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Generalen vondenorden, die kcserenäarü und andre der-Mchen, die ihren sitz in der Capelle haben. Wenn aber der-vW ohne seinen Päpstlichen Bischoffs-Hut zur Capelle geht,Mes insgemein in den früh - messen, und m der sogenanntenM-gen woche geschiehet, so geht er gleich nach dem creutz inU mitte der ältesten Cardinälen, die andern obgemeldten aberMen «hin alsdann zwey und zwey nach, und denn kommen^Römische Gouverneur, die Patriarchen, Ertz - Blschoffe,Schosse und die andern Prälaten, ein jeder nach seinem Vorsitz,d,,» ^ gegentheil von der ordnung , deren wir droben mel-gethan haben, also, daß alsdenn die vornehmsten vorher-
höchsten ehren stehenden den geringern nachfolgen,den 8? ssf"" in die Pauliner-Capelle gekommen, so grüßet manrb^Wster, welcher im amt stehet, die messe zu hallen, wel-tlich neben die Epistel stellet, und dem altar den rucken keh-rn also gehet ein jeder an seinen platz sein gebät kniendleaenWien, und so dieses geschehen , stehen sie nach ihrer ge-Ult wieder auf, und erwarten den Papst stehend. EbenM-M es zu, wann sie in die St. Peters-kirche kommen, woCann.?.Cardinal - Ertz - Priester grusset, welcher vor seinemHgMl bey dem chor-thore steht. Den sitz des RömischenÄd« m der Päpstlichen Capelle zu sehen, ist etwas schönesso Mächtiges; wir wollen davon eine beschreibung machen,ist ^ 'n dieser fache möglich ist. Der thron des PapstesSenPetri cantzel in dem Vatican, dem grossen altar ge-tst ' und der gantze platz, so zwischen diesen beyden liegt,schUverseits mit einem höltzernen gerahm oder gegitter einge-wvran der länge nach grosse bancke stehen, und
Mva-s'^"nrer oer geervrnr,, .
tzen'^E unverwandte sind, und die sogenannten Thron - PrnEo^f dm stufen siehet man die Bsschoffe, so man E.balloa 5^nnet, und zwischen ihnen den Groß - Meister des H.leg ' benebst den Auditoren der istora, und weiter drun-Pytt diesen stufen die Lonlervarores Komanos, und denihrvn ^ Quartier - Hauptleuthen. Und weil des Papststey? ^°stes erhöhetes gerüst ausmachet, welches den drit-tln Platzes einnimmst , so zwischen demselben und
aufgor gelegen , so hat man auf beyden feiten grosse banckesitzen die Cardinäle zusetzen; zur rechten des Papstsüitn- Cardinal-Bischöffe, und zu seiner lincken die Cardinal-sitze Die fuß-schämel aller dieser Cardinälen dienen zumster schleif-träaern, Lauäatarii genennt, welches Prie-vierte farbigen rocken sind, und die auf dem Haupt ge-sttzen dMartze kappen tragen. An dem fuß dieses gerustesteil LU'lvgenannten R,skerenäsrii 8i'gnarurke und die obgerneld-thrvn karci msjoris. Der platz , so zwischen dem
«Itar üb«. aantzen gerüst und dem vorgemeldten grossen
die erste hat auch zu beyden feiten zwey doppelte bäncke,
^ischöff», rd von beyden feiten von den gegenwärtigen Ertz-und kso>>n»,. jugleichen auch von den
zu nächst dem altar aufCämmerer des Papsts,
cap
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Blschoffen besessen, u^ lincken aI St. Peter, welche;
Conststav?,"Die Geheim-.
