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Zweyter Theil. Bi - C.
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^dan Und Leiden 10. gantze jähr, daß dieses buch nicht ge-M m >vurde. Dahero sich endlich einige gelehrte Catholische,^lavlus, Morinus und Merstnnus dessen angenommen,König ein Privilegium, daß es möchte gedrucktLvkEhalten. Man wollte dieses zwar an dem Römischenb^"del aufnehmen, daß man eines Reformirten IKsologin,«« einem Königl. privileßio hätte drucken lassen; alleintzj^^'sschuldigte sich damit, daß Johannes Cappellus, Ludo-ka^yn, der sich kurtz vorher zu der Catholischen religion be-^I^raus gegeben hätte. Nachdem nun also selbigesder gekommen, ist es zwar von einigen, sonderlich in

theil ^ Mischen Arche sehr wohl aufgenommen, aber im gegen-den V ^on einigen Protestirenden heftig angefochten wor-czrss^usonderheit hatBuxtorfius der jüngere seine Lnti-sriti-teks^'^stlben entgegen gesetzt. Doch hat sich Cappellus in un-enen schriften vertheidiget, worunter feine Wssols üpo-Denn ^ ^lder Bootium an Usscrium vor andern merckwürdtg.einia??Ü Bootius beschuldiget, daß er sich mit Mvrino ver-tverff-,« grund-text der heiligen Schrift über den Haussen zuvpinln» berichtet Cappellus, daß er in feiner Lritica Morinidie M ausführlich widerleget, führet auch diejenige stelle an,lassen ^nus / als welcher nebst andern Cappelli werck druckenlicsm gelassen. Sonst hat er auch AiikoriLm Lposto-schejf. ^ultmt-mi. LKronoloZisni chorsm, und einige andereNoch heraus gegeben, deren inäex, wie auch derjenigen, soUnd nnl ^diret sind, in der edition seiner LommsntariorumNee 9,o^um sritismum V. 1 '. welche nebst einigen andern sei-sterdain ten und Jacobi Cappelli obssrvÄtiomKub V. 's. zu Am-auch dj^ 5 ' *689- heraus gekommen , zu finden ist. Woselbst^Uzut/pip Ludovici sein Oommsntmiu8 äs gsnts Lirppellorumdiss. ^ufn, darinnen er sein eigen leben beschrieben hat. K»ro»,äu V. 1 . liv. I. L. j. liv. III. c. 20. flirre, in äi-ir.

* ifkck. sn. 1689. nienls augulk.

Vvn^ppellus, (Angelus) des Jacobi Cappelli bruder, HerrHeckes' war Königlicher SssretLriu« und ein vertrauter deswen ufis ^°u Silly, im übrigen aber ein mann von angeneh-Uer stüWuge. Man hat von ihm: Übersetzungen verschiede-st, -n,^ aus dem Seneca, und eine vergleichung zwischen de-seu: v am parteyen, darein das Reich damals getheilt gewe-

oihj. kist"°Vstue8 chr 1 a Lorlfess. äs 83 NL^ p. 476. Lr Lo»Z,

* prrxf. opuch. äs I.3tinit. ßLt. vet.

Cappel, Loppl, ein grosser flecken imMtti, a».Karndten, im untern viertel, an der grentze vonmstn, ^ nuß Lepin. Er liegt zwischen sehr hohen und rauhen

* ch u war vor zeiten ein starcker paß.

^>5thI.,ssUu,.ein mäßiger Hafen und kleiner flecken im Her-M, /- ^chleßwich, zu dem dabey gelegenen adelichen guthe"lcht >och. Herren von Ruhmoren zustehet, gehörig, liegt

* w. "°u der Ost-see, 4. weilen von Gottorp. E«,v. Ls-,.°ber ran 5 «?berg, oder Rappenberg, auch Campenberch,

der Lln^"berg, ehemals eine Grafschafft in WestphalenHalte vvrk^ohne rweifel bey der Grafschafft Marck. SieMret, „«^Wut ihre eigene besitzet, welche noch an. 121;.

an ejn-"^aufeinem schlösse gleiches nahmens an der Lippe,A sind Lunen refidiret haben. Von diesen Gra-

^akn vvn^ ^ bekannt Otto, dessen tochter an Graf Eil-

vy- ^ Oldenburg verheurathet gewesen. , 8a-

a« und s«,Zpangenbergs Adels-spiegel, ?. I. I>K. X. c.b"- J85. ^ned, welcher aus seinem schloß Cappenberg

Madet bar ^ ^'amonstratenser-kloster gestiftet, und reichlich^ .welchem er auch begraben lieget.

