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Zweyter Theil. Bi - C.
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dvn ssck^»^-?V^on»meti, seine gemahlin Nicolaam völligiwuna?» v^ffen, unter dem verwand , daß die Heurath ge-der GeimAw^n, Nicolaa nicht recht getauft worden, weilv,id was es gethan, sich der^auberey schuldig gemacht,auch bn^uvre dergleichen Ursachen mehr waren. Er hattedie erBeatricem, verwittwete Printzeßin von ss

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Und

>. " , V^4>vntivk4^ 4>vt> Cantecroix,

vorher geliebt, an. i6;;. oder i6;6. geheurathet,se bew^ l^ ^ständig im selbe mit sich herum geführt. Die-ße in ^.^" mdlich, daß er sich mit Franckreich verglich, weil«uf befi-ft? .Niederlanden von dem Ertz-Bischoff von Mecheln,dem ,Msts, wegen ihrer Heurath verfolgt, und vonAr Fran!^Ä.2nfanten nicht geschützt ward, dahingegen mander >cher seits versprach, den chescheidungs-proceß mitdeinna,k > iu ihrem Vortheil auszumachen. Es ließ sich

und

nach der

bereden, daß er an. 1641. nach Paris

vera^M in die falle,gieng, da er denn halb genöthigt

einend

Nivge dess- ^ »ach des Königs willen eingehen muste, ver-dvch, xWn rhm seine lande zwar wieder gegeben wurden, je-Mia „L/d Clermont, Stenai, Iamets und Dun an denden in d,.« Abtrat, ihm auch Nanci bis zu künftigem frie-dn acss,,. ,Mden ließ. Die vestungs-wercke von Marfal soll-^ werden, des Königs qrmeen überall einen freyeni^seib-,, ourch ftj„ land haben, und er selbst verbunden seyn,uin dj-st?s berzeit auf erfordern feine völcker beyzufügen. Al-w lang ^Lwidel gereute den Hertzog bald wieder, der sich nur^älinn vc Ee' bis ihm seine Plätze in Lothringen wieder ein-Me, hj/^en, hernach aber mercken ließ, daß er an der un-M thxi, ver Graf von Soissons wider die regierung erregt,l,,,^hwe. Der von Soissons aber blieb in einem tres-vtan-^^er Hertzog hatte nun zu besorgen, daß ihm die gantze^ macht auf den hals fallen wurde, bekam auch siehe-Nsv» , daß man schon anstatt gemacht habe, sich seiner"Hern, weswegen er sich denn wieder nach denpreis qak,u begab, und sein land den Franzosen von neueni^Fran-^Aefelbst ward er von dem Papste, auf anregungV den x,'wachen Hofes, wegen der Printzeßin von Cantecroix'vr ahs wl gethan , muste sich auch zum schein würcklich vonM) im,^n , wiewol sie in geheim ihre Vertraulichkeit doch^se ^ ^fortsetzten, und endlich ward von Jnnocentio X.Än Neuen .""Fittig erklärt. Immittelst ließ sich der HertzogKwNieden pj" ^en Teutschen krieg wider die Franzosen undprristtw,,'. / und stieß im anfange des jahrs an. 164;. zu denN >viut°? ""d Kaystriichen,commandirtc auch den im folgen-hl^ryntec-Mehenen Überfall der Franzosen zu Dutlingen.

pheit ^var durch Unterhandlung einiger bey dieser ge-<Äu veraWrnen Officierer mit dem Französischen Hofe wie-N AichÄN^lyweil eben Ludwig XIII. und kurtz vor selbigemHertzogs größer feind, gestorben war. Alleinln die rp^dhlug ihm fehl,und er wendete sich hernach gäntz-^aß ^rlande zu den Spaniern, welches denn Ursachek kwen und das Reich bey dem Westphälischen

s^n ammhmen, deswegen er in dem Spanischenj,,^.shr weiter versiichen muste. Er führte sich aber da-u-^derc häw>», ^ ^uf. Denn er suchte sich nicht nur immerdar-« v- im z-,,,M wenqen, gab zuweilen vor, wie er geson-vzMuen xs^hcheaRelche alles wieder in den stand zu setzen,

r>v» 'm es H L"^'fmelcye aues wreoer m oen jrano zu letzen,Ei,« dald kv-n Errege gewesen, und bot deshalben stinesauern bald dort an, sondern er machte sich auch den>vilii?^n, "dm beystande unerträglich und verdächtig.

