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^ .-./den-^^^^Ü>gar aussdie veräusserunge'n erstreckt,cher aeflal^Wallgen Landes-Herrii^geschehen waren.^ Sol-
dievvn
gcs ^schloß der Reichs-tag zu Stockholm ein gleichmäßi-ger über Liefland, da denn auch die güther, so zu
hechg,..v"^iier zeiten bereits waren weggegeben worden, mitund bi« ^"^n, wiewol die Liefländer sich lange wehrten,Kötiia 0^' ^S2. eine Deputation nach der andern an denletzt d^Een, ihm gegenvorstellungen zu thun, die aber zu-dlschx»Mausliefen, daß der König etlichen von derLieflän.die ach verschafft, als aufwieglern den Proceß machen ließ,^erbitken, - Znm theil in andere länder flüchteten, und ihreEckni-Mg "l dem kriege, der an. 1700. zwischen Polen undtiger en entstund, auszulasten gesucht haben. Noch wich-"lifdeme-rk meldter Reichs-tag deswegen, weil die Ständedie hä,cho dem Könige die unumschränckte gewalt selbst inder kz- U Wen, welches von den Bürgern, Bauern undbunt ch^eit aus haß des Adels, der es bisher in vielen zuvlsv K '"?chr, am meisten getrieben ward. Damit erlangteKvnia«jMerige gewalt der Reichs-Räthe, ohne welche derEtänd-Hatte thun dürfen, seine endjchasst, indem dietvegeZtz Mausspruch thaten, der Reichs - Rath sey keines-n>iltxi/?ugt, zwischen dem Könige und den Ständen sich alsM, ^/ersonen aufzuführen, den König verbinde zwar seinDachs ri. Regiment nach den gesehen mit hulffe des Reichs-ten s" verwalten, allein es stehe bey ihm, was er an den-«Uch wollte, daher sich dieses Lollegmm, welches
bigschMK nicht mehr der Reichs-Rath, sondern des Kö-An dlirLtß, fortan in keine öffentlichen geschäffte mehr men-Niehxu P^nn setzte auch, die Reichs - Räthe um so vielN»ler<U demüthigen, eine grosse Commißion nieder, welcheKönigen muste, wie sie währender Minderjährigkeit des^^rcht^nsaehalten, da sie denn nach dem ausspruch diesesM an- ,!M nur das, so sie würcklich gemißbraucht, sondernuberstj-a^nkosten, die eine an. i66r. gemachte Cammer-ordnung!v^en/ ,!!/. ob sie gleich zum behuf des regimenls verwendetWdeni! n" den Zinsen wieder erstatten musten. NachdemKnackt. n dem Könige die Französische freundschafft zuwider,^n, der « Agte ihn in solchen gedancken BenedictOchsen,, t ikn des ersten seinem tvde viel bey ihm galt, undauf M auf die Oesterreichische feite, daher denn an.Äschen d--ch?edische Veranlassung der associations - tractatdenKaystr, Schweden, einigen Teutschen FürstenU'chlvffen^P'^n zu einfchrenckung der Französischen machtr Eiland ,,?Iv. aber zu keinen sonderlichen kräfften kam, weila-?iey a«n^"^ beytreten wollte, Dänemarck auch Französischenahm , und sich viele andere schwierigketten äusserten.'7" mit Zwar auch theil an den streitigkeiten der Dä-
nebst und dem Hertzoge von Holstein, welchesMe, auf "bsigen auswärtigen geschäfften ihn nicht hin-ki^'wesens .E Verbesserung seines Kriegs - Staats und Cam-Nn treffjm^Huuse Zu sehen. Die armee zu lande setzte er ins,,us seh« uand, indem er wegen ihres beständigen Unter-tan anstalten machte, worzu denn die den Edelleu-
