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Zweyter Theil. Bi - C.
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pk> wn*^plundert worden. Zu der zeit des Nubisthen Ceogra-Alurei.n? wegen ihres alterthums, und weil sie der Hafen inbeste k,an> - ^ merckwürdig. Anjetzo ist sie berühmt , daß ste dergen ^ ch Spanten ist, daß man um die tnsul herum, so ge-sex.a^".,^fen über liegt, Makerellen, (so eine gewisse art vonstt >vÄ länget, daß eine grosse menge röhr daselbst wäch-Mack?,, ^ die einwohner Esparto nennen, und daraus körbeist j,n astend endlich, daß daselbst edelgestein-gruben sind. Sieivietvg, ^"gen eine grosse handels-stadt, hat eine starcke vestung,cus alte manier, und viel schone Archen. Silius Jtali-Bisch'Aletbet den vormaligen zustand dieser stadt herrlich. Ihrgebü^äehoret unter Toledo. Die meer-enge zwischen den vor-Ne„np, Palos und Gates wird der Golfo von Carthagena ge»f, lib. III- cle urb. Lrvr«-, üb. XXVI. L«-

kks'tl ' lib. XXVI. c. 4. üb. III. <L X.

^ill * 7 - Oossr», lib. IV. c. 18. Hifp. lib. I.

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viiti ^vagena von Indien, oder Neu-Carthagena, die Haupt-^ provintz oder^rica. Sie lieg«envon Umbrien. .

bafen vm arm an das veste land angehencket ist, und hat einenlvird' Gunter allen andern in America am meisten besuchetdas Kleist an. i;;2. von Petro Heredia erbauet, und um^vhtier ^^ 7 . von den Spaniern bevestiget worden. Die ein->4022 sr^ren man um das jähr i6;o. 40°°. Spanier und»nd nn^d'vartze gezehlet, bereichern sich durch die handelschafft,Atg unn "^Vlich durch die perlen, welche von der insul Marga-iubxx. c,andern benachbarten orten dahin gebracht, und daselbstsei, vrt b durchbohrt werden. Franciscus Brake nahm die-^Unq.^. l; 8 ^. ein, und bekam 11 c>oc>o. ducaten brandscha-Wen n, »vanzosen aber unter dem Chevalier äs Pointi verwü-Dasa^an. 1697. und erbeuteten einen ungemeinen schätz.

Gouvernement gehört den Spaniern, und findet man

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IL Conceptione, Mopez und etliche andere, wel-

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' NtanV» , 12 tioncepllone, Atopez uno emcyewiederum verlassen. Lr»/ö^oe, Lmer. c. 8

?"ic>na^6Ma, (Johannes) ein Spanier von geburt!>ch krgkÄ Jesuit, hernach ein Barfüsser-Mönch. Er war crplehrte Salamanca, begab sich aber darauf nach Rom,

ll» ag . v'vst die Theologie unter Paulo V. und starb zu NeavoN, d'ak>^7' Er war ein eifriger Verfechter des Römischen HoKvnbij^v auch in dem streite, den der gedachte Papst mit der-epubljHfriedig hatte, unterschiedeneschriftenwider besagte^ gab. Als da sind : kro XLalefiLllica sibertLis

5 . vusliäa aäverlu» injultas Venetorum lege«; prop'u-^bolicum 6 e jurs belli Xom. kontikcis sclverlus

Äfften i,/? violsmes. Es find von ihm noch unterschiedenen ^at in aus gegeben - als UnmiliT äscrD L Norsles. Lc.lvundp^ü^v. feinen bomiliib lücris und mowlibus verschiede-lu a-We lehr-satze, als: daß Joseph und viele andre HeirN der geworden, ehe sie noch gebohren worden, itemVeqenM Joseph unter die heiligen Märtyrer zu rechnenl^afft dpv/Hluertzttchen eifersucht, die er wegen der schivan-Flügen Jungfrau Maria ausgestanden, cum re-

or Nr, ut sic 8slomon , clurs sicur infernuz XMU-

lvä^uius - lluen ihm ein Lanonicus zu Tournay, Claudius

v,^vsprvck,/i?"r ' äolexbi lLnötilicstione extrÄ Uterum , billigbibl. Älmor. , in Lääit. aä

