Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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weit^?.Kson bey feiner armee. Jedoch ward , ehe es noch zubend/tkÄ^Meil kam , ein friede geschloffen, durch welchente "'chts zu verlieren schienen. Allein König Carl hat-der ^^»..Ullewinnen gesucht, und wollte die schlüffe, welcheth«l^ortrsche National-8vnn6u8 nach diesem frieden zum vor-Conv-n^ t ^byterianer machte, nicht gut hassen, zumal da dasdas (Ä, ä neuen unter ihnen bestätigt ward. Er ließ auchköl,t^"^Mhe Parlement, damit es nicht eben den weg gehenche K-x» 'W^en, und die Abgeordneten der Schottländer,wei-ln d?n Ä'^eten, daß der König solches vor sich nicht thun könne,Schgtt^vr setzen. Weil er nun also beschlossen hatte, dieStaual?. von neuen anzugreiffen, worzu ihn Land und deraus, , n Jrrland, Strafford, anreihten, welcher letzterecke ae kk^vd anstatt dazu gemacht, und dem Könige eine star-ein K«W'Fe zuwege gebracht, berufte er an. 1640. abermalsan, beff!« ^ Parlement. Allein dieses nahm sich der Schottenvon suN' "ie gefangenen Herren, und wollte durchaus nichtslind hören, bis die beschwerungen wegen der religion»vied^.Wrung abgethan wären, daher es der König alsobaldKn^.Whub. Im gegentheil berufte er eine VersammlungHund 2 .An Geistlichkeit,welche die religions-affairen schlichte-res di-«^ ore geistlichen güther eine aufläge machte, welches bey-ansak-n "^Sander als einen Angriff in die rechte des volckesEchot,!' D schickte auch der König eine neue armee gegen dieland einn« aber nicht verhindern konnte, daß diese in Engel-Könja Len und etliche Plätze wegnahmen. Man meynt, dererst-if^W schlechte Generalen erwehlt, und ob er wol auf den°hne e??lungenen streich selbst zu selbe gieng, blieb er doch,enditto zu thun, einen gantzen monat zu Jorck liegen, nahmländer /riedens-vorschlage an, die ihm die sieghafflen Schott-frjg »vi^aten, und machte mit ihnen,ungeachtet es Strafford ei-der »ö ,-viech, einen stillstand aufzwey monate, binnen welchendahin NLiede geschlossen werden sollte, und zwar zu Londen,Eiraff^ Kvnig mit einrathen derer, die dem Ertz-Bischvff undNeu Aal , v» nicht gut waren, auf den November dieses jahrs einjächm "Ment beruffen hatte. Allein hiermit machte er seineden , vecht schlimm. Das Parlement vereinigte sich mitKlerus, !>.,!^n wegen der liturgie und des willkuhrlichen regi-angekia^vwegen denn zuförderst Strafford und der Ertz-Bischoff??chve>-5!,N^en. Es mnste auch der erste, als einer, der des, as sich ^.fchuidig sey, den 12. may an. 1641. den köpf lassen,Mein /»M der Konig vor mühe gab, ihm das leben zu retten,Auid red-,° deswegen ins Parlement gieng und für seine un-oh ^ K Das Haus der Gemeinen machte aufdas geschrey,Übe, 0.^. Königliche armee einen anschlag gegen das Parlement°Maun>, x erbündnis zwischen den drey Königreichen zu ver-0 ^emem- vo religion und gesetze, und der König willigte demMgchvb?« 'daß es nicht anders als durch eine Parlements-acte" Werden sollte. Der Schottischen armee ward vonM und^ ^ ihr sold gereicht, die Königliche aber in Engel-, dj/Mud abgedanckr. Der König that nun, wie mankrMtlank . ?"ruhen ein wenig zu entgehen, eine reise nach^v Esser i,i/!8.d iieß, auf des Parlements begehren, den Grafen^ als Statthalter zurück. Indessen schaffte das Parle-Men war-» mnste glieder zwar auf eine Zeitlang nach Hause ge-itt?n schlüw/ i/doch vorher eine Lommitte niedergesetzt hatten,t-^Sie ab. »«x ^^rlements-schlüsse gelten sollten, des Laubsw-^ischchWichten beydem gottesdienstealles aufPresby-do?aheit deä s- ^"ch in Schottland ward, ungeachtet der an-b!.Iausam-,>?".^^das Convenant erneuert. Mittler zeit gieng0,Röschen ^lutbad in Irrland vor, in welchem die Römisch-z^fPen w,'!Mwohner dieses Königreichs, welche sich der En-ak?>ual bittiU! "nd gottesdienst entledigen wollten, beynahezN doch, ch'dttt tausend Protestanten ums leben brachten, sichnic^v" der anschlag zu zeitig entdecket ward , der stadtliöx xveynte -Wchtlgen konnten. Das Parlement in Engel-leo dem Dana-Iey die,es ein Wetter, welches von der Königinbar,^gebeu ,l^ herrühre, und dazu auch der König seinen wil-s» r>. Ivrder»»o » ^.es bey seiner Wiederkunft aus SchottlandMas Aeurg^g A ün chn that, und insonderheit die Werbungen,fiMsv»des,??'eses Übels q " ^ " " . .

