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^dw^^Eung blos den Ligisten zu gefallen angestellt, undhauvt-i, wenigsten sein ansehen und bisherigen gewalt be-, um den König künftig einmal zu nöthigen,bedingunaen eingehen müsse, kan man ei-Änfan?i»E)tsagen. Diß ist gewiß, daß, als die Spanier dieschlugen "nem Französischen Printzen zu vermählen vor-selbstV 'er das Reich gerne seinem ältesten söhne, weil erHerkoa war , zugeschantzt. Als aber die Spanier denihn, oh»-^"-"tse, seines ältern bruders sohn antrugen, derWille» ni-i.ch ein dorn in äugen war, weil er um seines vattcrsiu drHuebe bey dem volck hatte,wüste er die sache so künstlichlkey be«. die versammleten die Spanische arglist zu mer-Crvne / der von Guist selbst auch von annehmung derNicht --Mündig gemacht ward,und also die Spanier ihren zweckscheu b-Uten. Weil er sich nun solcher gestalt auf den Spani-täglici, ?Md nicht verlassen konnte, des Königs fachen hingegencheu apsiDr liefen, schloß er mit demselben einen fünfmonatli-Wqch-I, Md. Ob nun wol der Hertzog billig hätte friedendieiG a«^bn, weil, nachdem der König den Römischen gottes-hinfi-, genommen hatte, der gründ der W-Zue von sich selbstbeste» h Md einer von den Grossen und den Befehlshabern inden, bn nach dem andern seinen besondern frieden mitscheu ch,,? 3 e machte, und das innerliche Mißverständnis zwr-xvch W,".und seiner familie immer grösser ward; kam es ihm»ich vielm-k^ 6 ch der bisherigen gewalt zu begeben, und ließ erwollt» von den Spaniern güldene berge vermahlen, undllvch krieg, m Hoffnung auf ihre und des Papsts hülffe,Mpsts ^/?k>igen, unter dem verwände, daß der König deswol sy slAution noch nicht erhalten habe. Er fand sich gleich-weibx»'wwach, daß er sich nicht getrauen durfte in Paris zuvorthu L in dieser stadt einige bewegungen zu des Königsberieth d>»^^enommen. Bald nach seinem abzuge an. 1594.M djch '0 itadt in des Königs Hände, und ihrem exempel folg-schMere Haupt-plätze. Von den Spaniern sahe der Her-Mit, ,Me hulffe, -je ihm zum theil, als er sich zu Bruffel auf-vvch der sar vom brodte geholffen hatten, vor denen ihn je-Wey sz,, ^'Hertzog Ernst selber warnete. Sie sollten ihmw«tze KosssWd wieder einnehmen, darinnen bisher die meisten?°er he« ss» worden waren. Der Connetable von Castilien- ^ er 159;. bey koMVne-krLQcoils allein baden,
7M äuss-ra ward. Indem er nun nirgends mehr hin als7°>iig, danach Spanien selbst zu gehen wüste, ließ ihm derieteu, feinen sinn erfuhr, von freyen stucken vergleichstände --^ auch an. 1496. mit gar gutem Vortheil vor ihnscherb-!, er erhielt nicht nur eine beste stütze zu sei-Hktzlsle sondern es ward auch so gar das Gouvernement
Ale m-in,. orziiLe und Swria N-in^m nlwllen anve> 7 r<i,it.
