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üchAbst auf den thron zu schwingen , wozu ihn sonder-Und ll , oN^mer lehrmeister Touchard, Abt von BellosaneAbaeo^„5rron aufmunterten. Es ward zu dem ende gar ein8kwinn-n^, von ihm nach Rom geschickt, welcher den Papstthron daß er dem Cardinal zu seiner erhebung aus den
te verübn., llch Ware, und wiewol der Papst dazu gar schlech-d>iederki>ns / schwatzte doch der Abgeordnete bey seinerseinen, »"v dEw Cardinal gantz ein anders vor / dadurch er inlache ö^Wben gestärckt ward. Indessen waren die zu solchereinen v»«nge Urkunden den Abgeordneten unterwegens durchwurden ki..^WMckM partey listig abgestohlen worden , undtzvg von^ vledernm von den Königlichen / als sie an den Her-doch dar, .^mne geschickt werden sollten , aufgefangen, auchdritten den Cardinal von Lenoncourt alle anschlüge der
tvie er ^ entdeckt, so daß, als sich der König mercken ließ,ötunal !? wissenschasst habe, die aussührung derselben aufCardin^, . v^en gerieth. Bald daraus berufte der König denMhx a,?v.sich, unter dem schein, daß er dem Königlichendenn sein- em Printz vom geblüte beywohnen sollte, dadurchOh es «!, Aufwiegelungen um so viel mehr gehemmt wurden,er dennn-k sicher gestalt wol ziemlich gebunden war, unterließgegen d°nvF.lcht dann und wann zeichen von seinem WidersinnElches x^vnig an tag zu geben. Er widersetzte sich dem edict,nichte Konig an. i;yi. den Hugenotten zum Vortheiliaininlnna , daß er nach einigen harten reden aus der ver-wüste ^ v>o dieser vortrag geschehen war, weggehen wollte,8m ostA. er, als er sahe, daß ihm kein einiger von den übri-Nanden Erfolgte, und der König ihn zurück rüste, mitfolgend-wieder an seinen platz setzen. Bey der bald darauf er-gen d-s " rerjammlung der Geistlichkeit zu Mantcs, welche we-Pgpst s.M Reichs-Rathe wider die Päpstlichen bullen und denanfänalÄ* gemachten schlusses angestellt war, verursachte ertkiarF"w allerhand Verzögerungen, hinderte die wähl eines Pa-«e auch um den anschlug, den derHertzog von Mayen-
Sehabt i"^uf Ntantes, wiewol vergeblich gemacht, wissenschafftd'e verw,^"' und wie alle stränge rissen, so, daß er auch hieree auf, Mng obgedachter bullen nicht wehren konnte, warffanden Geistlichkeit mit des Königs verwilligung je-v>eses st4,,vch Rom schicken möchte. Als aber der König auchgufst^ sachter dings untersagte, begab er sich voller unmuthMigey Gaillon. Hier ließ er sich nun zwar sein MißversMine genug mercken,ward auch durch den Hertzog von, iww-,. Sachen ein gar schlechtes ansehen gewonnen hat-Aparten >N angetrieben, sich öffentlich zum Haupte der drit-vaufzuuierffen. Allein, weil er eben mit einer schwind-vgch, vonüberfallen ward, die ihm, seinen gedanckcnZw'tz Dame war angezaubert worden, und die ihn
niau und unentschlossen machte, seine anschlüge,»vHe. hatten werden können, kam es zu einem aus-s- >,'!!"g^gen ließ er sich durch seine vertrauten an. 159;.
als mit dem Könige bewegen, und kam nach Ho-
Mch nim, eben zur Catholischen kirche treten wollte,?l aus guten hertzen , als vielmehr, daß erAuckijH haben des Königs hindern möchte, wie er denn aus-olUs wiss?». Häupten suchte, der König könnte ohne desAWvvl . chEen nicht losgesprochen werden, womit erlangen sgstvmal nicht fort kam, und wegest seiner schlimmens^a ward -venrrco auch nicht einmal zu der Unterredung ge-n-i, u ^r der religion halber mit den übrigen anwe-
^buien lixg vsioge, inmassen er sich denn spottsweise ver-rÄ?al allein^? der religions-streit zwischen ihm und demkiÄ Ehalten aufgemacht werden sollte, würde er unfehlbarer sich m von der ceremonie, da der König in der
, vonda herum, wär aber doch ordentlich zuvem^diefer i?ad? k? "L -^4. nach Paris kam, als sich derrn?«?lemjaLr b^uachttgthatte, starb aber daselbst in letzt-sten und des julii. Er war ein annehmlicher,
dem ^ ingeiw^edter Herr, der aber nicht nur in den wollu-die stM) ach mehr, als sein stand zuließ , vertiefte, son-vi eigen-»" Hochmuth sich leichtlich dinge bereden ließ,lih. Ar vud dem geineincn nutzen zuwider waren.
