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bald in Kayserlicher,bald in der Malconttnten Händen gewesen,endlich aber an. i?n. der vergleich daselbst geschlossen worden.An. i^6. hat sie das feuer gantz, und an. 1674. grostentheüsverzehret. mich. äec. II. k. I. p. i;2.
* Cascia, eine kleine Italiänische ftadt im Hertzogthum Spo-leto, in Umbria, an der grentze von Abruzzv in Neapolis, zwi-schen Rieti und Norcia, am fluß Corro. t/»-r-.
* Case, (Joh.) ein Engelländer, gebürtig von Woodstock,
war der Catholischen religion zugethan, und lehrete die Phi-losophie privatim zu Oxford/ sonderlich seine glaubens-verwand-ten / wodurch er sich viel verdienet. Er starb endlich den rz.jan. an. 1600. und hinterließ nebst einigen Lommsmarü8 überverschiedene schritten des Aristotelis, eine Lpolo^iam Kultes,Oxford rz88. ant. Oxon. I. x. ;c>y. II. x. ;i2.
* Case, (Thomas) ein Prediger in Engelland unter der re-gierung Carolt I. Er beförderte dessen fall, fo viel an ihm war,wollte aber doch nach diesem unter Cromwellen König CarolumII. den Jndependenten zu trotz, aus Holland zurück geruffenwissen, welches ihm aber nicht gelunge. Er starb den ,0.may an. r6;r. im 84. jähre seines alters, und hinterließ ei-nige moralische schriften und predigten.
* Casei, ein flecken in dem Hertzogthum Mayland in demLumellin, auf den Tortonesischen grentzen, nordwärts gelegen.
Üiclionuairs. L«r,a^u»a.
Caselius, (Johannes) war aus einem vornehmen adeli-chen geschlechte in Geldern, nemlich der Lhesiel / aus wel-chem sich Gotthardus lVlsgnua zu den zeiten des Kayiers St-qismundi berühmt gemacht, entsprossen. Sem vatter hießMatthias Caselius , welcher wegen der kriegs-troublen und re-Ugions-streitigkeiten sein vatterland verlassen, und endlich zuGöttingen gestorben. An diesem orte ward Johannes Case-lius an. 15;;. gebohren. Nachdem er zu Gottingen, Nord-heim und Gandersheim den gründ seiner studien gelegt, be-gab er sich nach Wittenberg , woselbst er einer der fleißigstenzuhörer Melanchthonis war. Hernach aber bediente er sichauch der unterrichtung Ioachimi Camerarii zu Leipzig, nichtweniger studirte er zu Rostock und Franckfurt an der Oder,wodurch er eine solche geschicklichkeit erlangte, daß ihm des-wegen der Hertzog von Mecklenburg Johannes Albertus sehrgewogen ward; wie er denn auch aufbessert zurathen an. i;6o.eine reise nach Italien antrat, und sich erstlich zu Bonomenaufhielt, woselbst er sich mit Carolo Sigonio bekannt mach-te , hernach aber nach Florentz begab, da er Petri Victor» un-terrichtung und freundschafft eine lange zeit genoß. Hieraufbesähe er die übrigen theile von Italien , und kehrte an. i;6z.wieder nach Mecklenburg, da ihm die krokelsto philochplüLund Lloguemise anvertrauet wurde. Weil aber bald daraufan diesem orte die pest entstand, trat er an. r;ü;. aufs neueeine reise nach Italien an , hielt sich zwar sonderlich wiederzum Victorio, machte sich aber doch zu gleicher zeit auch nutPaulo Manutio , Joh. Vinc. Pineüo, Marco Antonio Mu-reko und andern bekannt. Auch wurde er an. i;66. zu Pisazum Dockore suiis creiret. Im ausgange des folgenden jahrskehrte er wieder nach Rostock, seine krokeülon anzutreten;Loch bald darauf vertraute ihm Johannes Albertus, Hertzogvon Mecklenburg, die unterrichtung seines Printzen Johannisan, welche er 4. iahr mit rühm verwaltete, und darauf wie-der nach Rostock kam. Im übrigen , da der Hertzog Juliusvon