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Zweyter Theil. Bi - C.
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de"kr^M^'BischoffWhitgifft seines Platzes entsetzet, und vontäten gestossen. Der ehrgeitz soll ihn zu diesen extremi-haben : dann als die Königin Elisabeth in einerdiesen leke- zwischen ihm und Preston gegenwärtig war, undten, als einen sehr angenehmen und modesten disputan-b einem hochmüthigen und aufgeblasenen mann, weitden CtE' /rieb ihn dieser schimpf dahin, daß er sich resolvirt,rianM-^alen nicht mehr zu schonen. Allein die Presbyte-ivrjghsj Wehen solches nicht, und trachten auf alle weise Cart-Nach und andern zu entschuldigen. Er zog hierauf

den gxV/-."', und kam bey Beza in solches ansehen, daß er ihnder Machen mann unter der sonnen nennete, und hernachPerson M Elisabeth treflich recommendirte, als die tüchtigstelertiat?»,« antwortung des von den Papisten zu Rheims ver-lenthxn'^en Testaments. Er nahm hierauf die von den kauf-8elanatf,! "ch ru Antwerpen, hernach zu Middelburg an ihndvn ^^v°eation zum Predig-amt an: da er hingegen die ihmK8iE?KonigiE. '

Mr -^vmg in Schottland offerirte Lroksllionem Vbso-«ey äj^ erner seiner Universitäten in Schottland ausschluge.Weckte <,,,°/Eunft in Engelland vagirte er hin und wieder,scharf wider die Episcopalen auf, und predigte nicht nurlliina sie mündlich und schriftlich, sondern fieng die tren-oufrjL^'nhen jenen und den Presbyterianern durch öffentlicheMich neuer sonderbaren Versammlungen an: machte essich ei,,/ " Frob, daß er in den kercker gesetzet ward, und alldaMas d siMnme zeit gedulden muste. Doch soll er zuletzt, ausMere I^'nstchenden Browniften oder Jndependenten, auf ge-Ui st»,stauchen gegen das Bischöffliche regiment gebracht wor-^Nvick /o daß er hernach ruhig bey feinem geistlichen amt zu. Mieden, und bey seinem Metropolitan in grossenMvlqt gründen, bis in die IO. jähr vor seinem rode, welcherMisten '?6o;. zu Warwick , da er auch begraben. Seinesind: (V oie er theils in Latein, theils in Englisch verfertiget,

in kroverb. it. in LcLlslisüsm; Harmonia^ ^ Lommentsr. nrsdticus in LvanZ. Lngl. it. in Lxiü.

- Lontrs nov. lekam. Xlismenle, sol. Lngl.; stä-wpvlg„i ^ secunäa Lailamenio oblata stnßl.; LjusgusWhitgifft, rc. Seine gelehrsamkeit in lAeolo-äefe/M niemand difputirlich gemacht. LVo-wa?, elenck. Xr-z .^oles. LnZI. F'E»-. vinclic. ok chs

^mli ML 0 I 8 . prsekat. in commsnt. ej. in

Eg ' 6e6ic. metaxbr. Locios. *

Aschvss^I? (Bernhardinus) Cardinal des tituls 8. Lrucis,v-waja,,,/rMhagena , ein vetter des Cardinals Johannis 6sD-??. Bruder des Garcias Lopez Carvajal, welcher dese-ndoliLi Ambassador in Portugall war.

M sich d/W^.Üudirte theils in Spanien, theils in Italien , be-Mt, da-^uf an den Päpstlichen Hof, und brachte es bald soUlcktx. ^WAnnocentius VIII. als Xuncium nach Spanien1lM>,^Mselbst richtete er seine fachen so wohl aus, daß ihmu ^atstolicuo und Jsabella ihre geschäffte zu Rom

^ Cardin^, ^ auftrugen. Alexander VI. machte ihn an. 149;.i°^' nachdp/l zu welcher zeit Carvajal Bischoff zu Carthagenallr .^sesse» ^ er vorher das Bifchoffthum Astorgas und Bada-y.Mncjg ''chachmals aber das Bifchoffthum Siguenza undve>« ' das k.' Eben dieser Papst ernennete ihn zu einem Le-EHerkvn-W^uis zwischen dem Kayser, den Venetianern undstille ihn May land zu unterhalten , und Julius II.di! ^er dieser Ursachen willen nach Teutschland, er zer-

