422
c a p
hat etliche fachen über die Rechte geschrieben, und starb an. 1654.Man hat von ihm: veciüolies dlespolitMas, 1652. zu Nea-polis gedruckt ; R.eü>1mione8 L 8 e 1 elstiones, Genf 1664. Lo-r°kA2o , elo§. cktiuom. len.
* Cape! , ein vornehmes gefchlecht in Engelland. Johannes
Capel von Stoke-Neyland in Suffolkshire, hinterließ Wilhel-mum Capel, welcher an. i;c>;. Lord-Mairezu Londen war,und an. 1509. das zeitliche gesegnete, nachdem er mit feinergemahlin Margaretha, einer tvchter des Ritters Thomä Ärun-del, unter andern Aegidium Capel gezeuget hatte. Derselbewohnte zu Raine-Haü in der Grafschafft Essex, wurde an. 1516.zum Ritter geschlagen, und bekam nachgehends die bedienungeines Sheriffs in den Grafschafften Hertford und Essex. Seinsöhn , Eduardus Capel, den ihm Jsabella, eine tvchter undmiterbin des Ritters Thomä Newton, gebohren, wurde an.-;6o. zum Ritter geschlagen, und bekleidete gleichfalls die stelleeines Sheriffs in den gedachten Grafschafften. Er hinterließvon Anna, einer tvchter Wilhelmi Perkham, unterschiedlichekinder, von denen der älteste söhn, Henricus Capel, Ritter,Sheriff in der Grafschafft Hertford war, und sich erstlich mitMaria, einer tvchter Antonii Brown, Vicomte Montacute,hernach aber mit Katharina, einer tvchter Thomä Manners,Grafens von Rutland, verehelichte. Diese letztere gebahr ihmdrey töchter und sechs söhne, von denen der älteste, Arthurus,Sheriff der Grafschafft Hertford war, und an. 160;. zum Rit-ter geschlagen wurde. Mit seiner gemahlin Maria, emer roch-ier Iohannis Lord Grey von Pergo, dessen bruder Marquisvon Dorset war, zeugte er acht töchter und erlf söhne. Der äl-teste , Henricus Capel, starb bey des vatters leben, und hinter-ließ von Theodosia, einer schwesterEduardt, Lords Mountaguvon Boughton, einen söhn nebst drey tochtern. Der söhn,Arthurus Capel, von dem ein besonderer artickul folget, wurdean. 1641. den 6. aug. von Carolo I. zum Baron Capel vonHadham in Hertfordshire gemacht, und muste an. 164-. den9. mertz durch des henckers Hand sterben. Von seinen ktndern,die ihm Elisabeth«, eine tvchter und erbin des Ritters CaroliMorrison, gebohren, sind folgende zwey söhne zu mercken:2.) Der jüngste, Henricus, so an. iä6i. bey Caroli II. crö-nung zum Ritter des Bades, und nachmals zum Lord Capelvon Tewksbury gemacht wurde, widersetzte sich den absichten desHofes in Unterdrückung der Protestanten, und arbeitete im Par-lement heftig vor die exclusions - bill, verlohr aber darüber diegeheime Raths-würde. r.) Der älteste, Arthurus Capel,von dem ein eigener artickul handelt, wurde an. 1661. den 20.«pr. von Carolo II. zum Vicomte Malden und Grafen von Es-sex erhoben. Er nahm an. 168;. in dem Tower ein unglückli-ches ende, und hinterließ von Elisabeth«, einer tvchter Alger-noon, Grafens von Northumberland, einen unmündigen söhnnebst zwey tochtern. Der söhn, Algernoon Capel, der die vät-terlichen ehren - titul erbte, war bey dem Könige WilhelmoCammer-Iuncker, und unter dessen regierung Oberster über«in regiment dragoner, wie auch Lord - Lieutenant und Luttosrowlorum der Grafschafft Hertford; die Königin Anna abermachte ihn zum Commendanten über den Tower, und zum Ge-neral-Lieutenant der Königlichen armeen, worauf er an. 1710.Das zeitliche gesegnete. Erhalte sich an. 1692. Mariam, einetvchter Wilhelmi Bentink, Grafens von Portland, ehelich bey-geleget , die ihm drey kinder, Wilhelmum, Elisabetham undMariam, gebohren. Ietzt-besagter Wilhelmus Capel, Grafvon Essex, Vicomte Malden, Baron Capel von Hadham, Lord-Lieutenant der Grafschafft Hertford, wurde an. 172;. mit demDistel-orden beehret. Er hat sich an. 1718. mit Johanna, einertvchter Henrici Hyde, Grafens von Rochester, nach deren an.1724. erfolgtem tode aber an. 1726. mit Elisabeth, einer schwe-rer Wriothesly Ruffel, Hertzogs von Bedford, vermählet, undmilder ersten vier töchter gezeuget, davon an. 1726. nur nochzwey am leben gewesen. eomx. tom. I. x. 197.
