobum, einenMaltheser-Ritter. z.)Pe-?i 3 lichev °v ^684. als Prior von St. Trojan, wie auch Kö-Mex chjV,, h und Almoseniermit tode abgegangen. Vorbe-^ 16 . am», us Camus II. Herr von Pontcarre rc. wurde an.folgten m?uvnts-Rath , und hinterließ bey seinem an. 1660.Kiaz, n.wde voi, Helena Halle zwey söhne: 1.) Der jüngste,A»es am..- "w ein Malthcser-Ritter an. 1709. in dem 62. jährePvntcar>.ä. 2- 1 Der älteste, Nicolaus Camus III. Herr von
?che„dsIic. wurde an. 1661. Parlements-Rath, undnach-e ehs, 0^.» E"ler ä'Iiomieur in allen Parlementen des König-Mete ' vr an. 170;. in seinem 66. jähre das zeitliche ge-
ss>ura,,d ,einen zwey söhnen, die ihm Margaretha Helena
M pven, starb der jüngere, Ursinus Camus DurandMer sei» ,vre , an. ,7,;. als Parlements-Rath unverehlichet,K^vlcms m bei, auf 42. jähr gebracht hatte; der älteste aber,sXrlemems, Ls Camus, Herr von Pontcarre, wurde an. 1688.Jo;. an. 1691. Naltrs cie8 requetes, und an.
Wt je,,,)» V Präsident in demParlement zu Rouen. Er hataMdic, A,.» v gemahlinn-en, davon die erste Maria AnnaMchelle vn» E" ^ Boulanger , die andere Maria Franciscav°» Bvivin » . ßvlogne, und die dritte Johanna Margarethasvl,„-" Niesen, unterschiedliche kinder gezeuget. SeineHerr von" ehe waren 1. ) Godofredus Mace Camus,
. eicher , »tcarre , Maffliers , Mousson, Betemont rc.
Parlements-Rath und an. 1722. Nsitrs äesntcarxl "^den. 2.) Johannes Baptist« Elias Camus von
hat
cam can
4 OZ
172, ^^Svrr von Warmes, Sugy , Belloy rc. welchersich ss» _ nelle eines Barlements-Raths erhalten. Der erste
l^l'w an 1»/-'eines Parlements-Raths erhalten. Der erste"lstn. r-' /is. Mariam Annam von Jassaud ehelich beylegen
(Johannes Petrus) Bischoff von Bellay iey, gebürtig von Paris, hat durch viel gelehrte und e>
bauliche schriften, durch ein sehr exemplarisches leben, und durchseiue gutthätigkeit gegen die armen, sich einen rühmlichen nah-men erworben. Er war sonst auch von gar gutem und lusti-gem Humor, so daß er sich des schertzens auch gar auf der cantzelnicht allezeit enthielte. Sonderlich zog er gerne über die Mön-che los ; und meynen viele , wo er hierin« etwas behutsamergewesen, so hätte er wegen seiner übrigen Verdiensten können ca-nonisirt werden. Er starb den 26. apr. an. 1652. in dem 68.jähre seines alters, und ward in der kirche des zu Paris befindli-chen Hospitals eie8 ir,c„rMe8, welchem er sehr viel zugewendet,auf seinen ausdrücklichen befiehl, begraben. 6 aI 1 .
Llirlst. , bist. ste 8avo,e.
Eamusat, (Johannes) ein berühmter buchdrucker undbuchfuhrer zu Paris. Gleichwie er von büchern wohl zu urthei-len wüste, also druckte er keine schrift, welche nicht sehr gutwar, so daß es fast vor ein unfehlbar zeichen gehalten wurde,daß ein buch muste gut seyn, wenn es nur bey ihm gedruckt war,weswegen ihn auch die Französische Academie zu ihrem buchfüh-rer erwehltt.
* Camusat, (Nicolaus) ein gelehrter Dom-Herr zu Troyes,war zu Troyes an. i;??. aus einer guten fämilie gebohren, undwurde nach der Hand Priester, wie auch Lsnonieus zu St. Pe-tri in seiner vatter - stadt, da er denn seine gantze zeit in seinenamts - Verrichtungen und mit studiren zubrachte, bis er daselbstden 20. jan. an. 16; z. in einem alter von achtzig jähren, daszeitliche gesegnete. Seine schrifteu sind: krompwsrium ü>»3-rum antiguitLtum ssriLLllinN OicLLeseo 8 ; und hlelsn^es Ulk-tQrigue 8 , ou recueil cle plustcurb ilcles, ssrsÜL 8 , §:c. guixeuvent lervir en la stecluclion cls I'Hilioire äepuis 1 'an. izyo.juchuLL 3 ? 3 N. I; 8 o. Ausser diesen aber hat er auch eines Mo-N 3 Lbi Lnonvmi LkronoIogi 3 M ab orbi 8 origine sä ü. L. 1220.cum uppenä. 3 ä 3 n. 122;. ingleichen Hilloriam Llbigensmm Llllcri bslli iri eo8 3 n. 1209. lulLLpti, 3 ucbors ketro, Lceuoh.
