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MvmÄ" MangS grossen theils Joh. Frid. GronoviuS
Grävii.ä^ heraus.gegeben, hernach in etwas vermehrtm aber Theodorus Ianson sb Almeloveen an.
rie p^f,^°"ecdam wiederum in fol. auffegen lassen, und sti-lle ausKs ' äsäicsrionL 8 , poemsts <Lc. wie auch ei-ln stbens - beschreibung hinzugefüget.
„ ke pJA, 67. ?oN,a-r. in orig. k'ranL. epiü.
bereit ' m Olsuäisn. psZ. 6;r. prolsZ.
14, „ ngron. gnnsl. Wirrerintroä. sä kill. escles. c.
a* - ^ ' äigr. bioZr. (?e»re/r«s. öcs. *
ti, o„M^nus, (Mericus) ein söhn des vorgedachten Jsaa-den, oren zu Genf an. 1599. Er war in sprachen und an-tn cvnffd-!! wrssenschafften wohl erfahren; daher er in Engelland«Uch -pt, ," 0 !I kam , und Lanonicus der kirche zu Canterbury,kl. kwkellor zu Oxford wurde. Er starb den 14.
als ""d hinterließ viele fchriften sowol in Lateinischer
^?atrz n Mischer spreche, worunter sonderlich sind: kietsssiicztig .^iL08 pstrü nominis L KeliZionis boliss; Vin-aäverlii 8 impaltorsm, qui librum inepcum <Ldudii^ . e Vriz-INL läcilolsdriT , lud Ilsssi Lsläuboni nominechus,^ äs qusruvr I^inguis Lommsnr.; TrsÄsrug äsk.n-rrovj^ 0 i in Lpicästi Lncbiriäion; in Hisroslem äs
Vgeo ; in Diog. I^sertii Vitsssbilosopborum.ln>e a^^auch den Optstum Klilevicsnnm cum NOU 8 criticis,
aus gegxl, ' Aurelit Antonini buch äs le ipio sä le ixsum her-Eech^aen, und sonst noch viele andere fchriften verfertiget,ü^chinl -^ ' preelstionss, prolegomens, und trscistus^fen-an ^"ore« hat der von Almeloveen nebst seines vatters*Eae fol. heraus gegeben. lNtte, äisr. biogr.
(Albertus) ein Spanischer Dominicaner-Mönchand ge>-^N' von vornehmen geschlechte, war an gottesforcht»>al kxi ^winkelt berühmt. Er wurde, nachdem er schon zwey-u>ffch ,/wvinsigli 8 von Andalusien gewesen, nach Rom be-^ssr. er anfangs prcisumwr 6 snersli 8 ) und hernach an.?6. »bv i„ ^-General worden. Er starb 2. jähre darnach denkIendi "...
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j,"'Spanien, dahin er sich der anzustellenden Visitatione ; en harte. Man hat von ihm: ksWÜrum e,ju 8 Lpi-^>pt. 0 ^ "wbivo oräiuis IlomL tsrvstum. äs
Vasall'/'?0lN- u. p. "8.
n?°°vil:i ts' (Carolus äs) war Bürgermeister zu Marseille,U'er »eh Aix cottege, als welcher unter dem titul von Vi-„!>? er den grösten gewalt in dieser stadt hatte. Nach-
M u»tes ourch seine gewaltthätigkeit viele zu feinden gemacht,N durch öffentliche Verbrennung des Königli-
bi-l? gedäm«./ die er noch an. 159?. , als die ügue fast alleriu»!^v»^ war, vorgenommen, nicht länger sicher sahe,ik?Ltoffe Mhsamer, sich an den König von Spanien , derbiegen ^^sthaffren in dem Königreiche Neapolis versprach,n. 2 ,, fb bey dem Könige Henrico IV. seine zusiucht zuv>>° "de nai-k Mfem ende sendete er drey seiner vertrautestenlü,. Dvria . ?rid, und erhielt iinmittelst von Johanne An-' Unter dem cominando seines sohns Caroli, einende^vMmen^o. mann, mit versprechen, ehestens noch mehrW'udert, si. Glerchwol ward hierdurch sein Untergang nichtuii^u bü^^ural zu ansang des 1596. jahrs, einer von denö,? ' uahmens Petrus Libertat, dessen Voreltern
^,,,vvr b^^evurtlg, ein frecher mann, welcher das Königli-musteund alle gelcgenheit suchte, sich durchvon berühmt zu machen, heimlich mit demNe 'M xjg",Gu>se conspirirte, ihn in die stadt ließ, und dar-de^r und den Casaux umbrachte, seine beyden söhsich „lern college kamen mit der flucht davon, undrvUrsbj Genua. *
^ war eines Midianitischen Fürsten,
yixn/°l)» sau? bß, tochter. Als Pinehas , des Priesters Elea-vde?'Mit di/a.?^ ^mn, ein Fürst aus dem stamme Si-^ern.^ sie ,, an einem öffentlichen orte sündigen,nam ende in sein zelt führen wollte, folg-
Zerstach sie beyde ll.N. -zgz- oder 84-^?biu, 2,8;. n. 19 .
