cap
' , oder Ropurgo, eine stadt in Ingcrmannland
d-ä v," Finnischen meer-busen gelegen, deren sich zu ansangXViii. Lcuü die Russen bemächtiget,an ^^bwar, eine kleine stadt , nebst einem besten schlösse,lea-n flusse Capotz unweit Sigeth, in Nieder-Ungarn gc-rekvn ward an. 149;. Laurentio von Sirmio, einemabgenommen, kam aber an. 15z;. in Türckische hän-^dem die besatzung selbige verlassen hatte. An. 1599.die Christen die belagerung vor diesem orte aufheben,l>t er an. 1686. an sie übergegangen , und nachgehends»vo^^ 8 . von denen, so es mit dem Ragoczy hielten, ruiniret">en. Xer/. rop. Hung.
Capou-Agasi, siehe LL?I-ü 6 ü.
^apoutan-Bacha, wird der Türckische Admiral genennet.z^apvadocia, eine grosse landschafft in Klcin-Afien, so vorin ^n titul eines Königreichs geführet. Anjetzo wird sieSin 5 l Wpt-provintzen unterschieden, welche Genech, Suas,natvlia und Amasia heissen. Ostwärts grentzet sie an Ar-k-M; südwärts an Cilicien, westwärts an Pamphilien undrienin "' und nordwärts an das Schwartze meer. Die vor-städte darinnen waren vor zelten Comana, Sebasta,M^sarea, Trapezunt, Cäsarea, Amasia. In den altenArin* Ä dieses land auf unterschiedliche art zertheilet worden,rie^thes, der erste König, hat die Catalonier und Cappado-piz. dereiniget. Die Perser theilten dieses Reich in 2. 8 Ltra-q-^^Dje Macedonier behielten diese eintheilung, musten abervavn« lassen, daß endlich 2. Königreiche daraus entstunden,dxx/u vas eine Cappadocien oder Groß-Cappadocien , das an-m^.ader Pontus oder Laxpsäocia komica genennet wurde.i>v^°Cappadocien begriff io. provintzen unter sich, und solche^ ^iten Strabonis und unter dem Könige Archelao,D,°Mchem es zu einer Römischen provrntz gemacht wurde,rsein ° land hatte schon vor alters*einen Überfluß an Pferden,das maulthieren, und sagt Theophrastus beym Mini»,ivZ^uch die maul-esel daselbst nicht unfruchtbar waren;Nia,n 5 ?ber von einer sonderbaren art thieren, die dendvcien etwas gleich sind , zu verstehen ist. Aus Cappa-und d-» e man die pferde, derer sich die Kayser bedienten,sich niemand anders, auch die Bürgermeister nichtkam-i» ' gebrauchen durfte. Aus eben diesem lande
edM-j"e menge sclaven, falscherzeugen, und durchsichtigerAber an gelde war es arm, nach dem bekannten
stex -7> ^oratii: ULNLlpiis locuples e§et seris LsppaäoLuin
Dabev brodt und die besten becker wurden da gefunden,ergxh'^"l>er war das volck der zauberey und dem aberglaubenberae ö,' Die residentz ihrer Könige war zu Mazaca, bey demChg^Veus, an dem fiusse Melas, welche stadt die gesetzt desHierzu, die sie sich zu gewissen zeiten durch einen^cisch-r ehlten langer vorsingen liessen. Ein gewisser Cappa-8eheiss-n ??mg, der nach Strabonis meynung Ariarathesdfen ?' ?eß den ausfluß des Melas in den Euphrat zusto-Mutz" das waffer ins land trat, und aus den vielen hü-Cyciade,, fielst der kunst, viele infuln wurden, nach art der' wo dieser König eine weile kindischer weise seinendurch suchte. Allein zuletzt brach der gehemmte -ußM in oz^mme, riß in den Euphrat, der sich davon ergoß,Aiaratb-s bey den Galatern grossen schaden thäte, denFirste. . nach dem schieds-urtheil der Römer ersetzenex ^mZleiches suchten dieCilicier an ihm, deren fluß Car-Atte. Unfalls gehemmet, und dadurch er schaden gethan>Ast nie ^Mpadoüer sind zur gelehrsamkeit und Redner-^ öeil. ZAstMt gewesen, allein Strabo und Pausanias,?ls allexs^j.Z !!.ms und der heil. Gregorius XLrisnrenu8 machenN lheiluü^ NGocier von dieser regel eine ausnahme. NachAm des Römischen Reichs ward es zu dem Orientali-t?Mnopel ^Mum geschlagen, und an. 1204. als die stadt Con-u.^saac Franzosen eingenommen worden, richte-
>^Ues ReUMnemus' der von dannen entflohen, allhier ein^^TrebLnÄ!^ ^ der Haupt-stadt das TrapezuntischeK'rckisch7''°ndische genennet, endlich aber an. 1461. von deml'K. vi ^ier Mahomet II. eingenommen ward. ?/--,, wn. A- ' 8. , lib. XII. öc
^obax.^A'/<>E, dllk. <Lo. LE>/e. Siehe Ariarathes und
adch °der Lappelde, Capel, Cappeln, ein Evan-Mstadt, ^ch. ^raulein-Stift, m Nieder-Sachsen, unweitAetmvldisch^lchem jederzeit die älteste Gräfin von der Lippeisson-a ^s? ^uge sie unverheurathet ist, vorstehet.°-Appe/o^ttenoI. Imp. Oerm. not. k. II. p. i;y.