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Bischöffe vom Ober-Loisch

bea^>ÄV"-?ollte. Der König wollte sich der Bischöffeausaeu-^ ? sunfe von den eifrigsten gliedern des Unter-Mi/?"ndert w,fert ist haben, und kam deshalben dereinst.mitmistiger Soldaten ms Parlement. macbte damit aber übel

schickte sich alles zum aufrühre,

h°cba vr zeit ' 642. von da nach Hamptoncourt grenz,

das^n gewm? drmachtlgte sich das Parlement vollends derließ » der-Ha»LW dasUnter-Haus bekam selbige noch dazu über«Uchvudso^a"»'gestalt es denn zwölf BischöW gefangensetzendG»hochverramä seinem willen that. Die Königin wardstich/! wg der ^"geklagt, und entwich nach Holland. Jn-^vi ^eh endittn x g von einem orte zum andern herum, undb 2 °v"eur, UsAe vestung Hüll zu versichern, da ihn aber derzMer den», mit dem Parlemente hielt, nicht einließ,

SenD nachdem aW^l Vrests jahres beyde theile zu den WaffenNch^Mch qZ/vvorher noch eine geraume zeitihreforderun-^d^die N»tt,-'Wver gemacht hatten. An. 164;. fugten°^wegetz LvEanderi» dem Englischen Parlemente, schrck-me armee nach Engelland gegen die Königlichen,

