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um das jähr und ließ folgende schristen In IV. libr.^ -^oet3 8cbolLsticL; in 2acbÄrisrn; in IV. Lvangelia; in-n . HebrM8; 8ermons8 cke tempere; 8ermone8 äe ex-,.? 0 NL 8 . Lruci 8 ; in 83 ncio 8 Libl. Vsticanse ; Omtionesl^II p Lollstionuin lpirituslium. I/ZbeF«, , Ital. lscr. tom.
Nns.^accioli, (Nicolaus) ein Neapolitaner, wurde an. i;4y.
?u Melphi, nachdem er zuvor Lrckiäillconus zu Vol-da/M gewesen. Er saß r;. jähr, und erhielt darauf an. i;ü;.^tz-Blßthum Consenza, starb aber;. jähr darnach. v§t>e/-^ wm. 1 . x. yz z. IX. x. 224.
der ^eaccioli, (Jnnico) ein Neapolitaner, aus dem stammren ^ertzogm von Martina, war den y. julii an. 1642. geboh-h-.:, .Fr war anfänglich General-Ingmbtor zu Maltha, stiegburch allerhand staffeln, bis er den 2;. febr. an. 1697.rum U Aversa worden. Clemens XI. machte ihn an. 171te g,, edmal mit dem titul 8. IbomL in kerione^ Er wohn-
i 7 ;o. dem Conclavi bey , in welchem Clemens XII.
vem ^onciavr oey , ns. erwehlet wurde; und starb in eben diesem jähr den
^ pl. ^ /c-Mr.
G^raccioli, (Nicolaus) war den 8. nov. i6?6. gebohren.«n Gubernator der stadt und Marck Ancona, demnachrijchXunrin8 zu Florentz und Ertz-Bischoff zu Thessalo-a,ch('lknwr an. 1701. Ertz-Bischoff zu Capua. Nach einigenlich." ehren-stellen ward er Interim8-Vicariu8 zu Rom. End-">vb,nihn Clemens XI. an. 171;. zum Cardinal. ErCav ^hierauf verschiedenen Congregationen bey, und starb zu^«a vrn 7. sehr. an. 1728. ^/Mar're, rE,.
Aa^^Nü, (Ludovicus von Benavides, Cartllo und Toledo,Gen-ü^af von) ein berühmter Spanischer Gouverneur unddil,' M! in dem XVII. keculo. Er diente anfangs unter dem Car-din Albornoz und unter dem Marggrafen vonLagenez ineinsm M wider Franckreich, Savoyen und Parma, da er dennsäb/M bey Piacenza in einer sehr rühmlichen action eine ge-wunde davon trug. Unter dem Printzen Thoma vonstadt welcher es damals mit den Spaniern hielt, half er dieals in k w besetzen, und selbige wider die, sowol in der citadellew-w umliegenden gegend befindliche feinde beschützen. An.iahr»' er General von der cavallerie, und in eben demselben^vuvt,-» - ^ Französische General Harcourt die Spanischener Gx/" nöthigte, die belagerung von Casal aufzuheben, wardsticht- PP' .da er die seinigen durch sein exempel aufzumunternDrgf '/ait todtlich in die rechte feite verwundet. Nachdem derbefa,>?°u Cicuela das Gouvernement von Mayland erhalten,feg tz-_^!lch mit bey der glücklichen action, so wider den Gra-te er ch - . ^ourt bey Ivrea vorgieng. Trino und Santia setz-et defensions-stand gegen die feinde, und als diese dieElchen, ^lagerten, verhinderte er durch seinen guten rath,HM di) anfangs alle die andere Generals widersprachen, daßn»vernii>Mtze Spanische armee sich unvorsichtiger weise in einen«l von gefahr stürtzte. Nach diesem ward er als Gene-M viel k- Kavallerie nach Flandern geschickt, da er denn insts bewn^^aenheiten seinen Muth und verstand sehen ließ. Die-n> das N ben Konig Philippum IV. daß er ihn als GouverneurHeg reir tzogthum Mayland sendete, und zwar zu einer sol-Mlestr f»^a dasselbe durch die Waffen der Franzosen und Mo-sthr schi'M beunruhiget ward. Er fand alles daselbst in einer^sthlaaw? Segenverfassung: dannenhero ihm anfangs seini"ies an ' Casal-Maggiore Mißlunge, auch die beschutzungLeg woll«? Oglio aufgeführten forts nicht von statten ge-^""zvsen „ Hingegen brachte er es dahin, daß an. 1648. die?"sten, Modeneser die belagerung von Cremona aufhebenPomponesco wieder ein, und gieng dem HertzogeMtey. sein land, wodurch er ihn nöthigte, um friede zun erwünU^mont that er gleichfalls einen einfall; doch nicht"ach d°'",Kem succeß. Allein an. r 6; 2. hatte er das glück,nötige rung von Trino und von Crefcentino, auch dienÄdew Casal den Franzosen zu entziehen , welche her-dief-^W"ge von Mantua restituirt ward. Es ward ihm„Mndnjs 'AE gegeben, daß er gesucht, durch ein geheimes""d da« .ble Modenesische vestung Bersello zu überrumpeln,M ne,,-sbadurch denHertzog von Modena veranlasset, sichMeiden Franckreich in tractaten einzulassen. Hingegen„"gtz wit ^"b , daß dieser Hertzog schon zuvor die vorige al-Mch rerch in geheim verneuert, und also Caracena