meisten sie vor ihn und seine armee neu gelbdm"btc, L'Ks eraues behic^ " ^ '

die uh.^suhaustn wie j' Cölnisc

'>n viA^n war

, und davor icuicti miautensie wollten, dadurch denn son-Cölnischen und Trierischen länder sehr

...war n..^^r die Spanier schwürig gemacht wur-

dlirw'/'esvon^^'^.bey vielfältigem geldmangefgenöthigt,dvntri^ viele !j^"^dulg'tchen domainen zu verpfänden, da-^sa2"'°nen ,N^^Ede an sich brachte, auch sonst von«w Abm braeln,. L überall nach belieben eintrieb, viel geld, sten war-'n die innerlichen Unruhen in Franckreich

dessen He», un.i°^??dch weiter nichts, wollte sich mit denEvMm^blassen, m-i! ^ ^r den Vortheil in Händen hatte, in keinhätte ^are, gewinn desselben ihm nicht zu gute ge-sehen ??d vertust aber ihn um seine armee gebrachtl)ew".vbzugvera^nn-,damit, daß ihm der Konig einenbasE- Oh ihm "^e, und noch dazu eine gute summe gelds^vllt?berglejch^uch gleich von feiten des Loses em vortherl-der ss^r denst,b""?dle erstattung seiner länder angeboten ward,^nvcl, eriähxwALoch mchr eingehen, entweder, weil er wegen^ lust hEx ^Königs darauf nicht traute, oderweil

Ve.> Nvcd

nocb angenehmen aufenthalt zu Brüs-von allen ^dher geübte kunste, vermittelst seiner^ aAn Und'aÄ ^ geld zu sammeln und zu erpressen,?^8. v,Mern daE^^ solche art zu leben so wohl, daß6gkeh^,'dversäum? vergessen schien, auch daher an.

,'^te , ftm land aus Französischer botmas-!vste. "^ang q^^"gvachtet seine Officierer dazu bereits einenbe» xw^uldem er"^ Gatten, die er aber selbst wieder zurückev'e>>, waDuvrn, ^ Brüssel der ruhe pflegte, und mit

^Sv^e, zva er lustigen art nach/sich ziemlich ge-^Vlern ljxß ^ die hertzen des volcks mehr an sich, als es^'ac>r. t.k«i^'„^vrner nahm er verschiedene dinge vor,

