Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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kEaen Ä geld-fummen in dem kriege wider dieTürcken , unddarin»-» M ward die Venetianische garnison aus Mantua,wieder seit an. i6;o. auf der Republick kosten gewesen ,fen gezogen. Er sendete auch damals den Marggra-

ieine Valentinum Gonzagam nach Venedig, desfalls

abzulegen. Er liebte eine Dame von Cafale,chen vaßin ' des Herrn von Rovere gemahlin, mit einer sol-liebe, " ' daß er durch kein mittet von dieser ungebührenden

>»c„ dvr und nach seiner verheurathung und bis ansei-eia ihr gepflogen, abgelencket werden können, wovonsein lann ^chieiil in den druck kommen ist. Er regierte sonstden s a,, ""d Unterthanen mit güte und sanftmuth, und giengHertzvaV-Ln. 1665. mit tobe ab. Sein unmündiger söhnter »ttoinandus Carolus ward sein 8ucceick>r, und ist un-t-vni° V7,?dwen Carolus IV. bekannt. K,, memor. Le^ ^"I. 6«a/cis, ssräin. III. L Tsoxoläo. L»-

iv. Hertzog von Mantua, gebohren den ;i. aug.wü^isein vatter Carolus III. schon den 16. aug

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52z

^Tn^Ätt 7 se^ ^ 7 'FaSÄL M well chm der Königs yr«K"CL-lu^» 7 hüM

anfangs ss '-'ine tochter Leopoldi, Ertz-Hertzoas von Oesterreich/ ^ --

iufriedx^ >e regierung / womit aber die Italianer dermaßen übelNz>n>!?I^n,daß der Kayser sich genöthiget sahe, den Grafen- »er nach Mantua zu schicken. Als aber dieser von

A klvst^ 'Nißion sich etwas merckcn ließ / gieng die Hertzogin inM za -.i und der Kayser gab dem jungen Printzen gewisse Rärvls endigung seiner Minderjährigkeit die regierungM»st,,, iMen. Sein gemüth inclinirte absonderlich zu ders'Ne revi,/ O Mar auf eine so unanständige und freye art / daß»Nd sei,,- ' ,uon nicht weniger anstoß dabey litte, als sein gewissen> ^ntljch, iundheit. Hieraus folgten viel andre lasier / welcheu»d dex., ,-Aes zu begleiten pflegen / z. e. meuchellistige raachgierunzjgx?'^)en mehr. Hingegen fand man bey ihm fast keine°vrqnd^"ventugendhafften Neigungen/ wodurch sich Fürsten^UgM.Mnguiren/ sonderlich aber keinen hohen undta-« Bvlvn^'e denn die einzige campagne/so er einmal in UngarnWüth- 'uir gethan, mehr seine zaghafftiakeit als ein kriegerisch, j^n den rag gelegt. Der Französische Hof hatte dasii^unali,/k urch geld völlig auf seine feite zu bringen, er aberh? den aäAAeu dadurch sich vielfältige Verdrießlichkeiten,ja end-dalz,,,v"chbn vertust seiner lande und die Reichs-acht überDenn nachdem er durch die den zo. stpt. an.sÄ.s'ach^"ckreich geschehene abtretung der vestung Casal,si, "Kation durch die mit Französischem gelbe vorgenommenegen»»a,X? ^dt Guastalla , sich an dem Kayserlichen Hofetz°Ulgs vonS* verhaßt gemacht, gieng er nach absterben desA»i»?dunien, Caroli II. noch weiter; indem er den Her-Utz-stad, dvr dessen rechtmäßigen Nachfolger erkennte, seinedev Wien b-Q.."^st allen vesten örtern seines landes , durch dieqel.dtvsec,m^n ließ, und dadurch dem Hause Oesterreich anscli- derhind-dn^ou dessen rechten in Italien mehr, als ein einzi-ges ^iche jah^ ^l. Hierüber ward nicht nur das Mantuani-svndeviiuach einander das tkeatrum eines blutigen krie-n^^rdje hj^Muste auch an.^707. als die Kayserlichen in der

. scharfen rer-

-Mi an. i 7 ° 8 . zu Wien wider 'hn m kv^i ^iner durch

'-«ae h-^äcirte. Doch 6 . tage hernach st ^^^dener schwach-hech huschen , theils auch durch gram ^ Denedig,er set-

ue «^ua,an weichem vrt, aE ^ ^ an. 167«.

