cao cap
Eaoursin , (Wilhelmus) war zu Douay m Flandern«Mren, sein vatter aber war aus Rhodis gebürtig. Er selbstorden der Rhobiser - Ritter über 40. jähre hinter ein-^ und bekleidete bey demselben nicht allein die stelle einesntzlers, sondern ließ fich auch in verschiedenen Gesandt-gebrauchen, in welchen allen er einen grossen fleiß und-WM bezeigte. Als er an. »484. an Papst Innocentium VIII.üek,«,» wurde, gefiel demselben seine bey dieser gelegenheit«„"Me rede so wohl, daß er ihn deswegen zum 8esretsriodls ü« o und Lomirs kalsrino erklärte. Er starb zu Rho«fvl /50I. Seine schriften find zu Ulm an. 1496. in einemai,»°»?Mmen gedruckt, werden aber heut zu tage sehr seltenH^rossen. Lo/itt,, Kilt. äs I'oiärs äs 8. ss»n äs HsrcMem.XV^ ä'/raü«, toni. XXI. mein.
, oder 8antn Lrur, eine stadt in der Afri-dex'Mn provintz Sus, im Königreich Marocco, nahe beyAtlas biegen, unten an dem vorgebürge, welches der bergEi? Dächtt, zwischen den beyden städten Messa und Testano.dam-p?» ihren Ursprung einem Portugiesischen Edelmann zucaa',,U/ welcher ums jähr i; 00. auf seine eigene Unkosten einyntzU von hoch, zur ficherheit derjenigen, welche daselbst stock-«»'.„u^e fische fiengen , so in grosser menge auf selbiger kusteLz^wMN, daselbst aufbauen ließ. Solches castell nennte erein /ur; die Mohren aber hiessen es Dar Krimi». das ist,der Christen. Als der König von Portugall sahe, wieAfrika "'u dieser ort zur beförderung der schiff-faahrt und inbau?,- chuqueten zu machen wäre, kaufte er dieses castell, undein??-??e wohl - fortificirte stadt dahin, welche er sowol mitdj? »JUten garnison als artillerie versähe, und hierauf streiftensich,, „"ugiefen nebst den Afticancrn und Arabern, welche fieunterwürfig gemacht hatten, in das land, welches sie auchdie botmaßigkcit würden gebracht haben, wenn sie nichtte» "Deckung von Indien für vortheilhaffttger gehalten hat-tvn --Änlich wurde diese stadt an. 15)6. durch den Cherifeingenommen, Ub. 111. ttkr.
i>orA PL LO^L lat. kromontormm
Africa ?^' wird aufFranzösisch das berühmte vorgebürge vonAethj-Wunet, welches sich am weitesten gegen mittag in daskäste d?vmeer erstrecket, und eigentlich ein stück von derder erst? ^istrn ist. Der Portugiese, Vasco äs Gama, warlvege« ^ welcher es an. 1498. entdeckte, und damals war esSech heftigen ungewitter, so die schiffleuthe in selbiger ge-nes Machen müssen, das stürmische voraeburae genen-der bean» w. der König von Portugall Emanuel ließ es, wegenlochte,?« lchkeir, welche ihm dadurch zu den Ost - IndischenAerchcg ""d commercien gegeben worden, 0 c»Ko äs bon»benenn^' vorgebürge guter Hoffnung nennen, welche^ die alle übrigen nationen angenommen, indem
Warner ei csbo äs buen» Lipersng», die Jtaliäner ilhaben ein-a lpersur» , u. s. w. titulirt. Die Holländer^ Mit ^,-tllche vestung daselbst angelegt, welche sie bestän-den , ^"'p.starcken garnifon verwahren. Der kleine meer-8?^n derstlben befindet, dienet ihr an statt eines
pH-Indi?« worinnen ordentlich die schiffe, welche nachi^illauff?« d^n, oder welche von bannen zurück kommen,MiderinE^egen. Ausser der mannschafft, welche die Hol-der vestung halten, haben sie auch einige coloniensenden gegend.
^ ' ^he Lasso.
* Ereus, siehe Aphrodistum.
