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«Victor Amadeus, Statthalter rc. starb an. 1741. den 4.vic,,« ^nen kindern ist noch im leben Amadeus Ludo-stina ^Lebohren den 2;. stpt. 1721. Dessen gemahlinist Chri-H-ssLWletle, eine tochter Ernesti Leopoldi, Landgrafens zu^ F^RHelnfels. Genealogisches Handbuch.
M ein/?' von andern CarriUo geschrieben, (Alphon-des ßr!," ^L'ual , gebürtig von Cuenza in Spanien, ein söhnCaW-n § Carillo, Gouverneurs des Königs Johannis II. inin L,,"'. Sein,geschlecht stammet von Burgos her, und istscholl,"ttn berühmt : sintemal aus demselben ein Ertz-Bi-Me «/"^vledo , unterschiedene Prälaten und andere vorneh-XlII i>vven entsprossen sind. Der Gegen-Papst, Benedictusabc/ihn an. 1408. zum Cardinal, sie trenneten sichNach , und Alphonsus begab sich aus das Concilium14,0 ^ssutz, woselbst ihm Martinus V. seine dignität an.vbnien MWe' ihn auch 2. jähr darauf als Legaten nach Bo-Basti r, ^ » e. Nach diesem ernennte ihn das Concilium zuder, ,5^ Legaten von Avignon; allein der Papst hatte bereitswir von Foix dahin geschickt, welcher sich der stadt
Bast? Uimeter Hand bemeisterte, daher Carillo wieder nachN)v e^Mte, und daselbst den 14. mertz an. 14; 4. starb, all-tni in der Carthaus begraben liegt. Er hatte den ti-in denEustachjj geführt, und kommt unter diesem nahmenKönig Nn ^.Ooncilü L» 6 lienlis gar oft und rühmlich vor. Derauch ", Castiijen bedaurte ihn sehr, und gab seinem vatter,?a. §7^honsus Carillo genannt, das Bischossthum Siguen-
^ La/r/. *
Toledv^^l vder Carrillo , (Alphonsus) Ertz - Bischofs zusich a,?z ^^n vatter war Lope Vasquez äs Acunha, welcherund ^„ ^ortugall in das Königreich Castilien begeben hatte,cls A.,," seinen beyden ältern brüdern hieß der eine Pedroaber nn yss' Herr von Duennas und Tartego , der anderedard p ^ iein vatter. Er selbst trat in den geistlichen stand,sich .sssotonocsnus, und wollte eben nach Rom reisen, als esabsterb!«^ glück fügte, daß er zu Baselan. 14,4. bey demsich b/f'',s"uer Mutter bruder, des Cardinaks Alphonst Carillo,Ner jnsss'?' welches zuwege brachte, daß er ungeachtet sei«Avenzg dessen statt die würde eines Bischoffs zu Si-be>n Erk alt. An. 1446. succedirte er dem Don Gutierrez inMpst ^?Wuin zu Toledo. An. 1480. ernennte ihn derKvyjq ?>eciU2 iv. ^ seinem Legaten in Spanien, womit derv'deiu xx.cs'vandus Lsrbolicus nicht wohl zufrieden war,vebst tzi,.^war anfangs ein grosses beygetragen, daß derselbeMv>Nnss„ si^ahlin Jsabella zu dem besitz ihrer Königreiche*r>vies, >,'«"achgehends aber sich so feindselig gegen sie beydeu bätte N auch kein bedencken trug zu sagen: so leichtM gg^, Mvellam auf den thron gesetzt, so leicht wollte err Nenn,!., chinnrocken wieder in die Hand geben. Die Spa-sN Ertz-IrM ^n deswegen Don Oppas, nach einem gewiss^ "u dmss, xll pon Sevilten, welcher zu anfange des VIll.b^nrsach,^ vw m das land gerussene Mohren grosses unheil?Mckter -i Er war von einem sehr lebhassten geist, undPxz,'Men Staats-Minister oder einen General, alsf^lte unte,.!«^'zngcben. Dabey lebte er sehr unkeusch, undinUnd iwey natürliche söhne, deren der eine Troy-
er sim j.?"dere Lope hieß. Die letzte zeit seines lebensN«res auf seine eigene Unkosten zu Alcala äs
lliehr^ ,Men Franciscaner - kloster sehr eingezogen,ri.^eil willen"^ und Überdruß , als aus einem recht
UMcher arm„A Arb den 1. jul. an. 1482. und zwar in, »velches einige seiner grossen liebe zu der^erwchn,ÄEschneben. Man begrub ihn in der kirche
M-kirche ^!I ^^vsters, ausser welchem er auch die Colle-Körper ss-j^mt .Juste in eben derselben stadt sundiret.l sohns Troylo hatte man zu der
ivll,?^selben ^,.stm,gen gelegt, allein der Cardinal XimenesSi ' weafcfssm,^^ c um des daraus entstehenden argernissesva??°vsum, Dieser Troylo hatte einen söhn nähmensbcr m>!?/.^^Connecable von Navarra, und ein stamm»sey!» ^5 worden von Falces, mit dem beynahmen äsdefh^!,. Seines bruders söhn , Alonso, ward durchstillt i",!? Bischoff von Pampelona gemacht.^XlN. üb. XXI. 6 . 1 ib. XXII. c. 4. üb.