L,!?Meu » Papste, und begab sich nach Pisa, da er denn

,„>Mci Xn Kayftrs Maximiliani, des Königs in Franckreichq°M zufried^"^ übrigen Potentaten, die mit dem Papste

' ergriffe, sich mit 9. Cardinälen und eini-rb^wnq offen vereinigte, und das Haupt derjenigen ver-d°,' Kelche an. 1511. zu Pisa gehalten wurde. Sol-- jo/?Papst dergestalt, daß er ihn auf dem Laterani-

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^eni,Ksie x a» "br Cardinals - tvuLde entsetzte, welche er dochsi»d ja"e Vif kül Ü? ^I-)vieder bekam. Unter Adriano VI. und

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sials^^eydlich^Ä/^llleichfalls wichtige Verrichtungen gehabt,Sesim^llZM B-schoff zu Ostia und des Cardi-

oLL. NL7'^ee. an. ^

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. c;22.

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-.^c»A. Lcs. . in Spanien,

, (Johannes) Bischoff zu Pla^rt . ^,xr ju-

Tav^TrS .LKom, und wurde

daUldiestudien , begab sich darauf nach^m , ^ stM.

äi VoL, und hernach Gouvern^ LoncünA bediente sich seiner, das unter Mg^^ auf einem

ZiE zu hintertreiben, weswegen er sich a - ^ ^ noch ev

ue rAzu Mayntz einfand, bald darauf ^

Her h°,^ch Deutschland thun, nebst A «pst wurde. Da

sie Mer dem nahmen Nwoim V.P w hey ihrer ww-

derhK 5 .chre fgchen so wohl ausrichteten, daß n ^ erhielten.

NL/n. 1445. den 17- dec. den Lardmaw - ^ ^

Mte^^lcher Eugenio gesollt- sch'A Ar Papst CaM-

tR lL uach Teutschland und Bohmen, two^ ^tern KwMreich°?ch Deutschland und Ungarn, m Listen den 22-

wl. I er zu demiemgen siege, welchen dw ^ „^)i wen g

^Rruä ^«'duder Mahvmet den II- und kam erst UN'

^der^jEr verblieb ü.iahr in diesem lande ^ den 6 .

a« ^'erung Pu u. wieder nach Rom' w er 22.

rm 7°. fahre seines alters starb, nauz

a r 5Z7

I.LFLtioiie8 verrichtet hatte. in )lic. V. L L^Iixto III.

tit. XXII. Lsp. i2. leg. in cornin. kü II.

in annal.

Carvajal, (Johannes 6e) ein Spanischer Edelmann, wel-cher wegen einer Mordthat fälschlich angeklagt, und daher aufbeseht Ferdinandi Königs in Castilien, nebst seinem bruder Pe-tra , an. i;i2. von einem hohen ftlsen geftürtzet wurde. Es mel-den einige, daß sie vor ihrem tobe den König, innerhalb zo. ta-gen vor dem richter - stuhl GOttes zu erscheinen, citiret, wor-auf auch der König am ;o. tage nach geschehener execution schleu-nig gestorben. Oe ) biK. clLspSL. ,

bist. 6'LspsA. lib. XV. c. n.

* Carvajal, Laravajal, oder Laravgal, (Laur. Galm--dez äs) ein lVoLllar .fuiis zu Salamanca, war zu Placencia inEstremadura an. 1472. gebohren. Der König FerdinandusLütKoIiM8 und dessen gemahlin Jsabella machten ihn zu ihremRath, und nach dem tobe des Castilianischen Königs Philip-pi l. war er mtt unter denen Reichs - Gubernatoren, bis Fer-dlnandus Lockolieub sich des regiments annahm. Er gab Hä-ctiLionLS Ä los V-ircms8 lUuttres 6s ksrnsn?sre2 6e Ourmsrinebst der Historie Johannis II. Königs von Castilien, heraus!hinterließ auch verschiedene andere historische wercke im manu-script.

* Carvajal, oder Laravajal, (Lud. 6s) ein Spanier ausEstremadura im XVI. Lculo, studirte zu Paris, und begabsich, ungeachtet er sehr reich war, in den Franciscaner - orden,ward auch Guardian dieses ordens zu Sevilien. Er wohntedem Tridentinischen Loncilio bey, und hielt daselbst an. 1547.eine rede, welche grossen beyfall fand, und nachgehends ge-druckt ward , schrieb auch Theologie 8eniMÜL8, Coln 154;.und Antwerpen 1548. in 8. ingleichen einige bücher widerErasmum IIotero63muni Lc.