b^erEj vmmene güther, die sich aus eilfhundert tausender aucb^ «nkunfte erstreckten , angewendet wurden , soMe Köniav/i^^ordnung gemacht, daß die dauern durchsriaÄDn ist ">ie gewisse anzahl soldaten stellen musten.qMem sie »hm die flotte in schlechten zustand gerathen,Ha^ljch gem-f!« ^ wal nach einander gegen die Danen un-hMrer man der unerfahrenheit der Schiff-
8en Z dieser^'i' Sonst lag die flotte ,m Hafen vor Stock-st-v*niqer oHer verlegte sie nach Carlscron, theils we-
dU?'Dänen 5 -^^Stockholmischen Hafens,. theils, damito^Nieyne» , »rL^bher auf der Haube seyn konnte, wiewolwei,Ä - damit „Unstern, der es gerathen, habe es darumeintt^lscron A flotte unter seiner gewalt haben möchte,dAffe hat Gouvernement gehörte. Die Cammer-
Wan^t, allein^ch allerhand künste gewaltig^ui?5uhr mit ^?'? Luc so grosse schulden-last, undübttn« ^durch a-^a". bezahlung so ungerecht, daß das landdere.'°MMene wurde. Sein letztes werck war die
ivanu?^ange erT"elung des Ryßwickischen friedens, beyflv daß er W starck zum kriege rüstete, unter dem vor-gxL^ssttesqsdadurch seiner gegenwärtigen bemühung ein de-a Pben wollte, welches bey vielen grosse au-vbbch^ur reife 5^^ an. ,697. den april, ehe seine an-tzesii,!.^nten aem^n kommen können. Er verließ von fernergierten gezeugt «„w mrt der er sünsPrintzen und zwey Prin-Hvlsi^Pfvlgt^L^ bsey Ander, Carlen, der ihm in der re-Elea!!^ 0ernM>^dw,g Sophien, die an den Hertzog von^vrd-«^en, dj? ward, und an. 1703. starb, und Mricenund anabsterben an. 1718.KöniginHerr.^Waliqen FMnchen, ,Erb-Prmtzen von Hessen-Casselder i>, von fe„^"!a, vermahlbwar. Er war ein behertzterback j-Laglück ver«/» daher er oft abendtheure suchte und darü-denv,^wckholni sjE, wie er denn an. 1681. als er des nachtsAm v" Serieth, m ein gefährliches gefechte von 10. bis 12.nge ai.fb einem f^L" angriffen. Dabey aber war er nicht^sach^M'nq m-Vm verstände, daran jedoch seine nachlas-L daß ersim Antheils schuld gewesen, die es auch ver-b'stor. M weder Wohl zu stellen, noch zierlich zu reden" Theil.
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wüste; ingleichen, daß er überaus eigensinnig und herrisch war,und sich nicht gern Vorstellungen gegen seine meynung machenließ. Alle leibcs - Übungen trieb er mit grosser Heftigkeit, reistestarck, und immer des tages zum wenigsten i8. bis 20. Schwe-dische Meilen, war auch oft zu Pferde, damit er doch an. 1681.stürtzte, daß er ein betn brach, davon er die übrige zeit seineslebens hinckte. In aller arbeit war er unermüdet, wiewol ihmsolche oft wegen seiner schlechten anführung außerordentlichsauer ward. Vor den gottesdienst war er eifrig, und sorgte,daß die Übungen desselben bey der militz ordentlich gehalten wur-den, machte auch anstatt, daß die Anwohner von Lapland, die eran. 1694. persönlich besucht, zum Christenthum besser möchtenangehalten werden. Von aller Verschwendung und Üppigkeitwar er ein feind, liebte das frauenzimmer und den trunck garnicht, aß keine niedliche speisen, und trug sich nach seiner eignenmode in emem engen kleide und grossen degen im gehencke. Beyseinen Unterthanen, die ihn einer unbarmhertziaen härte undgrossen gertzes beschuldrgten, war er mehr gehaßt als geliebet.