0' 8. zi, '.ssotn. Imp. 6srm. p. izy. /ko/sEt,. gntio. 8axc>n.

krLEs. tom. III. p. 644. , in vita ö.

S- Hamelmanns Oldenb. chron. p. 54-

^'Hensl^n^' x. l;. winckelmanns be-

,<ap- 't.u.

?? funtti»/ (Hmricus) krsväe von Paris. Er ließ m sol-'. ) ^!uen unschuldigen armen mann hencken, und- sisscher N ^nes reichen, welcher wegen feiner verbrechentag x^afe war verdammet worden. Als diese that an

^ "UN, ward Capperel an. l zro. veru^^ ^mftiben

Mqen a^went geschehenen ^usspruchs, an ^ 66.

aufgeknüpft' ^ 2 ^, vür.üs krance

I-tzWM i d>-

Kaystr Conradt und .H^net . u er»e kw-ber Fürsten und Komge von FneMN ^dieses landes, .mglE d ^ven v^^ ^ ^el-che ab ^aeri, Plechelmr und Odu pht M Stavern»w uut verbrannt find, als dw bwnoty i ^ stist.

II "Abgängen. ?äs tsrixr. krrl. '

rri^avvochi, (Petrus) ein Cardinal , -ERom

cher E, an. 1244. diese würde vom Papst ^un^ ^ seiner

M dem o"^ ^ ^ .uach Tranäre ch nahm schickte er

zu Lwn wohl bedrenere. 4h^Reichs-tage

tu Deutschland, da er sich an. Holland

wider befand, in welchem Wüheunu er

dieses Kswericum 1 l. zum Kayser erwehie iv krieg

w c?. alles wohl eppediret hatte, so trug er N er auch

hennÄ^r wider Fridericum ll. anmsttften' hen r'ä.

" "Ulch ftmen endzweck erreichte. Erstarb M ätvmdistor. Lexrxo» /i. Theils

c a p 4 ZZ

MUH ÄN. 12? 9. < 7 r«cco»mt, in Innoc. IV. , hm. Her

Laräin. chs.

Eappochi, (Raynerus) ein Cardinal, gebürtig von Virterbo, woselbst er Bifchoss gewesen, wie Ughellus sagt. Erbegab sich zu Rom in den Cistercienser-orden, und war desH. Dominici besonderer freund und gehülffe. JnnocentiusIII. machte ihn an. 121;. zum Cardinal, und Honorius III.schickte ihn als Legaten nach Toscanien. Er nahm FridericoViterbo ab, und als der Kayser in den bann gethan war,schickte Gregorius IX. diesen Cardinal mit kriegs-volcke, umMontefiascone und das k-nrimonium kstri einzunehmen, wel-ches er auch bewerckstelligte, und hernach zum Gouverneurdarinn bestellt wurde. Seinem orden that er viel und grossedienste, und starb zu Viterbo an. 12^0.

, in Laräin.

^appochi, (Nicolaus) Cardinal und Bischofs zu Urgel,war aus eben dem alten adelichen geschlechte der Cappochi zuRom. Semes groß-vatters bruder war der Papst Honorius IV.und sein vatter Johannes schickte ihn nach Perugia, da er un-ter Baldo und Bartolo die geist- und weltliche Rechte begrif-fen. Als er nach Avignon gekommen, woselbst damals derPäpstliche Hof war, erhielt er herrliche Leneüsis, und be-kam an. izzo. von Elemente VI. gar den Cardinals-hut. An.r;; 6. kam er nebst dem Cardinal Tallerand äs Perigord als Le-gat in Franckreich, die streitigkeiten zwischen dem Könige Jo-hanne und Eduards III. von Engelland beyzulegen, konnte abernichts ausrichten, sondern die blutige Wacht vey Postlers gabdiesem kriege den ausfchlag. Der Cardinal Cappochi befandsich auch bey der wähl Urbani V. welchem er nach Rom folgere,und zur selbigen zeit ein LolleZium zu Perugia,/in klosterzu Monte Marcino vor die Congregation von dem olberg, undandere geistliche gebäude stiftete. Er starb zu Monte Falconeden 26. jul. an. i;68.

Ls.