stadt ' Eazuin, Gasbin, Rasbin, eitl-en b,?St an Vwvmtz Erack, oder dem alten Par-ve» s.^3e Taui-n ^L?°"en ebene, drey Meilen von dem Ho-^Ich-z t und ^ soll vor zeiten Arsacia genennet wor-^s K, w der etlichen vor der Griechen Ragea,
Meu ^nis Rages genennet wird, voll andern vorder, k,,.>chr umkr?s^ ""d noch von andern für Ecbatana ge-äus I M kej>^ wird auf eine gute Teutsche Meile gerech-^ Häuser „nx^uren, keine gepflasterte gaffen, abers?l>ey gliche, über ivOsoo. einwohner, darunter etwaxOben ^vsse ui,.I?o- Jüdische familien zu finden, treibt^ sir^KbLV'ung. In dem XV. und XVi. Lcuw"achMsseu, der hfe rcjtdentz allhier gehabt, bis auf Abalauten^h?n verlra-V^wJrsten jähre der regierung seinen fitz^ist diese stadt wegen des be-huu„^st,chen Locmans, als welcher allhier geboh-Vü^stn, Nguten pimpernusse, die in menge'' wm Znnt. reise-beschr. lib. IV.
^scaes ^' ^- Äl. reise-beschr. k. I. II.
k. I.
^or^Eascais, ri»e kleine' stadt in dem Portugie-
tt. The».
fischen Cstremadura, z. Meilen unterhalb Lisabon, am aus-lauffe des Tagi gelegen, hat eine gute citadelle und eine si-chere rhede, allwo die nach Ost-und West-Indien segelnde flot-ten sich zu verstimmten pflegen. Von diesem orte führet eineGräfliche familie den nahmen , die eigentlich aus dem vorneh-men Spanischen geschlechte äs Castro den Ursprung hat. Dererste Graf von Cascaes war Alvarus Perez äs Castro, sechsterGraf von Monsanto, des Königs Johannis IV. Abgesandteran dem Französischen Hofe, der einen söhn hinterlassen, nah-mensLudovicum Älvarez äeCastro,zweyten Grafen von Cascaes,welcher kurtz vor dem letzter» Spanischen kriege an. 1700. nochAbgesandterinFranckreich gewesen, und Mit seiner gemahlinMaria, des Marggrafen Marialva tochter, unter andern 4.söhne gezeuget hat: Emanuel äs Castro, Grafen von Monsan-to, Alvarum, Ferdinandum und Franciscum äe Noronha.
* (sascales , (Franciscus äs) ein krokellor Lrsmmaticerund Mswrices IN seinem vatterlande Murcia , starb um dasjähr 164°. und hinterließ eine Historie von Murcia und Car-thagena m Spanischer spräche, davon diese zu Valentin 1598.in 8. jene aber zu Murcia 1624. in fol. gedruckt. Isbulsskosricss, Murcia 1617. in 8. und Ilorarü itrtem koetissm inAetkoäum rsäseism, Valentin 16^9. bibl. Hilp.
Cascante, eine stadt in Aragonien, an dem flusse Quelles,nahe bey Tudela, gelegen. Sie ist klein, genießet aber die dengrossen städtcn zukommende Privilegien, und hat um sich herumeine fruchtbare ebene. c?s/EE, äslis. äs 1'W. p. 680.
