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Zweyter Theil. Bi - C.
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^^.."89. zu einem Könige von Neapolis und SicilrenDenn Win er konnte seinen zweck dock nicht erlangen,der s? - Carolus von Valois auf Aragonicn verzicht that,war m Frankreich auch mit Jacobs ftiede machte,des k Ar Carolo zu mächtig , und nachdem beyde parteyendarbe« ^ müde waren, blieb es in dem frieden an. 129;.Cicil,en ^8 Carolus mit Neapel sich begnügte, und auflin U"Wuncirte. Er starb an. i;<-9. Mit seiner gemah-rrben Stephani V. tochter, und Ladislai IV. so ohnereich „«starb, lchwester, bekam er ein recht auf das Konig-tvcht„ "My. Er zeugte mit derselben zehen söhne und fünfgärn. „Die söhne waren Carolus Martellus, Konig in Un-riacha-k^dovicus, Bifchoff von Toulouse und Pamiez, soNeavnNcanonisirt wurden; Robertus, welcher ihm inlax - ^ mccedirte; Philippus, Printz von Tarento und Titu-GrafnnnU von Constantinopel; Raimond Berengarius,thet Provence; und Tristan, davon jener unverheura-beyb-^Mr aber gantz jung starb; Johannes und Ludovicus,der Hertzoge von Duras oder Durazzo, und worunter

v»n Erme leibes - erben nach sich liesse; Petrus, Graf

bey Tempessss zugenannt , welcher in der schlacht

Mer di- Aatim in Toscana, welche die alldasige Gibellinerden Avn Florentz und deren Neapolitanische hulffs - volckerter izi;. gewannen, gelobtet wurde. Die loch-

§alvjs A Margaretha, des obgedachtcn Caroli, Grafen vonBianca ?ahlin, die demselben Maine und Anjou zubrachte;ta,>0 an Jacobum II. König von Aragonien ; Eleono-re nij, Lve an Fridericum, König von Sicilren; und Maria,, dem Könige von Majorca, vermählet wurde.

Le/ö/L Oa»r-/, hiL cle krsncL,

Ca> ?' ^4-

"annt «d lii. der Friedens-Rönig, oder der kleine zuge-Nis, -.'«^"dovici, Hertzogs von Gravine söhn , und Johan-nen bAa Hertzogs von Durazzo, so von Carolo II. dem lah-v»d stunlWmete, enckel. Er war erst Hertzog von Durazzo,M Ex'fv vey der letzter» Königin von Neapel, aus dem HauseManch ".vonProvence, Johanna I. in grossen gnaden, dieMfvlaw ^ Mrer nahen verwandtin vermählte, und zu ihrem«"via in „Amnirte. Er ließ sich aber von Ludovico, demha„""3arn, der nach dem tode der Johannä das bestein^vst Urb/« vdld der Johannä tod-feind war, desgleichen vonMsts Mvv ^1- den die Johanna durch hegung des Gegen-über sie dAAtls VII. zum feinde gemacht, bereden, daß erMt ^ Waffen ergriff, und nachdem ihm Ludovicus seinMfe warivAvli abgetreten, Johannam zu verjagen suchte,n §igs in Lmrdurch bewogen Ludovicum von Aniou , desM zu iw.>>ä^"Heich Johannis II. söhn, zu adoptiren,M , m "ÄHkolger zu ernennen. Ehe aber dieser an-Migin Carolus Neapel an. i;8i. da er dann die,!A- Na^ ^vna gefangen bekam, und selbige umbringenM ließ Li «sem bekam er die lehn vom Papste Urbano VI.i>n« ^Uck .„ mm Könige von Neapolis und Sicilien crönen,kiA Anwij M Grafen von Provence ernennen. Ludovicus»N.nist zwar auch den Königlichen titul an, und

alle aelA- Decken armer nach Neapel; weil aber Ca-„«Agel an schlagen vermeidete, ward solche durch

T>ovicus vW und die grosse Hitze gantz aufgerieben,jMger starb endlich selbst an. i;84- worauf Carolusd -Winiakess vlieb Er qerieth aber mit dem Papst Urbanotz-Am gienA»« velcher ihn sodann in den bann that. Nachy7?ve, si> j? m Ungarn, um daselbst posseßion von der>>)'!' zu nchAWch des Königs Ludovici tode vermacht wor-ihren sE^i/V wurde aber auf der Königin anstiften,'AMreger-söhn Sigismundum gerne auf denan i;«6. bey Ofen im 41. jähre seinesMargaretha von Durazzo , Ladislmv°n H>' die m und Ungarn tochter, zeugete er nebstAapolis,.^lugend gestorben, JohannemII. Komg<le Grafen von Provence. <7aF-»«.

