Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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AD Mccca vor roo. jahrm in den grossen In-sul-u II»? ^chW" hieher geschicket, um die einwohner dieser in-eines ^fl^lchten. Das Haupt gedachter Araber soll die tochterdaß Ebnender Negri geheurathet haben, mit der bedingung,CaßmMnk,"und nachkominen nach der mutter nahmenliehen sollten genannt werden. Wie dann in der süd-n»e dexNend dieser insul der gebrauch ist, daß sich der nah-darneb»« . "en nach der mutter richtet. Sie sind weiß, jedochvvrriebm-^ ^ schwächlicher als die Zaffe-Raminis. IhreHeisters Verrichtung ist, daß sie Ombislle8, d. i. Weide-ten, welche auf den dorfern, allwo sie schule Hai--

Niandp-on VAe Arabisch schreiben und lesen lehren. Sie com-vieh «g?uber die Zaffe-Raminis in Matatane, welche keinNein».Avogelumbringen dörfen, sondern allemal nach ei-cor^^Wambou schicken müssen, der solches verrichte. §7a-Eai" ^ HIsägA.

schafft AN - eine stadt in der Klein - Polnischen Woywod-Wiren ' welche vor eine von den schönsten in Polen

sind. wiewol die Häuser daselbst nur von holtz gebauet

stlsen,,,R nahe dabey finden sich auf der einen feite lauterbisch-!, ""0 auf der andern die Weichsel, welche, wenn sietheil Mstritt, die Häuser halb unter wasser setzt. Ein. ttadt Cracau, welcher von den übrigen theilen"btt lvich höltzernen brücke durch die Weichsel abgeson-Eastm' gleichfalls Casimirs oder Casimiria.^lijg^rsburg oder Lasemirsborch, ist ein kleiner be-°en, M m dem Hinter-Pommerischen Hertzogthum Cassu-<tber benM sud-westwärts an einem kleinen see, nordwärts^ Allein meer-busen von der Ost-see liegt.

Röntge in Polen:

An. 'Mus I. König in Polen, Miesconis oder Mieczlai II.^iriunN vatter starb an. io?4. und hinterließ ihn unter der^altzaWafft seiner mutter Rixa, welche eine tochter des^ am Rheine Ezonis, der ein sohnHermanni undbtzte Ottonis III. sthwester söhn war. Diese Fürstin be-Polen ss^^ime chargen mit Teutschen bedienten, worüberMgtx„" w verbittert wurden, daß sie einen aufstand wider sieMey Mb verursachten, daß sie zu dem Kayser in SachsenMtzea wohin sie auch diesen Printzen Casimirum und denLtanckre!^ ll"chen schätz brachte. Casimirum schickte sie nach"nter dem nahmen Caroli, da er denn zu Paris stu-sich "chgehends ein Benedictiner-Mönch zu Cluni wurde,ÄeKzUNt vracorio machen ließ. Als nun Polen 7. jährDen höfb gewesen, erhielten sie von Benedicto IX. unter ge-rn ^landr^"^^ urlaub, daß ihr Printz wiederum in seina ^wäkg°nimen möchte, um selbiges zu regieren, und sichNil, Zur erinnerung aber, daß ihr König ein MönchMe ^te thuen der Papst auf, i.) daß von jeglichem>Äer d^Llen e,n Pfennig nach Rom muste geliefert werden.i^?^vs-pftnnig genennet wurde. Daß alle manns-, .daare, wie die Mönche, musten verschneiden lassU/n>e bind- die Edelleuthe an hohen fest-tagen in der kir-

um den hals, wie die Viacom, tragen sollten.

, "E.uach Polen gekommen, heurathete er Mariam,schj' Er regN, und Jorislai, Hertzogs von Reussen, schwe-vec^Ue anff/?^das Komgreich sehr wohl, brachte noch ver-di-?ENckte di-/ provintzen zur Crone, cultivirte seine nation,An' und t -« ^u-lnit grossen güthern, stiftete deren aucher "uige Mönche von Cluni nach Polen bringen.

tz/U nachW,er Maslaum, den Hertzog vonMasovien, daßsf?Fan^Eussen retiriren muste, allwo er getödtet wurde.thDau w ll.en von den Böhmen wieder, und verlegte nach« lo anfand? Iohannis das Schlesische Bisthoff-ivv^arb A^u Schmoge, hernach zu Pitschen gewesen,E vlnteriaff-«^^7-rährigen regierung den 28. nov. an.ßtcc^M; »^subne, Boleslaum, Uladislaum und^uvn Boleslaus II. zugenannt der kühne, ihmM , akron. kolon. lid. II. c. iz.