UsttAnnMzuzubringen pflegte. Er verm^) ^ Ferdinand»IU-Heevn^u ^sabeüa Gvnzaga, der ältesten 170;. mit ladeubgiÄ Guastalla , weiche den n-aug^ Henrietta von

rL /.) im nov. an. Mt Owanna v

FrgnKu.emer tvchter Carolt M-Hertzog " ^ch bey fttnemledm ^ Montaut äs Navmües, »velwe ^ ^ dce.

an. Lothringen in ein kloster stA dega zeitliche ge-^flneie dem 25. jähr ihres alttrs A ^ gemahlln

Weder von der ersten »och v°m der a».^^ ^ßwn,svtvvi hinterlassen; dannenhero w S Franckreich '

theilsm^uReichs-iehen,als wunderntt) l ^ Mhern aller^

Hand )n dem Venetianischen gebieth, befind l ^ dieselbe

bat an^vberfien entstunden. Was d»e letz , theils

Don ^ iuliv der Rath der KeMf - Hertzoge

dvn Lvm>.j^hann von Go»»zaga,grostenthe» . ^ xwen naturli-

Hen «M zugesprochen. Man sagte' datz^st Achter, so

»ns 12"'Earoium äs Gonzaga, und zwey nam»

^"«/gangm, gezeugethabe. Leb. R-Leop.

^ tka/re. iuppl. II-

xEZ-SV»

^»ien an ^lt bey dem Könige Caroio VI. z vergeblich, weckrma^n tod seines vatters zu racheN'Ltet^aren , aber sich

^dLL^g ^ dn Kon-gin V ^w^,chreten- EZ^rde N^ wacht des Hertzogs von BuE ' ^^n ftrede

L^cht ^uErschiedenlmal zwischen beMn^pa ^ zu

?Wnderheit an. 141°. zu B»Ae' "x^hnung, undes kam aber zu keiner austichM» ^

endlich führte der Hertzog von Burgund gar die Cngelländer insReich, welchen bey Azmcourt an. 141z. eme unglückliche schlachtgeliefert, und in solcher der Hertzog von Orkans gefangen, undm Engelland gebracht würbe, allwo er rz. jähr gefangen sitzenmuste, bis ihm endlich an. 144«. der Hertzog von Burgund Phj-lippus Lonus, der sonst ein feind von seiner fainilie war, zu seinerfreyheit half, und ihm seiner schwester tochter die Printzeßin vonEleve zur ehe gab, wodurch sie mit einander versöhnet wurden.(Siehe von allem vorhergehenden die artickul Carolus VI. undCarolus VII. in Franckreich.) Nach diesem als der Hertzog vonMayland Philippus Visconti an. 1447. ohne rechtmäßige erbenmit tode abgieng , machte er anspruch auf dieses Hcrtzogthum,weil rn dem heuraths-contract seines vatters und seiner mutierValentin«, die des letztverstorbenen Hcrtzogs von Maylandschwesterwar, ausdrücklich versehen worden, daß nach abgangdes letzten Hertzogs ohne männliche erben das Haus Orkans snc,cedwen sollte; wie dann auch der letzte Hertzog Philippus , denHertzog ^rolum von Orkans, seinen jchwager, kurtz vor seinemtode wurcklich m den, besitz der Grafschafft Assi eingesetzt hatte.Al-lein weil ihm der Komg m Franckreich Carolus Vli. keine hülsteleistete, konnte er sein recht nicht ausführen, sondern ward durchFranciscum Sforziam, der des letzten Hertzogs natürliche toch-ter Blancam geheurathet, ausgeschlossen. An. 1464. fand ersich nebst andern Fürsten zu Tours bey der Versammlung derReichs-Stände ein, worinnen von denen Mitteln sollte berath-schlaget »verden, durch welche man die von der sogenanntenTigue äu dien Public bevorstehende gefahr abwenden möchte.Wie nun allda dieser Hertzog etwas weniges für die Printzenvom geblüt reden »rollte, wiewol er das mit gar demüthigenWorten thäte, und nachdem er zuvor den König gebackn, erals ein junger König möchte seinen alten rath nicht verschmähen,da sein des Königs Herr vatter Carolus VH. rath von ihm an»genommen, in einer zeit, da er der Hertzog noch jung, und sel-biger König hingegen alt gewesen wäre; so antwortete ihm Lu-dovicus XI. der sich ohne dem nicht gerne rathen ließ,und dama!noch dazu wider die verbündete Printzen sehr verbittert war,mit gar derben und harten Worten, welches dann den altenHerrn, dessen zweck u,»d rath sehr gut gewesen, wie es hernachder ausgang genug bezeuget hat, dergesialten schmertzte, daß eram 2. tag darauf verstorben. Er hatgemahlinnen gehabt,es ist aber die letztere am denckwürdigsten. Selbige war Maria,eine tochter Adolph» Hertzogs von Eleve, mit welcher er sich an.1440. vermählte, und vornemlich mit ihr gezeuget LudovicumXII. König von Franckreich, und Mariam, eine gemahlin Jo-hannis Vicomte von Narbonne und Mutter des berühmtenGastonisäe Foip. , bill. äs Llmrles VI.

