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Zweyter Theil. Bi - C.
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E den Ardeatern , Volsciern und Aequiern, alle weh-U"d fammlung der soldaten verhinderet, bis die Raths-,b^"vurch die äusserste noth und gefahr gedrungen, in sein gesetzoren willen gegeben. Liv. 1ib.IV. c. 1.2,;,4. /7sr-«,,Ilb.I. L.2; *

Erkw^b' (Alexander) war von Evreux in der Normandie.Nackbavsich in den Dominicaner-orden, wandte sich aber her-che '5-Savoyen unter Wilhelms Farello zur Reformirten kir-in di»r ^ ^ wieder nach Franckreich kam, und zu Lion andererellgion unterrichtete, wurde er an. i;;4. hingerichtet.«1. äs vir. iUullr.

sek». r^Mus, war ein berühmter und bey dem Kaystr GalbaEr -U'^ler kunst-Pfeiffer, lebte um das jähr Christi 6g.kö«„."vmete von seiner music, daß er alles damit ausrichtended' was sowol er verlangte, als auch was seine zuhörerDas zwischen ihm und dem kbilolbpko, Apolloniosch-ri^Leser Worten halber zu Rhodus gehaltene artige undV. gespräche findet man beym vim Hxoüonii

* N'Es gedencket auch seiner epi'Zrmn. IV.;. X.;.

tzcz , (Julius) einer aus der secte der Stoicker zu

geb>Nstrs Caligulä zeiten, dem er, als er von ihm sollte um-riach M werden, versprach, daß er von dem zustand der seelenvWni tode wollte Nachricht geben. , äe animice,/rV"ches auch soll geschehen seyn, wie Lp. 8>«-

1 ;o. ausgesagt. F'ab»--«,, bibl. 6r. III. 14. v.40;.äs icrixt. ttitt. kbil. II. Ig. §. I.schr-Nustus, oder Ganusiuo, ein Griechischer geschieht-den / welcher zu den zeiten Ptolemai Lu1eri8 bekannt wor-felten "^.gelebt hat, und zu Ptolemäi Dionysii und Cleopaträtarckii.s > He jähr vor Christi geburt, noch im leben war. Plu-Ges«».b. ^ehet ihn an in der lebens-beschreibung Cäsars, under seiner bibliotheck nennet ihn Calistus, und also wird, w in einigen editionen Plutarchi genennet, in andern aber

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§ "c mit einem r.

rar-«Mus, (Tiberius) ein Römischer Zunftmeister. ErM r-i. tontum an, als einen feind der Republick, in derjeni-v da Antonius angefangen hatte, die Waffen wider die,umgebracht, zu ergreiffen, und D. Brutum inrüh»."" velagerte. Er ward deswegen von Cicerone sehr ge-llste -sX Aber Antonius vergalt es ihm desto scharfer;darauf 5unn in der proscription oder achts-erklärung, so baldder d«s, B die Driumviws geschahe, einer der ersten war,lvurss-» verlohre. Als Antonius und Cäsar ihm vor-gewes-»' . uß er der instruction des Isaurici, der BürgermeisterAtwvr/ w Verwaltung seines amtes gefolget hätte, gab er zurWier d>aß er lieber desselben, als des Verleumders Epidiibeyde wollte; wodurch er dann ohne einige forcht aufdiestrw^acye, welche sich von Epidio in der beredtsamkeit un-jedvch A ' und üben liessen. 8«„o«r«,, äs clar. Met. allwoWe uiii^Mius unrecht C. genennet wird, da sein vornah-Tiberius gewesen. n-. küil. III. üb. XÜV 1 II.. Cass,,». äs bell. civ. Üb. II. c. 64. *

succedUlUs I. König in Dänemarck, lebte im IX. Leulo, undM a^, 5 .^inrm vatter Erico II. Dieser hatte die Christen aufben verfolget,wurde aber endlich von dem noch leben-

Au,li-sW° bekehret.Canutus hatte zwar auch die taufe bekomwledrx gbA aber hernach von einigen Heyden verführen, daß ei

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er

abfiel. bist. klar. Oanicus.

