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Es war der artzeney, gift beygebracht worden. «)
teil' i' s Laivus cm Printz von mittelmäßigen qualitä-
^l^gelylg gfniia. aks>> nirkr aratti' I<»tr>>n^s„ni,n-
gen mü r tzlg genug, aber nicht capabel grosse unternehmun«dentiirf,/l?'^/eit auszuführen. Die intriguen waren der er-den ,2 °ey ihm, wodurch er seinen zweck erhielte. Durchlichx einer klugen und hertzhafftcn aufführung kam er et-werd->n "iL^ahr, alles zu verlieren, und gar dethronisirt zukeit die Na. die grosse macht des Adels und der Geistlich-es wen,. bl-ursachen aller Unordnungen seines Reichs, und
und der
! regrerung
geniäni.^"^ wie «eines varrero, zu nennen, o) <Lr hat zweychen gehabt, Hermentrudin und Richildin, mit wel-III. ^Geschiedene kinder gezeuget, unter denen LudovicusFranckr-i^ ber erstern gebohren, leben geblieben, und ihm in( ""d in der Kayserlichen würde succedirt hat. « )l>ipig^, in cbroa. Viräun. sp. Lsbbenm sä an. 82z.
Iiy- Lonf Oslvi 3P. ksec. III. Lsneä. k. II. p.
in ^"l'on. 5. Le»rZ«r. vit. kuä. kii. in crit.
willens III. zä ^n. 82;. n. 4. p. ?n. 6 ) äs
^rvn ' Ä. or. kuä. kü lib. IV. Lnnsl.
Ln. ss- v gä sn. 841- 842. 84Z- c-) stnnsl. Sertr«. sä
8^2. L 8??. Lkwn. sä an. 848- Ltiron.
WI. ^ ^n. 8z 2. 3p. in not. sä cspitnlsr. Ls-
llnn^I » ^nnsl. lle>tr-r. sä lin§ulo8 köre snnos.
sie. Litton. sä sn. 846. 8?l»
^ sä sn. 8z8- feg.
^,) ännsl"v rom. III. 6«/. Ä>«ia«är, p.i 17.
>id. f ^ä sn. 866. feg. ) Ibiä. sä sn. 870. ^rwror».
^ czpj.,'^- Tsbulss äivisionis regn! korbsrii sp. La/ttLrttM,^t. tom. II. in coä. pisr. äonst. L. 19.
') !)n d b' Hd- 1 - 0. 7 - inü. ff. ?. tom. II. p. 64.
^o?uls,-x,o sä sn. 87z. steht: Lswlum kenstum
^ ilomsnum, fugurtbino mors corrupilks. conk. W L Le-r«» sä ä. sn. öx sog. ^
!n »p- äs Nonsrck. wm. ^ "^2
bill «mon. tom. III. aä an. 87V »- 4- '
wm. I. col. 794- leg. /) -lEi. 8 ^«. sä^sn.rnl . ^s es««/. po«rrs,o». rom. III. Lonoä. 6 s - . ,
x i Lnnsi. Lerti». ä i Ikiä. sä sn. 877 - ») ii'llmte ä-dov^o' ^UI.I. L 0 i. 806 . (Siehe auch Lotharms 1. undII. Lu-' Ludov. II. Kayser.)