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, ... >, ein natürlicher söhn Antonii,
hcher hch^varra, und folglich des Königs Henrici lV.bvn -^4. Dieser letztere nominirte ihn im nov.
h>vva» Ringes N>n er vorher eine zeitlang das Bißthumtzch «Schabt ) zu dem Ertz - Bitzthum von Rouen,söhn, Henricus issH salzenden 24. dec. besitz nahm. AIs nach-g>v"d°' Und zuas-ich dem Apostolischen stuhl völlig ausae-b>vra»-' nn,st° N das grmeldte Ertz-Bißthum vacant erklärtsHivn a v den 2^^ "d dasselbe von neuen^u Rom erhalten,
Ätz ^le. cs 4 - Mn. an. 1^97. abermal sich davon in pos-driv, Zemente demselben jähre empfieng er von demSeiv-,L's des ' ame indult, worinnen ihm derselbe ^n-AdZeC ^a dnalats einräumte. An. 1604. tratsis rxjss 'n seine Murn dem Cardinal von Joyeuse ab,
^ ^ Ä.rSeseMtte ^armoulier, allivo er an. -6
indult, worinnen ihm derselbe alleeinräumte. An. 1604. trat er das
undbe-6 ro. die-
,7" ^'Ö//«r avec: leL Notes ckLmsiot
U- ?- Z°°. ;s9.
-Zertzog von Bretagne.
Carolus von Blois, Hertzog von Bretagne, ein söhn Gui-donis, Grafen von Blois und Herrn zu Chatillon an der Mar-ne , von Margaretha, Königs Philippi von Valois schwester,vermahlte sich an. i; z 7. mit Johanna, welche man die lahme zunennen pflegte, Guidonis, Grafen von Ponthicvre tochter,der Johannis III. bruder, beyde aber des Hertzogs von Breta-gne , Artus II. söhne aus erster ehe waren. Weil nun Johan-nes III. sahe, daß er keine erben hatte, so stiftete er dieser seinerbasen Heurath, und hielt Carolum für seinen erben. Mittler-weile ließ sich Johannes von Montfvrt, Artus II. söhn, welchener mit seiner andern gemahlin gezeuget hatte, nichts mercken,daß er eine prätension auf diese erbschafft machte; allein so baldsein ältester bruder Johannes mit tobe abgegangen , suchte erLurchs schwerdt posseßion davon zu nehmen. Konig Philippusvon Valois aber nahm Caroli partey an, ließ ihm von den PairShuldigen, underklarte ihn an. 1741. öffentlich zum Hertzoge vonBretagne. Woraus ein langwieriger krieg erfolgte, darinnenCarolus mrt seinen beyden söhnen, Johanne und Guidone, beyder belagerung vor Roche-äe-Rien an. 1^47. gefangen, undnachgehends den 29. stpt. an. 1764. in der schlackt bey Anvaygelobtet wurde. Ohne jetztgedachte zwey söhne hatte er nochHenricum, der an. 1400. ohne erben gestorben, und zwey töch-ter, darvon Maria an Carolum von Spanien Connetable vonFranckreich, und Maria an Ludovicum I. von Franckreich,Hertzog von Anjou, König von Sicilien vermahlet worden.
Iiilioir. cis Lrer. O« bist. cle Ldat. cLc.
