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P'vß-vatter Ferdinandus eardvlicus auch zugleichjrtzy Castilien. Dieser war nun Carolo, weicher
da er eines Printzen von Spanien angenommen,
M> als Prtntz von Lutzelburg geheissen, nicht so gewo-bn jünger» bruder, hatte auch bereits
schaff, ,,,L" gemacht, worinnen er diesem die Spanische erd-
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iänder ^ U, weil er in den gedancken stund, die Nieder-en ae«-.. ^ d>enen Carolus erzogen ward, verhetzten den Prin-daß er^s^"ff Es ward aber doch endlich dahin verKvnlii ^ Testament zu Caroli Vortheil änderte. Als l
auf i^tnand an " ' -'
chej, Ä- a^en Marir
erzogen ward, verhetzten
" ' vermittelt,s nun der
i;is. gestorben war, nahm Printz Carl^^Uitui c^^aximiliani und der Niederländer den Konigli-Men u an, welches zwar anfänglich den Spaniern miß-ße M , weil man ste nicht gefragt hatte. Endlich liessendlnandj den Cardinal Ximenes,der das Reich nach Fer-dcr Kyii^uament verwaltete, bewegen, doch muste der nähme» lebte, ' -tvhannä, der mutier Caroli, dem seinen, so langeden. ^'dtzhund alles in demselben mit ausgefertiget wer-kst er ^'ste Carl selbst nach Spanien, auf welcher
u>nstt '">em ausstehen, auch deswegen in Asturien landen^Senw-,^ 'Ule vollend die unruhigen gemüther durch seinewerde» "emuhete sich aber indessen Römischer Konig zu^ianus k 1 "^denn vermuthlich geschehen wäre, wann Maxi-Mvrben sollen leben bleiben. Wiewol nun dieser an. 1119.
brachte er es doch dahin, daß er dem Könige inAutschlan», ü ddr wähl vorgezogen ward, worauf er sich nachUn "u begab,ungeachtet sich bey dieser gelegenheit in Spa-^>rch auftuhr hervor that, der auch in seinem abwesenUlt Auhlgesinnten gedämpfet ward, welche sich gleicher ge-Lhd die ffj«^"^sisthen einfall in Navarra glücklich widersetzten,L Utschs^oe.gar wieder vertrieben. Auf seiner reise nachsneg dxx Kayser in Engelland aus,und schloß da mitein bündnis. Seine crönung geschahe den 2;. oct.
An. 1521. hielt Carolus den ersten Reichs-Mlvns M°/ auf welchem unter andern sonderlich von denAarimiliä« "Weiten in Teutschland, die unter dem KaysersU'c nieylm^- entstanden, gehandelt, und Lutherus, weil erUL "icht widerruffen wollte, in die acht erkläret wur-^psts x'toius wol meistens darum that, daß er sich desii,?'Uchrc> ^-Kalianischen kriege versichern möchte, weil doch<A «usbra^ semdschafft zwischen ihm und Francisco öffent-"t. Denn der friede, den sie miteinander zu Noyvn
> und die hand-
lunaHi^Xb^mach: hatten,' ward nicht angesehen, > ^
stn L'die sie an. 152°. vornahmen, zernffm. Du ^ranzv.
Nicht nur an der NavarrWen ^"e den krieg ang -"tit dem lodern nahmen sich auch Roberts von der Marck an,
stinD der Kayser einige lehn-streittgkeiten harte , wodurch medie Kassetten auf der Niederländischen ,-tte angnngen, allwo
verlohN^rr.faft aus dem aantzen Hcrtzogthumverireden,
lezt.y" Genua, und wurden bey B-coque fast aufs Haupt er-
glückeauch in den beyden folgenden rahren nE bester
One nA»^" bre unter Bonnivet nach Jtaken gesMtt armee
"berAoa Mschmoltze,undFontarabien wieder an die Svamer
rr vvL'-Der Kayser war indessen schon an, ^.nachdem">en ge.gg"n Reichs-regiment angeordnet' tvreder nach i^-p -lig zu "M die daselbst abhanden gewesenen Unruhen vor.ery^Wen, auf welcher reise er sein bündnis Mit Engeüandbatte. den Ritter-orden des Hosenbandes angenommen^vnuetJohttnden seines Verbleibens in Spamen gieng derder u>.» 0 von Bourbon ruin Kavser über, und da warb Mit
s-Mck--Z n«
Glichen M"ng gemacht, welcher zu folge an. 1524. die Kay-?bzichen^!foille belagerten, aber nnverrichteter fachen wleder^ren inNN" Damals waren die Kayserlichen ange egen-
Ä »isNZLldk.