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Mden, künftigen vorhaben, des Königs gemahlin zuiAig apchbwl viel freunde machen wollte. Wiewol ihn derÄ or iU,i ^gen allezeit hochgehalten und geliebet hatte,Mwämäi,.^weilen dem Spanischen vorhaben wegen derem-ä ^anckreichs in mehrere Fürstenthümmer oder er-rii^ Widers, Hemden Printzen auf den thron, mit äusserstemr?,,Nahin M hatte. Die gnade und freundlichkeit des Kö-sick ein^?ach vollend dergestalt ein, daß er nach dersvnF^r dch^mges zeichen von untreu ober von ehrgeitz, der!n d-"vieinikk-^ erheben wollte, von sich mercken lassen,se^e beladeallen gelegenheiten, und sonderlich an. 1597.ihn^da ohn^V vonAmiens gute dienste geleistet. Nach die-sons^el W meist friede gewesen, hat man nicht mehr vonren l und ist er den z. oct. an. i6n. zu Sois-laa-?es, vier k!'nn-?e hatte mit seiner gemahlin, Henrietta vonder-Uz von bezeuget, Henricum, der an. 1621. in der be-^arÄ'^vy -,,-D'^Ean todt geblieben; Carolum Emanuel,d°n m,Hertzo.,ä^apal«s gestorben; Catharinam, eine gemahlinRevers und Rhetel, und nachgehends auchtzvg a Md Mvntferrat; und Renatam, etne gemahlmkhe^w strenq-x^dtzogs von Oguneca. Es war dieser Her-Vvx»/dedete ^ u F ernsthaffter mann, konnte nicht schmei-w'Na- weMi-FMhch gerade zu. Darneben hielt man ihnkonnte N marsch-^^'ev^'" ^ delagerungen und zu einrich-snn,m-^h zu mUs » Hwgegen war er fast gar zu behutsam,
stegreiffe entschlieffen, und ver-, und nicht minder wegenvier wd, weq-n ^uchkolt, auch, wie es von einigen angemer-wejst'a"ch umer d»en langen Mahlzeiten, welche er fast im-die besi-n » Mweresten kriegs-verrichtungen hielte,QqZ Wesenheiten, (siehe LIOM.)
von
kard^agermeill^Anngen, Hertzog von Aumale, Pair undd»n o»,,wgr de,, 7 don ^ranckreich, Gouverneur von der Pi-^füv-. wgen, an.gebohren, ein söhn Claudü!dvh"^ vvn iuqend ^^usse von Breze , Frauen von Anet.
E M die Waffen, und war bey Henrico III.
Fäch begab er sich mit in die I^uc, undWitz i,'Uusie, im ' welches er aber den 17 . may an. i; 89 . ver-^ss>vg-f an g!ie,, .,„b an. i;yi. eine Niederlage bey Noyon,^wese«?M Könian-Fdnrhiriungen der Ligisten mit theil. ErV^niit vier^pftA angetragenen Pardon, und wurde
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zerrissen zu werden verdammet,
such das urtheil an seinem bilde vollzogen. Nachdem der frie-de war geschlossen worden, wendete er sich zu der Spanischenpartey, und starb zu Brüssel nach dem jähr 1613. An. i;6?.hatte er sich mit Maria von Lothringen, Renati Marquis vonElböuf tochter, vermählet, welche ihm gebohren Carolum, derzu Brüssel unverheurathet, und Henricum, der jung gestorben;Margaretham, die ledig starb, und Annam, welche an. 1618.an Henricum von Savoyen vermählet wurde, dem auch Caro-lus seine länder im testamente vermacht.
Carolus von Lothringen, Hertzog von Guist und Joyeuse,Patt von Franckreich, Printz von Ioinville, rc. Ritter der Köni-gnchen orden, Gouverneur von Prvvei.ee und Admiral imMittelländischen meere, war ein söhn Henrici I. von Lothrin-gen, Hertzogs von Guist, und der Catharinä von Eleve, ge-bohren denro. aug.an.15 71. ließ bey aller gelegenheit seinege-schicklichkeit von sich spuren. Er hatte die anwartjchafft aufseines vatters Großmelster-stelle von Franckreich; an. 1594.aber resigmrte er sie Henrico IV. welcher ihm das Gouvernementvon Provence gab, woselbst er sich durch seine gute aufführmigdre liebe des volcks zuwege brachte. An. 1617. commandiere erdie armee wider die malcontenten Printzen , und an 1622 ge-wann er eine see-schlacht wider die von Röchelte.' Hernach-mals aber kam er bey Hofe in Ungnaden, weil er von demCardinal Richelieu gar zu frey geredet hatte, begab sich mitseiner familie nach Florentz , und starb zu Cuna in dein gebie-the von Siena den ;o. sept. an. 1640. An. 1611. vermählteer sich mit Henrietta Katharina, der einzigen tochter Henrici vonJoyeuse, und hat verschiedene kinder mit ihr gezeuget, daruntermerckwürdig Francifcus, Printz von Ioinville, der an« 16,9.zu Florentz ohne erben gestorben ; Henricus, Ertz-Bischoff vonRheims, nachgehends Hertzog von Guist; Carolus Ludovicus,Hertzog von Joyeuse, der einen söhn hinterlassen; Rogerius,der als Maltheser-Ritter an. 165;. starb; und Maria, dienach abgang des männlichen stammes von Guist bey ih-rem absterben an. 1633. eine streitige erbschaffl nach sich ge-lassen.
