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Zweyter Theil. Bi - C.
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, damit er nicht Hungers stürbe. Er hattedemük-l viit den Stoicis viel zu thun, und war sehrNebins-/- Chrvsippi werck zu widerlegen, als welcher die vor-kliiiüsx fsiule der Stoischen stete war. Da er nebst 2. andernwegen 8 ^ Athen nach Rom geschicket ward, und zwargen zoo. talent, welche die Römer den Atheniensern we-dui-^ >V^ung der stadt Oropus auferleget hatten, setzte erverw,,«x ^ beredtsamkeit nicht allein den Rath in die gröstenicm A.^ung, sondern machte, daß auch Cato dafür hielte,Wäre 'h" bald wieder zurücke schicken, weil er geschicktdem f^I^"Mher so einzunehmen / daß man das wahre vonWal/r,. S '"chr unterscheiden könne. Insonderheit soll er eins-dern mit ungemeinem Nachdruck geredet, des an-

Nehma-w^?ber alles widerleget haben. Einer seiner vor-rr 'chuler war Mentor, von welchem man glaubte, daßsrreitja^Molger werden würde. Allein sie zerfielen in grossecvncimi» ^ nachdem sich Mentor unterstanden des CarneadisA»dx,.° "k iu schänden. Er soll 8?. jähr alt worden seyn.das ? sagen 90. und wird sein tod am wahrscheinlichsten inder dXII. Olymp, gesttzel. in Lsxneaäe.

/e? -c/' ^ guxst. 3Lsä. üb. II. IV. cill Orstore üb. I. <Lc. ^ti-c. i, Hb. VIII. c. 7. lib. XVII. noct. Lttia.

c. lib. VII. bild. N2t. c. ;o. lib. III. bild. vsr.

, dx sor. bild. kiiil. ^ , äs seäk. kbilos. Lc.

chE^Neghes, ein kbilokoplius und discipul Epicuri, West^ ^ scheinet, eben derjenige ist / der in etlichen eäi-als des Plutarchi Corniades heißt. Er wird beschriebenCicern ^ der allerwollüstigsten menschen. Es gedenckct seinerUnd ^b. lib. V. Bayle im Worte Arcefllas, Carneadesst em^Murus. Suidas meldet auch von einem Carneade,* ^.dljclpui des Anaxagorä gewestn.kesmAneair, (Stephanus) ein Cölestiner-Mönch, von Char-c«t jm l ehe er den orden angenommen, war er Advo-stelch' Element zu Paris. Er hat sich durch etliche wercke ,LateimU. heraus gegeben, und sonderlich durch Französische undals dj-Poesien einigen rühm erworben. Man meldet, daßlassen, surren von der Academie einige seiner getichten ablesenl^neaun n einer der vornehmsten aus der Versammlung von»oeuiwo : Er sey einer von denen, guibus äsäic orsden Mii-^i > s loqui, und diesen lobspruch haben die anwesen-dat sti«r stoer einhellig gut geheiffen. Er starb an. 1671. und§st Fra-Wene grabschrift verfertigt, und sowol in Lateinisch-azosifther spräche sich, wie folget, abgemahlet:w b'occupLnr L äs vers L äs proke ,

II ^Elgue reuom äsn8 ls monäs scguerir,

Ü in ^ ^ ärt8, m:us lur Wut uutrs cbose,

Is plus, Lelui äs bisn mourir.

jace, ,

. co/rut , /eä^rimr«! ,

"tstahx ^

*Ear«^ lVIscr. in der Pariser bibliotheck.

§ds vor ein vornehmes geschlecht in Schottland, WestMar besem.« fetten die güther Balenherd in der GrafschafftIobn^ ""b den nahmen Carnegy angenommen, nach-§!erunn ttes von Izalenü^rv ^nninii Daniviä ii

n» ?em 'Kpberto, Hertzoge von Albanien, einen theilW käuflicksb Kmnatrd bekam, und den Überrest 8. jähr her-t,j beständig nA brachte. Sein söhn, waltherus, hieltUterließ 4 '?" dem Konig Jacobs II. starb an. 1479. undwelcher ihm an. 1508. im tode nach-1-^b an. i/„ /«^ern sohn, gleichfalls Johannes genannt,F.Roberü l-der schlacht bey Flodden, und war ein vastCssdvttland / von Jacobo Hamillon, Regenten von