^ 1 . Konig in Dänemarck, und der erste diesesMerex fEngeüand, des Königs von Dänemarck SuenonisNllnc w„^? succedirte Edmundo , welcher Jronside zuge-w Engelland. Selbiges war erstlich zwischen^lheiix, Canuto, well fle mit einander darüber streitig,, us aufta- aber Edmundus gestorben, machte Ca-

^'Mvss- b-szxr rusre aisvvaw ane Parrs unof^che si«. 17 tandes zusammen, und legte ihnen diese frage für:

,, wuen zeugen seyn konnten des Vertrags, der zwi«d«.' aufq-rW Edmundo, als man das Königreich verthei-N Nach worden? und ob Edmundi söhne und bru-

regreren sollten, da er, Canutus, noch lebte?kä'^uv Mw meynung vernommen, schwuren sie ihmsMn anl?s>s^'"^^' und nahmen hingegen von ihm einenKnn. Solcher gestalt nun wurde Canutus ge-s-k^win, über dafür hielt, daß er nicht sicher, so lan-wären ^^undr bruder und dessen beyde junge Printzen amMn «uz ließ er dieses seine erste sorge seyn, daß Ed-r-n tzen ab-- geräumet wurde. Die beyden jungenab!' Sienaen (uachdem sie aus dem lande weggeschickt wor-Nlit des ^ , woselbst Edmund starb, Eduard

Me- Kavsers tochter, Agatha, vermählet

° 5 >Weri<chAchdem -^nutus sich also des Hertzogs Edricier Ostens v« anschlage gebrauchet hatte, und befahrte, daßy»'hn hwr-^u «hm selber mochte verrathen werden, ließsta-^airs und weil er ihm versprochen, ihn über

,AZe auf b-n Engelland zu erhöhen , feinen köpf an einetn ^Ucl) Erhochsten thurm zu London stecken. Ja erihm ,» "wge andere vornehme manner umbringen,M ^^rossem ansehen gewesen. Ungeachtet er imru^? zu erbl?. "Er er doch seine armee mcht abdancken,M W Könm land ziemlich druckte. Weil er

bi. Kvnin--M von Danemarck war, gab er auch auf die--

länKSweden da?,»s Sieng dannenhero an. 1019. dahm,«vxpy «Aus zutreiben. Er hatte daselbst ein Engel,unter des Grafen Goodwin commando, wel-

cher den tag vorhero , da des andern tages darauf eineschlacht sollte gehalten werden, sich mit seinen leuthen heim-lich aus dem lager weg stahl, die Schweden anfiel und densieg davon trug, ehe noch Canutus das geringste davon er-fahren hatte. Um welches tapfern beginnens willen, ungeach-tet es wider die kriegs-difciplin war, er nachgehends die En-gellander immer hoher als die Dänen gehalten haben soll.An. 102,8. gieng er in Norwegen, und nachdem er auch diesesReich unter sich gebracht , kam er im nächstfolgenden jährewiederum zurück als König von Engelland, Dänemarck undNorwegen. An. io;c>. seegelte er wiederum in Dänemarck,von dannen gieng er nach Rom, und brachte daselbst derArche grosse geschencke. Sonst wird er gerühmet, daß er,nachdem er sich veste gesetzt, die gerechtigkeit beobachtet, undEngelland mit guten gefetzen versehen. Er begegnete auchden schmeichlern, die ihn wegen seiner macht über den mensch-lichen stand erheben wollten, gar wohl, indem er einen stuhlans meer setzen ließ , und dem wasser befahl, daß es seine füssenicht benetzen sollte. Well sich nun die wellen daran garnicht kehrten , nahm er daher gelegenheir, diesen leuthen ih-re ungereimte schmeicheley zu verweisen. Von seiner qemah-lin, Emma, des Königs Ethelberti Wittwe, welche er geheura-thet, um sich bey den Engelländern beliebt zu machen, hat ereinen söhn, nahmens Canutum, von seiner ersten gemahlinaber, nahmens Alsina, 2. söhne, Haraldum und Suenvnem, ge-zeuget; Dannenhero er das Reich unter seine;. söhne dergestalttheilete, daß Haraldus Engelland, Canutus Dänemarck, undSueno Norwegen bekam; weil aber Heraldus bald starb, nach-dem er nur 4. jähr regieret hatte, folgte ihm auch in EngellandCanutus. /lrllc/eÄ.

Danm. r^LÜ8-LÜron. üilr. Osn. /». äiV-M-rri 8cauäia

lüullr. Dr, , introll. ä I'üül. ckänZi. Lc.