0 ^' undl? Englischer seile wenig wichtiges roegeiwmmenMesser ^ bey den Kayserlichen armeen, sonderlich m Faliender verla^^^l war, indem die Castiliamschen Stande M)Mnq Uten beyfteuer nicht hatten verstehen wollen. Av
dF"7ah L im ausgange deMb n
Ä?' daß s",inner armee nach Italien, begieng aber diesenMlelt, da ant vergeblicher belagerung der siadt Pavmwayn. tnU unterdessen der ckierboa von Bourbon zeit ge-auf ^ "sherftarcken. Ob nun gleich der Papst Clemens
L sief es Äucke den Franzosen zu favorisiren schiene,8 "-. an k°^g«ntz anders?» einem treffen, welches den 24.Dyten^, gehalten wurde, als die Franzosen hvffeten.^vyjr> s>al sie Nicht allein den tstrnern zoaen , sondern auch der
Histor n Italiänischen Staaten gegen den Kayser ver
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band, darüber denn dieser genöthiget wurde, den krieg inItalien zu unterhalten, welcher auch gar glücklich vor ihn ab-lief. Denn der Papst ward in der Engelsburg belagert, .nach-dem Rom vorher von den Kayserlichen erstiegen und geplündertwar, und dadurch zum friede gezwungen. Der Kayser that,als ob dieses unternehmen ohne sein wissen und willen gesthe,hen sey, und mochte vielleicht in der that anfänglich nichts da-von gewust haben, weil etwa seine Generalen den zug blos zubefriedigung der nach geld schreyenden armee vorgenommen.Hernach aber sahe er doch durch die finger, und bediente sichdieser gelegenheit zu seinem grossen Vortheil, ob er wol in Spa-nien gedäte und proceßionen vor den geangstigten Papst anstell-te. Es ward auch die gantze Französische armee, welche Nea-polis erobern sollte, ruinirt, eine andere in der Lombardie ge-schlagen , Dona ergriff Kayserliche partey, der König in En-gelland , ungeachtet er dem Kayser hatte absagen lassen , thatnichts sonderliches, und biß alles würckte endlich an. 1^29. denfrieden zu Cambray, wiewol noch kurtz vorher der Kayser undFranciscus so erbittert unter sich gewesen waren, daß sie miteinander duelliren wollen, daraus aber nichts geworden, ohnedaß mall so gar deutlich jehen können, von welcher feite zuletztdie gröste Hindernissen kommen waren. Nach geschlossenemfrieden zöge der Kayser noch im jähr 1529. nach Italien, undhielt sich daselbst bis ins jähr i z zo. auf, da er sich denn im fe-bruario zu Bononien vom Papst crönen ließ, und mit den Ve-netianern friede machte, da indessen die Türcken bis in Oester-reich gedrungen waren, und Wien vergeblich belagert hatten.Wegen des Türcken-kriegs nun und wegen der religions-handel,welche in des Kaysers abwesenheit immer mehr und mehr regeworden waren, nachdem sonderlich einige Stände gegen den imvorigen jähre zu Speyer gemachten schluß protestiret hatten,setzte der Kayser an. i^;o. einen Reichs-tag zu Augspurg an, aufwelchen er sich auch in person verfügte, der Protestanten glau-bens-bekänntnis annahm, zuletzt aber gegen sie und ihre kney-nungen in religtons-sachen einen scharfen schluß ausgehen ließ,welches Ursache war, daß wegen der Türcken-Hülffe nichts aus-gemacht werden konnte. Nach vollendetem Reichs-tage beför-derte der Kayser die Römische Königs-wahl seines bruders Fer-dinandi, und begab sich hernach auf einige zeit in die Niederlan-de , währender welcher zeit seine armee die widerspenstigen