'XXIV, «.
Mnisthessfss^stidius) ein Cardinal aus einer berühmtencd? <? VI. als u", W^de in dem XIV. üeculo von Jnno-gss,Iuhl ^ ^jLegat nach Italien geschickt, da der Päpstli-schÄ^n seynwar. Er ließ sich in seiner Lcgation sehrkoh s/ve citadellen^ n w friede zu setzen, bauete unter-H ss' «n LoUeeium Bononien auf seine eigene un-
und starb zu Viterbo. , äs reb.
d° Earrlio ^ vir. komik. üb. 111/
bew^'w dem dilln^^ (Petrus) ein edler Spanier zu Tor-^ W Vallad!u?^"rgos, gebohren an. 1595. Nach-kL 7 daM M Rechtsgelehrsamkeit beflissen,
wrm Daselbst ^oteilor ftiris krimsrius, und bey der Dom-Vllt Avnts naAU^l'V'nrius. Hiernachst ward er als Quäl-er ^wele gumssg^vm geschickt, da er denn von Papst UrbanoNach §A!am»' "nb verschiedene LeneüsiL erhielt. Alsbthunt von bekehret war, ward er an. 1648. zum
^alamanca, und an. 1655. zum Ertz-Bißthury
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von Compostell erhoben, war auch eine Zeitlang Vice-Könirin Gallicien, und hatte das commando der armee wider die Por-tugiesen. Er hat veciliones HotL XomanL , Lyon i6;6. infol. heraus gegeben, bikl. Hiss>.
* Carin, oder Carine, lat. Lsrmimn, ein vester ort iuDal-matien an einem fee am gebürge von Buccowiza. An. 1647.nahm diesen ort der Venetianifche General Foscolo ein. l>a-
, Ottom. Pfort. XIII. x. 477.
* Sarin, oder O-uars, ein flecken in der Asiatischen Tür-ckey, zwischen Aleppo und Samosata in Syrien gelegen. Manmeynt, baß ehedessen die stadt Cyrus, oder vielmehr CyrrhuSoder Cyrrus, deren Plinius , List. nm. V. 2^. Stephanus,Ptoleinaus, Tacitus, rmn. II. 57. Peutingeri Tsb. Tiphili-nus, Capitolinus in lVlsrs. XXV. und andere gedencken, andiesem orte gestanden. Daß aber Cyrus selbige erbauet, wieGennaslus, äs tsrim. escl. 89. will, oder daß sie von denJuden dem Cyro, ihrem erlöser, zu ehren erbauet, wie zwarProcoprus, -eäik. II. 9. vorgiebt , weiß kein alter geschicht-schreiber was davon. Wre sie geheissen, ehe die Macedonierihr den vorher erwehnten nahmen gegeben, ist unbekannt. Soviel ist gewiß , daß ehedem ein Bißthum daselbst gewesen. 6>»-»aäl«, 1. c. Theodoretus ist daselbst Bischoff gewesen. L,«.
, I. ii. LVFneM, not. orb. snt. III. 12. 49.