-Zeryoge von Burgund:
Carolus, der kühne und kriegerische zugenannt, Hertzogvon Burgund, Brabant,rc. war Philippi III. Hertzogs vonBurgund söhn, welchen er mit seiner dritten gemahlin Jsabellavon Porkugall gezeuget hatte. Er war zu Dijon den ro. nov.an. 14;;. gebohren , und führte erstlich den titul eines Grafenvon Charolois , unter welchem er an. 14,2. der schlackst beyRupelmonde, in dem folgenden jähre den schlachten bey Morde-que und Gavre, und an. 146;. der bey Montleheri wider Lu-dovicum XI. mit beywohnte. An. 1467. als er seinem vattersuccedirte , führte er den krieg wider die einwohner zu Lüttichfort, welche wider ihren Bischoff Ludovicum von Bourbonseinen vetter nach Hertzogs Philippi tobe aufs neue revoltirethatten, und schlug sie in der schlackt bey Samt Tron; zerstörteauch hernach die grosse stadt Tongern, welche seit dem sich nichtwieder hat erholen können, und immer in einem gar geringenzustand geblieben ist. An. 147;. kaufte er das Hertzogthum Gel-dern und die Grafschafft Zütphen, daß er also das Hertzogthumund die Grafschafft Burgund, die gesamten Niederlande bisauf Utrecht, Ober-Assel und Gröningen besessen, und einer dermächtigsten Herren damals in Europa gewesen; wie er sich dennauch recht Königlich aufgeführet. Ludovicus XI. König inFranckreich, hatte ein wachsames äuge auf ihn, und als an. 147;.der Hertzog mit dem Kayfer Friderico III. eine conferentz zuTrier veranlasset , weil der letztere gerne die BurgundifchePrintzeßin Maria an seinen Printz Maximilian vermählen woll-te , und der Hertzog begehret?, daß ihm der Kayser den titul ei,nes Königs von Burgund beylegen möchte, warnete Ludovicusden Kayser, daß er solches nicht eingehen sollte. Daher auchder Kayser ohne abschied in der nacht davon gezogen, welches Ca-rolus so übel empfunden, daß die bisher rn der asche liegendeCölnische unruhe zu einer völligen kriegs-flamme ausgebrochen.Denn an. 1469. war der Ertz-Bifchoff zu Cöln, Rupertus an-der Pfaltz, mit feinem Capitul und Land-Ständen in grossesMißverständnis gerathen, auch deswegen abgesetzt und vondem Kayser in die acht erkläret, inzwischen aber Hermann,Landgrafvon Hessen, zum Administrator erwehlet worden. Weilsich nun der Churfürst Fridericus von der Pfaltz seines brudersRuperti eifrigst annahm, auch deswegen Carolum Hertzog vonBurgund aufseine feite gebracht, gleichwie es der Kayser mitHermanns hielt, und zu seinem beystand neben vielen andernReichs-Ständen auch den Hertzog von Lothringen und dieSchweißer hatte ; so kam es zu einem öffentlichen kriege, undbelagerte der Hertzog Carolus Hermannum an. 147;. in derstadt Neus. Nachdem er aber n. monate davor gelegen, und; 6. stürme vergeblich thun lassen, der Kayser auch mit eurementfalle selbst im anzuge war, und die Schweitzer einen emfall inBurgund gethan halten, muste er die belagerung aufhebenund einen frieden machen, darinnen er seme einzige tochterund erbin Mariam an den Kayserlichen Prmtzen Maximi-lian versprochen. Weil aber der Kayser den Hertzog vonLothringen , und die Schweitzer mcht mit rn den friedeneingeschlossen, so fiel die gantze macht Hertzogs Caroli ihnenauf den hals, welcher sich vorgenommen Lothringen und dieSchweitzer unter sich zu bringen. ^ Die Ursachen, diese mitkrieg anzugreiffen, waren verschiedene. Fürs erste hatten dieSchweitzer Jacobi von Savoyen,deS Graftn von Romont, aü-ther angefallen, weil er ihnen emen Mit schaaf-ftllen beladenenkarren weggenommen hatte; wie dann dieses, als etwas garseltzames gemermglich für die ewige und vornehmste ursach-sonderlich von den Französischen scribenten angezogen wird.Allein es war noch viel anders und wichtiqers dazu kommenDann neben dem, daß die Eydgenossen als Reichs-Stände Iobgemeldter Massen dem Kayftr bis für Neus bülffe aesenbettso hatten sie den Hertzog sonderlich dadurch erbitteret, daß
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