5 Z 6 car
Kayser Constante dahin gesandt worden, gantzlich verlosch, hielter an. ?48. ein Loncilium, welches man das erste Carthaginen-sische OonciUum nennete, auf welchem die Wiederholung dertauft? so die Donatisten behaupteten, verdammet, und dieje-nigen , welche sich selbst entleibet, oder andere darzu angereihet,und von besagten ketzern deswegen für Märtyrer gehalten zu wer-den pflegten, solches ehrcn-tituls beraubet wurden. Nächst die-sem verfertigte man i;. L-moneszu guter einrichtung der kir-chen-zucht. Das andere Loncilium wurde an. ; yo. unter Ge-nethlio gehalten, welches iz. Lsnones hatte. Das dritte wur-de an. versammlet, und machte 50. Lsnones. Das viertewurde an. ;y8. von 214. Bischöffen gehalten, auf welchem manic>4. LklnonLL aufsetzte; diese Bischöffe schickten auch eine Ge-sandtschafft an den Kayser Honorium, und liessen ihn bitten,daß er doch die in Africa noch übrige abgötterey vollends abschaf-fen mochte, welches sie mich erhalten. Aurelius versammletean. 4°i. einen Provincial-Lvnoäum, um Papst Anastasium undVenerium den Bischofs zu Mayland ansprechen zu lassen, daß, sieihre kirchen, welche durch die Donatistische fvaltungen gantz odewaren gemacht worden, mit geistlichen bedienten versehen moch-ten. Auf diesem 8vnocio wurden ; r. Lsnonss verfertiget, undnoch ein anderer 8)moäus wurde aufden sept. angesetzet. St.Augustinus beförderte vornemlich den schluß, welchen man indieser Versammlung machte, daß die sich wiederum in den schoosder kirche begebende Donatisten in ihre vorige ehren-ämter soll-ten eingesetzet werden, welches denn ihrer viel wiederum zu rech-te gebracht. Ausser besagten hat man allhier noch 2. andere 8>-noclo8 wider die Donatisten, an. 404. und 40-;. gehalten, wor-von gewisse Deputirte an die Kayser Arcadium und Honormmgeschickt worden ; und noch andere sind an. 407.4->8. 409. 410.411.412. allhier beysammen gewesen. An. 416. hielten 64. Bi-schöffe ein Lonciiium Wider Pelagium und Cölestium, welchesdas andere war; und an. 417. wurde wieder eines wider die Pe-lagianer versammlet, um Papst Zosimum, welchen Cölestiusmit einer falschen demuth und unterwerffung hinters licht gefüh-ret, aus dem betrüge zu bringen. Das folgende jähr kamen214. Bischöffe in der sacristey der kirche St. Fausti zusammen,und hielten abermals wider besagte neulinge eine Unterredung,so man das sechste Lonsibum nennete. Das siebende wurdean. 419. über den Punct von der appellation nach Rom gehal-ten. An. 424. soll unter Cölestio abermal eines seyn angestel-let worden, und noch ein anders an. 646. wider die Monothe-leten. 8. , in epitt. 5 . , tom. I. II.
L III. Loncil. < 7 av- , k. II. *
Karthago, einestadtinNord-America, in der provintz st-Costa Rtcca, unter die Audientz von Guatimala gehörig. Sieliegt fast mitten im lande zwischen den 2. meeren, an welchen sieeinige örter hat, die ihr an statt der haftn dienen. Sie hat ei-nen Gouverneur und einen Bischofs, , c. i;.
