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Occiminiano rcstdirtm. An. 1590. ließVincen-delle Mantua und Montferrat, eine trefliche cita-
Evminen , welche nach und nach in solchen stand ge-be» lgss"/ haß man sie für eine haupt-vestung hat müssen vaßi-Ne», s, ..v wmassen sie 6. grosse bastionen, und vor den corti-grabe,, ^ Monden, wie auch einen breiten und tiefen wasser-^web/ttresiich gefchütz, im zeug-hause vor 10000. mannstadt a-mn ^ starcke befatzung gehabt. Über dieses war die
Msgem-j» bevestiget, und halle noch ein ander schloß,
st» " bas alte genannt , darinnen ehemals die Marggra-lvegei, Montferrat residiret. Dieser wichtigen fortisicationrose», sich jederzeit sowol die Spanier als die Fran-
lasse», sie m Italien kriege geführet, angelegen seyn
lahres k 'rort vor sich zu behaupten. Zu ansang des 1629.sts, »„)>, Werten sie die Spanier unter anführung des Gonza-les "ss stch aber wieder davon machen, als Ludovici XIII.iahe b/M m Franckreich armee anrückte. Das nächstfolgendeAi»b,..Äer,ten ste dieselbe unter dem commando des berühmten*as tank,» kinvla; jedoch wurde sie von dem Marschall Toi-aberm,,,A oeftndiret. An. 1640. belagerten sie die Spanierbei» s«'^,unter dem Marquis äs Leganez, wurden aber vonAluje»-. n von Harcourt davon »»verrichteter fachen wiederN»»»,//" aenöthiget, und muste dargegen der Hertzog vonNach ^oius I. Französische befatzung darinnen leiden,oben ,,«!? wurde sie endlich an. 1652. von den Spaniern er-«eß sich"?v dem Hertzoge Carolo III. restituiret. An. i68i.Gossen Hertzog Carolus IV. bereden , gegen erlegung einerx dq»n gelbes, Casal an Franckreich zu verkauffen, daoer recht bevestiget wurde. An. 169;. suchten die wirA »h^ Mkeich Mjrte trouppen diesen ort ztz erobern, konn-"llei» an ""geachtet der langen bloquade, nichts ausrichten;^vf,,u ''^95. glückte es ihnen so wohl, daß nach tägigervv» ^ oer trencheen der Marquis äs Crenan dem Hertzoge
citadelle mit accvrd uberge-accords ward die gantze ci-
.5 >L^en sowol die stadt alsMeile ljnx ^Doch vermöge dieses ,
U dem tz, fortisication geschleift. In solchem zustande ist Ca-Mbet vWogc von Mantua wieder eingeräumet worden, unddie beste stadt im Hertzogthum Montferrat, so-«'"ge dev ^ grosse, als wegen der ansehnlichen gebäude undk ">ied^,,« 5 "wohner. An. 170z. fiengen die Franzosen anI^vae zu bevestigen, worauf sie an. 1706. von demi'^ , M°on Savvyen erobert wurde, , Itsl. /<« -
' Jtal. ' Voiras. K» Lc. Schaup. des krieges
Sv' ^ber ss^öal Naßgiore , lat. Lastäs mchns, eine kleirk,»"">Ia»d °!. und etwas bevestlgte stadt im Hertzogthumzwar im gebiethe von Cremona gelegen, nahe^As,Po, gegen Fürstenthümmer Parma und Man-nst eine^W hat den titul eines Fürstenthums, und gehöretNbatex»" umliegenden kleinen gebiethe dem Marchese vonMvvus rm XV. stesulo der Hertzog von Mayland,5» stn, 11«^^ / mit Venedig in krieg verfallen, hat sie vielist von Francisco Carmagnola, dem Venetiani-^asgi > ^M gantz ruiniret worden.
lM ist eine kleine stadt, welche zwischen Ta-, liegt, Neapolitanischen provintz, VsrrL
gÄ 3chiem?sturlengo, eine kleine aber nahrhaffte stadt inLM in dem Hertzogthum Mayland. Siec Easai Echeje äi Castello.