* Capel, ( Arthur) Lord Baron von Hadham, ein söhnDes Ritters Henrici Capel, und Theodosiä, einer schwesterEduardi, Lords Mountagu von Bougthon, war ein mitgliedDes langen Parlements, welches an. 1640. zu sitzen anfieng,und einer von denen, so auf des Grafen von Strafford Hinrich-tung stimmten. Er ergriff hernach aus freyem willen des Kö-nigs partey , und ward von demselben an. 1641. zum Lord Ba-ron von Hadham gemacht, diente ihm auch den gantzen krieghindurch mit grosser treue, muste sich aber an. 1648. nachdemDes Grafen von Holland unternehmen unglücklich abgelaustenwar, nebst andern an den General Fairfax auf discretton erge-ben , worauf er in den Towr nach Londen gebracht ward. Hie-selbst ward er vor dem seit kurtzen niedergesetzten obersten Gerichtangeklagt, daß er wider das Parlement die Waffen geführt hät-te. Ob er nun gleich als ein Park des Reichs solches Gerichtnicht erkennen wollte, und sich theils auf des Farrfax ihm getha-nes versprechen, daß ihm das leben geschencket werden sollte;theils auch daraufberufte, daß man ihn, da er sich auf discre-tron ergeben, nach dem kriegs-und völcker - recht entweder inwenig tagen hinrichten müssen, oder nach dieser zeit am lebennlchtangrelffen konnte, so erkannten ihn doch seine Richter destodes schuldig. Er fand zwar hiernächst Mittel aus dem gefäng-ms zu entfliehen, ward aber verrathen, und wieder nach demTowr gebracht, woraufsich ihrer viele mühe gaben, ihm dasleben zu retten / es aber dahin, weil man sich vordem Capel,
rap
«ls einem tapfern und verständigen mann, und eiftigen arihäAger des Königs fürchtete, nicht dringen konnten, gleichwieauch Capel selbst, da ihm die erlassung der todes-straft ul, wenn sein ältester söhn die töchter,eines
0 '
sprechen worden, wenn iein «neuer ioyn oie rocyierwissen damals sehr mächtigen mannes heurathen wurde/ ?chen Vorschlag mit Verachtung von sich gewiesen. NMA.-er gedachten seinen söhn zur beständigen treu gegen das M«'»liehe Haus ermähnt, und von demselben in seiner letztenmit ungemeiner Hochachtung gesprochen, übrigens aber ssyr ^dauret hatte, daß er an des Grafen von Strafford rode « rschuldig gewesen, litte er den tod, als ihm an. »64-. der ^abgeschlagen ward, mit grosser hertzhafftigkeit.