Carthäuser , ein geistlicher orden, welcher von dem in demrauhen gebürge von Dauphins, ;. meilen von Grenoble gelege-nen orte Lksrtreuls, jetzo Is Arsnäs Lbsrtreuls genannt, dennahmen bekommen. Der stifter davon war St. Bruno, welcheran. 1084. das welt-leben verließ, und sich an den gedachten ein-samen ort begäbe, (siehe Bruno.) Er hat dem orden keine gewisseregeln hinterlassen, wie er denn auch selbst dergleichen nicht ge-habt ; nachgehends aber stellete Basilius, der achte General diesesordens, einige satzungen, und zwar aus den gewohnheiten undceremonien , die sie pflegten zu beobachten , welche hernach vondem Papste bestätiget wurden. Diese ordens-leuthe halten einestrenge fasten, ein fast immerwährendes stillschweigen, enthaltensich alles fleisches, auch so gar, wenn sie kranck sind, bleiben sieallezeit in ihrem kloster eingeschlossen, und tragen immerdarein hären Hemde auf dem dlosen leibe. Ihr General wird Priorder Carthause tituliret, allwo er jährlich den 1. may ein General-Capitul wegen der ihren orden betreffenden dinge hält, zu wel-chem die 4. n-uinnes, nemltch die Teutsche, Französische, Spa-nische und Italiänische, ihre Deputirten abzusenden pflegen. Derorden wird für sehr reich ausgegeben, so sind auch viel berühm-te leuthe aus demselben entsprossen. V epitt. n. L12.
ArrnMarro. Osll. Lttr. L?o/«»rör, äs init. Lsrtb. , bitt. äs
Lsupb. lib. III. L. g. L 2z. vits 8. 6oäokreäi 3p. 8urium
ucl ä. 8- Xov. c 7 et/e^/H, exitt. 2;. lib. I. LeFovas.
lib. XXVI. s. 82. 8. ät. XV. c. 22. ,
ep. 86. lib. VII. polit. c. 2z. lib. I.
cp. 2. lib. II. ep.12. lib. H. c. 28. äs mirss. cbron. äes
Lksrt./'^ck»/, in bibl. äs origin. orä.Iib.
II. c.;;. orä.Kel. P.14.LL. äe,
Eartier ober «Quartier, (Jacobus) von St. Malo gebür-tig , einer von den gelehrtesten und erfahrensten schiffleuthen,unter Francifci I. regierung. Als der Baron von Lery an. 1518.ein stück von Canada, so anjetzo Neu - Franckreich heißt, entde-cket , und willens war, eine colonie daselbst auf der gegen demflusse Canada über gelegenen sandichten insul aufzurichten, sand-te er an. 1^4. Jacobum Cartier dahin, welcher die gantze land-schafft mit grossem flelsse besichtigte, und eine accurate beschvei-bung davon mitbrachte; wie denn auch die meisten see - fahrernoch bis auf diesen tag sich derjenigen nahmen bedienen, welcheer den daselbst angetroffenen örtern beygeleget.
* Cartignv, (Joh.) auch Cartenius, oder Lartheniu.s,gebürtig von Valencienms, ward Loüor Tbsolv§i« und Prior
car
der Carmelrter - Mönche zu Büffel, und starb zu Cambray^I;8o. Man hat von ihm: Lommentsr. ill veLLiagum , ^ncslxpün; Lpittolss ksuli; Vsrspkrsttu in kttlmos pWNl ^les ; und 1r. äs gustuor noviibmis , Antwerpenl;88. in 16. Icinerarium nülitis srrsntis , in Franzoftlcyer ' ^che, welches Lud. Beüer ins Lateinische übersetzet, avernicht in druck gehen lassen. tttken. ^
Cartismandua, eine Königin der Briganter in EuM"unter dem Kayser Claudio. Sie hielte es ernstlich pul ver^ ^mischen partey, nahm dahero Caractacum, der Romer u ^gefangen, und verstieß auch um deswillen ihren erstenVenusium , damit sie den Vellocatum einen seiner(Lrmigerum) heurathen möchte , wodurch denn im -'lemL^zwiespalt erwecket wurde, indem es etliche mit dem verE«gemahle, und andere mit der Königin hielten. Darauste derselbige eine grosse armer zusammen, schlug auch Mstin, und hätte sie ohne zweifel gefangen bekommennicht die Römer beygesprungen waren , welche diezwar der gefahr befreyeten, doch so, daß ihr gewesenerder Venusius das Reich behauptete. , sonst-bitt. lib. III. *
* , also nennet man die schriftlichen^,
mente, so die klöster haben, ihre ländereycn aufzulch^und die kauf - verkauf - tausch - pripilegien - freyheits - "b Al-bere ihre rechte enthaltende driefe zu verzeichnen. 2)^ ffih-rulsris sind allezeit viel junger und neuer als die documerm > x-sten, deren darinnen Meldung geschiehet, und insgemein ^den sie nur darum verfertigt, um die alten scts darinnenzubehalten; daher zu zeiten salsche suchen darinnen befind ^und nur anstatt einer copey dienen können , und molvvnicht immer für einen vollen beweis dienen. M
dessen rechter nähme ist, in seme
ctat lte benekcüs. l Slte^
* Cartularius, (Joh. Mericus) ein Paduaner, lch ^st,ne zeitlang die Rechte, legte sich aber hernach aufs E
und war dabey so gewissenhasst, daß er keine ungerccM v §>,.ja die armen und Wittwen umsonst vertheidigte. Er n» , ^19;;. in seinem 68. jähre, und hinterließ krTleötionesttitutiones; Kepcrtorium ^uris Oivilis; Lonstlis Kc- 0cle clsr kstsv. p. 191 .
