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Zweyter Theil. Bi - C.
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so nachdrücklich bey dem Papst Jnnocentio XI.Neau^dlestr nicht nur die reiche Abtey von St. Antonio zuin W gab, sondern ihn auch als seinen Xumluin anfangsNu« E Schweitz, hernach in Polen, und endlich, um der crö-sv„L oes Römischen Königs Iosephi beyzuwohnen, nach Aug-Alexander VIII. erhub ihn den i;. febr. an.ee E Cardinals-würde, und nicht lange hernach erlangteErtz-Bißthnm von Capua. In dem Conclave desjahrs^ den Papst Innocentium XII. erwehlen , welchervo,.hernach das von ihm selbst vorher besessene Ertz-Bißthummit i^^lis ihm ertheilte. In dieser letztem function hatte erNnm-I^pManischen regierung, vornemlich aber mit denlvea?» A" Xumü 8 , Casoni und Patricii, grosse streitigkeitenClarss der nquisition, Iund wegen des Nonnen-klosters von St.Und ^ übrigen befliß er sich eines exemplarischen lebens,8 »ua °^i E darinnen hauptsächlich getadelt, daß er nichtEr und hingegen einen allzuheftigen zorn gehabt.

L?ii Neapolis dm n. dec. an. 17°-.

osKo-i/!-, p. iy6. ^anv. 170;.

^anteloup, siehe Arnaldus äs Cantalupo.dam L^emir, (Demetrius) ward nach Nicolao Maurocor-idn, LW über die Wallachey. Seine wissenschafften brachten

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I.^^isen rühm, und die besondere gnade des Czaars PetriterG.,/^ ' der ihm auch die virsction der Academie zu Pe-gelch«sLuuftrug. Erstarb an. 172;. Er ließ an. 1722. ein--k- ^ werck von dem Mahometanischen glauben in fvl. dril-ln priskat. aä Inrroclnck. in IM. L rem

ch ,7^werck von!eine

teclies ^orum. versprochen ins Lateinische zu übersetzen. Er hin-ein? verschiedene ausgearbeitete schriften; unter andern

verständige Türckische Historie. Es stehen'auch von ihm/'roene gelehrte anmerckungen in den Lommem-lriis Lca-

aUch^^LMiarum Üuperlalis ketropolltanL. Sei» leben ist *575(v ^prochen worden. Gelehrte Zeitungen.

Dew^ü^^AIcantara , lat. LLLÜQS8, ein^fluß im Val äi

^ in Sic'ilien'/welcher sich unterhalb Toarmina in dasiranische meer ergnißt.

«uf?^rbury, oder Cantorbery, auf lateinisch Lanwarla,CnaMch aber Cantelberg genannt, ist die Haupt-stadt derZu MKGraffchafft Kent, und der sitz eines Ertz-Bischoffs.8 cheiss, '"^Mer zelten hat sie voravernium oder vorobsrniumstiem> 5 ?' und auf Brittifch Durwhern, d. i. ein schnell-vvchlI^s wasser, sonder zweifel von dem fluß Stour, welcherCaiuw^"?. Diesen nahmen haben hernach die Sachsen inbest, wn« yryg, d. i. derer von Rent wohnung, verwan.alt, endlich das heutige Wort entstanden. Sie ist sehrdeblirt 7 , wollen gar, daß sie schon yoo. jähr vor ChristiKönia-^uuet gewesen. In den ehmaligen zeiten haben diechiex vnn ? Kent daselbst residirt, und nachgehends ist dieser orttvvrr,, v) den reichsten und ansehnlichsten in Engelland worden,Mä wallfahrten zu den reliquien des Ertz-Bischoffs Tho-die «Is." 'das allda befindliche reiche Augustruer-kloster, unddein von Calais ein grosses beygetragen. Nach-

das Ae Engelländer diesen letzterwehnten ort verlohren,über^xWer-kloster gantz verfallen, und Henricus VIII. dasAn lassen^'behältnis von Beckets reliquien hinweg brin-wuunen ' ^ Canterbury mehr und mehr in abnehmen ge-Umlieg/x^ndessen ist sie wegen ihrer gesunden luft , derPure^^u fruchtbaren gegend , und der starcken manufa-dene^ a,,ä feinen seidnen zeugen (welche insonderheit vonMländ», ^u Niederlanden und aus Franckreich geflüchtetennhx dahin gebracht worden) vornemlich aber wegen ihrer