Eascar oder Rasghar, eine stadt und Königreich in Asia,und zwar in der Tartarey , an das Königreich Thibet grentzend,welches von dar an zu rechnen gegen mittag lieget. Andere nen-nen es Chazakg. Ausser Casghar und Jarchan, welche letzteredie Haupt-stadt ist, sind auch noch in selbigem Königreiche Ta-raz, Chotan, Jeeel, rc. ?«»/. üb. 1. csx. 29. Janic.lib. V. Lc.
ls Lä 8 L/H/I äs 1 NjII<NO^L, ist ein sehr merckwür«diger fall des flusses Velino, Italiänische Meilen von derstadt Lernt, in dem Hertzogthum Spoleto. Gedachter flußentspringt in dem geburge, ir. bis iz. weilen von seinem fall,lauft 9. Meilen von seinem Ursprünge durch den see Lucooder Piedeluco, vergrößert sich dadurch um die helfte, undnachdem er noch z. bis 4. Meilen weiter gegangen, folgt auf diebisherige ebene, worinnen er fort gerunnen , auf einmal einsehr tiefes thal, worein er sich von einem jähen felsen, welcherz 00. schuh hoch ist, mit solcher Heftigkeit herab stürtzt, daß dasWasser (weil zumal der unterste boden gleichfalls selsigt ist > wohlanderthalb hundert schuh wieder in die höhe sprützt, welches ei-nen unaufhörlichen staub-regen und bey sonnen-schein die gestal-ten unterschiedener regen-bogen formiret. Wenn nun solchergestalt das gcwässer des Velino sich unten gesammelt, läuft esmit einem starcken geräusche noch eine gute ecke fort, bis es sichmit dem fluß Nera vereinigt. lle lerer. 21.
OeH. llk/'/,«/. II. psg. 74.
(kascellius, (Aulus) ein discipul von Q. Mutio und Vo-lusio , nach der Hand ein berühmter Advocat und Rechtslehrerzu Rom, dabey aber ein grosser liebhaber Römischer freyheit,eben zu der zeit, da dieselbe zu grabe aieng, nemlich unter demTriumvirat Antonii, Augusti und Lepidi. Er ist bis zu derQuästur gestiegen, und hat vieles geschrieben, davon unsaber so gar die titul, läbrum bene äiÄorum ausgenommen,unbekannt sind. Er ist ein sehr beredter und dabey schertz-haffter mann gewesen. Als Vatinius von dem volcke auf sei-nem eigenen schauftuele war gesteiniget worden, und deswegenbey den Baumeistern ein edict ausgewürcket hatte, daß niemandetwas anders als apfel auf dem schau-platz gegen die leuthe werf-fen solle, fügte es sich, daß kurtz darauf jemand Cascelliumfragte: Ob die tannen-zapfen denRechten nach unter die äpftl zurechnen waren: än nux pines pomum ellsr? Ja, sägte Ca-scelius, wenn sie jemand Vatinio an köpf werffen will.in srr. kosr. lib. II. lib. II. s. ! 9 -
r,«-, lib. I. c. 10. *
Easchau, lat. Lsllovis, die Haupt-stadt in Ober-Ungarn,und die vornehmste unter den 5. Königlichen freystädten. Sreliegt in dem Abanivarer Comitat, an dem flusse Hernaty,sonst auch Cunnert genannt, welcher sich, nachdem er bey Ca-schau die von Epertes herabkommende Tarotz, und hernach el-nige andere flüsse eingenommen , endlich in die Theyß ergkest.Die stadt soll den nahmen von einem Römischen burger, Caßw,haben, ist mit einer dreyfachen mauer und andern wercken wohlbevestiget, und Mit sich auch allhier gemeimattch vtel vornehmeKayserliche bediente auszuhalten pflegen, ist sie vor andern stah-len wohl bebauet, wie sie denn auch eme gute Handeis-stadt ist.Als Temeswar an. 15^2. in Turckische Hände kam, ward dasGeneralat von Ober-Ungarn dahin verlegt; desgleichen isthier der sitz der Cammer von Ober-Ungarn, welche auch dieZipser-Cammer genennet wird, wie auch eme Jesuiter-Aca-demie, so Benedictus Klsdi, Bsschoff von Erla, fundiret.Die stadt ist von an. 1440. an m den Ungarischen und Sie-benbürgischen kriegen vlelfaltrg belagert und erobert worden.Ais die innerliche unruhe rmt den Malcontenten anaieng,hielt sie es mit denselbigen, und nahm auch von ihnen be-satzung ein, wurde aber an. isgz. von den Kayserliche» mitaccord eingenommen. Sie rst auch sonst vorher und hernach
Zz bald