Uw.» aus ( Johannes) ein vortreflich beredter Domini«dvk o.Predia-i!ä , Muret in Languedoc, verwaltete das amtaliä,^anckrW bey die ;o. jähr in den vornehmsten städtenAZ.au verM^ "''d hatte überall den grösten zulauf. Er isttr^at z» urten Prior gewesen, und in solcher di-
st»,,aestvch°»wuseden 10. jan. an. 1666. im 70. jähre seines al-st» En „ ' . 'Uian hat von ihm i As NorLls Lkretienns
, Toulouse i6;6. in 18. Lanäorsm stilii,
oräini8 krieäicstorum üäversus stetrum ä^664. jn z. krimirivam mriu8gue Vells-i» . ' beu Llircmologism ab O. L. sä ^1. L. 1200.
__—'."vns Montpellier r64l«
„ .-ors M 8ervlcs äe stoms ' s rixr. o. V. w
äs I'LLvsnr 8cs. 1 ^ ^
qv^Easalanz, (Joseph') m Peraitein dem
ÄL/m Mm. am aus emem Evo^
rE« bohren. Er gab bey Mten dre rem d matter desselbenrhvZfuen tugeud von sich, weck aber sich i ..^tia widersetzet,
fa Em ' geistlichen stand anzunehmen - HAg ^ürdiMt
haZwie er es erst spat vollführen. . Er haue ^ ^ ^
le ««k??chMedeneschöneehren-bedtenung -Sorten licßersichbw ^Mden, um nach Rom zu verrecken. ^ ^nderltch aberbey dAichenen Brüderschafften enckchrechen ^ s Elet wor-öe». Mgen' welche für die EhrBK Z"^Aeben, womlu den pyichten dieser Geftllschastt u^^ er sich auf
mckaiieder derselben verbinden, ve vssentüchen
Plätzen «»Md lehrte das gemeine voick a r ^^.den ellem
U' tz" und Aasten, die Ander aber« ^^envor.
de»^ Mchemhum und in der aickerzMwst ^ bald! es
er ;n die kirche zusammen. ,7/^ Mete derohalbenueten diese eine mehrere versorge, unv t
cas 5 Z 9
den entschluß sich gäntzlich darauf zu legen, diesen jungen zwei-gen eine vollkommene Unterweisung zu geben, und liesse sich sogar die mühe nicht dauren, dieselben schreiben und lesen zu leh-ren. Etliche andre gottsförchtige Geistliche verbunden sich mitihm, und brachten in kurtzer zeit eine ansehnliche anzahl sowollehrcr als lernenden zusammen, so daß gantz Rom endlich der-selben sich annähme. Etliche zeit hernach wurde diese gesell-schaffiliche Brüderschafft an. 1617. durch ein Päpstliches strevs,von Paulo V. in eine ordentliche Congregation verwandelt, undunter dem nahmen der Paulinischen Congregation bestätigt, undderselben auch die kirche St. Pantaleon übergeben. Casalanzmachte hernach in derselben besondere gesetze und einrichtungen,welche er bestätigen ließ; er sechsten nahm eine kleidung an,ungefehr wie die Jesuiten zu tragen pflegen, ausgenommen daßer einen kurtzern mantel trug. Also fuhr er in dem nemlicheneifcr fort, und hatte endlich das vergnügen, diese (/onZreMtm-nem Llsrisorum regulsriuni, psuperuin A'Iütri.? I)ei Kc. (wel-ches der titul ist, den man derselben nicht nur in Italien, son-dern auch in Spanien, Teutschland und Ungarn giebt) in ei-nem vollkommenen stände zu sehen. Übrigens hat Casalanz, sobald er das kleid dieser Congregation angenommen, seinen welt-lichen nahmen abgethan, und sich krsrsr Joseph der MutterGOttes genennet. Er starb den 25. aug. an. 1648. seines al-ters 92. jähr; und nun gedencket man denselben zu canonisiren.sse/rsr , IM. oräln. religiös, tvm. IV. eax. Z 9 -
*Casalis, (Alex.) ein k-misM und Rathsherr zu Bo-logna, besaß eine grosse gelehrsamkeit, und wüste eine fach mitgeschicklichkeit hinaus zu führen. Gregorius XIII. machte ihndeswegen an. 1577. den r. jul. zum Bischofs von Vtgevano,worzu ihm König Philippus II. in Spanien, an welchen er vonPio v. zweymal in Legation verschicket worden, durch seinedcnomination beförderlich war. Er starb zu Vigevano den 16.febr. an. i;82. , Ic-ll. Der. rom. IV. p. 8z I-
Casalius, (Caspar) ein Augustiner-Mönch und Bischofszu Coimbra, war von Leiria , oder wie andere melden, vonSantarein in Portugall. An. 1542. wurde er der vornehmsteprokeilor DKeologlL auf der Universität zu Coimbra, hieraufBischofs zu Funchal auf der insul Madera, hernach an. iz;6.zu Leiria in Estrcmadura, und endlich zu Coimbra, woselbst eran. r?8;. oder 87. starb. Er hat sich 2. mal auf dem Lonclliozu Trident eingefunden, und nach seiner Wiederkunft wohnte erdem Loncilio zu Lisabon bey, aufwelchem von der reformationder Portugiesischen kirche gehandelt wurde. Er war auch Prä-ceptor bey dem Infiniten Johanne III. der ihn zu seinem Beicht-vatter und Haupte des Gewissen-Raths bestellete. Seineschriften sind : äs Zacristeia Mists; äs ÖneriL L L-llise Domi-
; äs Dlu Lkllisis; llxiomsts LbricklLNÄ; äs tzrlLäripgrüM^ullitia. äs xuriLsat. in ckron. Lnguü. L
bibl.