Ve^, an^n ^ Avosse zugenannt, war die Haupt - stadt inst- M Meldet ^llrbarischen küsten, unweit Tunis. Einige fcri-st^vge daß Dido selbige erbauet habe; andere aber, daßidvAiKündet ..A "nd zwar durch den Zorns und Carchedon3va, v; und «Ä. vvn der Dido nur das castell Byrsa angeleget§es «^vertrieb-n^ Andere meynen, daß die Phönicier, welcheitid-Mmens wre urheber gewesen. Von dem UrsprüngeAem,!. Aniqe find ebenfalls verschiedene Meynungen:

iaiÄ^deun, x^rfa nennen, welches im Griechischen einenkviiw- stll bka.s,^.lvell Dido zu erbauung der stadt nicht mehr, gross?' die ^ben, als man mit einer kuh-haut bedeckenIM-Wend aver hernach in riemen zerschneiden, und eineKsrw ' Und wew? umfassen lassen. Allein Bochart verwirftd. j V,^iiS(i^^Uet, daß Carthago in der Phönicischen sprächedrs, ,u,vester vvrf Ve neue stadt, und ihre citadelle 6 ot 5 rs,schwacher die w^issen. Josephusverfichert nach Menan-Veiz M, daß d,>?vvle der Könige von'Lyro und Phönicien be-

, und 786. vor Christi geburt,meisten approbiret wird. Die Cartha-

il^ey sich d,,.?. linsten v.

N e„?A dic e^n Urch vlele kriege sehr berühmt gemacht. Sievldders ^ sogenannten strieris, oder des m ge->,^n, An;;,,>)^anstlich gemachten Instruments, damit mancn^rivaA He gast?!?" vsiegte. Jngleichen waren ffe auch die^/en sich Libn?""« vuder - bäncken ausrüsteten. Sie* Sardmstn^^"' kamen mit gewassneter Hand in Sici-" l und breiteten ihre herrschafft bis in Spa-

nien aus. Am meisten wurden sie durch die wider die Römer ge-führten kriege bekannt. Der erste von diesen kriegen währete 24.jähr, vom 4yosten jähre der stadt Rom bis aufs ? i; de, oder vonOlMp. LXXlX. bis Olymp. LXXXIV. 4. von st. stl. ;7Lo. bis;74). vom jähr st. L. 264. bis 24l. welcher sich von den stlsmer-tims, so Herren von Messana waren, entsponnen, als selbige vondem Könige Hierone und den Carthaginensern angegriffen wur-den , und bey den Römern hülste suchten. Der andere krieg fiengsich anst. II. §;6. Olymp. OXT. ;. L. stl. ;766. st. L. 218. alsHannibal die stadt Saguntum, welche mit Rom in einem vestenbündnisse stund, einnahm. Dieser krieg währete 17. jähr lang,und wechselte auf der Römer feiten mit glück und Unglück ab;indem sowol Hannibal in Italien als nachgehends Scipio inAfrica glücklich war. Er endigte sich st. K. Olymp. OXI.I V.4. st. N. ;?8;. st. e. 2oi. Der dritte Punische krieg währetenur;. jähr, von st. Ik. 60;. Olymp. LI.VII. 4. st. Ist. ;8;;. st. 0 °149. bis st. X. 608. Olymp. dVIII. ;. st. stl. ;8?8- st. L. 146.lief aber vor die Carthaginenser gar übel ab. Denn ob sie gleichum gnade bey den Römern baten, ehe diese noch mit der armerin Afncam schiffeten ; so wurden sie doch nur mit vergeblicherHoffnung des fnedens dahin bewogen, daß sie den Römern ihreflotte auslieferten, welche sie im qesichte der stadt verbrannten,und endlich mit dieser bedingung friede machen wollten, daß dieCarthaginenser ihre stadt demoliren, und auf 10000. schritte vommeere landwärts eine neue bauen sollten; welches aber die Car--thaginenfer nicht eingehen wollten. Hierauf nun wurde Cartha-go belagert, welches sich aber gantzer 2. jähr gegen die Römermit grösser tapferkeit wehrete. Ja als auch schon gar die drey-fache stadt-mauer eingenommen worden, defendirten sich die indem schlösse Byrsa noch mit solcher Heftigkeit, daß als sie nichteisen genug zu den Waffen hatten, sie auch gold und silber darzubrauchten, und die weiber selbst ihre haare abschnitten, bogen-sähnen daraus zu machen; doch musten endlich die Carthaginen-ser, nachdem Scipio Aemilius den Asdrubal nebst 40000. manngefangen, ihre stadt verlohren geben. Damit aber die Römersich dieses sieges nicht mochten erfreuen können, steckten sie selbi-ge mit feuer an, welcher brand 17. tage gewähret, und nicht ge-löschet werden können, wodurch also diese mächtige stadt, die mitRom um den vorzug gestritten, nachdem sie bey 740. jähr flori-ert , gäntzlich untergegangen. Sie wurde aber nach diesem st. X.6;i. Olymp. LXXIV. L. st. IVI. ;86i. st. 6. 12;. von den Rö-mern selbst wiederum auferbauehund zu einer Römischen pflantz-stadt gemacht, erstlich durch C. Gracchum den Zunftmeister oder,Inburuun kledi'8, da es die erste, von den Römern ausserItalien geführte cvlonie ward, und ferner unter der regierungKaysers Augusti, welcher eine colonie von ;c>oo. Personen dahinsandte. Gensericus der Wandaler König nahm ste im 4z r. oderzysten jähre nach Christi geburt ein, sie wurde aber an. 52;. vonden Römern durch Belifarium wieder erobert, und endlich, alssie ums jähr 685. in Mahomets seiner Nachfolger Hände gera-then , von den Arabern gäntzlich zerstöret. Dieser ort war vorzeiten die Haupt-stadt der Africanischen vioeces, so aus 6. provin-tzen bestund.Es war auch daselbst ein geistliches Primat und Ertz-Bißthum, weswegen sie hieß lVletropolis in proconluluri provin-cis, oder stkrica xropris, so anjetzo ein stück des Königreichs Tu-nis ist. Heut zu tagesst nichts mehr von dieser großen stadt zusehen, die vor zeiten für die dritte im Römischen Reiche gehaltenwurde, als die ruäem, welche aber wegen des grossen umfangesnoch immer sehr merckwürdig sind. Sie soll ; 60. Xaäis, wie diestadt Babylon , im umkreis gehabt haben, und hat eine unge-meine menge einwohner gehabt, die zum krieg tüchtig gewesen.

