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vo» Brünett, erbin ihres Hauses und Gräfin voniveiU«"' Grafen Lancelots zu Barlemont Wittwe, mitder ^er in grosser Uneinigkeit gelebet, weil sie vonsie ssss/^^ssurten religion nicht abweichen wollte; daherin d-,, L den vereinigten Niederlanden aufgehalten , da ersich niii- r^Echen lebte. Sie starb an. 160;. Worauf erdv„ e-!,,Dorothea von Croy, Caroli Philippi Marggrafen^Leil ,.p k.^)ter, vermählte/ welche an. 1662. gestorben,»enget )*der mit keiner von diefen gemahlinnen linder ge-Cbi,ss.f. iv fiel haß Hertzogthum Arfchot und Fürsienthum
von iij.stille schwester Annam / eine gemahlin CaroliHei-k / Fürsten ru Arembera und ibre kinder. Das
Croy aber erbte feines vatters bruders söhnsthn ^>er / Marggraf zu Havre. Einen natürlichen
Croy Carolas hinterlassen / der sich Francifcum von
Hkrrn ' und mit Dorothea von Raville/ Gottfriedsg °on Eltz wittwe/ verheurathet. 11 b. V. 6»-o-
^nsl. x. iji,. 'v. c. 14. n. 6. ü.
Herr ,?,^/k>hilippus von Croy / Marquis von Havre/von BiEe / Acre und Everbeck, Hertzogs Philippi«thrj,'dt einiger fohn aus zweyter ehe mit Anna von>t4y. ' wurde nach feines vatters tode den i. sept. an.
Univ'e,F.Mren. Den gründ feiner studien legte er auf derstlbst ik> " n<>vven / und begab sich darauf nach Spanien / wo-W>l> Um-,, "ipplis II. zu feinem Cämmerer / und an. 1^74.Mn er zu Havre inachte. In dem folgenden jähre
Midez '?wver nach den Niederlanden / so damals wegen auf-d« er Spanischen soldaten in grosser gefahr schwebten /Mtel sthr bemühete durch aufdringung nöthiger geld-?ndjfch ., ^u aufstand zu stillen / wurde auch von den Nieder-werpx,, a Ständen mit einiger mannfchafft in die stadt Ant-ayf dem ^ ^ ' stlbige wider die aufrührifchen soldaten / sosiaftelle waren, zu vertheidigen. Es bekamen aberMe» in dem castelle von den andern hülffe, überwäl-Mipss. '? und plünderten die stadt, so, daß sich CarolusWffe a dem Herrn von Champigny kaum mit einemÄ-r,-,-. „er Scheide falviren konnte. Hiernächstwurde erStälrdch st Adolph von Metkerk von den Niederländischen, 5 >mqch /.Oss mitdem Don Juan ä'Austria nicht zufrieden wa-» auch xj,,) KonlginElisadeth inEngelland geschickt,von welcherb/ begab s-ansehnliche geld-fumme vor die Nkderlande erhielt,b? aber dennoch wieder auf die Spanische partey,
Mv ihss m/ä.stuch nachgehends beständig verblieb. Dannen-Achun^Mlippns 11. an. i;y4. als einen Gesandten derWckte, n M lande nach Regenfpurg auf den Reichs-tager von dem Kayfcr Rudolpho II. in den Reichs-k?' ^99 .„.schoben wurde. Philivpus III. machte ihn daraufkn ach vön Ritter des güldenen Vliesses; in welchem jährewetzen Ertz-Hertzoge Alberto zum Ober-Aufseher derauf dpn ^t wurde. Die übrige zeit seines lebens hat erlie» löst x» a^uthern feiner gemahlin in Lothringen zugebracht,Li eben. »ov. an. 161;. im 64. jähre feines alters
lvN'gs vn« gemahlin war Diana von Äammartin,lv ^er ^ dj" Äammartin Grafen zu Fontenay tochter,, mitA r /Grafsthaffc Fontenay bekommen, und 2. söhne,«Ja,,d^. ^ bezeuget hat. Die söhne waren Carolus
Austin sei,,°s ssuestus ; die töchter aber Dorothea, die 2teqe,A°t, ^wf-bruders Caroli, Hertzogs von Croy und^ahlch. Christi»«, Philipp! Ottonis, Fürsten zu Salm(H , "'l,' not. proa üb. V. L. iz. not. 7. Lo. h.