V3ili8-83rneliü8Aon3Lbo, aus dem manustrtpt ansticht aerstellet. mem. tom. XXX.
* Camusat , (Dionysius Franciscus) ein naher unver-wandter des vorherstehenden Nicolai Camusat, war zu Besan-gen, woselbst sein vatter als ein Advocat noch an. 17^4. am le-ben war, um das jähr 1697. gebohren. Er hatte in seinemstudiren einen glücklichen fortgang, gab auch schon an. 1721.ein Lila, äs I'kilkoirL cies journ3ux imprimcs sn krance heraus,und kam darauf nach Paris, allwo er nebst andern an denÄ1ämoire8 Hillorigues L Lrieicjue8 arbeiten half, die zu Amster-dam beyBernard 1722. herausgekommen. Nicht lange her-nach machte ihn der Marschall ä'Estrees zu seinem Libliotke»cario, und schickte ihn, um noch mehrere bücher einzukauffen,nach Holland, da er denn die vier ersten theile der Libliorkeguskmngoile verfertigte. Nach seiner Wiederkunft zu Paris gab ersein Bibliothecanar wieder auf, und bemühete sich, nachdemer vorhero geheurathet, um die stelle eines Advocaten bey demLonlell, die er aber hernach, als er solche bekam, nicht be-zahlen konnte, und dahero wieder verlassen muste. Hieraufgab er zu Paris an. 1726. die NelrmZeb äs lärterature L ä'Hif.toire aus den geschriebenen briefen des Nr. Chapelain; in-gleichen Lrüigue äs la Lbarlllwnerie, er, forme äs p3ne.x^rigus, heraus; und fieng hiernächst an, ein neues Jour-nal , unter dem titul: klbliorkegue ä-8 lävres NOUVS 3 UX, zuschreiben, welche aber mit dem dritten theil, dessen druck un-tersaget wurde, ins stecken gerieth. Fast ein gleiches schicksalhatte auch die HibIiotl,SL3 krano. Liaccoriü, die er aus dem masnuscript in foliv auffegen lassen, und mit weitläuftigen notenversehen, indem dieselbe wegen einiger entstandenen mißhellig-keiten nicht verkauft und ausgegeben werden durfte. Er giengso dann zum andern mal nach Holland, und gab allda Lriri-gue ääimterellse äe8 gvurn^ux firter3lrL5 in drey kleinen ban-den heraus , wodurch er mit dem Abt äe8fvri«:3irie8, als demVerfasser des Xouvelllils äu ?3ri,3lls, in streit gerieth, schriebauch ferner Nemoirs8 Hillorlgue8 §: Lriclgues für diverspointb äe I'üitloire äs franee pur Never-äV, in II- tom«M12. und starb darauf zu Amsterdam den 22. oct. an. 17)2.Ausser den schon angeführten schriften hat er auch eine neueedition von dem II,surre äs Nr. Ikueine; ingleichen den kos-flL8 äe Nr. f/rbbe äe Lkuulieu ö: äe Nr. le Nsrg,Ü8 äe la fgrsbesorget. Nach seinem tode aber ist endlich an. 17; 4-lerneHittoirs Lritigus des lournaux zu Amsterdam,rn II. tom.in 12. heraus gekommen. Im übrigen hat er auch selbst einengeschriebenen Larulogum hinterlassen, darum er die schriftenerzehlet, die er bis an. i?;2. verfertigt, und zum theil auchnoch bis an. 1759. ausfertigen wollen,
* Eainusius, (Bernhardituis) ein klulotoplmz und Ns-äicu8 in Italien von Albingano , lehrte anfangs die Philoso-phie zu Venedig und Padua,, gab hernach erneu Nedicum ab,heurathete eine reiche und schone trau, die ihn aber nachgehendSdurch vier banditen überfallen und gefährlich verwunden ließ.Als aber der anschlag , ihn aus dem Wege zu räumen, miß-lunge, und er wieder zu voriger gesundheit kam, so wurde Wvon der frauen durch gift hingerichtet. Eebens-Lauf.
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k»"oh» d?s Sischen,^er znLapernaum kranck lag, gesund machte, II. 4. Heut zu
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