lib. I,

A II. Ärnös, lib. XVII. X/r». lib. V. sAion orig. lib.I.c. 19. tkpol. (?/-,». lib. I. ürom. (Xa/E- Xa««E.

L in cbron. Les L ilfria.

Ärccr->/r, Lc. *

Die Christliche lehre ist gleich wie in dem andern Africa durcheinige von den Aposteln dahin gesandte Prediger gepffantzetworden. Sie hat viel erlitten durch die von Felicißimo und No-vato, St. Cypriani Widersachern, erregte spaltungen, desgleirchen durch die Donatisten, Wandaler, und letztlich durch dieMahometaner, von denen sie gäntzlich ruiniret worden. Agnp-pinus, ein Ertz-Bischoff von Carthago, versammlete alle Bl«schösse aus seiner provintz und Numidien an. 21?. unter demPapste Zephyrino, und beschloß mit selbigen, daß man die vonden Ätzern getaufte Ander noch einmal taufen sollte ' welchesOonLilium aber verwvrffen worden. St. Cyprianus hielt auchL. Loucilia an. ry r.und 25;. wider die beyden 8cmlmiNicos No-vatum und Felicißimum, und hielt auch noch unterschiedene an-dere zu Papsts Stephani zeiten wegen der ketzer-taufe. Die Do-natiuen hielten r. Loncilia wider Cacilianum, welcher nach demtode Mensur» rechtmäßiger weise mm Bsschoff von Carthagowar erwehlet, und von Felice, Bsschoff der benachbarten stadtAptungis, ordiniret worden. Das erste wurde an. ;o6. ver-sammlet , auf welchem 70. von der schlsmatischen partey Cäci-lianum wieder ab - und einen andern, mit nahmen Majorinus,an dessen stelle einsetzten, welcher mvor bey Lucilla einer sehrreichen Spanischen frau, und die sich aus haß wider CäcilianuMdieser fachen am meisten annahm, auch wurcklich viel qeld dar-auf wendete, war in drensten gewesen. Das andere bestund auS270. schlsmatischen Blschoffen , und wurde an. ;o8. versammlet.AIs Gratus ern Bsschoff m dieser stadt sahe, daß der Donati-sten spaltung durch die Vorsorge Pauli und Malcarii, so von dem

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