V. A/nr'ä, kiüorv ok LnKlWtl. bist. ck'ängler. roM -1
* Capel , (Arthur) Graf von Essex und Vicomte dAMalden, war an. 16,;. gebohren, und ein söhn des voryA -henden Arthuri Capel. Weil seine erziehung bey den da« ^ligen innerlichen Unruhen nicht wohl besorgt werden konnte/'fieng er, da er schon erwachsen war, an, sich auf die WUa,und wissenschafften , sonderlich aber auf die kanntnis der ^lischen gesetze zu legen, brachte es auch darinnen zu einersen Vollkommenheit, und ließ gar bald einen grossen eifer w'hjedas verfahren des Hofs spüren. Weil man nun solches ai» ^würckung eines Mißvergnügens bey ihm auslegte, und man 'szu gewinnen bedacht war, ihn mit bedienungen zu verfE0 ward er an. 1670. als Ambassador nach Dänemarck>et, allwo er die vorzüge der Englischen nation gegen denverneur von Cronenburg, welcher auf beseht feines Hoss.^,langte, daß er bey dem castell die stgel streichen sollte, gE,^thig behauptete. Nach seiner rückkunft ward er zumKönig von Jrrland gemacht, und besorgte den Wohlstand ^ses Reichs auf alle weise, ward aber, weil er die rechnn«^des Schatzmeisters Ranelagh, welcher der Hertzogin vonmouth grosse summen aus Jrrland zugewendet, ungeactM^,ausdrücklichen Könmlichen befehls nicht unterschreibenvon dar zurück beruffen, konnte auch solche würde, alszwey jähr hernach aufs neue darum bemühete, nicht wE ^langen. An. 1079. ward er oberster Schatz - LomnuM'Awelches amt er mit grosser sorgfalt und treue verwaltete, '^jebald hernach, ob er gleich dem König sehr verhaßt war, a«> ^Vorstellung des Ritters Temple zum mitglied desRaths verordnet, da er denn an den geheimsten beralyf^.gungen und wichtigsten geschafften einen grossen theil 0»Anfangs hatte er nebst dem Hertzog von Montmouth »no ^Grafen von Schaftsbury gegen den Hertzog von Aorck p-pjc-gemacht, zerfiel aber hernach mit ihm, und nahm sich pestselben zu stürtzen, zu welchem ende er dem Könige nety/Hertzog von Zorck wieder in das Reich kommen zu lassen^sich hiernächst mit demselben genau vereinigte. Allein «.bald hernach bey einer vorgegebenen cvnspiration gegennigs leben als mitschuldig angegeben ward, und der Hu M"lich wider ihn Untersuchung anstellen ließ, auch überhaupt' perrathschlägen nicht mehr folgte, legte er sein bisher o» r MVerwaltung des schatzes geftchrtes amt nieder, und veg« ^^0auf das land, kehrte aber an. 1630. wieder nach Lonven^war einer von denen, so im Parlement am heftigsten. «./Mauöschliessung des Hertzogs von Porck von der .Mwdrungen, daher ihm an. 1681. feine geheime Rath» ^ pe>ngenommen ward. Darauf fuhr er fort, sich allenkyaw^^k-Hof zu widersetzen, und ließ sich mit dem Hertzoge von Mmouth und einigen andern in eine Unternehmung er« / Eeine Veränderung in der bisherigen regiments-vexfastNNHeinschränckung der grossen qewalt, die sich der Koma «,^schltssMinistres zugeeignet, und des Hertzogs von Bor« a«sung von der nachfolge im Reich angesehen war, aber « .Mdeckt ward. Ob ihm nun gleich seine freunde H'ÄMNachricht gaben, auch sicherboten, ihm davon zuwollte er doch, den Lord Rüssel, der eben um des ang^x z«
Vorhabens willen bereits gefangen saß, nicht verdaa)^§hckmachen , sich dieses Vorschlags nicht bedienen, und w« M >an. 168;. in verhafft und nach dem Towr gebrach»/-. gEgleich nach der ersten verhör sich über alle Massen unE» ^ v»und einen heftigen anfall von einer melanchoke ^ we»w ^ ry»reits zwey jähr vorher auch ausgestanden, bekam-darauf seiner gemahlin zu wissen, daß er alles besten/ meist
er angeklagt worden, schuldig wäre,womit er sich die nägel an den fingernwohnt gewejen, auch da solches nicht bald bey b'„d halb Laxein scheer-messer bringen, welches er auch bekam ,nach am iv.jul. des gedachten jahrs sein leben eu« chec'Amumstände seines todes werden auf verfchledene wen^^^yrig^und man hat aus denen darüber angestellten per ^keine zulängliche gewißheit erlangen können. Tne>« §mg und der Hertzog von Yorck am gemeldten »
Towr, welchen sie seit zwölf jähren mcht bejuw»/ AjW pFauch zwey zwölfjährige kinder, die zwar hernach w ^ey Äx zstderruften, versichert, daß sie um diese zeit emGrafen zimmer gehört, und gleich hernach elN M^^ unv^Fdessen fenster heraus werffen sehen ,fo haben hir^ pereinigen andern umständen viele schliessen wollen , est^auf des Königs beseht ermordet worden.ESYtt ^ gewwisser Braddon, der zwar rm Haupte n'cht Echseyn so«, solches in einer besondern schuft, >o am gekost"