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Georgien. Sie ist so wichtig , -aß der Groß-Einia- titul sich auch einen Herrn von Cars nennet.
Erassiis Iten dafür, daß dieses die stadt Carrä sey, bey welcherEarrä,»^"^" Parthern geschlagen worden; allein dieseslvm 77 ll ln Mesopotamien, ä'a^/ä-r. Ls«/-r, reist, än I.svsliL9- k- Krz.
. ^' siehe Rarst.
Saan^stens, (Ioach.) ein Muz, wurde 5 - 0. ferner
deck?!, "Aauenburgischer ?roLsncellLrlu8, und endlich zu Lu-lle kor ' Ulch des LoMüorü daselbst krXses. Er schriebpubliesrum; äs kignoribu8 <L HWOtkecis;riz. .fuäicüz; äs krioritste Lreäiwrum; äelbelgn-
EÄibuz L LmWone keuäorum, rorogue krocsllu> Lrrors sslsuli; äs Etats Horniick; äs Lellüvi-
Car. i 167;.
Nlaj-lMo, des vertriebenen Carthaginensischen Generalstex dj- / war Hoherpriester des Herculis; und als sein vat-Carthago belagerte, um wiederum in selbige auf-ihn dl-i?n zu werden, kam er gleich von Tyro zurück, dahinbeut? ^rthaginenser geschickt hatten , den zehenden von der^ den, 1 ° sein vatter Maleuü von den Sicilianern bekommen,Ser v^^bel des Herculis zu bringen. Als er nun bey dem la-uber reisete, ließ ihn der vatter zu sich ruffen; , darauf ergege« "«vvrtete: er mäste eher die Pflicht gegen die gotter, alssehr x>.Weni vatter beobachten. Darüber sich zwar der vatterAllein ' doch aber an ihm sich nicht vergreisten wollte.laichM " ? nach etlichen tagen , da er bey dem volcke um er-bite bi«^chaten' seinem vatter im Hohenpriesterlichen Ha-sanen . gieng, verwiese ihm dieser auf das schärfste sowolde seinMchorsam, als auch, daß er bey so betrübtem zustan-gegen ss Otters mit solchem schmuck erschienen, und ließ ihnelend,». "M über an ein hohes creutze binden, daran er einesI-b.iv"tvdes sterben müssen, /«ssr«. üb. XVIII. c.7. o,-/.
vormals Cartima genannt, ist eine alte undk"ei!n^ ^lindem Spanischen Königreich Granada, zweyvages Ostwärts von Malaga, an dem fuß eines sehr hohenjvärts javv dem kleinen fluß Guadalquivirejo, gelegen. Nord-dern sxj. ver umliegende boden gantz unfruchtbar, auf der an-u>vh„xx ^ aber sehr gut und wohl gebauet; wie denn die ein-her,, m grosser menge daselbst wachsende wandeln, ca-auch g Ren, Weintrauben und andre früchte sehr wohl nutzen,A -vk es in der nachbarschafft starae eichen-walder. c 7 o/,»c-
.Car. P.;-o.
Tius , oder Carteret, (Lords) in Engelland. Geor->'^-den et, von Melesches in der insul Jersey, ward an.7 'achr, !hay von dem Könige Cgrolo I. zum Baronet ge-vl'^ämnüv -^nte hernach Carolo II. in der qualität eines W-Dilivviiä ' wie auch in andern gelegenheiten. Sein söhn,N der s-, klaret, verlohr in Königlichen diensten sein lebenUtitaa»- ""d hinterließ von Jemima, einer tochter Eduardi^>U. /Grafen von Sandwich, Georgium und Eduar-N der älteste, Georgius, ward von dem Könige Carolo II.s?vds k?^de eines Pairs von Engelland, mit dem titul eineserhoben, und heurathete Gratiam, eine toch-,.ören i Granville, Grafen von Bath, welche ihm ge-^.^emim^^vhannem, seinen Nachfolger; 2.) Philippum;Ucher d«»^- In dieser zeit ist Mylord Carteret berühmt, alsGeorgio sowol in seiner Gesandtschafft an/ .„vlschen Hose, als in dem amt des Staats - Sccre-v?^u>idnü»<^ stelle eines Vice-Königs von Irrland gar^ dienste geleistet hat. 0/ L-Z/a»ä, II.