Mniar?!^ ^^ ' ein vorgebürge in der provintz Sus,M, also Marocco, man nennete es, wie man vermey-.er wo wollte man sagen, Lspur non ultr», weil manlangen glaubte, es seyen jenseits denen da herum lie-Mr, uui>»?^.Men westeu , weder insuln noch vestes land«?en als die grosse see anzutreffen, daher auch die
kirnet aW^rste vorgebürge in Spanien, Laxo Fmis rerrs^apac '
stadt ^ Äch Capaccio Xuovo, lat. Laput Lgueum,Königreich Neapolis, in krinciparo eltr» , mit"M auf-Mnihnm unter Conza gehörig. Sie ist eine neueM berq? -d ebene gelegen, vor zerten aber war daselbst aufei-^n ian, stadt gebauet, davon man noch die ruäsr» se-den nahmen Capaccio Vesckio führen.i?Mgreick-m- (Julius Cäsar) war ausCampagna indemAen. chx Molis, woftlbst seine eltern als geringe burgerMe, geistli^^te zu Neapolis, legte sich auf die Philvso-w^ie Pv-A^„und weltliche Rechtsgelehrsamkeit, und endlichf» der stad, A""d Historie. Er wurde hierauf zum 8ecret»riod-Me dg« »:Mpvlls gemacht, und war einer von denjenigen,iiAd stabilste ^ Aufrichtung der Lssäsmi» äs Zl' 02,06 inMnv, ük/hwugen. Franciscus von Rovere, Hertzog von^ reit ihm die auferziehung seines Printzen, zu wel-
un^w ein theil seiner schriften verfertiget. Er starbon?? hinterließ?rgtt»ro äsU'imprsfe; il 8ssrer»no;Veko eisrn ^^6m»1i; U krinsipe ; iiiltonLM kmeolansm ;dielenIlluür. virorum Lc mulierum elogiA
""°ern. eloZ. k.I. 7--??-, bibl. .
^dicv , (Gerardus Niger) lebte unter Kayser Fri-
^^d. E^und war^ürgermeister zu Mayland. Er hat
c a p
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zwey bücher keuäorum aus eigener bewegnis gesammlet, welcheFridericus II. und III. nachmals bestätiget.
II. i;. ksörrerr», bibl. s»r. IV. io. §. r. n. 6 . Kitt. /ur.
8-8- 18.
* Capalla, (Joh. Maria) ein Italiänischer Dominicaner-Monch aus Saluzzo, lehrte zu Faenza und Bologna die Theo-logie, wurde darauf krior krovinLi»U§ in der Oder - und Unter-Lombardie, und endlich Inguiiicor 6ener»1is zu Cremona. Eestarb zu Bologna den 2. nov. an. 1^96. und ließ einen tractatunter dem titul: Lcintill» äell» 6smm» innoxi», Bologna 1569»in 4 - ingleichen ärcam 8»Iuris kumaiiL, leu Lomrnent»risja Tettsmsnruin L kalkonem s L. Venedig 1606. in fol. Lo-
, Kitt. äell' Isiol», p. 48. kovett«. koFevrv.äs Icrixt. O. k. tom. II. x. ;i8-
* Eapara, ein klein städtgen in Spanien, im Königreich
Leon , und der provmtz Estremadnra, fast in der mitte zwischenMerida und Placentra. vietionnsirs.
^L^aneus von Argos und einer von den Hauptleuthen, diesich bey belagerung der stadt Theben, so Polynices um daszahr der weit 28;;. angestellet, befunden. Die Poeten lichtenvon ihm, als er die stadt Theba fast erstiegen, hätte er den qöt-tern trutz geboten, wo die alle ihre macht zusammen setzten,würden sie ihn nicht verhindern, davon Meister zu werden,weswegen Jupiter um diese Worte zu rächen, selbigen mit ei-nem strahl erschossen. Doch meynen andere, weil Capaneusder erste gewesen, so die stürm - leiter an die mauren ange-worffen, haben die Poeten gelichtet, als wenn er den Jupiterbekriegt hätte, und wegen der vielen steinen, womit ihn dieThebaner von der leiter zu tobe geworffen, sey das geschreyauskommen, ob wäre er mit einem strahl aus der luft erschossenworden. äs rs mil. lik. IV. ^kpoFoäaE. ÜAS/««,.
ki«,, in Ikek.