Canutus III. oderHardi Lnut, das ist, verhärte, Kö-nrg von Engelland, succedirte feinem stief-bruder Haralds umsjähr 1040. Er besaß die Crone von Dänemarck, als ihm auchdie von Engelland zufiel, und war gleich mit seiner mutterzu Brügge in Flandern, als solches ihm angekündiget wur-de. Da er nun mit 60. schiffen hinüber kam, wurde ermit grossen freuden-bezeugungen auf den thron gesetzt. Er warsehr unbillig in seinen auflagen, und grausam, wann er macheausübete, wie er denn auch so gar seines bruders Haraldi todtenleichnam ausgraben, köpfen und in die Themse schmeissen lassen,um das seiner mutter Emmä zugefügte unrecht zu rächen. Da-bey war er der unmäßigkeit so sehr ergeben, daß er des tages4. mal tafel hielt. Da er nun einsmals auf einer gastereyoder Hochzeit war, fiel er plötzlich todt darnieder, woher eini-ge muthmassen, daß ihm gift beygebracht worden. Solchesgeschahe an. 1042. nachdem er nur 2. jähr regieret hatte, wie-wol andere das jähr 1044. setzen. Er hat überhaupt beyden Engelländischen scribenten ein schlechtes lob, und warendie Engelländer sehr froh, daß sie durch seinen tod gelegen«heit bekamen, sich von der herrschafft der Dänen loszuma-chen. Dannenhero sie die verjagten Printzen von dem Säch-sischen geblüte wieder hervor suchten, und einen schluß mach-ten , daß sie keinen von den Dänen wieder zu ihrem Köni-ge haben wollten. ^e,§r/r«,. D« <H, <Lc.

Eanutus IV. König von Dänemarck, der heilige undMärtyrer genannt, war Heralds oder Herolds des faulen bru-der , welchem er an. 1047. oder an. 1081. succedirte. Er war denGeistlichen sehr geneigt, und hat es dahin gebracht, daß die Bi-schöffe mit unter die Reichs-Räthe aufgenommen, und denGeistlichen im gantzen lande der zehende gegeben werden muß-te. Hierüber aber wurden die Jutländer unwillig, welcheihn zu Odensee an. 1087. umbrachten. Einige fügen dieseshinzu, daß er bey entstandener rebellion sich auf das meer re-tiriren wollen ; aber ein verräther, nahmens Blucco, habeihm solches widerrathen und versprochen, ihn bey dem volckwieder auszusöhnen , wodurch er also den rebelten in dieHände gerathen. Bey Odensee wird noch ein stein gewiesen,darauf er gesessen, als er deliberirt, ob er fliehen oder blet-ben sollte. Die Geistlichkeit hat ihn unter die Heiligen gezeh-let, und sein gedächtnis jährlich gefeyert. äe vim

A paHione Lsnuti. A , in

Ilurüor cürnnicoruin IlLiÜL L 8eelsnäise, welchenheraus gegeben, p. 4.6m.

Canutus V. Es hat sich dieser nebst Suenone III. undWaldemaro I. so alle ;. aus Königlichem geblute waren , an»1148. zum Könige aufgeworffen, und viele iahre darüber ge-stritten. Endlich vereinigten sie sich an.n;?-das Reich zu theilen.Da sie nun im folgenden jähre alle;. zusammen aufemer gaste-rey zu Rothschild waren, hatte Sueno Meuchelmörder bestellet,von welchen Canutus ermordet, Waldemarus aber verwundetwurde; doch kamWaldemarus mit Verflucht davon, über-wand Suenvnem, und behauptete das Reich. Siehe SuenoIII.^e«^L, L ülK.v3n.Luckor cüron.vLn. Lc.v.rF.

Canurus VI. Waldemari I. und Sophia des Canuti V.schwester söhn, regierte eme zertlang nach seinem vatter, wel-chem er an. 1182. succedirte. Er führte krieg milden Wan-dalen , und zwang sie endlich, daß ihr Fürst das lehen von

auch den titul eines Königs derEi»"««,-!'' hat er Adolph» dem Grafen von Hol-

Hamburg weggenommen, so sich aber baldkllauf wieder von der Dänischen herrschafft frey gemacht.

Tiefland hat er gleichfalls unter seine bolmäßigkeitgebracht, und daselbst den Christlichen glauben zuerst gepflan-

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