Graf Hertzog zu Croy , Marquis von
sem?a von Havre , ein söhn Caroli Philippi und der
av^lstburt Martin, gebohren an. 1577. wiewol andere
sierÄ vorne,'C dm 1,. mertz an. i-;8i. setzen, welches vonstin^^uder Kvn§?^wegen verworffen wird, weil fein jun-^ I.-78- soll gebohren seyn. Von
brm, ^tter die ^ die Graffchafft Fontenay, und von ftt-
°hn 1 iloh,?CMarggrafschafft Havre. Da auch dessen vattersan .^ben starbO^, / Heryog zu Arfchot und Croy, an. 1S12.daien^- von dem das Hertzogthum Croy zu. Er wardUnd In u den Ni^ ^H^tz°ge Alberto den aufruhrischen sol-siirevv Udviifo cfÄ^ anden, nebst dem Heryoge von Ossunaben ^uAvalos als ein geifel zur Versicherung ihrer re-
«aer tavftckeck abgelegt haben , wena ^ einem ftnsterw dem hose Mes. MastS worden.
erll^ unbekannten mvrder wäre erz ) von Ligu ^
^ve gemahlin war Iolanta, Lanwral , daß st>r ^
rrw d?n welcher Wilhelm Gouthvftn das stb ^^
ehegemahl den E ^fangedef ^''Aftn.^"chet worden. Worauf er sich N ssmrd Urf« Warga^Senoseva von Urfä , Jacobe EAhet. M Fm^a-Enge, rc. einiger tochter ' ssE, welcheund
rvnNMa zeugte er Mariam ClaraM^^ yh,, Remb ' ^v-
t^söhstwpum von Croy , ^n Croh des eM w
brB ^ PWppnm Franesseum von ^ MWV
erbin uerhemathetworden; welcher hetvmm
Galten, daß Havre, so er mit dleler
car 515
zum Hertzogthum gemacht wurde. Mit feiner andern gemah-lin hat Carolus Alexander einen söhn Ferdinandum Philip,pum gezeuget, der in feiner sagend gestorben. <?ar,^a/e« , Hol-Inncl. okron. /m-o/. dt. x. Ich. V. L. 14. not. 7. che. ik.
Earolus Eugenius, Hertzog von Croy, des H. Röm.Reichs Fürst, Marggraf von Monte Cornetto und Renti,Baron in Müllendonck, Burringen, Meland, Miltau, Baarund Lathum, Herr in Drachenfels , Berris und Pfaltzburg,Pfand-innhaber des amts Wolckenberg , und. der stadt Rheens,war ein söhn Philippi, Fürsten von Croy , und Jfabeüa vonBronchorst. Er begab sich an. 1676. bey Christiano V. Königevon Dänemarck in kriegs-dienste; und weil er sich in dem dama-ligen kriege wider die Schweden wohi hielt, wurde er an.1678. zum Commendanten der vestung Elsingburg und zumGeneral-Lieutenant gemacht. Hierauf, da der friede zwischenSchweden und Dänemarck erfolgte, nahm er Kaystrlichedienste an, bekam den titul eines Feld-Marfchall-Lieutenants,und das Generalat zu Carlstadr. An. 1692. commandirte erdie Kaystrliche armee bey belagerung der stadt Belgrad; dochweil er davor nichts ausrichten konnte , und dahero diegewogenheit des Kayferlichen Hofes zu sincken schiene, begaber sich in die Königl. Polnische dienste, und in solchen an.1700. zu der Rußifchen armee. Er war aber wiederum un-glücklich , sintemal er in der Macht ^bey Nar.va nebst andernGeneralen und Officierern von den Schweden gefangen undnach Reval gebracht wurde, woselbst er den zo. tau. au.1702. in der gefangenfchafft gestorben. Seine gemahlin warJulian« , Graf Heinrichs von Berg , und Hieronyma Ca-tharinä Gräfin von Spaur tochter , Graf Bernhards ponWitgenstein wittwe, mit welcher er aber keine kinder gezeu-get. Sonst hat er auch an. 1699. die freye Reichs-HerrfchaffrMüllendonck, die sein vatler Philippus mit Jfabeüa Gräfinvon Bronchorst erheurathet, und in deren ansthunq er inden Reichs-Fürsten-stand erhoben worden, an die Gräfin vonBerlips gebracht.