K Vli. , L lub Larolo VII. *

(tarolus Paris von Orkans,Hertzog von Lvngueville, Fürstvon Neufchatel und Valengin in der Schweiß, ein söhn HenriciII. Hertzogs von Lvngueville, und der Annä Genofevä vonBourbon-Conds, war zu Paris den 2y.jan. an. 1649. gebohren.An. 1667. folgte er dem Könige in der campagne nach Flandern,und befand sich bey der eroberung Tournay, Dvuay und Ryssel,wie auch im folgenden jähre bey einnehmung der LrANLke-Lom-ts. Nachgehends kain er dem von den Türcken belagerten Candiazu hülffe, und ließ hierbey seine tapferkeit in verschiedenen ren«contren sehen. An. 1672. gieng er mit dem Könige wieder nachHolland, blieb aber in der Übersetzung übern Rhein bey Toll-huys, und zwar da er durch unglückliche oder unvorsichtige los-brennung einer pistol selbst anlas gegeben , daß das Holländischean dem jenseitigen ufer stehende fuß-volck, welches allbereit dasgewehr niedergelegt, und um gnade gernffen hatte, in der iney-nung, »vie dieses ein zeichen wäre, sie alle ohne quartier todt zuschlagen, sein geschoß von neuem ergriffe, und sonderlich aufdenkreis, welchen es die Französische Generalität mitten in» fluß hat-te machen gesehen, sehr heftig zuschösse; diß geschahe den 12. jun.an. 1672. Er »var noch unverheurathet, hatte aber ausser der eheCarolum Ludovicum von Orkans gezeugt, weicher den 7. stpt.an. 1672. legitimiret wurde, cklttonL Luä. XIV. Ver-

wirrtes EÜrova. /»-öo/ Mnsal. 6sII. ^

-Aeryoge von Savoyen:

Carolus I. Amadei IX. des glückseligen söhn, fuccedirte sei-nem bruder Philiberto an. 1482. da er Pur 14. jähr alt war.Er ward in Franckreich an Ludovici XI. Hofe erzogen, welcherauch nach seines bruders tode sein Vormund ward , um einigevornehme Herren in Savoyen dieser ehre zu berauben, wornachsie strebeten,damit sie eine gelegenheit härten,diesen Staat zu ver-wirren. Kaum war dieser Printz aus seiner Minderjährigkeit ge-treten, so warf sich der Marquis von Saluzzo zum General übereinig unruhig volck auf, und fieng wider den Hertzog einen kriegan; doch es wurde ihm bald Saluzzo, Farmagnola und endlichalle seine güthcr weggenommen. Sonst hat Carolus an.den titu! eines Königs von Cypern angenommen , sintemal derKönig von Cypern Johannes II. welcher an. i^z. starb, keinerechtmäßige erben / ausser einer tochter Charlotten, und eineschwester Annam , die sich mtt Lndomco Hertzoge von Savovenvermählet, hinterließ. Da nun Charlotte an. 1487. stach, trans!ferirte sie ihr gantzes recht auf die damals lebende Printzen vonSavoyen, welche auch ohne dem wegen der Printzeßin Anna dienächsten erben waren. Weil sich aber dcs Mmqs Äm'msnatürlicher söhn Jacobus mit gewalt des Köniqreichs Cypernangemaßt, und io.ches nach dessen Heurath mit Cakhanna

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