Den a,,!^al - Advocaten, und endlich die Capellen-beamteted»,ickfuß dieser banck. Auf der andern und erstenAn, ? yj?Nten Hand des Papstes, sitzen der Statthalter vonM , die .stören der Lämmern, der General - Schatzmei--tüejtee s,j«?ostollschen krowoorarii , und die Lämmer - Lierici.^de„, d,> Us dieser banck sitzen die Generalen der Mönchen-defa:.. Wandten von Bononia und Ferrara. Der vis-pibigeg ^"^bliums aber und die andern Geistlichen, welche^ des der messe im amt stehen, sitzen auf den stu-
b, die altars. Es ist ein büffet nahe bey dem gerüst,Mi di-na , worauf man alle kostbaren aefässe leget,ü, der ein/^.. des altars gewiedmet sind, und nächst darbeyder Schweitzer-garde, welche ihrHaupt-abex j^"dlrt und draussen bewachet, der innere theil der,,«^Sekleid-, ^ den Päpstlichen schild - trägern besetzet, welcheseschstk-^hd' und der Hertzog von Poli, als der Meister8^ Waffen . Ädstses heiligen orts, hat das recht niemand hineinDiäten dle, welche ihren sitz in der Capelle haben. Alle'Mund ^"stliche, welche dazumalen das amt haben,Mlvstem g!!, dedeckt , die Layen aber stehen und sind mitH tiniae^j dt da. Wann man in Sixti Capelle officiret,ta^ein ist, ^rstgemeldtem abgeändert, denn allda der ortdoxspl, j./ uno es ruckn
beyden feitenAuf des Papstes feiten sind
Cardin",die Cardinale. , ............
Cgx^^schoffe und Cardinal - Priester, auf der andern^AtlMer j>on - r hinter diesen ist eine banck für dennVssur Rom, und für den Cammer-Auditor, wiensd Lämmer ^s"^al - Schatzmeister , und die kroionotarios1 ius von der'n-L"°os. Hinter diefer banck ist ein gang, wel-saal M^dorgenen thur des Vaticans rn den Konig-Ordens" "ud gegen der mauer eine andere bancktinb^lbsten b/s^^raku und Ksferenänrios. Wann der^ Thxoy " hohe amt verstehet, so sind die AbgesandtenHjstor 'U/lntzen Ihm zur feiten. wann er es aber nicht
ihm zur feiten, wann er es aber nicht
//. Theil.
seWen verstehet, fi> sind die zwey ersten Cardinal - Viacom dienächsten an ihm, die Abgesandte aber etwas, entfernter. Dieandern Prälaten werden an dem fuß des Päpstlichen thronesgesetzet, oder auch unten am altar, ein jeder je nach seiner wür-de , die porte aber wird eben so vermachet, wie wir droben vonSt. Peters - Capelle gemeldet haben. Nun kommen wir aufdasjenige, welches bey der Päpstlichen messe besonderlich vor-kommt , und wie es in den Capellen, wovon wir geredet ha-ben , gehalten wird. Wann jederman in der Päpstlichen Capelsle versammelt ist, so kommen die Cardinäle nach einander,bey dem Papst ihre ehrerbietigkeit zu bezeugen, hernach wirddie grosse messe mit allen gewöhnlichen ceremonien angefangen,und zwar ist in derselben verschiedenes anders, als in denenandern, welche von den Carbinälen oder Prälaten gehaltenwerden. Zwey fachen werden immer in acht genommen, wannder Papst sechsten das hohe amt verstehet; das erste ist, daß manzwey Evangelia singet, eines in Lateinischer das andre in Grie-chischer spräche , welches ohne zweifel feinen pratendirten öcu-menischen gewalt über die Orientalische und Occidentalische kir-che anzeiget: Das andre, ,so dieser Päpstlichen messe besonder,ist die Commumon oder Haltung des Abendmahls, welches auffolgende weise geschiehet. Wann das LgnuZ vsi abgesungenist, fo gehet der Papst sich auf fernen thron zu setzen, und all-weilen er dargegen geht, haltet sich der Cardinal - Diaconuswelcher auf das Evangelien - buch bestellet ist, an den feiten,da die Epistel ist, und haltet die Hände solcher Massen zusammen,daß er sowol den Papst, der zu seinem thron geht, als das Sa-krament auf dem altar sehen kan. Wann der Papst nun schonauf dem thron ist, gehet der Viaconu8 die geheiligte und