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die tö^rnus, ein König der Vulgärer, soll , wie man sagt,Sebe,, 0??" Constantinopel gezwungen haben, ihm tribut zukni er aber den Kayser Constantlnum Porpkyrogene-hen , Mren wollen , den bisher» gewöhnlichen tribut zu erhö-niit dieser es ihm versprochen, sey aber darauf an. 796.les in Bulgarien eingefallen , und habe daselbst al-
ini5,°>> eret' worauf Cardamus in kurtzer zeit gestorben, blitt.
la, uin^damyle, eine stadt in dem lande Argos, ohnfern Pi-Vii ss «"s de«r« gewesenen Reiche Agamemnons; f/o«». iiik>6.bieth^brodotus nennet es eine stadt in dem Lacedämonischen ge-«Uch Strabo und Ptolemäus im achten buch reden
Nstiüwä n- Stephanus L^rsneivus meldet', daß eine stadt»ich/s Mmens w der insul Chio gelegen sey. Nun ist esdiestx als ein dorf, nebst einem Hafen an der nord-seitenünivxxp ' /. LoFu«». Lsxic.
de^wdanus, (Hieronymus) ein MecHsus, wurde zu PaviaNljg,^>rpt. an. izoi. gebohren. Seine Mutter hieß ClaraÄlayia„2/ welche aber mit seinem vatter, so ein Advocat zu^nhern !?^r, m keinem ordentlichen ehestande lebcte. Dan-zutrejb°n da sie mit ihm schwanger war, suchte sie die frucht ab-»ks alter/ihr aber nicht gelingen wollte. Im 20. jähre sei-nes begab er sich von Mayland , dahin er im 4. jähre sei-d°ntin> gekommen, wieder nach Pavia, um seine lkuclis zuAn. , und zwey jähr daraus explicirte er den Euclidem.»N fvs^Ntmg er nach Padua, wurde daselbst Nsgittsr, undte er a^"den jähre Doktor UeäiLinss. An. 15; 1. verheurathe-iu «nd wurde einige jähre darauf Professor LIürKsLosa!e^'d"wd. Bald hernach bot man ihm eine krofsssionemiburd?"^ ^ Pavia an, welche er aber ausschlug. An. i s; 9.Nie„, ,, w das Lollegium UeälLorum zu Mayland aufgenom-stadt. V an. 154;. lehrte er die Medicin öffentlich in dieserHin ak^As that er auch im folgenden jähre zu Pavia. Weilkk ivied'"ne besoldung nicht richtig gereichet wurde, kehrete^ondj^" "ach Mayland. An. i;47- wurde er mit ansehnlichenN>eil jh^^ nach Dänemarck beruffen; er folgte aber nicht,
^ eine x'A"ellgwn und die luft nicht anstund. An. rz;2. that°ec ngck'm?^^ Schottland, und kam nach -o. monaten wie-nn. -Utayland, akwo er bis auf den ansang des octob.?;6r. , da er nach Pavia gteng, von bannen er an.
°as jgh^w Bonomen beruffen wurde. Hier lehrte er bis aufnach da man ihn in verhaßt nahm; doch wurde er
^7i. g-Adn Monaten wieder auf freyen fuß gestellet. Im sept.«Nng leb,^ ^r nach Rom, woselbst er ohne öffentliche bedie-a^Ninen ?nffer daß er in dkls Lollegium ülsäicorum ausge-'/arb enLkj^n^e,und eine pension von dem Papst erhielt. Erppt. 'w daselbst, und zwar wie Thuanus berichtet, den 21.^n»s Wiewol aus demjenigen buche, welches Car-
n°ch " '^nem eigenen leben geschrieben, erhellet, daß er^' n". an. 1^76. geledet habe. Er hat einige Ander ge-xx ^. n denen der älteste, nahmens Johannes Baptista,wit gift vergeben, zu Mayland ent-ast der vaiu-v / V fer andere aber so ungerathen gewesen, daßssf/n müsse» selbst lns gefangnis werffen lassen , und ihn ent-bssZefsthx'. .Sonst hat er eine gar außerordentlichelebens-sckA geschrieben ^wst mit grosser freyheit in einem eigenenN^tzhafftea .Er konnte nicht ruhen, wenn er nicht etwasei^ itl einer leibe hatte. Sein gröstes vergnügen
e?^ derdrn^^Eschafft etwas vorzubringen, das bey andernw.Kntze taae Dem spielen war er so ergeben, daß