a °chte. M' dahin zu trachten, wie er ihm zuvor kommenNucke, ^ viel rst gewiß, daß Caracena vor die stadt Reggiou^ösisch-„Wern theils der Hertzog von Modena nebst den«a^Aehm..,, bulfs-volckern Pavia belagert, von welchen beydenN,g gehabt ^8,^" weder diese noch jene den verlangten aus-ry? 5 "Nte ch geendrgtem Gouvernement von MaylandO-a ^landen.. Attische Hof diesen Marggrafen, daß er in denMerrelch ,!'unter dem obersten commando des Don Juan vonL^ugiestn leistete. Zuletzt commandirte er wider die
gdbriich that ihnen an unterschiedenen orten ziemli-
war pn ^in in dem Haupt-treffen bey Villaviciosa an.den oder v-ä ""glücklich, welches von einigen der Mißgunstw';i!"vrden unter ihm stehenden Generals zugeschrie-
p Er stach an. 1Ü68. /.«>-. <7^>. elogii äi e-ipitL-
* Eara
, oder Caracosa, eine kleine Spanische stadt in
car 441
Neu-Castilien gegen dem Ursprung des Tajo an der grentze von
Alt-Castilien. Sie führt den titul eines Marquisats.
* Caracena, ein geschlechts-nahme in Spanien. Er kommetvon einem Edelmann her, bey welchem ein König von Casti-lien zu nacht gejveiset hat, und der darum so reichlich beloh-net worden, daß die andern Höflinge deswegen über ihn ei-ferten , und ihm zum gespött sagten, eil car-, Lena, diß istwohl eine theure nacht-mahlzett; dieses gab dem Könige(welcher nach Amelot äs ia Houssaye berichte Heinrich IV. war)anlas , diesen Edelmann zum angedencken seiner freygebig-keit und der eifersucht seiner bedienten Caracena zu nennen.Ludovicus XI. König in Franckreich, machte es fast auf diegleiche weise mit einem Parlements-Rath, Wilhelm von Cor-bier genannt, bey welchem er ebenfalls zu nachts die Mahlzeitgehalten, da er ihn deswegen zur belohnung mit der Präsi-denten-stelle nn Dauphin« beschencket hat. xlE'or ^
, meinoire8 Lc. tom. II. <
* Carache, (Ludwig) inBononien an. 1555. gebühren. Erbeflisse sich m der rügend die grossen mahler kennen zu lernen,und ihre art nachzuahmen, worunter Titienus , Tintaretus,Paulo Veronese zu Venedig, Andreas clsl Sarte zu Florentz,und Julio Romano zu Mantua waren. Endlich aber fand erdes Correggio art zu mahlen die beste,, und nachahmens-wür-digste, und folgete derselben in vielen stucken. Er bildete sichnicht wenig auf seine kunst ein, und befasse die grund-sätze undregeln derselben in grosser Vollkommenheit, weswegen er auchseine vettern in derselben alle übertraft; er war auch ursach ,daß sie zusammen traten, gemeinsamlich sich darauf beflissen, unddie neuen erfindungen, so ein jeder unter ihnen machte, einan-der offenbarten. Doch währete es, ihrer verschiedenen und wi-derwärtigen Neigungen halben, nur eine kurtze zeit, und legtedennoch diese obschon nur etwas zeit währende einigkeit bemel--deter vettern, den ersten grundstein zu ihrer nachmalen so be-rühmten Academie, und dem glücklichen fortgang, den sie in ih-ren unternommenen wercken, sowol ins gemein, als ein jeder insbesondere hatten. Nachdem sie sich getrennet haben, so legtesich Ludwig Carache, welcher von natur eines sanften gemü-thes war, auf geistliche stücke, und wird darinnen sehr bewun-dert. Endlich kam er nach Rom, und arbeitete mit feinemvetter Hannibal an dem gang des Farnesischen pallasts, undkehrte wieder nach Bononien in seine vatter - stadt zurücke, woer noch eine geraume zeit seinen einmal erlangten rühm un-terhielte, und endlich an. 1613. in dem 6;. jähre seines altersstarb.