Flo-rentiner zum gehorsam der Mediceischen familie zwang. An.I?z2. kam er wegen überhand nehmender Türcken-gefahr wiedernach Teutschland, und verwilligte auch eben deswegen den Pro-testanten friede und sicherheit, weil sie sich sonst durchaus zu kei-ner Handlung verstehen wollten, welcher vergleich, durch Vermit-telung der Churfürsten von Mayntz und Pfaltz, zu Nürnberggeschlossen ward. Hierauf brachte der Kayser ein ansehnlichesHeer zusammen, damit er den Türcken entgegen rückte, und wardzwar eine starcke streif-rotte völlig geschlagen, sonst aber nichtswichtiges vorgenommen, inmassen der Kayser, der mit der ar-mee nur bis nach Wien gekommen war, als er hörte, daß So-lyman zurück gehe, ihn nicht zu verfolgen begehrte, sonderndas kriegs-volck aus einander gehen ließ. Man meynt, er habeum seiner gemahlin willen so sehr nach Spanien geeilt, wie erdenn noch in selbigem jähre nach Italien gieng , und im früh-jahr iz;;. nach Spamen zog, da denn die Verwaltung derReichs-sachen in des Königs Ferdinand! Händen blieb. Daraufblieb der Kayser fast zwey jähre in Vpanien ruhig, da unterdes-sen in Teutschland die Wiedertäufer viel lermens machten, aberauch gedämpfet wurden. So zerschlug sich auch in seiner ab-wesenheit der Schwäbische bnnd,nnd die besondern streitigkeiteneiniger Teutschen Fürsten mit dem Oesterreichischen Hause wur-den meistens abgethan. Indessen da am Kayserlichen Hofe diemeiste zeit mit berachschlagungen, sowol über die religions-strei-tigkeiten tu Teutschland, als über die mit Engelland und Franck-reich hervorbrechenden zwistigkeiten zugebracht wurde, meldetesich der von Barbarossa vertriebene König von Tunis, Muley-Assem, durch Gesandten an, und bat um hülffe, die man ihmauch, weil zumal Barbarossa zur see zu mächtig wurde, be-willigte. Der Kayser gieng also persönlich an. 1; z?. mit einerarmee und flotte nach Africa, eroberte Tunis , schlug die Tur-cken, setzte Muley-Ässem wieder in sein Reich, machte sichdasselbe zinsbar, und behielt die vestung Goletta eigeitthumuch.Nach vollendetem zuge gieng er von dannen zurücke nach Stel-lten und weiter nach Rom, da unterdessen der König in H-ranck-rcich, welcher mit dem Hertzoge von Mayland Francncv Sfor-tia neue Händel anfangen wollen, den Hertzog von Savoyen,weil ihm dieser den durchzug nicht gestalten wollte, angegriffen,auch, als über diesen Händeln Sfortia starb, mne ansprucheauf Mayland, welches der Kayser als ein entledtgtes Reichs-lehn betrachten und vor sich behalten wollte, abermals regemachte. Da denn der Kayser anfänglich durch gutes verspre-chen den anfall der Franzosen unterbrach; so bald er aber zeitgewönne, sein Wort zurücke zog , eme heftige rede zu Rom imöffentlichen LonMorio Wider Hranckretch hielt, auch gleich dar-auf die Waffen ergriff, und an. sowol die Picardie vonder Niederländischen feite durch seme Generalen angreiften ließ,'als auch selbst mit einer starcken armee in Provence e nbracbwelcher zug jedoch nicht sonderlich gelunge, indem er Mar-seille vergeblich belagerte, und nicht ohne schaden den rückwcgnnverrichteter fache nehmen muste. Er zog daraus alsbaldnach Spanien, nachdem er von Geima mis 2 8nd-ten an die Protestanten in Teutsch!«»? wegen des
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