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tvärts bis an die grentzen von ümdiz ketrsea reichet. Heutzu tage heißt er Larissa, und der sec Sirbon wird genennetGolfo cli Tenest oder Baranguerlis. Unten an diesem bergelag vor zeiten eine stadt, Cäsium genannt, welche wegen desBegräbnisses Pompeji, und eines dem Jovi gewiedmeten tem-pels berühmt war , welcher davon Jupiter Casius genennetward, und unter solchem nahmen auch in alten müntzen oftvorkommt. Jedoch thun die meiste smkores nur eines tem-pels allhier Meldung, und der einige Ptolemäus aedencketauch der stadt Cäsium. Sonsten muß man diesen verg Cä-sium mit einem andern dieses nahmens in Syrien unfern Se-leucien nicht vermischen, wie schon von Pomp. Mela ge-schehen ist. Der Syrische war wegen seiner grossen höheberühmt, so daß man von dessen gipset die sonne sehen, undhiemit den tag sollte haben können, einige stunde, ehe er de-nen drunten in der tiefe anbräche. In diesen gedancken stun-den die Alten fast durchgehends, und haben es auch die Kay-ser Hadrianus und Julianus sechsten versucht ; wiewol siesich dabey gar leicht bekriegen können. , lib. XVI.lib. V. L. 22. 8/Et. in ftsär. L. 14. lib. XXII.
c.;z. , lib. I. L. 10. * /
* Easleu, ist der neunte monat bey den Juden, nach ih-rer ürchen-rechnung , aber der dritte nach der civil-öder politi-schen rechnung. Dieser monat trift beynahe mit dem Novem-ber ein. Er hat ;c>. tage. Den 7. tag des monden Casleuhalten die Juden eine grosse fasten , zum gedächtnis, daß andemselblgen tage der König Jojakim das buch der prophezey-ungen des Jeremiä mit einem feder-messer zerschnitten, und sel-biges hernach in ein darzu gemachtes feuer gemorsten und ver-brennet hat. XXXVI 2;. Den 15. dieses mvnats thunsie sehr kläglich., weil auf eben den tag Antiochus Epiphanesihren tempel zu Jerusalem entheiliget, und dahin eine fauledes Jovis Olympir gesetzet. i ^ I. §7. Den 25. diesesmonals reinigte Judas Maccabaus den tempel wieder, undweyhete ihn aufs neue ein. 2. I. iz. Davon ist das
gedächtnis andächtiglich beybehalten worden, und siehet manX. 22. daß JEsus Christus sich selbst zu dem fest einge-sunden, welches alle jähr gefeyert wurde. Denn diß ist ebendie kirch-weyhe zu Jerusalem, von welcher daselbst geredtwird. Es wird auch gesagt, baß den ;o. dieses monats Ne-hemias em feyerliches opser gebracht, und Wasser aufdas opfergegossen, welches an dem ort gefunden worden, wo man zu-vor das heilige feuer verwahret hatte, worauf GOtt feuer vomHimmel fallen , und damit das feuer auf dem altar an-zünden lassen, wenn ie dem i. I. 19. 20. zu glauben
ist. Denn wäre dieses in der that geschehen, wurde es gewißNehemias selbst in seinem buche gemeldet haben.
Easlona, ein Spanischer flecken in Andalusien, am flusseGuadalimar. Vor zeiten war es ein ansehnlicher ort, vonden Lateinern (Ällulo genennet, und war daselbst ein Bi-schöffltcher sitz, so unter das Ertz - Bißthum Toledo gehörte.Nahe bey diesem orte sind gewisse berge, welche von selbi-gem ihren nahmen haben, und in der Historie sonderlich des-wegen berühmt sind, weil die Christen daselbst an. 1202. unterdes Königs von Castilien Alphonsi regierung die Mohren ge-schlagen , und derselben 200000. erleget. Siehe auch Ca«stulo.