-Aertzoge von Lothringen:
Carolus von Franckreich, Hertzog von Nieder-Lothrin-gen oder Brabant, der jüngste fohn Königs Ludovici IV. Irans,marin! und der Gerberga , Kaystrs Henrici Luaupls tochter,und Giselberti, Hertzogs in Lothringen wittwe , wurde an.95 t. zu Laon gebohren. Er bekam nichts von der vättcrli-chen erbschafft an ländern ; sondern fein bruder Lothariusward allein König ; theils, weil es der damalige zustandin Franckreich nicht litte, indem Hugo der grosse allein fastden halben theil des Reichs, und die andere Vasallen denÜberrest inne hatten , da hingegen des Königs domainen gargering waren; theils weil die primogenitu r damals in Franck-reich , wie in Teutfchland, schon eingeführet war. Jedoch such-te ihm sein bruder Lotharius zur conqnete von Nieder - Lo-thringen , welches die Teutschen Kayfer befassen , behülflichzu seyn, und fieng deswegen einen krieg an mit Ottone II.der aber die list gebrauchte, und an. 977. Carolum freywil-lig zum Hertzog von Nieder - Lothringen machte, jedoch,daß derselbe deswegen ein Vasall von Teutfchland seyn soll-te. (Siehe Lotharius, König in Franckr.I Weil nun diesesdie Grossen in Franckreich sehr verdroß, so geschahe es, daßan. 987. nach dem tode Ludovici V. welcher Caroli bruders fohnwar, und keine kinder hinterlassen hatte, die versirmmlctenReichs-Stände dieCrone, welche sonst von rechts-wegen Ca-rola gehört hatte, Hugoni Capeto gaben. (s. Hugo Lapetus.)Er that zwar einigen versuch, selbige wieder an sich zu brin-gen , allein vergeblich. Denn ob er gleich Laon in kurtzer zeiterobert, auch Hugonem Capetum, welcher ihn daselbst bela,gerte, in einem ausfall auf das hauvt schlug, vermehrte erdoch durch das üble tractament, welches er der verwittibtenKönigin und dem Bischofs zu Laon widerfahren ließ, den haßder nation und insonderheit der Clerifey, die ihn deswegenexcommunicirte. O) Er hatte zwar nach diesem wieder dasglück, daß Arnulphus, Ertz-Bischofs zu Rheims , welchenHugo Capetus von ihm abgezogen, ihm verräthcrifcher weifeRheims übergab; (f Hug. Lapet.) Allein der Bischofs zuLaon correfpondirte heimlich mit Hugone, lieferte ihm auchnicht allein die stadt, sondern Carolum selbst gefangen mdie Hände, welcher hierauf nach Orleans geschickt ivurde, undkurtze zeit hernach an. 991. mit tode abgieng. G) Serne erstegemahlinwar Bona, Godofredi, oder wie ihn andere nennen,Richvini, Grafen von Ardenne tochter, mrt welcher er ge-zeuget Ottonem, der ihm nach .einiger meynung m demHertzogthum Lothringen soll fuccedirt haben; Ermenaarden,Graf Alberti I. zu Namur, und Gerbergam, Graf Lamber-ti II. zu Mons und Löven gemahlin , von welchen die Hertzo-
ge von Lothringen und Brabant herkommen. Die andere ge-mahlin Agnes, Herberti III. Grafen von Troyes tochter, hatihm Carolum und Ludovicum gebohren, welche sich nachTeutschland retirirt haben; (-) und behaupten einige, daßLudovicus ein stamm-vatter der Landgrafen von Thüringenworden. 0) exilk. 119.120.122. aä an. 988'
(ö) ckron. sp. Labbeum kom. II. bikl. Mzz.
sä sn. 991- , in comin. sloäysräi ä. s.
Lüron. ä. 1 . S/s«iE §enesl. krsiiL. allerr. wm. II. p-17 - (ch ^.io. feg.
Carolus