Lsz.,!, ssiss. cie8 Lonit.

sv^voiu« krovence, liv. IX.Lc.

lew 'Liknla^'"vten gedachten Caroli von Anjou des I.der »Was von Neapolis, Sicilien und Jerusa-

«Na-« vato, L-^vovence rc. wurde von seines vatters bru-PrvkWmen - Wssv' Könige von Neapolis, an kindes stattvLsuccLN^ ^ auch an. 148°. in der GrafschafftSiciii^n^ ^ ^und von ihm zugleich das recht aufvsst, A.jUyd Jerusalem erhielte, wie dann feineüir auf solA L Provence befindlich, seine viele prä-rf-'Se zeit ' die er nicht befasse, mit diesen

^ ^'Sruszi°^^mllch guten Versen andeutet:

Cr ^rculos L ss per Lta liccret,

<w., , 8 aber di-f- kvterLt NOÜIL tenere MSNU8.

vicyni^ starb . nAü!de nicht lange , sintemal er den ir>. dec.

dem kv «Am er den König in Frankreich, Ludo-^Nwb,i«^angehan?Aer allen Printzen vom geblut jederzeit amSh nA 2ohguna seinem erben eingesetzt. Mit seiner^Sestvrh^'nna von Lothringen, welche in einem jähr mittvw. „ kr keine kinder gezeuget.

L 'Vo!- 1282 ,° ^ krovence. tust. äe krsnce,

//.Theil.

49Z

Carolus, Roberti Königs von Neapolis einiger söhn undCaroli II. enckel, mit dem zunahmen Illussriz, wurde erstlichvon einigen der Fürst ohne land genennet, bis ihn endlichsein vatter zum Hertzoge von Calabrien und Gouverneur seinerItaliänischen landschafften machte, welche charge er auch seherühmlich verwaltete, indem er Fridericum, der sich zum Kö-nige von Sicilien gemacht, und Castruccium Castracani nebstden Gibellinen wider den König Robertum verhetzet hatte, auSSicilien verjagte. Dieses tapfere verhalten bewog die Floren-tiner , daß sie ihn zum Gouverneur ihrer stadt erwehlten, unddenjul. an. i;r6. mit grosser pracht annahmen ; woraufer nach Neapolis gieng, sich des Kaysers Ludovici Lavan un-ternehmen wider seinen vatter zu widersetzen, und daselbst de«ic>. uov. an. 1728. starb. Seine erste gemahlin war Cathari«na von Oesterreich, des Kaysers Alberti I. tochter; feine an-dere Maria, eine tochter Caroli Valesii, mit welcher er unter-schiedliche kmder, sonderlich die Printzeßin Johannam, welchedemKomge Roberto snccedirte, gezeuget hat. Ub. x.

episs. scl Oonat. bitt. cis Xapol. ssiss. äs

krovsnLS. Ac.

Carolus , Hertzog von Durazzo , ein söhn Johannis vonSiechen, welcher der achte söhn Carole II. war. Er heurathetean. i?4z. seine muhme Mariam, eine tochter Caroli, Her-tzogs von Calabrien, ohne vorbewust der Königin Johannä, soihre schwester war. Hernach machte ihn diese Johanna zu ih-rem General und Gouverneur des Königreichs Neapolis,nachdem sie ihren gemah! Anbream, König in Ungarn, durchihn hatte stranguliren lassen. Denn sie fürchtete sich für Ludo-vico , König in Ungarn, des Andreä bruder, welcher auchnach Italien kam, und Carolum von Durazzo in eben der stadtund demselben gemache, darinnen Andreas war getödtet wor-den, umbringen ließ, welches den 21. jan. an. 1748. gesche-hen. Erhalte vier töchtergezeuget, davon drey in ihrer ju-gend verstorben , Margaretha aber an Carolum III. Königvon Neapolis, vermahlet worden. NLr»r. §E»rs»re, Lc.