Uanm, und prächtigen Cathedral-kirche, Ldritt-skurck ge-Mde unmer in grossem ansehen. Fast alle andere ge--M den, 7 !Z:^cht und niedrig, auch ihre ringmauren sehr alt.^ud fE^ 7 Fudten hat sie etwan isoo. schritte in ihrer länge,.^i»nen j diel in ihrer breite. Man zehlt 14- Pfarr-kirchenUliterschjI^Slelchen ist sie mit einer Königlichen schule und mitlssssuen Hospitälern versehen. Lrirannia.

Lae p ^ äs 1'MZIet. pag. 741. etst äs In 6r. öreta-

dtt^^dury, (das Ertz-Stift) ist an. 568. aufgerichtet wor-.dvstel a?,'^ der H. Aügustinus, welcher der EngelländerDauben wird, die Sachsen in Kent zu dem ChristlichenEben dieser Augustmus soll zuerst den titulAw er tssÄUchoffs von Canterbury angenommen haben, nach-^sswan saa, !?"^u Ertz-Bischösslichen sitz ru Londen gehabt;u»d seine»?'^daß der durch ihn bekehrte Konig Ethelbert ihmAale aesrW-^^ern die stadt Canterbury mit dem rechten derÜÜ>§ ll- babe, welches nachmals der König Wilhel-

!!u/chwana? >!?' Äls noch die Catholische reltgion in Engeüand»kbohenx ssuar, nennten sich die Ertz-Bischöffe von Canterbury^ der Magmen des Apostolischen stuhls. Nachdemendigt, Henricus VIII. dem Papst den gehorsam aufge-lÄMn.dag A". ^^4- in einerMstllchen Versammlung be-Aep, „.,ssUdiedasigeErtz-BischoffedengemeldtentitulfahrenAtez yU° hingegen sich beständig Metropolitanen und kri-^Nlität aeni^r"^- Engelland schreiben sollten. In solcherv^vge, sn An 6e noch heutiges tages den rang über alleMd nb^' all? ^ k?" Königlichem rechtmäßigen geblute smd,ssAae, hSe hohe Cron - beamten. In ihrer absonderlichenn sie 2^7. Pfarr-kirchen, und von Bsschossen habensende ri. unter sich, wovon die ersten i?. inEngelland,

die letzten 4. aber in dem Fürstenthum Wales sich befinden:Londen, Winchester, Ely, Lincoln, Norwich, Hereford, Wor-cester, Bath und Wells, Chichester, Lichrfield, Exeter, Salis-bury, Rechtster, Oxford, Glocester, Peterdorough, Bristol,St. Äsaph , St. David , Bangor und Landaff. In den so-genannten Königs-büchern ist das jährliche einkommen diesesErtz-Stifts auf28i6.und die zehenden.derClerisey auf 651. Pfundsterlings und etwas weniges drüber, gesetzt. Der pallast, wel-chen die Ertz - Bsschöffe vormals zu Canterbury gehabt, istschon langst verfallen, und dannenhero deren beständige resi-dentz zu Lambeth, gantz nahe bey Londen, jenseit der Thems.Lrltsnniq. Help lo hngliieh hiüorx.Lkei,L^e/l.

LamloZuL aller Ertz-Bischöffen von Canterbury... bis jetzund.

h An. 5t6. kam der Mönch Augustin in Engelland an, undsoll der erste Ertz-Blschoff gewesen seyn. Als er daselbst wohlaufgenommen worden, kehrte er wieder nach Franckreich, undward von Etherw Ertz-Blschoff zu Arles consecrirt. Bey seinerrückkunft nahm er an. 598. seinen Ertz-Bischösslichen sitz zuCanterbury, allda er 16. iahr gesessen, und gestorben. Ihmfolgete Lawrence, und diesem Mellitus, Justus, Honorius undso andre bis auf an. 1500. von bannen die reihe der Ertz-Bi-schöffen bis jetzt diese ist:

1501. Henry Deane, Bischoff von Saltsbury, starb 1502.

1504. William Warham, Bischoff von Londen, starb 15;-.

15;;. ThomasCranmer, 8. T. k. wegen Reformirter reli-gion unter Maria verbrannt an. 15 5 5.