* Capcapus, ein Saracener und Commendant über Da-mascus. Da er sahe, daß im jähr Christi 1299. die Christen,wegen ihrer gehabten zweytracht, Syrien verlassen, und vonden Tartarn sind verjagt worden, und die Tartarn dasselbe nun-mehr» eingenommen hatten, spanne er mit den Egyptiern wi-der diese eineconfpirationan, und wiegeltegantz Ober-Sy-rien wider ihr regiment auf. Der Tartarische Heerführer Mo-lais wollte sich zwar ihm widersetzen, er fand sich aber zuschwach, und zöge sich bald wieder zurück; zumalen er ver-nahm , daß Capcapo eine Egyvtische hülffe nnt grosser machtauf das eilfertigste anruckte. Also hatte Capcapus freye Hand,gieng aerad aufJerusalem los, und nahm es ohne mühe ein,verwüstete es samt allen Christlichen tempeln,ausgenommen dasgrab Christi, worbey er sich auf ansuchen der Mönchen, die esbewachten, sehr gotts- und ehrfürchtig bezeiget, und in anse-hen desselben mehr zeichen der frömmigkeit als einer soldaten-wuth nach sich gelassen haben soll. Nach diesem gieng er aufdie Ordens-und sonderlich Joyanniter - Ritter los , welche dieChristen zur beschutzung des landes dorten gelassen haben. Undob diese ihm schon ein jähr lang tapfern widerstand thaten,wurden sie doch, da ihnen kein entfatz aus Europa zukäme, end-lich überwältiget, die tapfersten unter ihnen erschlagen, ihreschlösser eingenommen und zerstöret, die übrigen lebendig ge-fangen, diese gefangene aber nach der Hand wieder mit dem be-ding los gelasien, und aus dem lande geschickt, daß sie schwö-ren musten, Syrien für ihr lebtag nrmmermehr zu betreten.Also hatte Capcapus die ehre, den Johanniter - orden, welcherschon ;oo. jähr in Syrien vesten fuß gefetzet, und viel tapferethaten gethan hatte, gäntzlich daraus zu verjagen. ?«»,«/---
klttorl» oräinis ^ok»rmtt. milit. üb. III. pLA. 90.
Capdenac, ist eine kleine auf einem steilen felsen gebautestadt, welche der ffuß Lot fast völlig umfließet, oberhalb Ca-hors in Quercy gelegen. Sie ist sehr alt, also daß ihre einwoh-ner glauben , sie sey das alte Uxellodonum , vor welchemI. Cäsar so lang gelegen ist. In den Englischen kriegen hatsie sich auch treflich gehalten, also daß die Cngelländer sie me-ntalen haben erobern können ; dahero König Philipp der lan-ge ihro verschiedene schöne privilegi» ertheilet hat. Sie gehörtevormals zu der Grafschafft Rodez, und als diese vom Königeingezogen worden, hat Ludovicus XI. diese stadt dem Hertzogevon Nemours Jacob» des stammens von Armagnac gegeben,dieser hat sie dem Gaüiot äs Genvuillac übergeben, dessen groß-tochter solche ihrem ehemann Jacques Tastet äs Crustol vomHause Usez zugebracht. a- /« L»--, nouv. äelsr. äs 1 ,
LlÄNse, tom. IV. p. z; 5. *
(Lapece, (Fabio ) siehe Galeota.
Eapece, (Scipio) siehe Capycius-
* (Lapece, ein Neapolitanisches gefchlecht. Hteronymuk
Capece, Marggrafvvn Roftano, Uystrl. geheuner Rath undGeneral-Postmeister in -den 29. juj.
Sein söhn, Petrus, Fürst von Capece, Marggrafvvn Rofra-no, Grand von Spamen , folgte chm nn vcl. an. 17)2. im to-be nach, da er sein alter auf 19. jähr gebracht hatte. Theresia,Marggräfin von Roftano , tst an. 17,4. den8.fept. mit Jo-hanne Leopolds Kmsky, Grafen von Chmitz und Tettau, Kav-serl. Cämmerer, vermählet worden. '
*. Capece, oder Capycia, ( Hector) von Neapolis, einberühmter Rechtsgelehrter, welchen PhilippuS IV. König inSpanien, lu verjchiedenen wichtigen gesthäfften gebrauchet; er
Nn hat