/ ^Eus) ein Italiänischer Jurist, wurde zu^ ..Har fei« Aus einer alten adelichen familie gebohren,v U und/slaminius Carta'ri ebenfalls ein berühmterdiAegvrio zu Genua. Er bediente unter Paulo
endlich ^M Urbano VIII. sehr wichtige ämter, undschrick» § !Werr zu Rom, allwo er an. 16;;. starb.
Deciüones kori llrckispilcopali 8 lileäinla-sein^'e escli-r^' ^ Loro sompetenti säverüis ^uäicesÄ f, >vhn E>csm juri 8 äiökionem psrturkants 8 , welche«irr , ° nach dessen todc zum druck befördert.
« ' tc>m. II. äelle vite äceli Lrcsäi. e>^«-
fvl, ^tavj
dvhr?»^ uur ein berühmter Rechtsgelehrter, und
siudÄf Nacbd-^? en Julii, wurde zu Bologne an. 1614. gc-schuü?' erW?em er zu Rom unter Hieronymo Lampugnano">d«-' "inu^e an-16;;. dievoÄotwürde, an. 16;8. sub-!!.°eenth!Rcht des Johann Baptista Confalomerr
U>«Nd E Ra,a???^ehen archivs, ihm selbst aber setzte Jn-»eicki^aß ^ Jubrettum an die fette, unter dem vor-^bre,,u könnte umt wegen seines alters allein nicht
Avn Mit jh,»Elches diesem aber sehr nahe gieng, weil7°. iadv ,> .nahe gleiches alters war, und dazumalhatte. An. 1642. ,wurde ern- Er Welches eines der wichtigsten amter des^ fli ^ äävvcs,^? endlich an. 1697. Seine schriften sind^N, Oontiüonslium; ksllsäe bombias; Vi-
^ opLre cla Oubbio; Ls Kuls ä'oro; Mi-
"^sivr ^ ^ ngriniz ü'äuremll susbsüni:
äemonssrst»
'"<>» Theil.
rar 5;;
Implorum Inlanis; ^lemoeie äells citdä är Oommnchio. Ekhat aber noch verschiedene »»gedruckte wercke hinterlassen,als äelle ksmiglie IlomsriL; I'glreno Komsno; äs 8.0MS-nse Hots lckäieoriku8; Lpbemeriäeb KomsnX Lurire ab an.1642. und andere mehr. är e^«ä,r. los.
»lieg.
Tartari, (Antonius Stephanus) ein söhn vorgemeldtenCaroli, wurde an. 1651. gebohren. Ergab sehr grosse Hoff-nung von sich sein allzugrosser fleiß aber verursachte, daß eran. 1685. dem vatter in der sterblichkeit voran gieng. Manhat von ihm kroäromeim Oentilitmm und LnropT Osntili-riX rom. I. Die andern toini sind zwar fertig, aber nicht gesdruckt, ^rr« är c?ar-/o er°«är'r. loc. slleg.
Tarterl, (Christoph) einEngelländischerCapitain, gebür-tig aus dem lande Cornwall, begab sich im zwey und zwanzig-sten jähre seines alters an. 1572. in den krieg, und wurde vondem berühmten Boisot, Admiral des Printzen von Oranien,sehr werth gehalten. Der Printz von Conde trug ihm hernachdas commando seiner trouppen äuf. An. r; 8 -. unlergabenihm die vereinigten Staaten ihre flotte, welche sie nach Moscansendeten. Als er zurücke in Engelland kam ^schickte ihn dieKönigin Elisabeth nebst Francisco Drak in West-Indien, wo-selbst sie die städte St. Jacob, Carthagena und St. Augustinwegnahmen. Er starb endlich zu London an. 1 z 9;. und erhieltauch von seinen feinden den rühm, daß sie niemals eine besserekriegs-disciplin als unter seinen trouppen gesehen hätten. Len-
/0K.
* Cartenna, Cartennä, oder Cartena, war vorzeiten
eine Africanische stadt in lVlLnrir-mis LTlsrienst am fluß Car-tenno. Unter Kayser Augusto wurde eine colonie Romer dahingeschickt. , IM. nsr. V. ?/s/Eck«,. Sie heisset jetzo
Mostagan, und liegt am Mittelländischen meer, im KönigreichAlgier, am auslauf des flusses Selef, hat einen guten Hafenund vestes schloß. Ehedem ist ein Bißthum allhier gewefem6e»»aäi«, 77. not. orb. ant. IV. 6. §. 18.