* Carache, (Antonius) studirte in der jugend die antiqui-
täten und die Mythologie; unter seinem vetter Hannibal aberlernte er die mahler-kunst; er war nur ein natürlicher söhnAugustini Carache, und kam in kurtzer zeit so weit in seinerkunst, daß man verhoffete, er wurde auch seinen berühmten Mei-ster übertreffen. Allein der tod übereilete ihn im ;jähre sei-nes alters, und er hinterliesse nur noch wenig stücke von seinerHand, die man zu Rom sehen kan. Des Grafen Malvezzäleben der Bononischen mahlern. entr«üen8 liir les
vi«8 cle8 kcinttLS. IV/n , abrege Lc.
* Caracos, oder Carracos, eine grosse landfchafft in Ter-ra Virma in der provintz Venezuela im südlichen America,nicht weit von Nare äel 2ur, den Spaniern gehörig, undderen kästen aus lauter unfruchtbaren bergen und thälern be-stehen. Die Haupt-stadt darinnen hat gleichen nahmen, ist großund volckreich, und wird daselbst von den Spaniern sonderlichviel cacao und canaster-taback geholet.
* Caracral , ein kloster auf dem berge Athos in Macedonien,in welchem noch jetzo der Griechischen religion zugethane Mön-che leben. Die Fürsten in der Moldau und der Wallacheyhaben soches vor 200. jähren erneuert. Das kloster giebt mo-natlich 2;. ducaten tribut an den Türckischen Hof. ab-
bildung der Griechischen kirche, III. 6. x. 41;.
Caractacus, ein König der Britannier, welche wider Oslo-rium, den Römischen Gouverneur dieses landes, revomrt har-ten. Allein sie wurden von ihm in einer Wacht überwunden, undauch Caractaci gemahlin, tochter und bruder gefangen. Er leivjtCaractacus entkam zwar, und retirirte sich zu Cartismandua derKönigin der Briganten; allein sie wollte seinetwegen nicht mitden Römern brechen, und überlieferte ihnen Caractacum , wel-cher sich 9. jähr mit grosser tapftrkeit den Römern widersetzethatte, und der vornehmste Heerführer der Britanmer gewesenwar, damit ihn der Kayser Claudius im trmmph auffuhrenkönnte. Siehe (vstoriUS. üb. XII- arinsl. e.ib-i.lib. III. bist. L. 45.
Carractajus oder Caratacus,der 18. Konig m Schottland,succedirte Metellano, und brachte dle rebellm der westlicheninsuln, obwol nicht sonder grosse beschwerlichkett / wiederum Un-ters joch. Orostus, Eutroplus und Beda berichten, daß dieOrcadischen insuln unter seiner regterung von dem Kayser Clau-dio eingenommen worden. Allem Buchananus pflichtet ihrermeynung nicht bey, weil Tacltus meldet, daß vor der ankunstJulii Agricolä in Britannien diese Britannische örter den Rö-mern noch gantz unbekannt gewesen. Caratacus starb im 20.jähre seiner regterung an. 27.
^ Caradocus, zugenannt Tancgrvsnenstg, war aus dem landeWattrs rn Engettand, und lebte unter der regierung des Engel-
ländischen