W^lon. llilt. Poion. OESE, äs orig. <L rebus

Mp»6uiiru8 Schles. chron. lib.I. c. 14. Lc.

«1 dü-'aBvlesiaiif^Mnt der gerechte, Ober-Regente inbey IsMe sein-s^^Mrti mngerer schn , wurde an. 1178.

zu Mieczlai oder Miecislai III. den man

^vq ^^letzte, pKgte, und wegen feines geitzesundty-h„ ^ Mr ein-!, ZUM Ober-Regenten erwehlet. Sein bruder

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hd.^.ss-"bPvmmcm an' di'eim ergab. Caii-k,, S"-n widerwAen Mischen " '

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Boleslao ülw

^urstenthum Ausschnitz. An. 117s.dem ,,,v?^uprovintzen unter seinen gehorsam, undR°ley angestellten Reichs-tage alle unge-

Pavst g??' führte ^.bruders, und das unordentliche Wesen in?Btv«Landerin^^Lesetze und ordnungen ein, welche der^ih^Pvleu überfÄutlgte. Dem bruder Miezislao hatteCas^^ine alte!, i. und da ihm dieser sehr anlag, daß^UrßenMus das gantze land wieder abtreten sollte,

Ä^rren UMgeneigt dazu , wenn sich nicht die vor-^ darwider gesetzt hatten. Doch kam

" Theil.

endlich Miecislaus durch seines bruders Vorschub wieder zumregimente, welches er aber nicht lange führte, weil er schongar alt war. An. 1192. bekriegte Casimirus die Preussen, dieer auch überwand, und sck zwang, die Christliche religion wie-der anzunehmen. Er regierte also 17. jähr, und starb an.1194. nachdem er sein alter auf 67. jähr gebracht. Lesco V.sein söhn, der weisst oder Eos zugenannt, den er nebstConrado, Hertzogc von Masnren und Cujavien, von seiner ae-mahlin Helena , einer tochter Buscolodi, Hertzogs zu Beitz,gezeuget, wurde nach ihm erwehlet. Etliche melden, daßdieser Casimirus auf einem für seine Edelleuthe angestellten ban-quete eines jählingen todes gestorben, indem er von einer Weibs-person , die sich heftig in ihn verliebet, vergeben worden.