miteinem tuch bedeckte Hostien aus dem kelch - decke! zu nehmen,und kehret sich gegen dem volck, hebet sie dreymal in die hohe(nemlich in der mitten des altars, und an beyden ecken dessel-ben ) und giebt sie alsdenn dem Unter - viacono, welcher siedem Papst bringet; unterdessen nimmt der nemliche Diaconusden kelch, worinnen der geweyhte wein ist, hebt ihn auch drey-mal empor, wie er mit der Hostien gethan hat, und bringt ihndem Papst, welcher alsdenn die zwey geweyhten gestalten an-bötet, und mit einer tiefen Neigung bis über die 'helfte feinesleibes verehret, alsdenn richtet er sich wieder gerad auf, undbleibet also aufrecht; indessen steigen der Diaconus und der Un-ter-Diaconus auf den Päpstlichen thron, und stellen sich nebenden Papst, einer zu seiner rechten der andre zur lincken. Als-denn nimmt der Papst die grosse Hostien und geniest dieselbe,und stecket sie sechsten in den mund, hernach giebt er zwey kleineoblaten oder Hostien dem viacono und Unter - viacono, wel-che sie auf den knien annehmen, und dem Papst die Händeküssen , ehe sie dieselbe empfangen.. Unterdessen haltet derDiaconus den kelch beständig in den Händen, bis der Cardinal-Bischoff, der LIMens genennet, mit seinem prächtigen Prie-ster - mantel gezieret für den Päpstlichen thron trittet, w»der 8acrista des Papsts ihm ein golden röhr darreichet, desseneines end er in den kelch tauchet, welchen der Diaconus nochin den Händen haltet, der Papst aber in der ziemlichen zeit nim-met das andre end in seine Hand, neiget sein Haupt in etwas,um den mund daran zu halten, trinckt alfo einen theil desweins daraus, und läst den andern theil dem Unter - viaconoüber, welcher den kelch also abnimmet, und ihn wiedrum zudem altar trägt, allwo er aus dem. nemlichen güldenen röhrwiedrum einen theil dessen, so der Papst in dem kelch übergelas-sen , aufsauget, und etliche tropfen dein viacono überkäst unddarreichet, welcher denn diesen von mund aus, ohne sich desrohrs zu bedienen, gar austrincket. Endlich giesset man noch-mal etwas weins in den kelch, denselben sauber auszuwafchen,und das etwan von dem blut Christi übergebliebene gar nach-zuholen, welches er auch austrincket, und alsdenn den kelchmit einem reinigungs-tuch abtrocknet. Indessen giebt der Papstdem viacono allein den kuß des friedens , und reichet dasAbendmahl unter der gestalt des brodts den andern Cardi-nälen , Ambassadoren, Printzen Und Prälaten, und zuweilenprivat - Personen, die es von feiner Hand zu empfangen verlan-gen tragen , alsdenn kehret er wieder zu dem altar, und hal-tet die messe fort bis zu ihrem ende mit den gewöhnlichen Zier-lichkeiten, wie sie in dem kcmtiücali enthalten, und von andernPriestern in andern messen auch in obacht genommen werden.Wann man nunmehro aus der Capelle gehen will, so reichet derCardinal - Ertz - Priester derjenigen Haupt - kirche, wo die messeist gehalten worden, dem Papst einen beutel von weissem bro-card dar, worinnen sich fünf und zwanzig sulu (so ein altesgeld ist ) pro bene camata inista befinden, und dieses sind dienemlichen Worte, deren man sich bedienet, wann man ihmden beutel überreichet; so bald aber der Papst denselbenempfangen, so nimmt er ihn zwar an, behaltet ihn abernicht, sondern schenckt ihn großmüthig den gegenwärtigenCardinälen, welche das Evangelium rn dieser messe gesungenhaben, diese aber behalten es auch nicht, und schencken esihren Lanäatsriis. «-> r"«
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Uns» , rableau äe ls Lour äc kome Lc. x. ;; 6. Lc. ^
. Capellendorff, Rapelndorff, ein schloß und amt in Thü-ringen, eme nmle von Jena, dem Hertzoae zu Sacbien - Wer-mm-chdm. M. AL
Nn; vischee