Nieder d.Ä^Eappel , ein lustig wohl-erbautes städt-2 ?^' bey weiÄ^^hum Hessen unweit Allendorff an derDm ist/ welchem ein hoher berg, der weißner genannt,
minder M^uen-Lappelen, r. ) Ein dorf 2. stund vonvnF/auen-kloN^-straß gelegen. Es war allda vor altembekannt, "dllex Augustiner-ordens. Die zeit der stiftung istgeLAebtjßin7,ss rooi. war eine des geschlechts von Engcl-Olld M und c?^da. Dahin haben gestiftet Walther von Ae-Kil^Lewes^^"" von Kramburg, dessen schwester MeisterinZAierr Es war an. - Werner Sttttler
Ukw N"llen, Pfleger des klosters. Burckhardt vonlerne mutter Minna haben an. »240. ihr holtz
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die Lauben genannt, dahin vergäbet, und an. rr?r. tha^ten Peter Gruber und Rudolph von Muri des klosters Pro,curator einen tausch um Gümmenen und Morisweil. An.r;79. hat Frau Adelheid Ulrich Rütschelis von.Büren nach-gelassene wlttib, dem kloster all ihr gut zu Buren, Nydauund Solothurn , und ferners an. i;8?. den zehenden zu Muslidorff am Buchegberg, vergäbet. An. 1486. ward dieses klo-ster abgeschafft, und dessen einkünfte der neuen Stift zu Bernzugelegt, wie dann der Stift - schaffner noch dato Gerichts-Herr zu Cappelen ist. Doc-«»,.
X-r»r^o/k«, 2.) Ein alt Mönchen - kloster in der
gemernd Wohlen , jenseits der Aaren, gegen Frauen-Cappe-len über gelegen. Es war eigentlich eine Probstey laut briefsan. 1281. datirt, worinn Heinrich von Jorand von Schö-nenfels den zehnden zu Ebersche, dem Probst Rudolph zu Cap-pelen übergeben hat. Es ist aber auch dieses Stift aufgehebtund abgethan worden. *
Cappel, ein in dem Zürich-gebieth, jenseit des bergs Al,bis, eine halbe meile unter der stadt Zug gelegenes, ehemals mitCistercienser-Monchen besetzt gewesenes kloster. Dessen stifterwar Walther von Eschenbach, Herr zu Schnabelberg undSchwartzcnberg, um das jähr H85. Die Erb-Kast-vogteydarüber hatten die Edlen von Hallweyl, von welchen sie an.149;. kauft-weise an Zürich gekommen. O) An. i;2?.wurde Heinrich Bullinger gebürtig von Bremgarten, vondem damaligen Abt Wölfgang Joner zugenannt Rupie, zudem Schulmeister-dienst naher Cappel beruffen, durch dessenUnterweisung und antrieb die Mönche von dem Papstthumund kloster-leben abwendig gemacht worden, so daß sie dieMeß und bilder abschafften , zum Evangelischen zu Zürich an-genommenen glauben traten; bald darauf das kloster verlies-sen , und solches samt allen Nutzungen und gerechtigkeiten dekstadt Zürich übergaben, welche es in ein schul-und zucht-hausverwandelt, und aus den übrigen gefallen die pfründ zuHausen gestiftet an. 1527. (b) Sonsten ist dieses kloster mder Schweitzerischen Historie merckwurdig, wegen dem soge-nannten Cappeler - krieg, in den bey damals erfolgtet reli-gions-änderung Zürich, Bern, Basel und andere Orte derEydgenossenschafft, gegen die V. Catholische Orte verwickeltworden; da nemllch diese letztere, und aus selbigen vornemlichdie Geistliche, dieser änderung halber gegen die erstere sehr miß-vergnügt , wider selbige und zwar