Carolus, von Anjou, Printz von Tarento, Hertzog vonCalabrien, Graf von Roußillon, äu Maine, rc. war einsöhn Ludovici von Franckreich des ersten dieses nahmens, undein bruder des Königs Ludovici II. von Neapolis. An. i;89.wurde er zum Ritter St. Dionysii von dem Könige Carolo VI.gemacht, und an. 1401. begleitete er seinen bruder auf derreise nach Neapolis, starb aber nach seiner Wiederkunft zu An-gers an. 1404.

Carolus von Anjou, der I. dieses nahmens, Graf vonMaine, rc. der dritte söhn Ludovici II. Königs von Neapo-lis , wurde an. 1414. gebohren. Er wohnte den kriegen wi-der die Engelländer bey unter Carolo VII. der ihn zu sei-nem General-Lieutenant in Languedoc und Guienne mach-te. Unter dem Könige Ludovico XI. befand er sich an. 1469.in der schlacht bey Montleheri, und starb den 16. aprilan. 1472. Mit seiner andern gemahlin, Jsabella von Lu-xemburg , zeugte er nebst einer tochter, Louise, Carolum IV.König von Neapolis.

Röntge in Schweden:

Das Königreich Schweden hat zwölf Könige des nahmensCaroli, darunter aber die ersten sechse theils nicht recht bekanntsind, theils nichts merckwürdiges gethan haben. Sie werdenaber gemeiniglich in folgender ordnung gesetzt : Carolus I.soll von L. lss. 2257. bis 2)09. regieret haben. Carolus II.soll von L. öl. 7408- bis;4§6. regieret haben. Carolus III-von L. L. -;o. bis 169. Carolus IV. von an.ü?-,. bis 676.Carolus V. von au. 676. bis 68;. Carolus VI. von an.8;6.

bis 868. /.ottv«,«,, in biss. 8uec. <Lo.

Carolus VII. zugenannt Schwerchersohn, maßte sichunter dem vorwande, den tod Erici IX. des heiligen zu rä-chen , an. ii60. des Königlichen throns an, und weil er schonKönig in Gothland war, so vereinigte er solche provintz mitSchweden. Seine regicrunq währte nur sieben jähr, inmassenihn Canutus St. Erici söhn, welcher ihm schuld gab, erHätte seines vatters tod mit verursachen helffcn, und hingegenvor desselben macht in Norwegen entfliehen müssen, allwoer sich auch unter währender regierung Caroli aufgehalten,unversehens zu Wisingsö um das jähr n6g. überfiele, und töd-tete. Unter ihm ist das Ertz -Bißthum Upsal von dem PapsteAlexandro III. an. 1164. gestiftet worden. o/E ö/aZ««,,IM.8ueL.Iib.XIX. pufendorffs einleitung zur hlstor. Lse-E üb. III. * ,

Carolus VIII. sonst Cnutfon genannt, wurde erwehlet,nachdem Ericus komer-mus, der cllle drey Nordische Reichebesessen, abgesetzt worden, und dessen Nachfolger Christophs«rus Lavsrus bald darauf gestorben. Es sonderten sich dieSchweden durch seine wähl von der Calmanschen union ab,und meynten unter andern gnugsam darzu befugt zu seyn, weilauch die Dänen ohne geschehene commumcation Christianum I.OlcienburgiLum erwehlet hatten. Carolus wollte anfänglichEricum pomsranum, der sich auf der insul Gothland aufhielt,und die Schweben mit capereyen mcvmmodirte, vertreiben Eskam aber diesem Chnstianus I. von Dänemarck zu hülste, undEricus retirirte sich um seiner mehrern sicherhett » nachPommern. Die Banen hingegen suchten Gothland zu be-

T t Häupten,