?riä. ^ilb- vita I.evf>olcli. hilkoire tte I.ouis
XlV. Reichs Lreflandische geschichte. KoLr«/o«, Legt äs 8uecks. *
(sarolus XII. König in Schweden, ein söhn Caroli XI. undder Dänischen Printzeßin Ulricä Eleonora. Er ward den ,7. jun.an. 1682. zu Stockholm gebohren, und von iugend auf vornem-lich zur gottesfurcht und zu allerhand leides - Übungen gehalten,gestalt er denn ordentlich den exsmmibus aus demChristenthum,die mit den soldaten gehalten wurden, beywohnen muste, auchdurch reuten, ringen und fechten und ertragung der rauhen luft,zeitig abgehärtet ward. Daneben ist auch die Historie und La-teinische spräche fleißig mit ihm getrieben worden. Er verloheseinen vatter an. 1697. als die Cron Schweden eben die media,tion des friedens zu Ryßwick angenommen, welche sie auch, un-geachtet des Königs seiner jugend, behielt und den frieden zustände brachte, wiewol man Schwedischer seits bedencken trug,selbigen zu ratificiern, weil die angelegenheiten der Protestantendabey gelitten hatten. Nach dem väterlichen testamente solltezwar der Konig bis ins 18. jähr unter der vormundschafft seiner- groß-mutter stehen, und selbige die regierung mit zuziehung fünfKöniglicher Räthe führen. Allein da die Stände noch in be-meldtem jähre sich zum leichen-bcgängnisse des verstorbenen Kö-nigs einfanden, wurden von der Ritterschafft die andern Stän-de dahin beredet, daß sie den König insgesamt vor Cronmündigerklärten, worauf er also die regierung selbst antrat, und sichden 14. dec. crönen ließ, bey welcher crönung diß als etwas be-sonders angemercket worden, daß der König, wie er die croneauf dem Haupte gehabt, den grossen diamant aus derselben ver-rohren. Bald in dem anfange seiner regierung suchte er sichüberall durch bündnisse vcste, und sonderlich mit seinen Nach-barn in gutes vernehmen zu setzen. Er machte dergleichen mitFranckreich, erneuerte die alten Handlungen mit dem Kayser,desgleichen auch mit Dänemarck und Moscau, welche beydentractate noch an. 1699. geschlossen wurden. Es genoß auchSchweden unter ihm die ersten drey jähre einer vollkommenenruhe, und schiene der König an keinen krieg zu gedencken, son-dern suchte vielmehr seinen zeitvertreib in allerhand ungewöhnli-chen, heftigen und zum theil gefährlichen leibes-übungen. Nachverlauf dieser zeit aber bekam er auf einmal drey feinde an denKönigen von Dänemarck und Polen und an dem Czaar vonRußland, welche theils noch wegen voriger zeiten aus Schwe-den nicht wohl zu sprechen waren, und jetzo die beste gelegenheitzu erholung ihres schadens zu haben meynten, da der Königjung und zum kriege nicht geneigt, das land von den zeiten seinesvatters her noch geschwächt, und die Unterthanen über die vorigeregierung grossen theils mißvergnügt zu seyn schienen. Den er-sten anlas gaben die streitigkeiten zwischen Dänemarck und demHertzoge von Holstein-Gottorff, welcher letztere eine schwester deSKönigs in Schweden geheurathet, und nun mit Schwedischerhülffe seinen vorgenommenen schantzen-bau, den ihm die Dänenstreitig machten, zu vollenden suchte; darüber denn der Konigin Dänemarck die Waffen ergriff, und sich um so viel wenigerdurch Vorstellungen abhalten ließ, an. 1700. eine armee nachHolstein zu schicken, weil, wie die meisten davor halten, an.1699. schon zwischen Dänemarck, Polen und Moscau ein ge-naues bündnis wider Schweden geschlossen worden. Kurtz vor-her waren auch die Sächsischen völcker in Liefland eingefallen,und hatten sich an Riga gemacht, wiewol sie ihres ersten zwecks,den ort zu überrumpeln, verfehlten, und, sich almn der schan-tzen an der Düna bemächtigten. Der König m Schweden woll-te der Holsteinischen fache'ein kurtzes ende machen , und thatdeswegen mit hülsse der Englischen und Hollandrsthen flotten imaugusto an. 1700. eine landung auf Seeland,, da er zu aus-munterung seiner leuthe selbst bis an den gurtel ins Wassersprang. Er nöthigte auch dre Danen dadurch würcklich friedezu machen, und der abgedachten alliantz abzusagen. Indessengienge der krieg in Liefland fort, da dre Sachsen nunmehrRiga würcklich zu belagern anfiengen, wiewol die belaaerunavon ihnen bald in eme bloquade verwandelt ward, da mandenn von allerhand friedens- Vorschlägen zu reden ankenaAber zu gleicher zelt kündigte auch der Czaar den Schwebn denkrieg an, und gleng Mit einer starcken armee vor Narva. Die-
Konig in Person im october beysehr ungestümer see mtt 8»oo. mann nach Liefland, griff auch,
Tt; weil