. , waren gewisse berühmte weiber, welche man
vor alters miethete, daß sie bey den begräbniffen die todten be-weinen und beklagen musten. Ihr nähme kommt von Caria,derjenigen landschafft, daraus sie her waren. Es waren auchgewisse gebäudc zu Rom, in der gestalt eines schiffes, welcheLsriniL genennet wurden, von dem Lateinischen Worte Lsrins.Es ist gewiß, daß eine straffe dieses nahmens in bemeldter stadtgewesen, worinnen Pompeji pallast gestanden; wie dann St.Pompejus des Pompeji N. söhn darauf gestichelt, als er nachgetroffenem friede mit M. Antonio und Octaviano Cäsare diesebeyde in seinem schiff gastirende, sagte: Er habe sie zu gast insemen Lsrini8-, wodurch er Antonio vorwarf, baß er in derproscription, welche C. Jul. Cäsar vorgenommen, sich eines sol-chen mannes Hause, wie CmPompejus gewesen,hätte anmassen,und also dessen Ander davon ausschließen dörfen. , äsH. In öl. Lnt. (?«/. K-i-oalrA. üb. XVI.
c.;. *
Carine, lat. Lnrinum, war vormals eine Bischöffliche stadtin Sicilien im thale von Mazara, z. Jtaliänssche meilen vonPalermo; jetzo aber ist es nur einstecken, woraufder titul ei-nes Fürstenthums hasstet.
Carinola, Lalenum, eine stadt in Terra äi ünvoro, füh-ret den titul einer Grafschafft, und hat einen Bischöfflichensitz, unter Capua gehörig. Sie liegt an einem kleinen flusse4. oder 4. Jtal. meilen von der see, zwischen Capua und Sessa.Einige auchores halten dafür, es sey der Alten Cale, davonStrabo, Plinius und andere gedencken, wiewol gewiß ist,daß dieser heutige ort 2. oder meilen von der gedachtenalten ruinirten stadt erbauet ist.
Carinus, (Marcus Aurelius) des Kaysers Cari söhn,welcher ihn und seinen bruder Numerianum ums jähr 282.zu Lrelaribus, und das folgende jähr zu äuMltis machte, und daer den letzter» mit sich in die Morgenländische gegenden nahm,sandte er immittelst Carinum in Gallien, allwö sich selbigeran statt die allda entstandene empörungen zu dämpfen, zuwelchem ende ihn der vatter in Occibent gelassen, sich allen lä-stern ergab. Er veränderte in gar weniger zeit seine ehe-weiber 9. mal, und schiede sie meist von sich, so bald sieschwanger wurden. Dessen ungeacht, war fast keines an-dern eheweib vor ihm sicher, und war er noch andern undärgern ausgelassenheiten ergeben. Er tractirte auch die besteund vornehmste bedienten, welche sein vatter bey ihm gelas-sen , sehr hart, jagte die meiste von sich, andere tödtete er,zog hingegen nur die, welche ihme zu seinen schändlichendebauschen halfen, hervor. Kurtz, er hielt sich in allem soschlimm, daß Carus anfieng zu sagen, er könne stin söhnnicht seyn, und würcklich vorhatte, ihn des Reichs zu ent-setzen , als er an. 28z. in Pergen nach einem harten donne^schlage todt gefunden worden. Indessen mangelte es dochCarino im fall der noth an tapferkeit nicht. Dann als Ju-lianus , so über das Venetische gebiethe gesetzt war, sich m Ita-lien zum Kayser ausruffen lassen, drung er aufibn los, schlugihn, und brachte ihn dahin , daß er sich selbst erstach, und indas feuer stürtzte. Etwa» 8. monat nach Carl rode ward Nu-merianus von seinem schwieger-vatter Apro ermordet, und Dio-clekianus, welcher seinen möcder wieder umgebracht hatte,von den soldaten zum Kayser ausgeruffen. Hierauf zog Ca-rinus dem Diocletiano entgegen m ^llynen , und begegne,ten sie einander im aug. an. rn Mosten, da
zwar Carinus Diocletianum schlug , well er aber gar zu hi-tzig im nachsetzen war, warb er von fernen eigenen Officierern,mit deren weibern er gar zu frey umgegangen, und die sichnach diesem siege noch mehr muthwillen von ihm befahrten,im ;ü. jähre seines alters umgebracht.
M»--, «Ls. * '
* Carinus, (Ludovicus) gebürtig von Lucern,
k- Medicin zu Bäumst grossem E Arb den
r?. jan. an. 1569. c/MI luttor. LslU. ^-^/rbsstr.
Carion,