1555. Reginaldus Polus, starb 1558. seines alters 58. jähr»

1559. Matthäus Parker, 8 . 1 . ?. unter Königin Elisabeth,starb 1575.

Edmund Grindal, zuvor Ertz - Bischoff von Jorck,starb 158;. seines alters 6;. jähr.

158;. John Whitgift, Bischoff zu Wvrcester, starb 160;.

1604. Richard Bancroft, Bischoffvon Londen, starb 1610.seines alters 67. jähr.

i6n. Georg Abbot, Bischoff von Londen, starb 16;;. mdem 71. jähr.

16;;. WilliamLaud, Bischoff von Londen, enthauptet an.1644. worauf dieser sitz 16. jähr vactrte, bis zu Wie-derherstellung der Monarchie.

1660. William Iuxon, Bischoff von Londen, starb 166;.

r66;. Gilbert Sheldon, Bischoff von Londen^ starb 1677.berühmt wegen dem erbaueten prächtigen Memm

8heläc>niano.

»677. William Sancrost, 8. 1 . ?. weil er König Wilhelmnicht schwören wollte, an. 1690. entsetzt, starb 169,.seines alters 77. jähr.

1691. John Tillotson, 8. V. ?. starb 1694. den 22. növ.

1694. Thomas Tenison, Bischoff zu Linsola, starb 1715.

1715. William Wake, 8 . 1 . L. zuvor Bischoff von Lincoln,starb 17; 6.

i?;6. John Potter, 8 . 1 . ?. zuvor Bischoff von Oxford,der jetzige um die kirchen und gelehrte weit höchst-verdiente Ertz-Bischoff.

Canterus, < Wilhelmus) von Utrecht, ein söhn LambertiCanteri, wurde den 24. jul. an. 1542. gebohren. Er hatte einegrosse zuneigung zu den stuäü«, darinnen er es sowol in denNiederlanden, als auch durch reisen in Teutschland, Franckreichund Italien sehr weit brachte. Dannenhero er auch mit denGelehrten zu seiner zeit, als Mureto, Sigonio , und Fulvio Ur-sino in guter sreundfchafft stunde. Da er nach Hause kam, hielter sich zu Löven auf, und ergab sich qäntzlich den studier,, starbaber den ig. may an. 1575. Man hat von ihm unterschiedeneschriften, als XvVÄS VeÄlones ; 8^ncsZML äs r-uions emenäan.äi OiXsos auckore8,<Lc. lcnpc.IHürx.

clog. big. lib. I.XI. 6erni. kNilok. är

hibl. Lelg. Ls.

Canterus, (Theodorus) ein bruder Wilhelmi, dessen biblio-theck er auch geerdet, studirte zu Paris unter Dionysio Lambmo,r»nd war in sprachen sehr wohl erfahren. Nachdem er sichnach Utrecht begeben, erlangte er an diesem orte die vornehmsteehren-stelle; doch da er ins elend gehen muste, hielt er sicheine Zeitlang zu Antwerpen auf, von bannen er sich endlichnach Leewarden begab, und daselbst an. 1617. oder wie an-dere melden, 1615. im 72. jähre seines alters starb. Er hatgleichfalls unterschiedene wercke geschrieben, als vanss IMM-NS8; Xotas inUrnohiuin, ökc. äs tcr. hibl.

Lelg. <Ls.

Canth, Rant, eine kleine stadt an derWelstritz, in dem Für-stenthum Breßlau gelegen ,.und dcm Dom-Capitul daselbst zu-ständig. In dem dazu gehörigen districte, welcher seinen eige-nen Landes-Hauptmann hat, sind feine Rrttersitze, als Groß,Peterwitz, Fürstenau und andere. Hertzog Cvnrad zu Oels,der schwartze genannt, residrrte an. i4;i. an diesem orte, undführte davon den nahmen. Es ist auch der berühmte TNeoloauszu Cracau, Johannes Cantiensis, (von einigen Thomas ge-nannt) allhrer gebohren, der an. 147;. gestorben, und nacbae-hends canonisirt worden. Lucä Schief, chron. "

, Eaiithara, (Simon) Simon Boethus söhn , war Ober-ster oder Hoherpmster. Agnppa mit dem zunahmen der grosse,

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