de 5 dZ!us III. mit dem zunahmen Orsssu, »der der dicke, warr»dLLudov!» Lermsnioi und ein enckel des Kaysersihm da? . 2 n der lheilung mit stmen brudem an. 876. fiel
^önWeilj) ; und nlö ktn^ dkuvtk
bruA'M an. 88°. starb, theilte er LudovV
cus^ Ludvvlcv II. dergestalt in dessen erbschM , daß Imdomdienern, Pannvnien, Sclavonien und Bohmen, er aberder-j.^nsivn auf das Königreich Italien bekam. « ) Er wartzes ex bey lehnen Carolomanni nach Italien gegangm, wel-ÄZeynaM m kurtzer zeit unter sich brachte, und Walls amKayM/chft an. 88°. von dem Papste Johanne VIII. zumsein aniWonet wurde. l>) Bald darauf an. 882 . starb auchEattg^bwder Ludovicus, und da wurde Teutschland un-dntch W Omilo wiederum vereiniget, c) Äeil er nun hier-Stoffe 5" sehr mächtiger Herr worden, brachte er elne uderaus, Urai^w m-^mmen' und gieng wider die Normanner, die^ aber ^ Nirder-Teulschland übel hauseten, zu ftlde , mach-öeii. Wber vermuthen einen schimpflichen frieden mrt denstl-Mes, er bezahlte den Normännern eure grosse summe^Ngvw ?^nbte ihnen in Frießland zu bleiben , mid versprachivle aambenl bastard die einkünfte des Stifts Metz zu lassen,banse M?"rm der Norknännischen Hcrtzoge Gottfried, sttnefiardgA^' des Königs Lothar» tochter, Hugoms des ba-'Me frjid^Eer, zur ehe zu geben, ä) .Dieser unvttantwort-s^nen tzK,^g Carolo Lrsiso von den Komgen m sranckrclchÜ?b veralt?' und von seinen Unterthanen selbst grossen haßlrarenUi; wie dann die Lothringer deswegen willensdätko^?- ^ abzusetzen, wunn ste nur die Aöruge iner ^ Mutz nehmen wollen, e) Nichts destowenlgerZraiickrä^ucklich, daß als kurtz darauf Ludovicus III. mbürde,, W^st seinem druder Carolomanno nach einanderlew alt/r ^ niemand sonst zur Crvne berechtiget und bey rech-Ruchs auf^/. b>e Franzosen ihm an. 884 . die Verwaltung ihresAutzen aus R?.' und er solches wider die Normanner zu be-^fien y,,^ stallen, dahin er wider die Saracenen geresseh be
Die Jtal U Dieses grosse glück aber änderte sich garbald.Äschen ^W machten den ansang, und wollten einen ^talm-^Ä^ännis^'!-seinem Nachfolger bestimmet, wissen. Derrrätensn!« Gottfried machte wegen ielnergemahlm
äsilger weii^ W Lothringen, und ob derselbe gleich hinter-^tz vxxch^ Modttt wurde, hatten doch die Normanner dask ' ohne weiches sie zwey gantzer ,ahr belager-
^N; 2'dah Carolus sich unterstand, sich ämen zu wlderse-^rwm8z„bg er endlich zum entsatz ankam, rnachte er überÄ» ^tÄ""en neuen,schlmMichen frieden auf diese conditto-
° ^ äl^^^ung aufLen?und gehen sollten.
schottische ' er seine gemahlin Richardis, so er ^
chlzeßm soll gewesen seyn, an. 887. m anwesen-1 /. Lheil.
heit aller seiner Fürsten zu Kirchheim am Meine anklagete, alswenn sie mit seinem Cantzler dem Bischoff Luithardo ehebruchbegangen, und dabey sich erklärte, daß er die zehrn jähr über,da er mit ihr im ehestand gelebet, sie nicht berühret hätte;deswegen sie ihre jungftauschafft behaupten sollte, welches sieauch nach der damaligen gewohnheit that; aus unmuth abersich in das kloster Andiau im Elsaß begäbe. ) Hierdurch bah-nete er sich folgends den weg zu seinem Untergänge. Denn alser im nov. des 887. iahrs die Fränckische, Sächsische, Thüringi-sche und andere Stände des Reichs nach Tribur unweit Mayntzzusammen beruffen, erklärten ihn dieselben des Reichs unfähig;worzu sie veranlasset sowol die mit den Normännern gemachtetractaten, und die anklage feiner gemahlin , als auch, weil sieeinige merckmale eines verrückten Verstandes, und daß sein leibdurch die kranckheitm sehr gcschwächet worden, an ihm ver-spüret hatten. Worzu noch kam , daß er durch sein unbe-dachtsames regieren verursachet, daß der Papst den Franckendie Kayserliche Crone entwendet hatte. Es wurde also Carolusersckus einstimmig des Reichs entsetzet, und so fort Arnolphus,des Kaysers Carolomanni unächter söhn , zum Teutschen Kö-nige erwehlet; Ja er ward von allen den «einigen so verlassen,daß innerhalb drey tagen niemand mehr war, der ihm die ge-ringsten dienste erzeiget hatte, und wurde er unterdessen Hun-ger gestorben seyn, wenn ihn nicht der Ertz-Bischoffzu Mayntzso lange unterhalten hätte, bis zu seiner Verpflegung anstatt ge-macht worden. Er starb aber bald hernach, den 1;. «an. an.888. sechs Wochen nach seiner absetzung, und ward im klosterReichen«», so auf einer insul des untern Bodensees liegt, begra-ben. Einige geben vor, daß er auf Amolphi beseht erwürgetworden; wiewo! die fach keinen besten gründ hat, und von denmeisten mit stillschweigen Übergängen wird. Seinen Machten«ohn Bernhardnm, den er mit einer concubine gezeuget, hater Arnolphi gnade anbefohlen. -) Sonst ist noch zu mercken,daß man insgemein davor hält, Carolus Lrsllus habe amallerersten in seinen äiplomsribu« sich der iahrzahl nach Christigeburt bedienet; 6 ) welches aber falsch ist, weil man solchejahrzahl schon lange vorher, als in dem unverfälschten testa-ment Caroli N. welches zu ende des Eginhardi stehet, und in an-dern cvsriis /) findet, a) Lnnsl. Lei'kr». sä sn. 876. <L 88°.Lnnsl. FÄ/äe»/ Ke^r«» ä. sn. t-) Lnnsl. sä sn.88°. siV?-
ee»/. Ke§r»s. NFeö. sä sn.88t. conk. IV<F?,
cril. in Lsron. tom. III. sä sn. 88°. n. 7. L sä sn. 881. n. i.p. 729. L ) F'ttÄk-rsi sä sn. 88r. ä )
/^r'ä. sä snn. Lk^/r». ä. sn. e ) ä,nnsl. ä. sn.