Carteromachus, (Scipio) gebürtig von Pistoja in To-scanien, lebte im XVl. Lcoln. Er war der Griechischen undLateinischen spräche wohl erfahren , und sehr geschickt, die al-ten sutKore8 auszulegen. Ob er gleich zu Venedig in gutem an-sehen lebte; begab er sich doch nach Rom, Woselbst er einenkroteÄorem fand an dem Cardinal Francisco Alidost. Diesemfolgte er nach Ravenna; und da der Cardinal das leben daselbsteingebüsset, kehrte er wieder nach Rom. Der Papst Leo X.that ihn zu dem Julio äs Mebices, da er denn schien Hoffnungzu bekommen, sein glücke zu machen. Er starb aber, ehe er sol-ches gemessen konnte, da er ungefehr 4;. jähr alt war.
äs liter. intelis. üb. II. §. 72. leg. , cp.
lib. XXIII. Sa^.
* (sarteromachus, (Scipio) war aus einem edlen ge-
schlecht entsprossen, und hieß eigentlich Forteguerri, (nicht For-tegnerri,) welchen nahmen er aber nach gewohnheit der dama-ligen Gelehrten Griechisch übersetzte, und in CarteromachuSverwandelte. Er studirte zu Florentz unter Angelo Politianodie Griechische spräche, und gieng folgends nach Padua, wo-selbst er sich solche Hochachtung erwarb, daß er an. 1500. nachVenedig, um allda die Griechische spräche gegen eine ansehnli-che besoldung zu lehren, beruffen wurde. Als aber hieraufJulius II. den Päpstlichen thron bestiegen, rufte ihn derselbenach Rom, und that ihn zu feinem vetter, dem Cardinal Gasleotti Franciotti äs Is Rovere, nach dessen an. 1 zog. erfolgtemtobe er sich vornemlich an den Cardinal Alidosio hielt, der aberauch an. i;n. zu Ravenna erschlagen wurde. Man hat vonihm eine orativN äs ckuäiku; littsrsrum drsecarum ; undeine Lateinische Übersetzung von des Aristidis Orm. äs üsuäi-bu8 urbi8 Koinse. So hat er auch zu der von Aldo Manutioan. 149z. in Griechischer spräche heraus gegebenen Logic desAristotelis eine Griechische vorrede und Lxigrsmms m ebendieser spräche verfertigt, und ander zu Rom. an. ^07. edrr-ten Oeograxbis Claüdii Ptolemäi, wie auf dem titul sicher,antheil gehabt. äe ä'/raL« , tom. XX.
L XXVI.
Cartcsius, oder wie ihn die Franzosen nennen Vs8-Lsrts8,( Renatus) einer der berühmtesten ?Iu1olox>Koriim, war den;i. mart. an. 1596. zu Is Haye in der provintz Touraine auS ei-nem vornehmen adelichen gefchlecht gebohren , und wurde ihmvon einem ihrer güther der zunähme äu Perron zum unterscheidvon seinem ältern bruder beygeleget. Der vatter pflegte ihn inseiner kindheit, wegen feiner ungemeinen curiositat, da er von al-len dingen,so ihm nur vor die äugen kamen, Ursache wissen woll-te , schertzweise seinen khilolbpkum zu nennen. So bald es diezärtlichkeil seines leides zuließe, hat man rhn m das berühmteJesuiter-Lollsgium nach ls Fleche geschrcket. Ob ihm nun schondie gewöhnliche art zu stndiren sehr verdneß rch war, muste erdoch dabey einige zeit aushalten , bis lhm erlaubet wurde, sichin den mathemarischen wissenfchafften umzusehen, welche ibnrden bishero eingenommenen Verdruß ziemlich versusseten. nbmachte er darinnen, besonders m Llgebrs, worauf er sich vor-nemlich applicirte , ausserordentliche progressen. An. 16,2.wurde er mit viele» lob - sprachen aus dem Lolleeio dtmltti'ret. Sosehr ihn aber seine krsecepwres erbebten^ io weniathat er sich seibsten satisfaction, und hielte die erkanntnis seiner
D y r grossen