Carolus I. von Lothringen, Hertzog von Elböuf, Pair,Ober-Stall- und Jägermeister von Franckreich, Graf von Har-court und Lislebvnne, rc. Renati von Lothringen, Marquisck'EIböuf, und der Louife von Rteux söhn, wurde den 13. octob.an. 1556. gebohren, und wegen seiner herrlichen qualitaten vonHenrico III. dermassen geliebet, daß er ihn an. 1531. zum Her«tzoge von Elböuf, und in dem folgenden jähre zum Ritter desH. Geistes machte. Er legte bey vielen gelegenheiten sonderba-re proben seiner tapferkeit ab, wurde aber doch an. 1588. inverhafft genommen, weil er verdächtig worden, daß er an desHertzogs von Guist vorhaben mit theil gehabt. An. 1591.wurde er wieder auf freyen fuß gestellet, und erhielt von Hen-rico IV. pardon, welchem er auch nachgehends treulich diente,bis er an. 1605. dieses zeitliche gesegnete. Mit Margaretha Cha»bot, Helionori Grafen von Charny tochter, hat er Carolum II.Henricum Grafen von Harcourt Armagnac, und 4. töchter ge-zeuget. Von den söhnen hat Carolus die lknie von Elböuf, undHenricus die von Harcourt Armagnac fortgepsiantzet. 0/.xon. O-M» k. I. wm. XXXVIII.
Carolus II. von Lothringen, Hertzog von Elböuf, Grafvon Harcourt, Rieux und Lislebonne, war gebohren an. 159;.ein söhn des vorhergedachten. Er wurde Gouverneur in Guien-ne, nachgehends in der Picardie und zu Boulogne. Bey Min-derjährigkeit Ludovici XIV. nahm er die partey des Pariementswider den Hof an, und starb endlich den 5. nov. an. 1657. An.1619. vermählte er sich mit Catharina Henrietta, Königs Hen-rici IV. natürlichen tochter, welche ihm verschiedene kinder zurweit gebohren, darunter merckwürdig sind Carolus M. Her-tzog von Elböuf; Francifcus, Printz von Harcourt; undFrancifcus Maria, Printz von Lislebonne, derer jeglicher eineeigene neben-linie aufgerichtet, wiewol des letztem seine mit demsöhne Carolo, Printzen von Commercy, an. 1702. wiederumausgegangen. k. I. tom. XXXVlII.
Carolus III. von Lothringen, Hertzog von Elböuf, ein söhndes vorhergehenden , war gebohren an. 1620. Er wurde Gou-verneur in Picardie, Artois und Hennegau, Pair von Fränck-reich, und Ritter der Königlichen orden, und starb den 4. mayan. 1692. Er hat;. gemahlinnen gehabt, und mit zegucher ei-nige kinder gezeuget, darunter am meisten denckwurdtg Hcnrj-cus aus anderer ehe, den 7. aug. an. i66r. gebohren, welcherihm succediret, und das Haupt des Lothringischen Hausts inFranckreich worden, aber an. 1718. den ro. nov. ohne männli-che erben verstorben ist, und Emanuel Mauritius, jetziger Her-tzog von Elböuf, welcher eine zeitlang m Kayserl. kriegs-dien-sten gestanden, (siehe Elböuf.)
* Carolus Henricus , ein legitimirter Printz von Lothrin-gen , Printz von Vaudemont, Caroli IV. Hertzogs von Lo-thringen fohn; seine mutter war Beatrix von Cüsance, desPrintzen von Cantacrorx Wittib. Er ist an. 1649. gebohren,und hat sich in den Konigl. Spanischen trouppen, und beydenen Alliirten wider Franckreich bekannt gemachet. Er hatetliche mal glücklich cvmmandrrt, und war des Königs inSpanien Caroli II. Gouverneur in dem Hertzoathum May-land. Nach dieses Herrn tod aber nahm er m Mayland so-wvl dre Französischen als Phrlippi V. Königs in Spanien,
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