* Cartularius, (Antonius) von Padua, urbev^v,,,^
wercks von dem leben und den sitten der Weltweisen c )V^chrterer Diogenem Laertium nachahmet. Er war ein sem " Ke-mann, und starb an. 144a. ;. rerum bscs
, äs Ilitt. bscin. alt'
* Lartwiaht, (Thomas) wurde zu NorthaE,, Mi6;4. den i. stpt. gebohren, und war anfangs
pon. Er machte sich, weil er in seinen predigten p>e^ haß M-gewalt, als gantz unumschränckt erhob, und leyru < u-selbe an keine Parlements - gefttze gebunden sey, b^ ^
König in Engelland , so beliebt , daß ihm derselbe vlldas Bißthum Ehester gab, zu welchem er auch, «E ^Ble andere Bischöffe sich seiner erhebung sehr wlderMV,ge veihn in einem besondern Memorial vieler abscheuliche» ^ ^ lvvschuldigten, geweyhet ward. Von dieser zeit an "A ^vollends in allen dingen nach dem Wohlgefallen des ^unterstützte die unrechtmäßige forderungen desselben 0^härte und ungestüm, daher er auch, als der PW E'.^ ^ Franckreich
nien nach Engelland kam, nach Franckreich
Von dar gieng er nach einiger zeit mit Jacobs uE
' ' - Mr NE
und starb daselbst den i z.april an. 1689.lehrt, und befaß gute gaaben, war aber "
^BrehraeiAK
ührte auch sE,. ^
äy
lerlscy, und zurverjvigung geneigt, suyrw ^er.gerlichen lebens - Wandel. , bitt. cles »c^
ä'stnZlet. bitt. ä'Lnglet. tom. X.
0/ , tom. III. l^osä. -Ar Ez
* Cartwight, (Wilhelm) ein berühmter Eng"'^ner und Poet, derben 29.no». an. 164;-tfN Uzalters gestorben, und eine erklärung über Aristote» „erstencs, verschiedene predigten; ingleichen tragodren, Me hin'allerhand Griechische, Lateinische und Englische glassen,
Cartwright, (Christophorus) ein in saugn»-- „ A« ^und üebrsiLis treffich versirter Engelländer, ist '
an. 1602. studirte zu Cambridge im St. Peters"s^o-l^^z.Prediger in besagtem Porck,schrieb blsÄs „nd c
in kenettn: it. in Lxoäum. zu Londen in 8' L „h örter.ch jagedruckt. Nelllttsium Hebrsicum,darinn er allery sillbk sger Schrift, sonderlich aus den Hebräern ausieg^swei'^Libliis cricisis. In Englischer spräche gab er her ^ Mhsseltlctischen und polemischenLommentsriumuberoki E»,he-Er bediente sich der zur Hand habenden Rabblne^th,verstand und nutzen, urtheilte klüglich von deren , stgr »-aurte, daß er nicht mehrerer konnte habhasftw^^ eie» ^i6?8. seines alters ;6. jähr. Lx ejns tt-npr. MerE^o-
Cartwright, (Thomas) «nberühmterEn^ksMAUS, ist von Hertsord gebürtig: war eine zeulMV jpge' Äe»t
loAlL MsrZsretKsnus auf der Universicät C den si a pe
te einen platz in Vrintty - Loll-äAe. Weil er LforM-tbIe e-treffend die Presbyterianischen Puncten oe , M „l>nEpiscopats anhub, und sehr hitzrg rn die jacv v