und nahmen denselben an. 1644. Norck weg, da indessen derKönig in den westlichen theilen von Engelland und in Schott-land selbst ziemlich glücklich war, wiewol sich die Königin,welche ausHolland zurück gekommen war, abermal nach Frank-reich flüchten muste, und den Parlementischen schiffen, die sieverfolgten, kaum entgienge. Die Jrrlaudischen fachen warenindeß gar schlecht wahrgenommen worden, indem die innerlichenUnruhen sowol den Konig, als das Parlement verhinderten, denCatholischen recht auf den hals zu gehen, wiewol dieses doch vonkeinem vergleiche hören wollte, da jenen hingegen der König ei-nen stillstand der Waffen verstattete, und gar in willens soll gewe-sen seyn, sich ihrer gegen die Schotten zu bedienen, welches ihndenn mehr und mehr verhaßt machte. An. 1645. ließ das Parle«ment zwar dre,2. gefangen gesetzten Bischöffe los, den Ertz-Bi«schoffLaud aber, der schon seit 1641. gesessen hatte, enthaupten,ohne des Königs bewrüigung dazu zu erfordern , si> lief auch diezwischen beyden Parteyen zu Uxbridge angestellte Unterredungfruchtlos ab, weil die Parlementischen ihre sayten allzuhochspannten. In eben diesem zahr verlohr der König ein Haupt-tref-fen gegen die ParlemeMs.-trouppm bey Naesby, und die seinigenwurden auch m Schottland geschlagen, worauf ein Unglück demandern folgte, so daß der Konig endlich um friede bat. Allein dieindependentische partey, welche nun im Parlement die oderhandhatte, antwortete ihm sehr hart, daran Cromwel grossen theilssoll schuld gewesen seyn, welche partey auch verursachte, daß dieFranzösische Vermittelung, welche von dem von Montreuil ange-boten ward , nichts fruchtete, wiewol man auch bekennen muß,daß der König den rath, den ihm der Französische Hof gebenließ, sich die Unterdrückung der Bischöffe gefallen zu lassen,durchaus nicht annehmen wollte. In solchen umständen giengder König an. ,646. zur Schottischen armee, in Hoffnung, selbi-ge wider die Engelländer auf seine feiten zu ziehen, sahe aberbald, daß er sich betrogen hatte, indem ihn die Schotten unteraller äußerlichen ehrerbietung als einen gefangenen hielten, ihnauch an.1647.gar in des Englischen Parlements Hände lieferten,das ihn denn auf einem seiner lusthäuser, Holmby genannt, ge-fangen hielt, kerne andere als Presbyterianische Prediger zu ihm,und ihm von dingen , die ihm als König zukamen, nichts ver-richten ließ, als baß er noch die kröpfe anrühren durfte. Danun das Parlement keiner armee mehr nöthig zu haben meynte,und selbige addancken wollte, fieng diese auf Cromwels heimli-ches anstiften an, sich gegen des Parlements danck veste zu setzen.Sie bemächtigte sich zu dem ende der Person des Königs, undführte denselben nach Newmarket, zog auch darauf nach Lon-den , allwo das Parlement thun muste, was die foldaten habenwollten. Der König, als er in der armee ihren Händen war,wüste vollends nicht was er machen, und ob er sich an diese, oderan das Parlement und die Schotten halten sollte, wiewol erdoch endlich das erste erwehlete, wegen der verschiedenen Par-teyen aber, die auch unter der armee waren, gar unrecht ankam.Er machte seinen vergleich mit Cromwellen, das verdroß dieandere partey , die man /lZirswur8 nennte, dergestalt, daß siebeschloß, sich des Königs allein zu bemächtigen. Dieser fandhierüber gelegenheit von Hamptoncourt nach der insul Wight zuentfliehen, da er aber einen Gouverneur antraf, der dem Par-lemente gantz ergeben war, und demselben des Königs amvesen-heit meldete. Es ward ihm zwar gerathen, sich beyzeiten vonbannen weiter zu flüchten, er hielt sich aber mit unterschiedlichenvergeblichen friedens-handlungen aus, bis er umsetzt war, undnicht weiter konnte. Mittler zeit hatte auch Cromwel wieder von.ihm abgesetzt, und dieser brachte es vornemlich dahin, daß denz.jan. 1648. der König im Parlemente seiner gemalt verlustigerkläret ward, weil er die ihm gethanen und leidlichen Vorschlägenicht hätte eingehen wollen, welches man ihm als eine begicrdezur tyrannischen regierung auslegte. Gleichwol und ungeachtetdiejenigen, die vor des Königs steche sich hin und wieder regten,überall bey zeiten gedämpfet wurden, dachte das Parlement mdem mitte! dieses jahrs abermal an den frieden, und war auchschon mit demjenigen, was der König gewilligt halte, zufrieden.Allein Cromwel, der indessen die Schotten besiegt hatte, welchedem Könige zugefallen, als mit dem sie einen heimlichen vertraggemacht, in Engelland eingefallen waren, hinderte mit semerarmee alles gute; der gröste theil von dem Parlemente, bis aufdie, so es mit Cromwellen hielten, wurden mit gemalt veriagt,der König durch die foldaten abermal von der insul Wight weg-geführt, und mit dem anfange des 1649. iahres nach Londengebracht, da man ihm als einem verrather, tyrannen, morderund feind seines vatterlandes den proceß machte. Der rest vomParlemente, und zwar nur die vom Unter-Hause, weil die vomOber-Hause durchaus in dieses verfahren nicht willigen wollten,setzte nebst der armee hiezu eine comnußron nieder, vor die er den20. jan. geführt ward. Weil er aber m den vier sitzungen, die siehielten, nicht antworten, noch sie vor ftlne Richter erkennen woll-te , ward er den 27. jan. zum tobe verdammt, und nachgehendsnicht mehr angehört. Den zo- lan. ward das urtheil an ihmvollzogen« und ihm auf öffentlicher straffe vordem Königlichenpallast Whitehall der köpf durch anen masquirten hencker mitdem beile abgeschlagen, nachdem er vorher in einer rede mitgrosser standhafftigkelt feme unsthuld, und daß er in der Engli-fthen kirche ihrer gememschafft sterbe, bezeuget. Den cörpcr be-grub man ,n der Königlichen capelle zu Windsor. Er hinterließ

von ferner gemahlm fünf kmder,Carolum und Jacobum, welchebeyde nachgehends Könige in Engelland geworden, Henricum,

Hertzog