i,nü^.^tter geschlagen, und als Ambassador nachM^I'wit tod^^"dkmch geschickt wurde, worauf er an.di-sssgddelha w,Ä?^ng. Von seinen sieben söhnen, die ihman 8 -^ der gebohren, starb der älteste, Johannes,

inn^' Davi^I'^ Maria sehr viel galt, ohne erben; der" l 0, so bey jacobo VI. aebeimer Natb war, zeugte

i/.'.-Ler ältem. ^ David und Johannes zu mercken:is^' 24 a«^avtd Carnegy, wurde von Jacobo VI. an.in 22' Lord Carnegy von Kinnaird und an.

2ae^^fschaff?r, von Carolo I. zum Grafen von Southeskstn Forfar erhoben. Sein söhn und n

Nachfolger,

Edzel, Margaretha, einer tochter Davidis Lind-vvE vnd hi«,MuLck hatte, war bey Carolo II. geheimerHon- vm, ein-* > I - da er an. 1669. das zeitliche gesegnete,ve^vtunl tt>chter Roberti Ker, Grassens von Roxburghdl^./we zeitiger dem König Ludovico XIV. von Franck-Wj ^ vnd sim ^' als- Capitain von der Schottischen gardeltar^^tzvgs v^rnach mit Anna, der ältesten tochter Wilhel-l«nd ,^ , wel^!.^v>ilton' vermählte. Diese gebahr ihmdv,?^Ieafeng cher mtt Maria, einer tochter Caroli Mait-»7l>°uthesk u °? Lauderdale, Jacobum Carnegy,, Grafenb' be>ne gükber-n. ^ Carnegy, zeugte. Derselbe bussete an.ver e>n, weil er an dem durch den Grafen von

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Mar erregten aufruhr theil gehabt, lebte noch an. 1727. undhatte von seiner gemahlin Margaretha, einer tochter JacobiStuart, Grafens von Galloway, einen söhn seines nahmens.

II. Johannes Carnegy, des obenerwehnten Davidis, er-sten Grafens von Southesk, bruder, nahm seinen sitz zu Ethie,und wurde von Carolo I. an. i6?9. den 20. apr. zum Lord Lour,an. 1647. den i. nov. aber zum Grafen von Ethie gemacht. Erstarb an. 1667. und hinterließ von Magdalena, einer tochter Ja-cobi Halliburton von Pitcur, unter andern Davidem, wel-cher mit Caroli II. genehmhaltung die obigen titul veränderte,und sich einen Grafen von Northesk und Lord Roschill schrieb»Mit seiner gemahlin Johanna, einer tochter Patritii Maule,Grafens von Panmure, bekam er unterschiedene kinder, davonihm der älteste söhn, David, succedirte, welcher an. 1688. starb,und von Eüsabetha, einer tochter Johannis Lindsay, Grafensvon Crawfurd, Davidem Carnegy, Grafen von Northeskund Lord Rofchill , nach sich ließ. Dieser war bey der Köni-gin Anna geheimer Rath, und einer von den 16. Pairs, welchein dem Groß-Britanmschen Parlemem sitz nahmen, lebte nochan. 1727- und hatte nnt seiner gemahlin Margaretha, einertochter der Gräfin von Weems, einen söhn und fünf töchter ge-zeuget. comp. wm. II. x. ;i2. L ;;8.

*Carneiro, (Antonius) ein Portugiese zu Fronteira, inder vi«LL8 Elvas gebvhren, war ein Ritter und Prokuratordes Calatraver-ordens; nach der Hand wurde er auch Schatz-meister über die geider der Spanischen armee, so Philippus II.an. i?8t. in Flandern hatte. Die beschreibung dieses kriegs,wovon er der urheber ist, hat zum titul: Historie cle 1a8 Zuer-

rs8 cle klau^es, Uenäe ei sn. 1559. ei cle 1609. y 1a

L^nstl clella rebellion, cti äiclic>8 Ültaäos, Brüssel 162;. fvl»

* Carnellt, eine kleine stadt im Hertzogthnm Montferrat ander grentze von Savoyen zwischen Nizza und Alba am fluß Bel-bo, welcher unweit Alexandria in den Tanaro fällt.