* Eappont, ein berühmt Florentinisches geschlecht, auswelchem verschiedene Rathsherren, Ambassadeurs, Cardinäleund Gelehrte hervor gekommen. Gino Capponi, der älteregenannt, ward von der Republick Florentz an verschiedene Hö-fe als Gesandter geschickt, und hernach OonKäoMsr dieserstadt. Er hm eine Beschreibung dieses kriegs wider die Pisa-ner, den er selbst geführt, verfertigt. Sein söhn Nori wardgleichfalls in verschiedenen Gefaudtfchafften gebraucht, starban. 1457. und verließ: IlkoriL äestA Lusrra äs! LMsneino;LommenMri ä'ItsIiL äsl 1419. liuo M 1456. Ls. welcheschrift eine fortfetzung von der gedachten des Gini Capponii ist.Beyde sind in Muratori lLrixr. rer. Iral. tom. xvm. anslicht erst gestellet worden. Hiernächst sind noch 2. andere Cap-poni , so den nahmen Gino geführt, bekannt, deren einer 80I*IsviNioue äestu pieke äi kireure äsiis Liompi, reguits i'LN-no 1578. und der andere, so um das jähr 1520. gelebt, eineHistorie des Manischen kriegs geschrieben. Wilhelmus Cap-poni, war Legat von Florentz, an. i?o;. Bischofs zu Cortona,und starb an. 1 z 12. Imi. lücr. tom. I. p. 628. Fer-

rante Capponi, so an. i6n. gebohren, bediente unter Ferdi-nands II. Groß-Hertzoge von Florentz, ansehnliche ehren-ämter,und war Gouverneur von Florentz. Cosinus III. machte ihnzu feinem Staats-Minister, und brauchte ihn in verschiedenenwichtigen angelegenheiten. Er starb an. 1688. cs-

träoM lsript. I'Inreiit. Isrittori kioientini. il-

lulkr. urk. Llorent.

* Capponi, (Aloysius) ein Cardinal, aus dem obgedach-en Florentinifchen geschlecht, ward von Leone XI. aus er-lern weltlichen Abt zum Schatzmeister der Archen, und an.608 . von Paulo V. zum Cardinal gemacht. Hierauf wardr ferner Legat zu Bvnonien , Ertz - Bifchoss von Ravenna,rnd 8 ub-I)eLLnu 8 des Cardinals-Lollsgü; das Ertz-Bißthumegte er aber an. 164 z. nieder. In dem Conclavi nach M-rocentii X. tode war er ein Candidat der Päpstlichen wurde,iber die Barberini waren ihm zuwider. Er starb an. 16 : 9 .Fistle cke, Cosc/aE. cks ikers, tom. III. AZbeF«, , Ital.acr. tom. II. p. ^ 96 .

* Capponi, (Joh. Baptist«) ein Neäicu 8 , Poehund Mro-oßu 8 von Bologna , war voÄot , wie auch Professor Meäl.lNL und kkilofoxkice, und starb den 16 . nov. an. 1676 . Erchrieb äs Otkone Nreo Lommentsrium, Bononien r 66 y. in>. gab auch unter dem nahmen Lksril-i sskormmu 8 psäoni 8mimÄäverfione 8 nä ßo. Luroli 8 oncü oxussmlum äs kekriLM 8 heraus; nach seinem tode aber kamen heraus r checkionszch^liLN iVIorsIee; äs Älorbis xArtiLul-uiou 8 ; äs sssbrikus; äsirrorikus olarorum 8 orix>torum kstinorum , libri XII. äs Uu-illno 8 emme negusgusm snimato ; pLrgäoxou PhilosophielemosritioX. In Italiänischer spräche und von ihm bekannt:Ane vergleichung der Athemensifchen und Florentinifchen Re-ublick; eine Critic über die FlorenAntschen ssribenten; Anmer,mngen über das leben Bentwoglw; Impresss ssirrmti äs' issm.csäsmisi 6 elsti äi K 0 I 0 ANL, Bononien 1672 in 4 Er hatuch an einer liittoria NsäiciM univsrsgU gearbeitet. > 4 ^,

-vZr. kolykilt. tom. I. Ich. s. i« „ ^6 «tolles

ist. der gelahrth. I. 186 . «WMS

Capponi , (Seraphinus) em gelehrter Dominicaner ausem Bolognesischen an. iz; 6 , gebohren, trat in seinem 16 .