* (sasmannus , (Otto' war anfangs Hof-Prediger bey de-nen Pfaltzgrafen von Rhein, und hernach Xeüor und Predi-ger zu Stade, woselbst er den i. apr. an. 1607. oder wieandre wollen , an. 160a. im 4t. jähre seines alters gestorben.Von seinen schrlften ist mehr als von den umständen seineslebens bekannt. Darunter sind: üngelogrspViL ; TIiÄnswbuIis,Franckf. 1606. in 8. 8omswlogis, Franckf. 1598. in 8. Lo-lmopceiL , ib. coä. in 8. Hominis novi llnÄtomis; kl^Lbologia»mbroxologics , Han. 1594. <N 8. Ltkics <L Oeconomis Tkeo-soptiic^ ; Ünti-Loeinu» , AlNberg 1612. in 8. Xucleus lVl^lie-riorum NÄturX, Hamb.iöo;. in 8. sjuLÜiones msrinse, Franckf.1596, in 8. kulvinLrlecuritatis Lbrilkianse, ib. Lc. äisr.
kill. äes ane. bibl. Locllej.
* Casmena, oder Casmenä, hieß eine von den Syracu-sanern erbauete stadt im heutigen Vsl äi Noto in Sicilicngegen das meer zu. , VII. i;;. 77,«-
, VI. , Llisnsan I. ry. p. 947. Man siehet ze»
hen weilen von Noto gegen Westen davon noch die ruciers,und zwar wollen einige die alte stadt in dem heutigen Siclisuchen, welches aber wohl nicht richtig seyn mag.
^Casmir, siehe Rachemrre.
Casoli, eine kleine stadt mit dem titul eines Fürstenthums.Sie liegt in der Neapolitanischen landschafft Abruzzo Lirrs, beyeinem kleinen fluß , welcher sich nicht weit davon mit demSangro vereinigt.
* Casont, (Guido) ein Italiänischer Edelmann und Poet,gebürtig von Serravalle in der Larvtser-Marck, studirte zuPadua, brachte hernach die übrige zeit seines lebens im privat-stande zu, und starb an. 1640. Seine getichte und verschiede-ne reden ,, die er in der itcsäemis äegli InLognici abgelesen ,und zum oftern gedruckt worden, vornemlich aber seine öden,haben viel beyfall erhalten. Er hat auch ausser diesem dasleben des Torguato Tasso beschrieben. /«xallsxoll IM. Cxmn.
cas
küksv- wm. SPSS llrb. x. S47. ^ 08 - ^
/e- , jugem. tom. V.
* Casoni, (Laurentius) ein Florentiner von gebnrt, n>^Ertz-Bischoss von Cäsarea, und an. 1706. von Elementezum Cardinal, auch an. 1709. zum Legaten von Bononm smacht, und starb an. 1720. Man hat von thm eine 1 »^^ ,
welo
Französischen Gesandten.
L 7 E.E/XI. orat. LonK.
* Casonius, (Philippus) Bischoff zu Borgo a St. A
no, war zu Sarzana aus einer adelichen familie enupeSeiner mutier bruder, Vincentius Landinellus, weicy"schoss zu Albenga war, nahm ihn nach Rom zu sich?gelehrsamkeit und gute qualitäten ihm mit der ?elt dieratur bey dem LonMorio, und an. i6zo. das obgeoacin ^ ^thum zuwegen brachte , welches er 9. jähr besessen,den 22. jul. an. 1659. mit tode abgegangen.rie äi sunigiann, VII. x. 85- , -es -
tom.II. p. 71.