88r. /) c?a«r. sn. 884. «Innsl. ä.
sn. conk H/aLr'FoB. äe rs äiplom. lib. II. c. 2ü. §) äs ob-siä. ksrik sp. ä« wm. II. P. 49.
sä sn. 886. ) si.nn. sä sn. 887- KeSE <Lc.
r ) Ibiä. ä. sn. <L sn. 888- >1) äs rsb. Losicis lib. IV.
F'aZr, critics inLsron. wm. III. sä sn. 881. n. 2. p. 7;o. / )tom. I. kcrixwr. Lrunku. p. no. L sntig.sp. kiüorium wm. III. rer. 6erm. *
Carolus IV. Konig in Bohmen und Römischer Kayser, warein söhn Johannis von Luxemburg, Königs in Bohnen,und Eli-sabethä, einer schwester des letzten Königs in Böhmen aus demalten Primislaischen stamme, Wenceslai III. (V.) Er wurdezu Prag an. iz 16. den 14. may gebohren. In der taufe wur-de er Wenceslaus genennet; weil er aber in seiner ersten jugendsich an dem Hofe des Königs in Franckreich, Caroli IV. dahinihn sein vatter deswegen gethan, weil die Böhmen denselbenlieber als ihn zum König gehabt hätten, erzogen wurde, be-kam er ihm zu ehren den nahmen Carolus. Er legte sich in sei-ner jugend auf allerhand wissenschafften, sprachen und exerci-tien, in welchen allen er auch so geübet war, daß er fast in denargwohn der Hexerey gerathen, und die Teutsche, Böhmische,Lateinische, Französische und Italiänische spräche vollkommenreden konnte. Mit seinem vatter, welcher seine qantze zeit mithin- und Herreisen zubrachte, reiste er in verschiedene länder,wohnte dessen feldzügen, so er dem Papst zu gefallen wider eini-ge Italiänische städte, die es mit Ludovico Lsvsw hielten, unter-nommen, bey , von bannen er an. 1,12. wieder zurückkam,da ihm denn sein vatter die Marggrafschafft Mähren übergab,und solches zwar, wie einige wollen, aus dieser Ursache, da-mit e^ihn aus Böhmen mochte entfernen, weil er durch seinegeschicklichkeit die gemüther der Unterthanen «ehr an sich gezogen.Unterdessen reiste Carolus an. i;; 6 . noch einmal nach Italien,und entgieng sowol dieses als auch das vorige mal daselbstgar grosser gefahr, wegen der Nachstellungen der Jtaliäner.An. i;4z. that er mit seinem vatter eine reise zu dem PapstElemente VI. nach Avignon, (welcher zuvor sem Inkormswrgewesen) und suchte sich nunmehro in ftrner gewogenheit vestezu setzen, welches ihm denn auch bey den strettlgkeiten, die derPapst mit dem Kayser Ludovico Lsvsw hatte, wohl zu statten
kam. Sintemal er durch des Papsts recommendation und bev-hülste, der zu dem ende emen andern Ertz-Bischoff zu MmMgesetzt, welcher einen wahItag nach Rhens ausschriebe, vm.?Churfürsten, die theils seine verwandte, theils von ^kauft waren, wider gedachlen Kayser Ludovicum an^rI'zum Kayser erwehlt, und von dem Churfürsten rii böln .n
L---IUS M-W>i mdii d-m L»x, >,m N,s«- Äs«!
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