jM sitzte"^ zubrachte, und sich dadurch in grosse ar-
ere»^gegnen<nu^^vor, daß ihm allezeit dasjenige, was>vlE^^an se,np.^'- durch träume und andere zeichen, welcheüb As er einem beinerckte, sey kund gethan worden,D<Wpt daf^wuderbaren schutz-engel zuschreibet, wiewol erlÄ'"8 auf ruküZ^E^?' daß fast alle träume ihre gewisse be-geschrieben ^nge hatte«?, und davon ein ziemlicheswenn*-'« gleichen daß er in entzückungen habe fallendan,,^ gewoM beliebet, und alles habe sehen können,
Nedan^d gie,,ä hatte gar viel wunderlich gezeugs an sich;stracken; bal^s^ber gaffen sehr langsam und als in tiefente->«' bald sch,„!?/^'g/c an zu lausten ; bald schauete er überYer^ ^ne äästl g A das gesicht zur erden. In der kleidung hat-ex g^mulh ?ffL"dere art als andere leuthe, welches einige sei-habjtAp'ben. Denn als er in Schottland war, hat^id rn/r darauf Schottländer zu tragen pflegen,
M v-Agen, und kam, konnte er sich kein anderes
bissen Weiwchen " ^a ^ "'ssl- ffin Schottländisches nichtAvm.^^i-derüffen!!,' Thuanus schreibet von ihm: Er habekleid? ?/inem ^bmg jähre vor dessen absterben zu
Wr°^)en, aum^n^An und seinem stände nicht gemäßenÄeralA"' Weilen gliche malen nicht ohne Verwunderungdenkst) hoch demjenigen , der seiner schriften wegen
Er Mit g^westn, nicht das allergeringste gefun-bin svlLeS n!, erlangten rühm wäre uberein gekommen.kssA? gemein m^Vtel wider das podagram, welches wenigk'ch. etzte er sick üu°. ""nmmi die gicht-schmertzen ihn angriff^ baß sein r ^5 buch,und meditirte so starck und ernst-
Histox ? durch die tiefsinnigen betrachtungen, als' -i»« //. Theil.
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wie m eine Verzückung und ausser sich selbst käme, also daß er ankeine schmertzen gedachte, noch selbige empfände. Im übrigenwar er von so hochmüthiger einbildung , daß er auf die thorheitgeriethe zu sagen: Es wäre allemalen in 1000. jähren kaum eineinziger rechter MeäiLU8^u finden, und unter denselben sey eranjetzo der siebende. Er war auch der Astrologie sehr ergeben,so gar, daß er auch dem Heylande der weit eine nativilät ge-stellel , «vorüber er gar scharfe censuren ausstehen müssen.Ja es «vollen einige vorgeben, daß da er ihm selbst die nativitätgestellet, und die zeit seines todes bestimmet, er sich , da selbigeheran gekommen, zu tvde gehungert, damit seine prädrctiönnicht falsch möchte befunden werden. Doch gestehet er auchselbst an verschiedenen orten , daß er diese kunst sowol in dem,was er von andern, als was er von sich selbst dadurch vorzu-sagen getrachtet, falsch befunden habe, wie denn unter an-dern« an seinen söhnen zu ersehen, denen er gantz anders ausden sternen vorhergesagt, als in der that begegnet ist. Er hatsehr viele schriften hinterlassen, als nebst feinem tracrat äe Vim
propria; eines cle üikris proprüs eorumgue lila; cle 8cuüio
8vLi-Ui8; Lacomigni I<lerylii8 ; LssrolvN?e; poüäxr-e; Neäi-
cinre ; Lauem Leiberum leu orarionem cle IVIeciiaorum iufciria;6s 8apieMi->; cle I'iullsuria Livili; 6s Lubtilicats ; «vider wel-che Scaliger geschrieben; 6e sssrum Vsriemts; und viele an-dere , welche zusammen in 10. banden in folio zu Lyon an. 166;.gedruckt »vorden. 2 lib. II. L a66ü. com. I.
, 6s Larclauo. äs Uartiem. c. ic>. §. 10. Ls.
6s sslieol. geut. c. 8». , k. I. elog. slog.