Casimirus III. der grosse zugenannt, war an. 1,09. ge-bühren , und wurde nach seines vatters Uladtslai ToNici todean. in;, den 2;. april zum Polnischen Könige zugleich mit sei-ner ersten gemahlm Anna, des Groß-Hertzogs von LitthauenGedemlNt tochter, gecronet. Nach dem absterben dieser Prinzes-sin an.i;;^9. wollte er Margaretham, eine tochter Johannis Kö-nigs in Bohmen, und Wittwe Hertzogs Henrici von Bayern,Heu.rathen, allein sie starb vor der Hochzeit.. Worauf er sich an. i;4i.mit Adelheid,des Landgrafen von Hessen Henrici tochter,vermah-let. Weil sie aber wegen ihrer garstigen gestalt von ihremgemahl übel war trattirt worden, der an ihrer statt eine Jü-din , Esther, zu seiner concubine hielte, so nahm sie ihr vatteran. r;?6. wieder nach Hessen, woselbst sie auch selbigen jahrsstarb ; da sich denn Casimirus an. i;;?. mitHedwig, des Für-sten von Glogau in Schlesien Henrici tochter, vermählte. An.i;;;. hat er die Schlesischen Fürstenthümmer an den KönigIohannem überlassen, und allen ansprächen darauf renuncii»ret; dargegen an. M40. gantz Reussen mit Polen vereiniget.Er wurde der grosse zugenannt, nicht sowol wegen seinerkriegerischen thaten , als vielmehr wegen seiner sonderbarenliebe zu dem stieben, wegen der vielen von ihm gestifteten undbereicherten kirchen und Hospitäler, und wegen der vielen vonihm erbauten städte und schlösser; insonderheit aber, weil eralle seine Unterthanen mit einer sonderbaren liebe an sich zu zie-hen wüste, und einem jeglichen recht widerfahren ließ. Erhat auch viel Teutsche in sein land gebracht, und dadurch sel-biges zu cultiviren angefangen. Er starb endlich an einem fal-le , den er auf der jagt von seinem Pferde gethan an. i; 70. Mitihm gieng auch die Plastische Königliche linie aus, weil er nurdrey töchter hatte; davon die erste Elisabeth , die er mit seinerersten gemahlin gezeuget, an Bogislaum den Hertzog von Pom-mern vermählet, und eine mutter Elisabethä, des KaysersCaroli IV. gemahlin, wurde. Die andere und dritte tochterwaren von der letzten gemahlin; jene, nahmens Hedwig, wurdean Hertzog Somerum ; diese, Anna genannt, an Wilhelmum,Grafen von Cilie, verheurathet, dem sie Barbaram, des Kay-sers Sigismundi, und Annam , des Polnischen Königs Ula-dislai Iagellonis gemahlin, gebohren. Weil nun Casimirus,wie gedacht, keine männliche erben hatte, so ernennte er an.i;;9. seiner sthwester Elisabethä, und des Königs in UngarnCaroli söhn Ludovicum, zu seinem Nachfolger, bey welchergelegenheit die Edelleuthe grosse Privilegien erhalten,

Oo-»r. üb. III. c. 16. Lc.

Casimirus IV. oder Andreas Casimirus, König in Po-len , ein söhn Iagellonis und seiner vierten gemahlin Sconzä,die ihn an. 1427. den 29. nov. gebohren. Er wurde nach derWacht bey Varna, in welcher Uladislaus V. sein bruder undVorfahr, an. 1444. den 10. nov. das leben eingebüsset, zu dercrönung berussen, weil aber etliche noch an seinem tode zwei-felten, wollte Casimirus seine stelle nicht einnehmen, bis ihmerstlich die boten, so er in Thracien und Griechenland gesen-det , gewisse Nachricht davon brachten , und die Polen auf diegedancken kamen, den Hertzog von Masurien Boleslaum an-zunehmen , da er sich endlich an. 1447. den 26. jul. drey jährnach seines bruders tode crönen lassen, nachdem er an. 14;?.zum König in Böhmen war erwehlet, aber wiederum ver-worffen, an. 1440. aber zum Hertzoge von Litthauen gemachtworden. Nicht lange nach feiner crönung, als sich die Preussendurch die tyranney der Teutschen Ritter genöthiget sahen, beyihm schütz zu suchen, unterwarf sich ihm auch die stadt Dan«tzig : jedoch verlohr er an. 1454. eine wichtige schlacht, wecksich feine Officierer gar zu sehr auf ihre macht verliessen, und diefeinde gering achteten. Er erholte sich aber bald »weder, undnöthigte die Ritter , nachdem sie Marienburg und rhre anderebesie städte verlohren, bey ihm um frieden zu bttten, welchener ihnen auch, auf anhalten des Papsts, verwlllrgte. Als feinsöhn Uladislaus an. 147--Uim Konig lnBohmen erwehlet wur-de, widersetzte sich demselben der Konlg Matthias Corvinus, undentstund dadurch ein schwerer kr»eg. Als dieser mit tode abge-gangen, wollten einige Stande des Komgreichs Ungarn lieberCasimiri andern söhn, Johannen Albertum, auf den Unga-rischen thron erheben, weil er sich durch emen wider die Tartarnerhaltenen sieg berühmt gemacht hatte. Indem aber schon ei-nige von ihnen ihre stimmen dem Könige m Böhmen Uladislaogegeben,verursachte dieses emen andern krieg, worinnen Zph Al-bertus den kurtzern zog, und genöthiget wurde, mit seinembruder einen vergleich zu treffen. Casimirus war immittelst,weil dieser kr»eg wahrte, neutral, und starb an. 149-. den

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