* Casotti, (Gioanbattista) Pfarrer von St. Matt»prunetta in Florentz. Er war zu Prato aus einer anflenvfamilie gebohreu.' Seine natürliche gaaben und je"'»..fleiß zogen ihm bald solche geschicklichkeit zu, daß er M st»»gend schon als Secretarius vom Turinischen Hof nach/gesendet ward. Nach seiner Wiederkunft entschloß er M sogeistlichen stand anzunehmen. Er ward also erst P^'Uor<st"dann R.6Z6N8 der Hcnäemia äe' Nobili, und I^eäorPhilosophie in derselben, nachhero aber im 8rucüo Iior ^ ^kwk. der weltlichen und kirchen - Historie. An. - 7 °^'st vo»Joh. Casa wercke heraus , verfertigte eine beschreib"'»'desselben leben, und machte sich um diese schriften M ^11dient. Man hat auch von ihm eine lüoiis äells frev MImprunew. In seinem testament hat er zu Prato " ^7.stadt ein Canonicat gestiftet. Er starb im julio an.Gelehrte Zeitung. -7; 8. num. ;o.
Caspano, ist ein grosser ansehnlicher flecken imeine gesunde und gemäßigte luft hat, daheroParavicinen viel fürnehme Edelleuthe allda ihre NM §haben, auch sonsten sommers-zeit aus dem flachen ""hin sich lusts und erfrischungs halber begeben.
Caspari, (David) ist zu Königsberg in Preussen an-gebohren worden. Seine eitern sind ihm .ftuhzE
gevoyren woroen. Veine enern jmo rym truyz«»'» n-v-durch die pest entzücket worden, aber seine älteste schw^gofs'me sich seiner getreulich an. Er triebe sein Kuawm ,^Kicum und IbeoloxiLum zn Königsberg fleißig "j,st,Dtst'ielte oft äilpmstionez und gieng an. 167;. auf AM cl>knvon dar weiters auf Leipzig und Jena, aüwo er er
dem jähr Nsgiüer kbilofopbise wurde. Ferners w Memsich gen Tübingen, Altorf, Straßburg , Helmstadt ' MErfurt, Halle, Kiel, Rostock, allwo er überall w"ten leuthen in bekanntschafft gerathen, und sei" Esters st:lich vermehret hat. An. 1674. kam er auf KoE" jAo"' ^
rück, aüwo er an. 1676. IntpeÄor lecunclsriur des Iv"'
und der Churfürst!. Stipendiaten worden. An. M
de er ss-ckor der Thum - schule und krokessor
Riga in Liefland. An. 1691. wurde er kslior bey" W»
kirche daselbst und an. 1698. kiolsssor Tbeologl^. ^0,1^
an. 1702. Man hat von ihm, nebst allerhand dllp"
ein Lollegium Ltkicum L kolilicum.
log. p. 950. * ^,-r - L""',
*.Casparini, (Eugenius) von Sorau in N'evc Mgergebürtig , hat von seinem vatter die orgelmacher-ru WIn dem n. jähre seines alters begab er sieh, "ist,weiter zu excoliren, erstlich in Bayern, allwo er M' jghr wgehalten, von dar an in Italien, allwo er m du ^ Men ^stens zu Padua lebte. Von dort aus wurde er »am ^ystrHof-orgelmacher berussen, und daselbst hat stst'ststet,che kunst-cammer ein positiv von 6. stimmen vM' ^e^pfeiffen von purem papier waren. Als er mHof-capeke, und andre in der kunst-und «utr IiBArol
""eh in stinein "hohen'daselbst zu bauen,
ken zu wercke ger^chw/ ^^E^^^^bm söhn innerhalb ^
neuen orgel in der V mZ^ergs beschreibung M^ Cache, ist eine alle L Pauli-kirche zu S/Lro,
KLL LL KrLSL ÄLL«
und die allda a-^'4/uch wird viel seide daselbst A/st"vel^
^ - gemaste capaunen paßiren vor säuberlich
bey den O»
cat. ^ 649.
, ein volck in Scythia, zunächst de"^ siE
eanern wohnend, unweit dem ste --r-ey>5' 'men das Caspische meer genennet wird. Man e s ^ 70.Nen, daß ste im brauch gehabt, ihre eltern, w