daraus die Spanier eine Verachtung gegm sich schlössen, wie erdenn dereinst seine völcker nicht eher wollte lassen zu selbe gchen,bis ihn ein gewisses Brüffeiisches frauenzimmer , das er lievw,darum gebäten, ein ander mal aber, da ihn der Ertz-HertzogLeopold Wilhelm darum ersuchte, in dessen beyseyn seinen kut-scher um rath fragte. Endlich beschwerte er sich öffentlich überdas bündnis, das die Spanier mit dein Printzen von Conds ge-macht hatten, vermöge dessen sie demselben Vermont, Stenaiund andere Plätze, die vordem zu Lothringen gehört hatten,woll-ten erhalten helffen, und drohete, daß er seine völcker nicht mehrunter ihnen wolle dienen lassen. Um aller dieser Ursachen wil-len nahmen sie ihn an. 1654. zu Brüssel gefangen, und führtenihnfolgends erstlich nach Antwerpen, und so denn nach Toledoin Spanten. Der Hertzog war zwar davor mehr als einmalgewarnet worden, hatte aber alles in wind geschlagen, bezeigtesich auch nach seiner gefangen-nehmung überaus gelassen , undunterließ nicht ^ständig zu schertzen, wie er denn, als ihmauf dem wege nach Antwerpen ein überaus heßlicher Spanierbegegnete, denselben fragte, was er, weil man ihn jetzt nach Ca-nada führte, den äffen von seinetwegen sagen sollte ? Er blieb biszur zeit des Pyrenaischen friedens gefangen, ob man wol seinefreyheitbald durch listige anschlage, bald durch ordentliche Un-terhandlungen zu befördern bemüht war. Währenden gefänq-nisses vertrug er sich mit seiner gemahlin, die aber zu Paris starb,ehe er los kam. Seine völcker blieben noch eine weile unter sei-nem bruder Francisco in Spanischen diensten, giengen aber nacheiniger zeit nebst demselben in Französische. Mit dem anfangeder Pyrenäischen friedens-handlung ward er auf freyen fuß ge-stellt , begab sich auch selbst an den ort der zusammenkunft.Weil er aber die bedingungen, so die Spanier vor ihn ausge-macht hatten, nicht eingehen wollte, geriet!) er in gefahr, aber-mals von ihnen gefangen genommen zu werden, daher er diesel-den unterzeichnen muste. Darauf beredete ihn Mazarin nachParis zu gehen. Der Hertzog machte auch mine, als wenn erdes Cardrnals muhme heurathen wollte, wiewol es ihm damitkein ernst war. Ungeachtet nun solches der Cardinal wohl merck-te, half er doch dazu, daß endlich dieser Printz an. 1661. einenleidlicher» frieden kriegte, vermöge dessen ihm Lothringen undBar wieder gegeben wurden. Hingegen muste er auf die vor-mals an Franckreich abgetretenen ptätze nochmals verzicht thun,die vestungs-wercke vor Nanci schlaffen lassen, alle völcker, biSauf eine kleine leib-wacht abdancken, und dem Könige eine Heer-strasse durch sein land bis nach Teutschland eine halbe meilebreit zugestehn. Als er nun solcher gestalt wieder zum besitz dcSseinigen kam, fieng er an, eine unumschränckte macht zu brau-chen, und sonderlich den Adel, dem er ohnediß nicht gut war, zuunterdrücken, wie er denn nicht leiden konnte, daß derselbe einbesonderer stand seyn, und grosse vorzüge haben wollte. Indessenkamen zu Paris vor seinen Vetter, den Printzen Carl, allerhandheuraths-vorschläge aufs tapet, welche zu hindern der Hertzognach Paris gieng, weil er dem Haufe seines bruders nicht gutwar, und die erbfolge in seinen ländern lieber den kindern derPrintzeßin von Cantecroix zugewandt hätte. Er machte auchwürcklich viele Hinderungen, und war Ursache, daß immer einVorschlag nach dem andern zu nichte ward. Endlich aber, daes durch des Königs Vermittelung mit der Printzeßin von Ne-mours dennoch so weit gekommen war, daß der Hertzog nichtwohl wieder zurück konnte, und den Printzen zu seinem erbenerklären sollte, griff er zu dem verzweifelten mittet, und übergabdieses recht an. 1662. durch einen besondern vergleich dem Köni-ge, doch daß er sich lebenslang den besitz der regierung vorbehielt,vor die Lothringischen Printzen aber bedunge, daß sie künftigden Printzen von geblüte in Franckreich sollten gleich geachtetwerden. Die zeit über, die er sich nachdem noch zu Paris auf-hielt , verliebte er sich bald da bald dort, und schwatzte meh-rentheils von heurathen. Weil aber die Personen , die er lieb-te , allezeit weit unter seinem stand waren, gestalt er denn würck-lich mit einer apotheckers-tochter schon eine ehestiftung gemacht,wurden seine absichten von andern, und selbst vorn Könige im-mer hintertrieben, darüber er, jedoch mit gutem willen des Kö-nigs, wieder nach Hause zog. Daselbst brachte er den Adel vol-lends um seine fteyheit und ansehen, war auch anders auf nichtsbedacht, als wie er geld sammeln wollte, deswegen auch seineHofstatt gar schlecht bestellt, und von der Haushaltung einer prr-vat-person nicht weit unterschieden war. Es fieng ihn auch dermit dem Könige aufgerichtete vergleich schon wieder an zu ge-reuen, deswegen er denn die versprochene abtretung von Marsch,welche so gleich geschehen sollte, verzögerte, bis ihn der Konrg mitgewalt dazu nöthigte, indem er mit einer armee nach Lothrin-gen kam. Gleichwol wollte der Hertzog nicht gern stme völckerabdancken, wie er vermöge des Vertrags zu thun schuldig gewe-sen wäre, daher er denn neue Händel suchte, und solche durchden streit über das wildfangs-recht mrt dem Churfürsten vonPfaltz auch fand, als welcher in emen kleinen krieg ausdrach,der jedoch an. 1666. beygelegt ward. Wahrender solcher Händel,und da eben die von Cantecrorx gestorben war, vermählte er sichzum dritten male mit einem Gräflichen Fräulein von Aüier-mont, die kaum i z. jähr alt war, und deren vatter vor diesem inoffener fehde gegen ihn war begriffen gewesen. Als nun »achendigung dieser fache der Hertzog seine völcker doch noch immerauf den deinen behielt,und aus neue Unruhe wartete, forderte derKonig in Franckreich an. 1667. da er eben den kriea mit Kvanienanfieng, fast befehls,weise von ihm, daß er ihm svtthe uberlas-

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