Braunschweig und Luneburg die Helmstädtifche Universitätstiftete, berief er auch Caselium dahin, allein der Hertzog vonMecklenburg wollte ihn nicht lassen. Endlich erhielt es der Her-tzog von Braunschweig und Luneburg, Henricus Julius, daßCaselius nach Helmstabt kam, an welchem orte er auch 24.jähr mit grossem rühm gelehret, und den 9. april an. ,6,;. ge-storben ist. Im übrigen war er wegen seiner gelehrsamkeit weitund breit berühmt; wie denn auch der Kayser MaximilianusII. ingleichen Rudolphus II. seinen Adel-stand renoviret haben.Man hat von ihm viele schriften, worunter sonderlich wegen desttvll seine episteln ästimiret werden, welche etliche mal, amvollkommensten aber von Justo ä Dransfeld sind ediret wor-den. Ferner hat man sein kropolitieou , noeas in Lebetis ta-hulam; cle KsZillro äieenäi; yuomoäo in-
Asniosus Üäolechen8 mature L recke cäucerur aä llempu-HÜLSM ; unterschiedene Oraeiones, Le. Er hat auch einige Grie-chische autkoies ins Lateinische übersetzet und heraus gegeben;als den Tiiue^äiäem, XenopLontem, Oemetrium käale-reum äs Llacutiorie, >Lc. Vita Lachlü epill. ejus xr-emilla.
vit. kliilas. 6erm. , äiar. biogr.
* Caselius, (Martinus) ein Lutherischer Hiealogus. warzu Bergwitz, ohnwett Wittenberg, den 8. nov. an. isoz. ge-bohren, ward an diesem letzter« orte voökor TNeoloZiee, undSuperintendent zu Jessen, kam aber darauf als Hof-Predi-ger nach Altenburg , und starb daselbst den 14- apr. an. i6;6.Er hat äs accurato äipputaüäi Oenere; 8z>ÜLma Uetaphxst-cuni L Lckiicum , und praxiu Lateebeticam geschrieben.
* Casella, (Petrus Leo) ein Neapolitaner, gebohren zu Aqui-
adelichen geschlechte, lebte in dem ansang des^ ^ *'-^nd schrieb äs primis ItaÜX Lolonis, welches
buch IN dem Tbelsuro amic;. L klüor. Ital. stehet ; äs Tuchor
oriZ. äs Xexubl. pchrsneina Le.
cas
« CaM««, «er LastUa. < Th°ma« ) -i»
Mönch aus Rossano in Calabrien, machte sich durch Umlehrsamkeitund gottesfurchtberühmt. Paulus IH- dar-an. 1542. zum Bischofs von St. Severjno , versetzte M ^-,psauf an. 1544. nach Bertinoro, von dar an. 1548. "L^uli-pido, und zuletzt an. 1550. nach Cava. Er hat dem"^^.Nischen Loncilio mit grosser distinction beygewohnek, .Ei». VII. L XIX. und ist zu Rom in dem 60. jayre 1 Malters den 9. mertz an. gestorben, nachdem ^
" ' -- v.VmriIS »N^
schrift aus den katribus äs Louceptione L. Virgmis s ^tem 8. VKOMX verfertiget. äs lsrixt. O- '.1
II. p. 216. , Ital. lacr. tom. I. x. 6l8- ioM-
toM-
k-
615. L tom. IX. p. 420. orstok
* Lasenbrotius, (Johannes) ein überaus fertiger
aus Brügge, war Rath des Gouverneurs von Flandern' ^fens von Egmont, und wurde nebst vielen andern m», ^befehl des Hertzogs von Alba an. 1566. zu Vilvorden h'"»tet. Seine Oratio in OuoälibetlLls zu Löven an. »xM.ten, befindet sich nebst andern Leichen-5srmonibus W
ütben. zU
* Caseneuve, (Petrus äs) war den zi. oct. an."^BvToulouse gebohren. Er war in Tkeologia, sure, stack
I.ingni8, wie auch in der Ticht-kunst sehr erfahren, nn^Mk
den z i. oct. an. 1652. als Lsnonisus bey der Steph" .zu Toulouse. Seine schriften sind: I-es jeux storauX' sets äs I'orig. antiguite L Privileg. äe§ Ltat5-6snL ^kiLngueäoc; pes Origines äs la hangus kranqoile^
1694. mit des Menage Oiätionnaire Stymologigus g ^ heworden. Kmo» a« in prsek. aä kss ongm
«,orei>8
Easentino, eine kleine landschafft im Staat vo» ss Vsan dem Ursprünge des Arm, in welchem Camawv'Ombrola Le. die besten örrer sind. .