* Carval , (Valentinus) ein Jesuit aus Lisabon, an.15 60. gebohren, hatte bereits 7. jähr die Humaniora, und z.jähr die Philosophie allda gelehret, als er wider vermuthen an.1894. mit nach Japan zu reisen ordre bekam. Er gelangte zuMacao glücklich an, ward des LollsZü daselbst Xe6tor, und an.1614. General-Vicariub von Japan, starb endlich zu Goa an.16; I. nachdem er 8upplsmentum litsrsrum annuarum ex la-ponia anni 1600. im Italiänischen, Rom 160;. in 8. undIlnnuas I.itsr38 ex 8ini8 anni 1601. geschrieben.

Carvanseras werden die Wirthshäuser bey den Morgenlän-dischen völckern genannt, die aber gautz anders beschaffen sind,als die unsrigm. Einige haben ihre gewisse ordentliche cinkünf-te, und darinnen werden die fremden umsonst beherberget undbewirthet, in den andern aber findet man nur Herbergen. Siesind viereckig! gebauet, fast wie die klöstcr, und gemeiniglichnur ei» geschoß hoch. In dem Hofe sind auf jeglicher feite fürdie reisenden gewisse kammern zubereitet. Mitten darinnen, so-wol vorn heraus als auf den feiten sind grosse zimmer für dievornehmsten Personen, und hinter denselben ställe für ihre Pfer-de , und schuppen für die wagen und andere dinge. Es hatsonst niemand in der Türckey die freyheit dergleichen freye Car-vanseras zu stiften, als die Mütter und schwestern des Groß-Sultans, nebst denjenigen Veziern und Bassen , welche sichdreymal in schlachten wider die Christen befunden haben. Zwi-schen Ofen und Constantinopel giebt es viel solche Carvanseras ;von Constantinopel aber bis Persien findet man nichts, ,als nurleere kammern in den Carvanseras, und darinnen müssen sichdie fremden selbst unterhalt verschaffen, wiewol sie alle nöthigedinge um einen wohlfeilen preis bekommen können. Auf demland bezahlet man nichts vor die Herberge in den Carvanseras,in den städten aber etwas weniges. Die Caravanen logiren sel-ten in dergleichen örtern, weil schwerlich einige von denselbenioo. reuter einnehmen kan; dahero pflegen sie gemeiniglich un-ter freyem Himmel in gezelten zu übernachten. Diejenigen, wel-che zuerst kommen, haben die freyheit, ihnen stellen auszule-sen, und sich dieselbigen selbst nach belieben zu rechte zu ma-chen. Bey nacht - zeit schließt der Wirth das thor zu, setzet einewache dafür, und muß für alles dasjenige stehen, was ihm auf-zuheben gegeben wird. In Persien sind diese Häuser insgemembequemlicher als in der Türckey, und nicht allzuweit von einan-der entfernet, so daß man bequemlich von einem zum andernkommen kan. Tavermers Persische reise. rv>eve«ot.

Carvilius Marinus, den jedoch die alte IIilioriLi nur Ma-rinum nennen, ohne beysatz des Worts Carmlms, em Römi-scher Capital», welchen die armee nach dem tobe der beydenkbilipporum ums jähr Christi 249. m Morsten und Pannomenzu der Kaystrlichen würde erhub, da zu gleicher zett auch Jota-pianus in Orient, und andere anderswo aufgewvrffen wurden.Weil er aber keine solche qualitaten an sich hatte, wie sie gehof-fet, wurde er von eben denjenigen, die ihn zum Kayser ausge«ruffen, umgebracht.

Carvilius Maximus, (Spurms) ein Römischer Kriegs-Oberster, welcher zugleich mit L. Papmv Lurlore ü. X. 461.L. N.; 691 - L- 29 z - Bürgermeister war. Mittler weile, alsdieser letztere wwer die Sammter krreg fuhrete,und selbige unweitAgnilonia schlug, nahm vorhero Carvilius Amiternum ein, er-legte 2800. mann, machte 4000. gefangene, und bemusterte sichnachgehends noch einiger anderer örter, als Cominium, Palum--

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