L/r/7/cc, 6e8 ssut. <Ls. *
* Cardanus, (Facio) der Artzney-kunst und des bürgerli-chen Rechtens voctor, ward zu Mayland an. 1444. gebohrei«.Sein Vetter hieß Anton. Er selbst war beysitzer des Iuristen-Lolleig, gedachter stadt, und anfänglich ein Advocat, nach«gehends aber Professor der luüinitiouum. Er war auch eingeschickter ülstkemaricus, und ist von ihm ein werck vorhan-den , unter dem titul: krolpectiva Lomnmuis I). ^okannisürctiisp. Lsmusrisutis <Lc. a6 unZuem saüiMta per v. pa-ciuin Larüauum Lc. Der tod nahm ihn weg den 29. augstm.1524. Der berühmte Hieronymus Cardanus war sein söhn ,und hat ihm eine grabschrist gesetzet. Lorre.
* Cardanus, (Milo) war erst Lrchiprs^rer zu Mayland,in seiner vatter-stadt, «vurde darauf an. 1171. Bischofs zuTurin , und brachte es bey dem Kayser Friderico l. dessenpartey er hielt, durch seine verbitte dahin, daß diese stadt vondem gäntzlichen ruin, dergleichen Sccusia alleweil erfahren hat-te , verschonet bliebe. Als aber in dem folgenden jähre, dader Kayser bereits nach Teutschland zurück gekehrct, GrafHumbertus von Savoyen vernahmdaß Cardanus die einä-schcrung der stadt Secusia veranlasset, und theil an der Plün-derung genommen habe, bemächtigte er sich der stadt Tu-rin , und ließ alle beste fachen des Bifchoffs wegschaffen, fei-ne jährliche revenuen aber dem kubliso zu gute gehen. Hier-über entstünde nun vor dem Kayfer ein sehr heftiger streit,welcher erstem. n8;> durch den Kayferl. Cantzlcr, und Ge-sandten seine endschafft erreichte, da dann Humbertus vor sach-fällig erkläret, und in eine straf von 700. marck condemniretwurde. , Iml. f-rsr. wm. IV. p. io;o. Z«vey jähre
darnach ward Cardanus zum Ertz-Bifchoff von Mayland er-hoben , worauf er an. 1191. Kayser Henrtcum VI. nebst feinergemahlin Constantia mit der eisernen crone crönre, und an.119z. dem Abt zu St. Ambrosii ein xrivliegium gab. Eini-ge melden, daß er noch in diesem jähre gestorben , welchesaber erst an. 119z. geschehen, Massen er ein um solche zeitvon gedachtem Henrico ausgestelltes Privilegium noch als zeu-ge unterschrieben, tt. ibici. x. 169.
Cardenas, (Johann) gebohren an. 1612. zu Sevilla inSpanien. Er begab sich an. 1627. in die Societät IEsu, lehrte6. jähr die Philosophie, und starb zu ausgang des XVII. üssuliin seiner geburts-stadt, nachdem er unterschiedenen Lollegüsals XeÄor vorgestanden, seine schriften sind: Lenuinum 8i6usMmism viaclematis; Lriüs IbeologiL bipurtita. Vottve/.bibl.8.ss
* Cardenas,, (Bernardinus6s) ein Americaner, war zuChuquiabo, einer stadt im Königreiche Peru, von Spanischeneitern gebohren. Er ward ein Minorite, und endlich Bischofszu Paraguay in Süd-America. Man hat von ihm Manual> Kelacicm 6e las cofas 6el Ksvno 6i kiru, «velches er bereitsan. I6;4. zu Madrid in 4. heraus gehen lassen, bibi.Hifp.
* Cardenas, (Johannes 6e) ein Spanischer Neäicus,
davorerinsgemein gehalten wird' ^olE Mericn7^°' ^iLsInäias, 1591-M 8- »nd 6s1 Lliosmare, MeMv 1609. ge-schrieben. bibl. Hilp- . . ^ .
- Cardevague, (Ferdinand)em Nlederlandischer Edel-mann, legte sich auf die ^"f? '^ '"A?^? A"bgermeister in sei-ner geburts-stadt Arras. Er schrieb Hutonam Lomwum ssne-f>K; desgleichen; PPKoriam ppifsoporum pomacenlium; und
starb den 1. dec. 1614. Gel. Lexrcon.
* Cardi, (Ludorncus) genannt Cigol«, war ein berühmternahler, und zu Clgou im Florentmrschen an. 1559. gebohren.Lr lernte seine kunst bey Alexandro Allori, übte sich aber dar-
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