absonderlich die Züricherviele nachtheilige reden getrieben, auch schriften und gemähldevon gleicher art ausgestreuet. Den nähern anlas zum krieggab Unterwalden, als die dasige land-leuthe dem wider seineObrigkeit ausgestandenen Bernischen land-volck im Haßlethalund Oberland, mit 800. mann unter ihrem lands-panner,wiewol vergeblich, zu hülffe gezogen; dann als es nun an demwar, daß der von Unterwalden naher Baden, der treffendenordnung nach, damals erwehlte Landvogt solches amt bezie-hen sollte, widersetzte sich Zürich, mahnte die einwohner deSfreyen Amts auf, occupirte die freyen Aemter, das Thurgöwund Rheinthal, publicirte ein kriegs-manifest wider die mitetlich 1000. mann Walliser-trouppen verstärckte V. CatholischeOrte, Lucern, Ury, Schweitz, Underwalden und Zug, rüs-te ferner die übrige Evangelische Stände, Bern, Basel rc.zu hülffe, und lagerte sich mit ;ooo. mann bey Cappel, den9. jun. 1529. Die Catholische Orte hingegen setzten sich mitihrem Panner und volck beym kloster Mury in den freyenAemtern, und die Berner kamen samt denen von Basel undMühlhausen, in die 6000. starck, beym städtlein Bremgartenzu stehen. Obschon es nun damals rauh aussähe, kam es den-noch zu keiner thätlichkeit; inmassen die beyden Orte Glarusund Appenzell sich schiedlich darein gelegt, und sonderlich durchden Appenzeüischen Land-Amman Hans Ebli, einen anstandder Waffen zuwege gebracht, als woraus hernach, mit Zuzie-hung der Reichs-städten Straßburg, Constantz und Rothwell,wie auch der Eydgenosischen Orten Freyburg und Solothurn,sowol als des Grauen Bunds, ein friedens-vergleich erfolgetist. (c) Man nennete denselben den ersten lands-frieden, undwird dessen innhalt erzehlet in Waldkirchs Evdgenoss. D. bist.(ci) Es wurde auch zu Handhabung dieses friedens ein ernstlichmandat, lud clsto Baden, auf St. Gallen-tag, 1529. im nah-men sämtlicher XIII. Orten publicirt. Gleichwie aber dasübel damit nicht recht aus dem gründ gehoben worden, als»ward bald darauf ein neuer Handel veranlasset, als damalenZürich und Glarus als Schirm-Orte des klosters zu St. Gallendafelbst reformiren und die ordens-regul abschaffen, Lucern undSchweitz aber als gleichmäßige Schirm-Orte solches durchausnicht dulden wollten; als ferner die glaubens-reformatton unddaher entstandene mißhelligkeiten immer zunahmen, und ab-sonderlich bey den Catholischen Orten eine allzugenaue Ver-ständnis mit den Räthen und Generalen Caroll V. und Fer-dinandi I. Röm. Kaysers, und Kömgs bemercket ward. Dannhiernächst ward von feiten der Evangelischen den Catholischen V.Orten der freye kauft wie auch der ftucht-wein-und saltz-paßabgeschlagen, und nachdem sich diese um dessen wieder-eröfnungeine weile vergeblich bemühet, auch hin und wieder einige fruchtlose Zusammenkünften gehalten worden, griff man endlich neuerdingen M den waffen. Den ansang machten die V. CatholistheOrte, mdeM sie denen von Bremgarten etliche jaltz-wägen
ausplünderten, ein ma-nifest heraus gaben, und endlich mit ras», mann in die freyen
ämter