Casattus, (Johannes Baptist«) ein Römer, lebte umSjähr 152;. und zn. unter der regierung Clementis VII. welcherihn und seinen bruder Gregorium zu unterschiedenen Verrichtun-gen in Franckreich, Teutschland und Engelland gebrauchte. Erwar ein guter Poet, auch sonst in den studien wohl erfahren; wieer denn unterschiedene schriften hinterlassen; als: äs Imperli
vlim Koni. 8p1enäore; äs veceribu8 (L-MMorum, IvomsnorumL Lkristisnorum Hitibu8, Lc. äs kost. lui temp.
ill pwleg. bierogl. lib. XXVII. , in slog. Lc.
Casalmach, sonst Iris genannt, ist ein grosser fluß in Nä-chsten , welcher im gcbürge Antitauro in Caypadocien an dengrentzen von Klein-Armenien entspringet, und nachdem er To-tal und Amasia befeuchtet, sich in das Schwache meer ergeust.
Easan, ein Königreich in der Asiatischen Tartarey mit einerstadt gleiches nahmens, so dem Groß - Fürsten von Moscau zu-gehoret. Es liegt zwischen Bulgarien und Czeremißi. DieHaupt-stadt Casan liegt an einem kleinen flnsse gleiches nah-mens , welcher sich nicht weit unter der stadt in die Wolga er-geust. Sie ist groß, aber nur von holtze aufgebauet. Das schloßist wohl verwahret, und wird nur von den Russen bewachet,dahingegen die stadt von den Russen und Tartarn zugleich be-wohnet wird, auch ist ein Woywode auf dem schlösse, und inder stadt ein besonderer Statthalter. Der Czaar JohannesBasilowitz nahm diese gegend einem Tartarischen Könige weg.Die andern städte darinnen sind Kak-sago , Nova Allateur,Saluk und andere mehr, so aber nicht sonderlich bekannt sind.
Casanatta, (Hieronymus) ein Cardinal, gebohren an.1620. den iz. febr. zu Neapolis, allwo damals sein vatter Spa-nischer Regent, und von dem Loncilio coilLtsMi Präsidentwar. Dieser schickte ihn nach einer sthr guten auferziehunq nachRom, allwo ihn Urbanus VIII. .unter seme Cammer - Herrenaufnahm. Nachdem er ein Prälat worden, sendete ihn In-nocentius X. in der quakitat eines Gouverneurs in unterschied-liche städte, und unter andern nach Camerino, allwo eben dnlmals Aemilius Altieri Bischoff war. Dieser letztere hatte Wonehemals in Neapolis mit seinem vatter eine absonderliche
freundschafft gepflogen, und weck nunmehro auch der sobn sich
durch sonderbare gefalstgketten bey rhm insinuirte, so war Adessen nachgehends, da er unter dem nahmen CLnsts X denPäpstlichen stuh bestieg, gegen den Casanatta (welchen vor-her Alexander VII. zum MMwi von Mai^
«srario der ConMgation äs käs- Tmms IX.
aber