Carnero, dieser nähme wird einem meer-busen im Golfo äiVenetia beygeleget, der sich von Jstrien bis an die insul Gross«und den Morlackischen kästen hin ausbreitet. Vor zelten hieß erLinus siiburmLUS oder auch sslanatlLU8.

* Carneseca, (Petrus) ein Florentiner, von adelichem ge-

schlecht, hat in dem XVI. üeculo gelebt, und Franciscum Ro-bortellum einige zeitlang zum lehrmeister gehabt. Er soll aberdenselben an gelehrtheit und insonderheit schöner Lateinischenschreib-art übertroffen haben. Er konnte sich die freundschafftFürstlicher Personen gar wohl zuwegen bringen. Papst ClemensVII. nahm ihn gar zu seinem Geheim-schreiber an. Er soll ihmauch zum öftern den Cardinals-Hut angetragen haben, welchener aber nicht annehmen wollen. An dessen statt aber gab er ihmdie einkünften zweyer Abteyen. Da er aber mit Carolo V. einegeheime Unterredung hatte, muthmassete der König in Franck-reich, er habe demselben einige heimliche anschlüge, so er mitdem Papst eingegangen, entdecket; beraubte ihn deswegen dereinten Abtey, welche in dessen land läge. Carneseca bemühtesich vergeblich, solche wieder zu erlangen, und unternahm des-wegen eine reise, darauf er sich mit vielen gelehrten leuthen be-kannt machte. Er legte sich hierauf zu Venedig auf die lesungder heil. Schrift, und vieler büchern, welche von den religions-streitigkeiten selbiger zelten handelten ; daher einige anlas nah-men, ihn bey dem Papst Paulo III. in verdacht zu bringen»Allein dieser hielte ihn für unschuldig. Dessen Nachfolger aberverführe ernstlicher, und that ihn in den bann. Pius IV. be-freyte ihn wieder davon, und erklärte ihn für unschuldig. Des-sen Nachfolger aber Pius V. hebte diesen schluß wieder auf,begehrte ihn von dem Hertzog von Florentz, bey dem er ebenzu tisch saß , als des Papsts brief gebracht wurde. Dieser lie-ferte ihn ohne anstand, und Carneseca wurde hierauf als einketzer verdammet, und vier und dreißig artickul seiner vorgege-benen irrthümmern und Übeln Verhaltens abgefaßt; er selbstaber enthauptet, und sein leichnam verbrannt. Diefts ge-schahe an. 1567. da er etwan 58. jähr alt war. , rm.

1566. Lmcerrit. IjtLer. tom. X. 6. A smoenit.

ecoles. L litter. tarn. II. allwo M. Antonii Flamtnii brief anCarnesecam, und dessen antwort darauf zu finden.snniü. eccleliak. tom. XXII.

Karneval oder Larnaval, wird genennet die zeit, wel-che vor der faste oder zu nächst vor der sogenannten ascher«Mittwoche hergehet, und welche an den meisten orten, son-derlich wo Catholische sind, mit allerhand lustbarketten zuge-bracht wird. Unter allen Carnavals ist das zu Venedig ammeisten berühmt. Es fängt sich alles ordentlich den andernWeyhnacht-feyertag daselbst an (es wäre denn, daß die Häupterdes Lonstglio äi vieci vor rathsam fanden, es langer zu verschie-ben) anstatt daß es anderswo msgemem erst nach den heil. dreyKönigen angehet. Alsdenn siehet man überall, vvrnemlich aberauf dem St. Marcus-platz, elne unzehltche menge von masquir-ten Personen von beyderley geschlecht, und von allerley aat-tungen zusammen kommen, welche allerley possen machen,oder andern, die solches thun, wie auch denen häufig allda be-findlichen seil-tantzern , Marionetten - oder laschen-svielernVWahrsagern und andern dergleichen leuthen, ruieben

gleicher zeit öfnet man an unterschiedenen orten Erra, aufwelchen opern und comodien vorgestellet werden Käst das vor-nehmste bey diesem Venetianischen Cgrneval sind die sogenannteLeg 4 Moitj,