Caserta, eine ziemlich wüste stadt im Königreichf.^Mlis, in Terra äi Lavoro, hat einen unter Capua gchdi'» tz greschöfflichen sitz, führet den titul eines Fürstenthums, Mhört dem Hause Gaetani. Sie liegt unten an einem "he bey dem Vulturno zwischen Cera und Capua.
Eashel oder Laßil, eine stadt in Jrrland an demre oder Sewer, in der Grafschasst Tipperari, in der ^ Zcy'Mounster. Es residiret in dieser stadt einer von den ss'„cil>^Bischoffen in Jrrland, und ist daselbst an. 1171-"" <wt,» .gehalten worden. Sie ist anjetzo nicht sonderlich dewev ,^4-dem sie von den Engelländern viel ausgestanden, auwdurch eine feuers-brunst fast gantz eingeäschert worden- aa
* Casilius, (Joh. Baptist«) ein Jesuite von U
bohren an. ,596. ward Xecior verschiedener Lo>te8
ner Societät in dem Neapolitanischen, starb im/l^Meszu Neapolis den 21. aug. an. 167;. im 78.
ters, und hinterließ: Poetin 8acrsm in 2. theilen, r ^ »
erste zu Neapolis 1667. in 8. der andere aber ib-gedruckt, und kias Äleäitariones äe LanÄis, ib. *lToppr, bibl. dlap. bibl. lcrixt. 8.1- hlll^
* Casilius, (Antonius) ein Jesuite von Neapolis «zy Abruder des vorhergehenden Joh. Baptistä, war an- y Mbohren. Nachdem er eine Mang die Philoso«A fleAlogie rn ferner vatter-stadt gelehret, ward er zu Mb °,des Teutschen Lollegii, wie auch des 8eminarii, >n ^6. sept. an. 1670. Man hat von ihm IntwäuÄwn 2s 8gleam üriltotelis, die er an. 1629. in 8. zu N0M la>L.
geben, und eben daselbst an. 16;;. vermehrter -r
Es ist selbige auch zu Cöln 1695. in ir. nachg^
, bibl. Xap. . . .«er-i^a-
* Casillas, (Thomas) ein berühmter Donumca mnsriu8, war aus Andalusien, und nahm den z Mla lUpa-lamanca an. Er gienge mit Dom Bartholoma»»
welcher drey und vierzig Dominicaner-Moncye " §nren führte, zugleich mit ihnen den ungläubigen " nlrum zu predigen, und ward zu ihrem Gr»ß--M ^ vereinSo bald sie in der provintz Chiapa angelanget/ ' nMder p. Casillas dieselben in verschiedene quartieredrau^es die noth erforderte; er stunde sechsten dorten^len aus, dieweil er von der meynung Barthom .7^sas, des Bischoffs dasiger landen, war,..A vje Im ylSbarbarischen Verfolgungen der Spanier widersche gotzen-diener hart widersetzet, und ver Eleuthseligkeit und sanftmuth gegen diese anbefov e ^ E Zsfl»te etliche kloster zum gebrauch der Indianer, ^
se anzahl bekehret hat. Nachdem Dom BartY^^e Echk»Casas von seinem Bißthum abgebaten, so ermi;;i. der König an dessen statt. Der k- Casi»^ m'tS^s^Blschoff, versähe diese hohe würde bey Eg M Arühm , und starb an. 1567. Sieben und viernem tob osnete man das grab, und fände semA^ kleidt^ift'gantz und unversehrt, wie auch seine PriesterNcy. ;vcer ^
nicht vermodert waren, r nearru«- »
hiti. provinc. ^ ^
To»i. tüeatr. Dom. x. 166. . , 1»»^
Casimambous , ein volck in der insul M^ m de ßMZaffe-Casimambous genannt, dre fthr waMschafft Matatane sind. Sie stammen her v